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ratiopharm GmbH
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Das Arzneimittel ist ein Hormonpräparat, wobei jede Tablette eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher Sexualhormone enthält.…

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Produktinformation zu ATTEMPTA ratiopharm 35 2mg/0,035mg überz.Tabl., 3X21 ST

Indikation

  • Das Arzneimittel ist ein Hormonpräparat, wobei jede Tablette eine geringe Menge zweier verschiedener weiblicher Sexualhormone enthält. Dabei handelt es sich um Cyproteronacetat (ein Progesteron) und Ethinylestradiol (ein Estrogen). Das Präparat ist eine so genannte ?Mikropille", da lediglich geringe Hormonmengen enthalten sind. Das in dem Arzneimittel enthaltene Cyproteronacetat hemmt den Einfluss der männlichen Sexualhormone (Androgene), die auch vom weiblichen Organismus gebildet werden. Dadurch wird die Behandlung hormoneller Störungen möglich, deren Ursache auf einer erhöhten Produktion von männlichen Hormonen oder auf einer besonderen Empfindlichkeit gegenüber diesen Hormonen beruhen. Während der Einnahme des Präparates wird die verstärkte Talgdrüsenfunktion vermindert, die für das Entstehen von Akne (Auftreten von Pickeln) und Seborrhoe (fettige Haut) eine wichtige Rolle spielen. Das führt - meist nach 3- bis 4-monatiger Behandlung - dazu, dass bestehende Akneherde abheilen. Die übermäßige Fettigkeit von Haaren und Haut verschwindet üblicherweise früher. Ein oftmals mit Seborrhoe in Zusammenhang stehender Haarausfall wird ebenfalls reduziert.
  • Das Arzneimittel eignet sich bei Frauen im gebärfähigen Alter zur Behandlung von leichten Formen übermäßiger Gesichtsbehaarung (Hirsutismus). Dennoch zeigt sich ein Behandlungserfolg erst nach mehrmonatiger Einnahme.
  • Zusätzlich zu dem zuvor bereits erwähnten antiandrogenen Effekt, zeigt Cyproteronacetat eine deutliche progesteronähnliche Wirkung. Aus diesem Grund würde die Behandlung mit Cyproteronacetat alleine Menstruationsstörungen hervorrufen, die aber durch die Kombination mit Ethinylestradiol in dem Präparat vermieden werden können. Es ist erforderlich, dass die Tabletten regelmäßig und in der richtigen Dosierung eingenommen werden. Die kontrazeptive (empfängnisverhütende) Wirkung des Arzneimittels resultiert aus dem Zusammenwirken verschiedener Faktoren. Zu den wichtigsten Faktoren zählen die Verhinderung des Eisprunges und die Veränderung der Zusammensetzung des Gebärmutterhalsschleimes.
  • Dennoch wird empfohlen, die Behandlung 3 bis 4 Zyklen nach Abklingen der Symptome zu beenden und die Einnahme des Präparates nicht nur als Empfängnisschutz fortzusetzen. Bei einem Wiederauftreten der androgenabhängigen Krankheitsbilder kann erneut mit dem Präparat behandelt werden.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • zur Behandlung von hormonbedingten Erkrankungen bei der Frau wie
      • schwere Formen von androgenetischer Akne (Hauterkrankung mit Pickeln, Entzündungen und Knotenbildung),
      • leichte Formen von Hirsutismus (übermäßige Körperbehaarung, vor allem im Gesicht),
      • androgene Alopezie (Haarausfall aufgrund einer gesteigerten Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber Androgenen).

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Cyproteronacetat, Ethinylestradiol oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
    • wenn Sie Durchblutungsstörungen insbesondere Thrombosen haben oder hatten. Als Thrombose bezeichnet man ein Blutgerinnsel innerhalb eines Blutgefäßes. Thrombosen können im Bereich der Beine (tiefe Venenthrombose), der Lunge (Lungenembolie), des Herzens (Myokardinfarkt) oder aber auch in anderen Körperteilen auftreten.
    • wenn Sie schwerwiegende oder mehrere Risikofaktoren für venöse oder arterielle Thrombosen aufweisen, da dies eine Kontraindikation darstellen könnte.
    • wenn Sie eine angeborene oder erworbene Neigung zu Erkrankungen durch Blutgerinnsel in Venen oder Arterien, wie etwa Resistenzen gegen aktiviertes Protein C, Antithrombin-III-, Protein-C- und Protein-S-Mangelerscheinungen, Hyperhomocysteinämie oder Phospholipid-Antikörper (Antikörper gegen Cardiolipin, Lupusantikoagulans) haben.
