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Produktinformation zu Alessia HEXAL 0.06mg/0.015mg Filmtabletten 3

Indikation

  • Das Arzneimittel ist eine „Verhütungspille" und wird zur Vermeidung einer Schwangerschaft angewendet.
  • Die einen Tabletten enthalten eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher Hormone, d. h. Gestoden und Ethinylestradiol.
  • Die anderen Tabletten enthalten keinen Wirkstoff und werden auch Placebotabletten genannt.
  • „Verhütungspillen", die zwei verschiedene Hormone enthalten, werden als „Kombinationspillen" bezeichnet.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • Das Präparat darf nicht eingenommen werden, wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft.
    • Wenn einer der nachstehend aufgeführten Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie dies Ihrem Arzt mitteilen. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen besprechen, welche andere Form der Empfängnisverhütung für Sie besser geeignet ist.
      • wenn Sie allergisch gegen Ethinylestradiol, Gestoden oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
      • wenn Sie ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß der Beine (tiefe Beinvenenthrombose, TVT), der Lunge (Lungenembolie, LE) oder eines anderen Organs haben (oder in der Vergangenheit hatten)
      • wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Störung der Blutgerinnung leiden - beispielsweise Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Antithrombin-III-Mangel, Faktor-V-Leiden oder Antiphospholipid-Antikörper
      • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind
      • wenn Sie jemals einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten
      • wenn Sie eine Angina pectoris (eine Erkrankung, die schwere Brustschmerzen verursacht und ein erstes Anzeichen auf einen Herzinfarkt sein kann) oder eine transitorische ischämische Attacke (TIA
      • vorübergehende Symptome eines Schlaganfalls) haben (oder früher einmal hatten)
      • wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen können:
        • schwerer Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße
        • sehr hoher Blutdruck
        • sehr hoher Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride)
        • eine Krankheit, die als Hyperhomocysteinämie bekannt ist.
      • wenn Sie an einer bestimmten Form von Migräne (sogenannte „Migräne mit Aura") leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben
      • wenn Sie an einem gutartigen (genannt fokale noduläre Hyperplasie oder Leberadenom) oder bösartigen Tumor der Leber leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben oder wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben. In diesen Fällen wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, die Tabletten abzusetzen, bis Ihre Leber wieder normal arbeitet.
      • wenn Sie unerklärliche Blutungen aus der Scheide haben
      • wenn Sie an Brustkrebs oder Gebärmutterkrebs oder an einer Krebserkrankung leiden, die empfindlich auf weibliche Sexualhormone reagiert, oder bei Ihnen ein entsprechender Verdacht besteht
      • wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir oder Glecaprevir/Pibrentasvir enthalten.

Dosierung von Alessia HEXAL 0.06mg/0.015mg Filmtabletten

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Nehmen Sie an den ersten 24 Tagen jeweils eine Tablette mit Hormonen ein. An den letzten 4 Tagen nehmen Sie dann jeweils eine hormonfreie Tablette ein. Zwischen der Einnahme der Tabletten findet keine Pause statt. Halten Sie die richtige Reihenfolge ein.
  • Ihre Periode (Entzugsblutung) setzt normalerweise am 2. oder 3. Tag nach Einnahme der letzten hormonhaltigen Tablette ein.
  • Beginnen Sie mit der Einnahme der hormonhaltigen Tabletten aus der nächsten Blisterpackung unmittelbar nachdem Sie die letzte hormonfreie Tablette eingenommen haben, unabhängig davon, ob Ihre Monatsblutung zu Ende ist oder nicht. Dies bedeutet, dass Sie stets am gleichen Wochentag mit einer neuen Blisterpackung beginnen und jeden Monat etwa am gleichen Tag Ihre Periode bekommen werden.
  • Beginn der Einnahme aus der ersten Blisterpackung
    • Wenn Sie im vorherigen Monat keine „Verhütungspille" eingenommen haben:
      • Beginnen Sie am ersten Tag Ihres Zyklus mit der Einnahme von dem Arzneimittel, d. h. am ersten Tag Ihrer Monatsblutung.
