Allergien sind heute in der westlichen Welt eine bekannte Erkrankung. Viele Menschen leiden unter Lebensmittelallergien, Nickelallergien oder Heuschnupfen. Vor allen Dingen in der Blütezeit der Bäume, Gräser und Blumen treten vermehrt die Beschwerden auf. Denn hierfür ist vorrangig der Blütenstaub, also die Pollen, verantwortlich. Dieser kann aufgrund seiner mikroskopisch kleinen Größe bis zu 1,5 Kilometer hoch und 300 Kilometer weit fliegen. Allergiker leiden hauptsächlich unter Gräser- sowie Baumpollen, wie z.B. Haselnuss, Erle und Birke und müssen davon nur eine geringe Zahl einatmen, damit Symptome auftreten. Typisch sind hier das Tränen und ein Juckreiz der Augen sowie Beschwerden in den Atemwegen.
Diese treten vor allen Dingen während des Tages auf und verbessern sich in der Nacht. Eine Verbesserung ist auch bei z.B. Windstille sowie Regen zu beobachten.
Werden die entsprechenden Symptome erkannt, kann ein Arzt bzw. Allergologe bei der Feststellung der Erkrankung helfen. Dabei werden Tests durchgeführt, die festlegen, auf welche der 20.000 bekannten Allergene der Patient reagiert. Eine Heilung der Allergie ist zwar nicht möglich, jedoch können nach Ermittlung der betreffenden Allergene bestimmte Vorkehrungen getroffen werden und Medikamente verschrieben werden, die dem Betroffenen helfen. So sind Antihistaminika und Kortison-Nasensprays gängige Mittel, um Symptome zu lindern. Sollten diese nicht ausreichend sein, so können stärkere Kortison-Präparate verordnet werden. Auch der Versuch einer Immunisierung kann vom Arzt vorgenommen werden.
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