    • wenn Sie einen Schlaganfall haben oder hatten.
    • wenn Sie Symptome haben bzw. hatten, die erste Anzeichen sein könnten für einen Herzinfarkt (z. B. Angina pectoris oder Brustschmerzen) oder Schlaganfall (TIA oder kleiner vorübergehender Schlaganfall).
    • wenn Sie jemals Migräne hatten, die mit Symptomen wie Sehstörungen, Sprachstörungen oder aber auch mit Schwäche oder Taubheit einzelner Körper teile verbunden war.
    • wenn Sie unter Zuckerkrankheit mit Gefäßerkrankung leiden.
    • wenn Sie eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse verbunden mit einer hohen Blutfettkonzentration haben oder hatten.
    • wenn Sie Gelbsucht (Gelbfärbung der Haut) oder eine schwere Lebererkrankung haben.
    • wenn Sie Brust- oder Unterleibskrebs haben oder hatten.
    • wenn Sie einen Lebertumor (gutartig oder bösartig) haben oder hatten.
    • wenn Sie Scheidenblutungen ungeklärter Ursache haben.
    • wenn Sie einen massiv erhöhten Blutdruck haben.
    • wenn Sie Herz-Kreislauf-Störungen, das heißt Herzerkrankungen, Klappenfunktionsstörungen oder Herzrhythmusstörungen haben.
    • wenn Sie unter anhaltender Gelbsucht oder Juckreiz während einer früheren Schwangerschaft litten.
    • wenn Sie während einer Schwangerschaft unter der Verschlechterung einer Mittelohrsklerose litten.
    • wenn Sie jemals Herpes gestationis (eine während der Schwangerschaft auftretende Hauterkrankung) hatten.
    • wenn Sie Sichelzellanämie haben.
    • wenn Sie rauchen.
    • wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein oder planen, schwanger zu werden.
    • wenn Sie stillen.
  • Sollten die zuvor erwähnten Erkrankungen oder Umstände während der Behandlung das erste Mal auftreten, unterbrechen Sie bitte die Einnahme der Tabletten und informieren Sie sofort Ihren behandelnden Arzt. Achten Sie in der Zwischenzeit darauf, nicht-hormonelle Verhütungsmethoden anzuwenden.
  • Dieses Arzneimittel ist nicht für Männer oder für Frauen, die schwanger werden möchten, geeignet.

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Um einen therapeutischen Effekt und die erforderliche empfängnisverhütende Wirkung zu erreichen muss das Präparat regelmäßig eingenommen werden.
  • Das Arzneimittel wird genauso eingenommen wie die meisten kombinierten oralen Kontrazeptiva, weshalb auch die Dosierungsanleitungen gleich sind. Bei unregelmäßiger Einnahme des Präparates kann es zu Zwischenblutungen kommen, der therapeutische Effekt ist verringert und die empfängnisverhütende Wirkung nicht mehr gesichert.
  • Wann und wie werden die Tabletten eingenommen?
    • Jeder Blister enthält 21 Tabletten. Bei jeder Tablette ist ein Wochentag vermerkt, an welchem die Tablette eingenommen werden soll. Der Pfeilrichtung folgend soll jeden Tag eine Tablette eingenommen werden. Die leeren Tagesfelder ermöglichen Ihnen die Kontrolle, ob Sie die tägliche Tablette eingenommen haben oder nicht.
    • Die Einnahme der täglichen Tablette sollte immer zur gleichen Zeit erfolgen.
    • Die Tablette soll im Ganzen, unzerkaut und wenn nötig mit etwas Wasser eingenommen werden. Nehmen Sie in Richtung der Pfeile täglich eine Tablette so lange, bis alle 21 Tabletten aufgebraucht sind.
    • Innerhalb der nächsten 7 Tage ist keine Tablette einzunehmen. Innerhalb dieser 7 Tage wird Ihre Monatsblutung (Abbruchblutung) einsetzen, üblicherweise 2 bis 3 Tage nach Einnahme der letzten Tablette.
    • Beginnen Sie den neuen Blister am 8. Tag, auch, wenn Ihre Periode noch andauern sollte. Auf diese Weise beginnen Sie immer am gleichen Wochentag eine neue Blisterpackung und auch Ihre Abbruchblutung wird jeden Monat in etwa zur gleichen Zeit einsetzen.