    • Wechsel von anderen kombinierten hormonalen Verhütungsmitteln („Verhütungspille", Vaginalring oder Pflaster):
      • Beginnen Sie mit der Einnahme von dem Arzneimittel am Tag nach der Einnahme der letzten wirkstoffhaltigen Tablette Ihrer vorherigen „Pille", spätestens jedoch am Tag nach Ende der tablettenfreien Tage Ihrer vorherigen „Pille" (oder nach der letzten wirkstofffreien Tablette Ihrer vorherigen „Pille"). Wenn Sie vorher einen Vaginalring oder ein Pflaster angewendet haben, können Sie vorzugsweise am Tag der Entfernung mit der Einnahme beginnen, spätestens aber dann, wenn die nächste Anwendung fällig wäre.
    • Wechsel von einer reinen Gestagen-Methode („Minipille", Injektion, Implantat oder eine Gestagen-freisetzende Spirale):
      • Die Umstellung von einer Gestagen-„Pille" kann an jedem beliebigen Tag erfolgen (die Umstellung von einem Implantat bzw. einer Spirale am Tag von dessen/deren Entfernung, die Umstellung von einer Spritze zum Zeitpunkt der nächsten fälligen Injektion). In allen Fällen müssen Sie an den ersten 7 Tagen der Tabletteneinnahme zusätzliche Verhütungsmaßnahmen treffen (etwa mit Kondomen).
    • Nach einer Entbindung:
      • Sie können mit der Einnahme von dem Präparat 21 bis 28 Tage nach der Entbindung beginnen. Wenn Sie nach Tag 28 mit der Einnahme beginnen, müssen Sie während der ersten 7 Tage der Einnahme von dem Arzneimittel eine so genannte Barrieremethode anwenden (z. B. ein Kondom).
      • Wenn Sie nach der Entbindung Geschlechtsverkehr hatten, müssen Sie vor der (erneuten) Einnahme von dem Arzneimittel sicher sein, dass Sie nicht schwanger sind, oder Sie müssen die nächste Monatsblutung abwarten.
    • Nach einer Fehlgeburt:
      • Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Es können die folgenden Symptome auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Brustspannen und Blutungen aus der Scheide.
    • Sogar bei Mädchen, die noch nicht ihre erste Menstruation hatten und versehentlich dieses Arzneimittel eingenommen haben, können solche Blutungen auftreten. Wenn Sie eine große Menge eingenommen haben, müssen Sie sich mit einem Arzt in Verbindung setzen. Dieser kann die Symptome behandeln.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Hormonfreie Tabletten
      • Bei den letzten 4 Tabletten handelt es sich um Placebotabletten. Wenn Sie eine dieser Tabletten vergessen haben, hat dies keine Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit von dem Arzneimittel. Jedoch darf der zeitliche Abstand zwischen der letzten hormonhaltigen Tablette der aktuellen Blisterpackung und der ersten hormonhaltigen Tablette der nächsten Blisterpackung höchstens 4 Tage betragen.
    • Hormonhaltige Tabletten
      • Wenn Sie eine hormonhaltige Tablette (Tabletten 1-24 Ihrer Blisterpackung) vergessen haben, gehen Sie wie folgt vor:
        • Wenn der übliche Einnahmezeitpunkt weniger als 12 Stunden zurückliegt:
          • Die empfängnisverhütende Wirkung von dem Präparat ist nicht beeinträchtigt. Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein und fahren Sie daraufhin mit Ihrem gewohnten Einnahmeschema fort.
        • Wenn der übliche Einnahmezeitpunkt mehr als 12 Stunden zurückliegt:
          • Die empfängnisverhütende Wirkung kann nicht mehr garantiert werden.
          • Nehmen Sie die vergessene Tablette sofort ein, auch wenn dies bedeutet, dass Sie zwei Tabletten gleichzeitig einnehmen müssen.
