Indikation
-Grippale Infekte und Erkältungskrankheiten
Kontraindikation
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel soll nicht angewendet werden bei:
- schweren Nierenfunktionsstörungen
- genetisch bedingtem Mangel an bestimmten Eiweißstoffen (Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase), der sich in einer Blutarmut äußern kann
- Augeninnendruckerhöhung
- Tumor der Prostata mit Restharnbildung
Das Arzneimittel sollte mit besonderer Vorsicht (verlängerte Einnahmeabstände bzw. in verminderter Dosis) eingesetzt werden bei:
- Leberfunktionsstörungen
- Nierenfunktionsstörungen
- Meulengracht-Krankheit
Dosierung
-Erwachsene: zu Behandlungsbeginn morgens, mittags und abends je 2 Kapseln
-Nach Abklingen der Beschwerden reicht morgens, mittags und abends je 1 Kapsel aus.
Patientenhinweise
-Das Arzneimittel sollte nicht ohne Befragen des Arztes über längere Zeit oder in höheren Dosen eingenommen werden.
Schwangerschaft
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
-Da bisher keine Erfahrungen mit dem Arzneimittel vorliegen, sollte das Arzneimittel während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden.
Einnahme Art und Weise
-Die Kapseln sollten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden.
Sonstiges
-Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen, des weiteren können Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und andere körperliche Anzeichen auftreten. Die möglichen Beschwerden nach absetzen des Arzneimittels klingen innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.
-Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.