    • Die optimale Dauer der Behandlung hängt einerseits vom Schweregrad Ihrer Erkrankung, andererseits von Ihrem Gesundheitszustand ab und wird von Ihrem Arzt bestimmt. Für gewöhnlich dauert eine Behandlung mehrere Monate. Es wird empfohlen, die Einnahme des Präparates nach dem Abklingen der Krankheitszeichen für zumindest 3 bis 4 weitere Zyklen fortzusetzen. Wenn es Wochen oder Monate nach Behandlungsende zu einem neuerlichen Auftreten der Symptome kommt, kann wieder mit der Behandlung begonnen werden. Sollte bei Patientinnen mit schwerer Akne nach mindestens 6-monatiger Behandlung bzw. bei Patientinnen mit Hirsutismus nach mindestens 12-monatiger Behandlung keine oder keine ausreichende Besserung eingetreten sein, ist die Behandlung vom Arzt zu überdenken.
  • Behandlungsbeginn mit dem Präparat
    • Wenn während der vorangegangenen Monate kein hormonelles Verhütungsmittel verwendet wurde
      • Beginnen Sie mit der Einnahme des Arzneimittels am ersten Zyklustag, d. h. am ersten Tag Ihrer Monatsblutung. Nehmen Sie die Tablette aus dem Feld des betreffenden Wochentages und fahren Sie mit der weiteren Einnahme der täglichen Tablette in Pfeilrichtung fort.
      • Auf diese Art beginnt die empfängnisverhütende Wirkung bereits am ersten Tag der Einnahme, eine zusätzliche mechanische Form der Verhütung ist nicht erforderlich. Sie können mit der Einnahme auch noch vom 2. bis zum 5. Tag Ihres Zyklus beginnen, in diesem Fall ist die zusätzliche Verwendung einer mechanischen Verhütungsmethode während der ersten 7 Tage des Zyklus aber notwendig.
    • Wechsel von einem anderen Kombinationspräparat zu dem Präparat
      • Nachdem Sie die letzte Tablette Ihres bisherigen Verhütungsmittels eingenommen haben, können Sie mit der Einnahme des Präparates am folgenden Tag beginnen (auf diese Weise kommt es zu keiner Unterbrechung und die Arzneimittel werden dennoch nicht gleichzeitig verwendet). Wenn die Packung Ihres bisherigen Verhütungsmittels auch Tabletten ohne Wirkstoff enthält, so beginnen Sie mit der Einnahme des Arzneimittels am Tag nachdem Sie die letzte Tablette mit Wirkstoff eingenommen haben (wenn Sie nicht wissen, welche Tablette das ist, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker). Sie können mit der Einnahme des Präparates auch später beginnen, auf keinen Fall jedoch nach dem Tag, welcher der 7-tägigen Einnahmepause folgt (oder dem Tag, welcher der Einnahme der letzten Tablette ohne Wirkstoff folgt). Auf diese Weise beginnt die Empfängnisverhütung bereits am ersten Tag der Einnahme, eine zusätzliche mechanische Form der Verhütung ist nicht erforderlich.
    • Wechsel von einem Progesteron-Monopräparat (Minipille) zu dem Präparat
      • Sie können die Einnahme der Minipille jederzeit beenden und am darauf folgenden Tag zur gleichen Zeit mit der Einnahme des Arzneimittels beginnen. Bei Geschlechtsverkehr während der ersten 7 Tage der Einnahme müssen Sie zusätzlich eine mechanische Form der Verhütung verwenden.
    • Wechsel von progesteronhaltigen Verhütungsinjektionen, implantierbaren Kontrazeptiva oder Intrauterinpessaren zu dem Präparat
      • Beginnen Sie mit der Einnahme des Arzneimittels, wenn Ihnen die nächste Injektion verabreicht werden soll, oder an dem Tag, an welchem Ihr Implantat bzw. Ihr Intrauterinpessar entfernt wird. Bei Geschlechtsverkehr innerhalb der ersten 7 Tage der Einnahme müssen Sie zusätzlich eine mechanische Form der Verhütung verwenden.
    • Nach einer Geburt
      • Nach einer Geburt wird Ihr Arzt Ihnen raten, mit der Einnahme des Arzneimittels bis zum Einsetzen Ihrer ersten normalen Monatsblutung zu warten. Mitunter kann mit der Einnahme auch früher begonnen werden. Ihr Arzt wird Sie diesbezüglich beraten.
    • Nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch
      • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten (Überdosierung)
    • Im Zusammenhang mit einer Überdosierung des Arzneimittels sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt. Die Einnahme von mehreren Tabletten zur selben Zeit kann zu Übelkeit, Erbrechen und Scheidenblutungen führen. Wenn Sie eine zu große Menge Ihres Arzneimittels eingenommen haben, nehmen Sie bitte in jedem Fall Kontakt mit einem Arzt, einem Krankenhaus oder der Vergiftungszentrale auf.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Sind seit der versäumten Einnahme weniger als 12 Stunden vergangen, so bleibt die kontrazeptive Wirkung erhalten. Nehmen Sie die Tablette, sobald Sie daran denken ein, und die folgenden Tabletten zur gewohnten Einnahmezeit.
    • Sind seit der versäumten Einnahme mehr als 12 Stunden vergangen, kann die empfängnisverhütende Wirkung beeinträchtigt sein. Je mehr Tabletten Sie hintereinander vergessen, desto höher wird das Risiko einer unzureichenden Verhütung. Das Risiko einer Schwangerschaft ist besonders hoch, wenn sie Tabletten am Anfang oder Ende der Packung einzunehmen vergessen. Aus diesem Grund sollten Sie die unten angeführten Anweisungen befolgen:
      • Sie haben mehr als eine Tablette pro Packung vergessen einzunehmen
        • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
      • Sie haben eine Tablette vergessen einzunehmen
        • Nehmen Sie die vergessene Tablette ein, sobald sie daran denken (auch, wenn dies bedeutet, dass Sie 2 Tabletten zur selben Zeit einnehmen) und die nächsten Tabletten zur gewohnten Zeit. Verwenden Sie während der nächsten 7 Tage zusätzlich eine mechanische Form der Verhütung.
        • Haben Sie während der ersten Einnahmewoche eine Tablette vergessen und hatten Sie in den 7 Tagen davor Geschlechtsverkehr, so besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt darüber.
        • Haben Sie während der letzten 7 Tage einer Packung vergessen, eine Tablette einzunehmen, sollten Sie die einnahmefreie Phase bis zum Beginn der nächsten Packung ausfallen lassen.
    • Wenn Sie vergessen haben, Tabletten einzunehmen und Ihre Monatsblutung nicht wie erwartet während der ersten regulären Einnahmepause auftritt, besteht die Möglichkeit, dass Sie schwanger sind. Besprechen Sie diese Angelegenheit mit Ihrem Arzt, bevor Sie den nächsten Blister beginnen.
  • Was ist zu tun, wenn...
    • ...Sie Magen-Darm-Beschwerden haben (z. B. Erbrechen oder schwere Durchfälle)
      • Wenn Sie innerhalb von 3 oder 4 Stunden, nachdem Sie das Arzneimittel eingenommen haben, erbrechen müssen oder unter schweren Durchfällen leiden, kann es sein, dass die Wirkstoffe zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig aufgenommen wurden. Dies entspricht dem Vergessen einer Tablette. Befolgen Sie daher die Anweisungen für das Vorgehen im Falle vergessener Tabletten. Wenn Sie Ihren gewohnten Einnahmeplan nicht verändern möchten, benötigen Sie eine zusätzliche Tablette, die Sie einer anderen Packung entnehmen.
    • ... Sie den 1. Tag der Periode verändern wollen
      • Wenn Sie die Tabletten vorschriftsgemäß einnehmen, wird Ihre Monatsblutung alle 4 Wochen am selben Tag einsetzen. Wenn Sie den Tag, an dem Ihre Periode beginnt, ändern möchten, dann verkürzen (niemals verlängern) Sie die Einnahme pause zwischen den Packungen. Beginnt Ihre Monatsblutung zum Beispiel an einem Freitag und möchten Sie dies auf einen Dienstag verlegen (3 Tage früher), sollten sie mit dem Beginn der nächsten Packung 3 Tage früher starten als gewöhnlich. Ist die Einnahmepause sehr kurz (3 Tage oder weniger), so kann die Monatsblutung während dieser Pause ausbleiben.
      • Während der nächsten Packung kann es zu Zwischenblutungen kommen.