          • Fahren Sie dann mit Ihrem gewohnten Einnahmeschema fort, allerdings sind in den folgenden 7 Tagen zusätzliche Verhütungsmethoden (z. B. Kondome) erforderlich. Falls sich dieser 7-tägige Zeitraum über die Einnahme der letzten hormonhaltigen Tablette hinaus erstreckt, entsorgen Sie die hormonfreien Tabletten und beginnen Sie am Tag nach der Einnahme der letzten hormonhaltigen Tablette der aktuellen Blisterpackung mit der neuen Blisterpackung. Ihre übliche Monatsblutung könnte in diesem Fall ausbleiben, und Sie könnten stattdessen während der Einnahme der Tabletten aus der zweiten Blisterpackung Schmier- oder Durchbruchblutungen bekommen.
        • Wenn Sie in der ersten Woche der aktuellen Blisterpackung eine Tabletteneinnahme vergessen und Sie in den 7 vorausgegangenen Tagen Geschlechtsverkehr hatten, besteht das Risiko einer Schwangerschaft. Informieren Sie in diesem Fall umgehend Ihren Arzt.
      • Wenn Sie am Ende der zweiten Blisterpackung keine reguläre Monatsblutung bekommen, könnten Sie schwanger sein.
      • Ziehen Sie Ihren Arzt zu Rate, bevor Sie mit der Einnahme von Tabletten aus einer neuen Blisterpackung beginnen.
    • Bei Erbrechen oder starkem Durchfall
      • Erbrechen oder starker Durchfall in den ersten 4 Stunden nach Einnahme einer Tablette ist so ähnlich wie das Vergessen einer Tablette. Nehmen Sie in diesem Fall sofort eine Tablette aus einer Reservepackung ein. Wenn die Einnahme einer Reservetablette nicht innerhalb von 12 Stunden nach der üblichen Einnahmezeit möglich ist, folgen Sie bitte den Hinweisen in Kategorie, „Wenn Sie die Einnahme vergessen haben".
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Allgemeine Hinweise
    • Bitte lesen Sie die Informationen zu Blutgerinnseln in der Kategorie "Kontraindikation", bevor Sie mit der Anwendung des Arzneimittels beginnen. Es ist besonders wichtig, die Informationen zu den Symptomen eines Blutgerinnsels zu lesen - siehe Kategorie Kontraindikation „Blutgerinnsel".
    • Bevor Sie mit der Einnahme beginnen, wird Ihnen der Arzt einige Fragen zu Ihrer Krankengeschichte und der Ihrer nahen Verwandten stellen. Außerdem wird der Arzt Ihren Blutdruck messen und, abhängig von Ihrer persönlichen Situation, weitere Untersuchungen durchführen. Unter bestimmten Umständen sollten Sie sich während der Einnahme von dem Arzneimittel regelmäßig von Ihrem Arzt untersuchen lassen.
    • Im Folgenden sind Fälle beschrieben, bei deren Auftreten Sie das Präparat absetzen sollten oder bei denen die Zuverlässigkeit von dem Arzneimittel herabgesetzt sein könnte. In diesen Fällen sollten Sie entweder auf Geschlechtsverkehr verzichten oder auf andere, nicht-hormonale Verhütungsmethoden zurückgreifen, z. B. Kondome. Wenden Sie jedoch keine Rhythmus- oder Temperaturmethoden an. Diese Methoden können versagen, da das Arzneimittel die monatlichen Schwankungen der Körpertemperatur und des Gebärmutterhalsschleims verändert.
    • Wie andere hormonale Verhütungsmittel bietet auch das Arzneimittel keinerlei Schutz vor einer HIV-Infektion (AIDS) oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Wann sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden?
      • Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf
        • wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben.
    • Für eine Beschreibung der Symptome dieser schwerwiegenden Nebenwirkungen siehe Kategorie „So erkennen Sie ein Blutgerinnsel".
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft.
    • Wenn die Krankheit ausbricht oder sich während der Anwendung von dem Arzneimittel verschlimmert, sollten Sie ebenfalls Ihren Arzt informieren.
      • wenn ein Bluttest ergeben hat, dass Sie hohe Blutspiegel an Zucker, Cholesterin oder Prolactin (ein Hormon, das die Milchproduktion stimuliert) haben
      • wenn Sie stark übergewichtig sind
      • wenn Sie einen gutartigen Brusttumor haben oder ein naher Verwandter jemals Brustkrebs hatte
      • wenn Sie an einer Erkrankung der Gebärmutter leiden (Uterusdystrophie)
      • wenn Sie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronisch entzündliche Darmerkrankung) haben
      • wenn Sie systemischen Lupus erythematodes (SLE - eine Krankheit, die Ihr natürliches Abwehrsystem beeinträchtigt) haben
      • wenn Sie ein hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS - eine Störung der Blutgerinnung, die zu Nierenversagen führt) haben
      • wenn Sie Sichelzellanämie (eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen) haben
      • wenn Sie erhöhte Blutfettspiegel (Hypertriglyceridämie) haben oder diese Erkrankung in Ihrer Familie vorgekommen ist. Hypertriglyceridämie wurde mit einem erhöhten Risiko für eine Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) verbunden
      • wenn Sie operiert werden müssen oder längere Zeit bettlägerig sind
      • wenn Sie vor kurzem entbunden haben, ist Ihr Risiko für Blutgerinnsel erhöht. Fragen Sie Ihren Arzt, wie bald nach der Entbindung Sie mit der Anwendung von dem Arzneimittel beginnen können.
      • wenn Sie in den Venen unter der Haut eine Entzündung haben (oberflächliche Thrombophlebitis)
      • wenn Sie Krampfadern (Varizen) haben
      • wenn Sie oder ein naher Verwandter (Eltern, Großeltern, Geschwister, ...) jemals an einer Erkrankung mit dem Risiko ein Blutgerinnsel zu entwickeln (im Bein, in der Lunge oder anderswo, Herzanfall, Schlaganfall) gelitten haben.
      • wenn Sie an Epilepsie leiden (siehe Kategorie „Wechselwirkungen")
      • wenn Sie an Migräne leiden
      • wenn Sie an einem Otosklerose-bedingten Hörverlust leiden
      • wenn Sie an Asthma leiden
      • wenn Sie während einer Schwangerschaft oder der Einnahme einer anderen kontrazeptiven Pille an einer Hauterkrankung gelitten haben, die Juckreiz, rote Flecken und Bläschen erzeugte (Herpes gestationis)
      • wenn Sie an Pigmentflecken im Gesicht (Chloasma) während einer Schwangerschaft oder der Einnahme einer anderen kontrazeptiven Pille gelitten haben. In diesem Fall meiden Sie bitte direktes Sonnenlicht, wenn Sie das Arzneimittel anwenden
      • wenn Sie an Gallensteinen leiden
      • wenn Sie an Herz-, Leber- oder Nierenerkrankungen leiden
      • wenn Sie an einer Depression leiden
      • wenn Sie hohen Blutdruck haben
      • wenn Sie an einer Erkrankung leiden, die als Chorea bekannt ist und durch unregelmäßige, plötzliche, unwillkürliche Bewegungen des Körpers charakterisiert ist.
    • Wenn Sie an einem erblichen Angioödem leiden, können östrogenhaltige Präparate Symptome eines Angioödems herbeiführen oder verschlimmern. Bitte suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Sie Symptome eines Angioödems an sich bemerken, etwa eine Schwellung von Gesicht, Zunge und/oder Rachen bzw. Schwierigkeiten beim Schlucken oder Hautausschlag in Verbindung mit Schwierigkeiten beim Atmen.
    • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie irgendwelche Zweifel hinsichtlich der Anwendung von dem Präparat haben.
    • Blutgerinnsel
      • Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie bei dem Arzneimittel ist Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels höher als wenn Sie keines anwenden. In seltenen Fällen kann ein Blutgerinnsel Blutgefäße verstopfen und schwerwiegende Probleme verursachen.
      • Blutgerinnsel können auftreten
        • in Venen (sogenannte „Venenthrombose", „venöse Thromboembolie" oder VTE)
        • in den Arterien (sogenannte „Arterienthrombose", „arterielle Thromboembolie" oder ATE).
      • Die Ausheilung eines Blutgerinnsels ist nicht immer vollständig. Selten kann es zu schwerwiegenden anhaltenden Beschwerden kommen, und sehr selten verlaufen Blutgerinnsel tödlich.
      • Es ist wichtig, nicht zu vergessen, dass das Gesamtrisiko eines gesundheitsschädlichen Blutgerinnsels aufgrund von dem Arzneimittel gering ist.