    • ... Sie Ihre Periode verzögern wollen
      • Dieses Arzneimittel ist nicht zur Verzögerung Ihrer Periode gedacht. Sollten Sie dies in Ausnahmefällen aber dennoch durchführen wollen, beginnen Sie mit der neuen Packung ohne Einnahmepause direkt im Anschluss an die vorherige. Sie können Ihre Periode durch die fortgeführte Tabletten-Einnahme nun so lange verzögern, wie sie möchten, nicht jedoch länger als bis zum Ende der zweiten Packung, was einem Zeitraum von 3 Wochen entspricht. Während dieser Zeit können Zwischenblutungen auftreten. Die vorschriftsmäßige Einnahme des Arzneimittels sollte nach der üblichen 7-tägigen Einnahmepause wieder aufgenommen werden.
    • ...Sie unerwartete Blutungen haben
      • Während der ersten Monate der Einnahme müssen Sie bei allen oralen Verhütungsmitteln mit dem Auftreten unregelmäßiger Vaginalblutungen (Schmieroder Zwischenblutungen) zwischen den Perioden rechnen. Es kann sein, dass Sie Hygieneartikel benötigen, fahren Sie aber mit der Einnahme der Tabletten wie geplant fort. Diese unregelmäßigen Blutungen enden normalerweise, sobald sich Ihr Körper an die orale Empfängnisverhütung angepasst hat (für gewöhnlich nach etwa 3 Einnahmezyklen). Sollten die unregelmäßigen Blutungen anhalten, stärker werden oder wieder einsetzen, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
    • ... Ihre Periode ausbleibt
      • Wenn Sie alle Tabletten zur richtigen Zeit eingenommen, nicht erbrochen und auch keine anderen Medikamente verwendet haben, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie schwanger sind. Sollte jedoch Ihre Periode zweimal hintereinander ausbleiben oder Sie nicht alle Tabletten ordnungsgemäß eingenommen haben, könnten Sie schwanger sein. Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt darüber. Beginnen Sie keine neue Packung des Präparates bevor Ihr Arzt festgestellt hat, dass keine Schwangerschaft vorliegt.
    • Berichten Sie Ihrem Arzt von allen unerwünschten Wirkungen, insbesondere, wenn diese schwerwiegend oder anhaltend sind, oder von Änderungen Ihres Gesundheitszustandes, von denen Sie glauben, dass sie mit der Einnahme des Arzneimittels in Verbindung stehen könnten.
  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Informieren Sie immer Ihren Arzt, wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels abbrechen. Fragen Sie Ihren Arzt nach anderen Möglichkeiten der Verhütung, wenn Sie nicht schwanger werden möchten. Wenn Sie die Einnahme des Präparates 35 beenden, weil Sie schwanger werden möchten, empfiehlt es sich üblicherweise, danach die nächste natürliche Periode abzuwarten. Dies hilft, den voraussichtlichen Geburtstermin zu errechnen.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • Vor der Behandlung mit dem Präparat sollten durch den Arzt eine sorgfältige allgemeine und gynäkologische Untersuchung (inklusive Brustuntersuchung und Gebärmutterhalsabstrich) erfolgen. Zudem empfiehlt sich auch eine gründliche Familienanamnese (Abklärung von Krankheitsfällen innerhalb der Familie). Außerdem sind Störungen des Blutgerinnungssystems auszuschließen, wenn schon einmal bei Blutsverwandten bereits im jüngeren Alter Erkrankungen infolge Blutgerinnselbildung aufgetreten sind (z. B. tiefe Venenthrombosen, Schlaganfall oder Herzinfarkt).
    • Während der Behandlung mit dem Präparat sollten diese Untersuchungen in etwa alle 6 Monate wiederholt werden. Eine sorgfältige Überwachung Ihres Gesundheitszustandes kann auch notwendig sein, wenn Sie orale Kombinationspräparate zur Verhütung verwenden und gleichzeitig die im folgenden Teil angeführten Krankheiten oder Umstände auf Sie zutreffen.
    • Ihr behandelnder Arzt kann Sie genauer darüber aufklären.
  • Bitte informieren Sie Ihren behandelnden Arzt vor Beginn der Behandlung mit dem Arzneimittel, falls einer der folgenden Umstände auf Sie zutrifft:
    • Sie leiden an Zuckerkrankheit, Epilepsie, Migräne oder Erkrankungen der Leber oder der Gallenblase.
    • Sie sind übergewichtig.
    • Sie haben Bluthochdruck.
    • Sie haben eine Venenentzündung (oberflächliche Phlebitis).
    • Sie haben Krampfadern.