    • So erkennen Sie ein Blutgerinnsel
      • Suchen Sie dringend ärztliche Hilfe auf, wenn Sie eines der folgenden Anzeichen oder Symptome bemerken.
      • Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt:
        • Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird
        • Erwärmung des betroffenen Beins
        • Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Blässe, Rot- oder Blaufärbung
      • Woran könnten Sie leiden:
        • Tiefe Beinvenenthrombose
      • plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder schnelle Atmung
      • plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann
      • stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt
      • starke Benommenheit oder Schwindelgefühl
      • schneller oder unregelmäßiger Herzschlag
      • starke Magenschmerzen.
      • Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z. B. einer Entzündung der Atemwege (z. B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden können.
      • Woran könnten Sie leiden:
        • Lungenembolie
      • Symptome, die meistens in einem Auge auftreten:
        • sofortiger Verlust des Sehvermögens oder
        • schmerzloses verschwommenes Sehen, welches zu einem Verlust des Sehvermögens fortschreiten kann.
      • Woran könnten Sie leiden:
        • Thrombose einer Netzhautvene (Blutgerinnsel in einer Vene im Auge)
      • Brustschmerz, Unwohlsein, Druck, Schweregefühl
      • Enge- oder Völlegefühl in Brust, Arm oder unterhalb des Brustbeins
      • Völlegefühl, Verdauungsstörungen oder Erstickungsgefühl
      • in den Rücken, Kiefer, Hals, Arm und Magen ausstrahlende Beschwerden im Oberkörper
      • Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen oder Schwindelgefühl
      • extreme Schwäche, Angst oder Kurzatmigkeit
      • schnelle oder unregelmäßige Herzschläge
      • Woran könnten Sie leiden:
        • Herzinfarkt
      • plötzliche Schwäche oder Taubheitsgefühl des Gesichtes, Arms oder Beins, die auf einer Körperseite besonders ausgeprägt ist
      • plötzliche Verwirrtheit, Sprech- oder Verständnisschwierigkeiten
      • plötzliche Sehstörungen in einem oder beiden Augen
      • plötzliche Gehschwierigkeiten, Schwindelgefühl, Gleichgewichtsverlust oder Koordinationsstörungen
      • plötzliche schwere oder länger anhaltende Kopfschmerzen unbekannter Ursache
      • Verlust des Bewusstseins oder Ohnmacht mit oder ohne Krampfanfall
      • In manchen Fällen können die Symptome eines Schlaganfalls kurzfristig sein und mit einer nahezu sofortigen und vollständigen Erholung einhergehen. Sie sollten sich aber trotzdem dringend in ärztliche Behandlung begeben, da Sie erneut einen Schlaganfall erleiden könnten.
      • Woran könnten Sie leiden:
        • Schlaganfall
      • Schwellung und leicht bläuliche Verfärbung einer Extremität
      • starke Magenschmerzen (akutes Abdomen)
      • Woran könnten Sie leiden:
        • Blutgerinnsel, die andere Blutgefäße verstopfen
    • Blutgerinnsel in einer Vene
      • Was kann passieren, wenn sich in einer Vene ein Blutgerinnsel bildet?
        • Die Anwendung kombinierter hormonaler Kontrazeptiva wurde mit einem höheren Risiko für Blutgerinnsel in einer Vene (Venenthrombose) in Verbindung gebracht. Diese Nebenwirkungen kommen jedoch nur selten vor. Meistens treten sie im ersten Jahr der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums auf.
        • Wenn es in einer Vene im Bein oder Fuß zu einem Blutgerinnsel kommt, kann dieses eine tiefe Beinvenenthrombose (TVT) verursachen.
        • Wenn ein Blutgerinnsel vom Bein in die Lunge wandert und sich dort festsetzt, kann es eine Lungenembolie verursachen.
        • Sehr selten kann sich ein Blutgerinnsel in einer Vene eines anderen Organs wie z. B. dem Auge (Thrombose einer Netzhautvene) bilden.
      • Wann ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels in einer Vene am größten?
        • Das Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels in einer Vene ist im ersten Jahr der erstmaligen Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums am größten. Das Risiko kann außerdem auch dann erhöht sein, wenn Sie die Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums (gleiches oder anderes Arzneimittel) nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen wieder aufnehmen.
        • Nach dem ersten Jahr sinkt das Risiko, es bleibt aber stets geringfügig höher als wenn kein kombiniertes hormonales Kontrazeptivum angewendet würde.
        • Wenn Sie die Anwendung von dem Präparat beenden, kehrt das Risiko für ein Blutgerinnsel in wenigen Wochen auf den Normalwert zurück.
      • Wie groß ist das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels?
        • Das Risiko ist abhängig von Ihrem natürlichen Risiko für VTE und der Art des von Ihnen angewendeten kombinierten hormonalen Kontrazeptivums.
        • Das Gesamtrisiko für ein Blutgerinnsel in Bein oder Lunge (TVT oder LE) mit dem Arzneimittel ist gering.
          • Ungefähr 2 von 10.000 Frauen, die weder schwanger sind noch ein kombiniertes hormonales Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
          • Ungefähr 5-7 von 10.000 Frauen, die ein Levonorgestrel, Norethisteron oder ein Norgestimat enthaltendes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
          • Ungefähr 9-12 von 10.000 Frauen, die ein Gestoden enthaltendes kombiniertes hormonales Kontrazeptivum (wie dieses Arzneimittel) anwenden, erleiden im Verlauf eines Jahres ein Blutgerinnsel.
          • Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels ist entsprechend Ihrer persönlichen medizinischen Vorgeschichte unterschiedlich hoch.
        • Frauen, die kein kombiniertes hormonales Präparat in Form einer Pille/eines Pflasters/eines Rings anwenden und nicht schwanger sind
          • Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels pro Jahr:
            • Ungefähr 2 von 10.000 Frauen
        • Frauen, die eine Levonorgestrel, Norethisteron oder Norgestimat enthaltende kombinierte hormonale Pille anwenden
          • Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels pro Jahr:
            • Ungefähr 5-7 von 10.000 Frauen
        • Frauen, die das Arzneimittel anwenden
          • Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels pro Jahr:
            • Ungefähr 9-12 von 10.000 Frauen
      • Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Vene erhöhen
        • Das Risiko für ein Blutgerinnsel mit diesem Arzneimittel ist gering, wird aber durch einige Erkrankungen und Risikofaktoren erhöht. Das Risiko ist erhöht:
          • wenn Sie stark übergewichtig sind (Body-Mass-Index oder BMI über 30 kg/m2)
          • wenn bei einem Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (d. h. jünger als 50 Jahre) ein Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In diesem Fall haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung.
          • wenn Sie operiert werden müssen oder aufgrund einer Verletzung oder Krankheit längere Zeit bettlägerig sind oder ein Bein eingegipst ist. Es ist möglich, dass die Anwendung von dem Präparat mehrere Wochen vor einer Operation oder bei eingeschränkter Beweglichkeit beendet werden muss. Wenn Sie die Anwendung von dem Arzneimimttel beenden müssen, fragen Sie Ihren Arzt, wann Sie die Anwendung wieder aufnehmen können.
          • wenn Sie älter werden (insbesondere ab einem Alter von ungefähr 35 Jahren)
          • wenn Sie vor wenigen Wochen entbunden haben
        • Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden Erkrankungen und Risikofaktoren.
        • Flugreisen (> 4 Stunden) können Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel vorübergehend erhöhen, insbesondere wenn bei Ihnen weitere der aufgeführten Faktoren vorliegen.
        • Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt informieren, wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, auch wenn Sie sich nicht sicher sind. Ihr Arzt kann dann entscheiden, das Arzneimittel abzusetzen.
        • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von dem Präprat zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.
    • Blutgerinnsel in einer Arterie
      • Was kann passieren, wenn sich in einer Arterie ein Blutgerinnsel bildet?
        • Genau wie ein Blutgerinnsel in einer Vene kann auch ein Gerinnsel in einer Arterie schwerwiegende Probleme verursachen. Es kann zum Beispiel einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hervorrufen.
      • Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in einer Arterie erhöhen
        • Es ist wichtig zu beachten, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall aufgrund der Anwendung von den Arzneimittel sehr gering ist, jedoch ansteigen kann:
          • mit zunehmendem Alter (älter als 35 Jahre)
          • wenn Sie rauchen. Bei der Anwendung eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums wie diesem Präprat wird geraten, mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht mit dem Rauchen aufhören können und älter als 35 Jahre sind, kann Ihr Arzt Ihnen raten, eine andere Art von Verhütungsmittel anzuwenden.
          • wenn Sie übergewichtig sind
          • wenn Sie einen hohen Blutdruck haben
          • wenn einer Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (jünger als 50 Jahre) einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatte. In diesem Fall könnten Sie ebenfalls ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall haben.
          • wenn Sie oder einer Ihrer nächsten Angehörigen einen hohen Blutfettspiegel (Cholesterin oder Triglyceride) haben
          • wenn Sie Migräne und insbesondere Migräne mit Aura haben
          • wenn Sie an Herzproblemen leiden (Herzklappenerkrankung, Rhythmusstörung namens Vorhofflimmern)
          • wenn Sie Zucker (Diabetes) haben.
        • Wenn mehr als einer dieser Punkte auf Sie zutrifft oder eine dieser Erkrankungen besonders schwer ist, kann Ihr Risiko für die Ausbildung eines Blutgerinnsels zusätzlich erhöht sein.
        • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn es bei einem der oben erwähnten Punkte während der Anwendung von dem Arzneimittel zu einer Veränderung kommt, zum Beispiel wenn Sie mit dem Rauchen anfangen, bei einem nahen Angehörigen aus unbekannter Ursache eine Thrombose auftritt oder wenn Sie stark zunehmen.
    • Gestoden/Ethinylestradiol und Krebs
      • Bei Frauen, die die „Pille" nehmen, wird etwas häufiger Brustkrebs festgestellt als bei Frauen gleichen Alters, die keine „Pille" zur Empfängnisverhütung anwenden. Es ist nicht bekannt, ob dies auf die „Pille" zurückzuführen ist. Der Unterschied könnte auch der Tatsache geschuldet sein, dass Frauen, die die „Pille" einnehmen, öfter und gründlicher untersucht werden, sodass ein möglicher Brustkrebs früher erkannt wird.
      • Bei Frauen, die kombinierte Pillen lange Zeit anwenden, wurde in Studien über Fälle von Gebärmutterhalskrebs berichtet. Momentan ist unbekannt, ob dies mit der Pille zusammenhängt oder mit dem Sexualverhalten (z. B. öfterer Wechsel des Partners) und anderen Faktoren zusammenhängt.
      • In seltenen Fällen sind gutartige Lebertumoren und in noch selteneren Fällen bösartige Lebertumoren bei Pillenanwenderinnen festgestellt worden. Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie ungewöhnlich starke Bauchschmerzen haben.
    • Psychiatrische Erkrankungen
      • Manche Frauen, die hormonale Verhütungsmittel wie dieses Arzneimittel anwenden, berichten über Depression oder depressive Verstimmung. Depressionen können schwerwiegend sein und gelegentlich zu Selbsttötungsgedanken führen.
      • Wenn bei Ihnen Stimmungsschwankungen und depressive Symptome auftreten, lassen Sie sich so rasch wie möglich von Ihrem Arzt medizinisch beraten.
    • Blutungen zwischen den Perioden
      • Während der ersten Monate der Einnahme von dem Arzneimittel kann es zu unerwarteten Blutungen kommen (Blutungen außerhalb der Placebotage
      • Wenn diese Blutungen nach einigen Monaten weiterhin auftreten oder erst nach einigen Monaten einsetzen, muss Ihr Arzt die Ursache untersuchen.
    • Was müssen Sie machen, wenn keine Blutung während der Placebotage auftritt
      • Wenn Sie alle hormonhaltigen wirkstoffhaltigen Tabletten korrekt eingenommen, nicht an Erbrechen oder starkem Durchfall gelitten und keine anderen Arzneimittel angewendet haben, ist eine Schwangerschaft sehr unwahrscheinlich.
      • Wenn die Periode jedoch in zwei aufeinander folgenden Zyklen ausbleibt, könnten Sie schwanger sein. Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt. Führen Sie die Einnahme der Tabletten nicht fort, solange eine Schwangerschaft nicht sicher ausgeschlossen ist.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Gestoden/Ethinylestradiol hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Sie dürfen Gestoden/Ethinylestradiol nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft vermuten.
    • Wenn Sie während der Einnahme von Gestoden/Ethinylestradiol schwanger werden, müssen Sie das Arzneimittel sofort absetzen und sich an Ihren Arzt wenden.
  • Stillzeit
    • Es wird nicht empfohlen Gestoden/Ethinylestradiol während der Stillzeit einzunehmen. Falls Sie stillen möchten, wird Ihnen Ihr Arzt ein geeignetes Mittel zur Empfängnisverhütung empfehlen.

Einnahme Art und Weise

  • Nehmen Sie die Tabletten immer etwa zur gleichen Tageszeit ein.

Wechselwirkungen bei Alessia HEXAL 0.06mg/0.015mg Filmtabletten

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen einschließlich pflanzlicher Produkte. Diese können Ihnen sagen, ob Sie zusätzliche empfängnisverhütende Vorsichtsmaßnahmen anwenden müssen (z. B. Kondome), und falls ja, wie lange.
    • Einige Arzneimittel
      • können einen Einfluss auf die Blutspiegel von Gestoden/Ethinylestradiol haben,
      • können zu einer Minderung der empfängnisverhütenden Wirksamkeit führen und
      • können unerwartete Blutungen verursachen.
    • Dazu gehören
      • Arzneimittel zur Behandlung von:
        • Epilepsie (z. B. Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxacabazepin, Topiramat, Felbamat)
        • Tuberkulose (z. B. Rifampicin)
        • HIV- und Hepatitis-C-Virus-Infektionen (sogenannte Proteaseinhibitoren und nicht-nukleosidische Reverse- Transkriptase-Hemmer wie Rionavir, Nevirapin, Efavirenz)
        • Pilzinfektionen (z. B. Griseofulvin)
        • Arthritis, Arthrose (Etoricoxib)
      • das pflanzliche Heilmittel Johanniskraut, welches zur Behandlung von bestimmten Arten einer Depression verwendet wird
    • Das Präparat kann die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen z. B.:
      • Ciclosporin
      • Theophyllin
      • Tizanidin
      • Lamotrigin
    • Troleandomycin kann das Risiko für eine intrahepatische Cholestase (Stauung der Galle in der Leber) bei gleichzeitiger Anwendung von KOK erhöhen.
    • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden, wenn Sie Hepatitis C haben und Arzneimittel einnehmen, welche Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir oder Glecaprevir/Pibrentasvir enthalten, da diese die Ergebnisse eines Leberfunktionsbluttests erhöhen können (Ansteigen der ALT-Leberenzyme).
    • Ihr Arzt wird ein anderes Verhütungsmittel vor Beginn der Behandlung mit einem dieser Arzneimittel verschreiben.
    • Zwei Wochen nach Beendigung der Behandlung kann mit dem Arzneimittel wieder begonnen werden. Siehe Kategorie „Kontraindikation".
    • Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Arzneimittel einnehmen.
Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Ethinylestradiol
0,015 mg
Gestoden
0,06 mg
Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
Hilfstoff
Hypromellose
Hilfstoff
Lactose 1-Wasser
Hilfstoff
Lactose
35,4 mg Hilfstoff
Macrogol 400
Hilfstoff
Macrogol 8000
Hilfstoff
Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
Hilfstoff
Maisstärke
Hilfstoff
Povidon K25
Hilfstoff
Titan dioxid
Hilfstoff
Hypromellose
Hilfstoff
Lactose 1-Wasser
Hilfstoff
Lactose
35,5 mg Hilfstoff
Macrogol 400
Hilfstoff
Macrogol 8000
Hilfstoff
Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
Hilfstoff
Maisstärke
Hilfstoff
Povidon K25
Hilfstoff
Titan dioxid
Hilfstoff

Erfahrungsberichte zu Alessia HEXAL 0.06mg/0.015mg Filmtabletten, 6x28 Stk.

Die Produktbewertungen zu Alessia HEXAL 0.06mg/0.015mg Filmtabletten beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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