    • Bei einem Ihrer nahen Verwandten traten Thrombosen, Herzinfarkt oder Schlaganfall auf.
    • Sie oder einer Ihrer nahen Verwandten hatte oder hat hohe Cholesterin- bzw. Triglyzeridkonzentrationen (Blutfette) im Blut.
    • Sie haben gutartige Gebärmuttertumore.
    • Sie haben Endometriose oder eine Erkrankung der Brust.
    • Einer Ihrer nahen Verwandten hatte Brustkrebs.
    • Sie haben Depressionen.
    • Sie leiden unter Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa (chronische, entzündliche Darmerkrankungen).
    • Sie haben systemischen Lupus erythematodes (eine Erkrankung, die Hautreaktionen am ganzen Körper hervorrufen kann).
    • Sie haben Multiple Sklerose.
    • Sie haben eine Nierenerkrankung.
    • Sie haben diesem das hämolytisch-urämische Syndrom (eine Störung der Blutgerinnung, die Nierenversagen hervorruft).
    • Sie leiden unter Beschwerden, die während einer Schwangerschaft oder im Zusammenhang mit einer vorangegangenen oralen Kombinationsverhütung das erste Mal auftraten oder sich verschlechterten (z. B. Porphyrie [eine Stoffwechselerkrankung], Chorea minor [eine neurologische Erkrankung]).
    • Sie haben oder hatten ein Chloasma (gelblich-braune Hautpigmentflecken, insbesondere im Gesicht). In Falle sollten Sie Sonnenlicht und UV-Strahlung meiden.
  • Bitte informieren Sie Ihren Arzt, falls während der Einnahme des Präparates einer der zuvor genannten Umstände das erste Mal auftritt, wiederkehrt oder sich verschlechtern sollte. Wenn Sie unter Hirsutismus leiden und neue bzw. deutlich verstärkte Symptome bemerken, informieren Sie zwecks Ermittlung der Ursachen Ihren Arzt.
  • Orale Verhütungsmittel stellen eine sehr effektive Art der Verhütung dar. Vorschriftsmäßig eingenommen (keine vergessene Einnahme) ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft sehr gering.
  • Diese Information informiert Sie über verschiedene Situationen, in welchen Sie die Einnahme oraler Verhütungsmittel beenden müssen, oder in welchen deren Zuverlässigkeit nicht mehr gewährleistet ist. Bei Eintreten einer solchen Situation sollten Sie Geschlechtsverkehr vermeiden oder zusätzlich nicht-hormonelle Verhütungsmethoden, wie Kondome oder andere mechanische Methoden verwenden. Wenden Sie nicht die Kalendermethode (Abschätzen der fruchtbaren Tage im Zyklus) oder die Messung der Basaltemperatur an. Diese Methoden sind nicht zuverlässig, da die Einnahme von oralen Kontrazeptiva die Veränderungen im Bereich der Körpertemperatur und des Zervikalschleims, die während des Menstruationszyklus für gewöhnlich auftreten, beeinflusst.
  • Aufgrund der Gefahr der Verweiblichung von männlichen Föten muss eine Schwangerschaft vor Behandlungsbeginn mit dem Arzneimittel ausgeschlossen werden.
  • Wie andere orale Kontrazeptiva, stellt auch dieses Präparat keinen Schutz vor einer Infektion mit HIV (AIDS) oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten dar. Da die Erfahrungen mit Estrogen/Progesteron-Kombinationspräparaten hauptsächlich auf den Erfahrungen mit kombinierten oralen Kontrazeptiva beruhen, betreffen die folgenden Warnhinweise für kombinierte orale Kontrazeptiva auch dieses Präparat.
  • Orale Kontrazeptiva und Thrombosen
    • Unter Thrombose versteht man die Entstehung eines Blutgerinnsels, welches zu einem Verschluss der Blutgefäße führen kann. Thrombosen treten manchmal in den tiefen Beinvenen auf (tiefe Venenthrombosen). Verlässt ein Blutgerinnsel das Blutgefäß, in welchem es sich gebildet hat, so kann es mitunter zur Lunge weiterbefördert werden, wo es die Lungenarterien verstopfen und zu einer so genannten Lungenembolie führen kann. Tiefe Venenthrombosen sind selten. Sie können sich unabhängig davon entwickeln, ob orale Verhütungsmittel verwendet werden oder nicht. Sie können auch während einer Schwangerschaft auftreten. Das Risiko der Entstehung einer tiefen Venenthrombose ist zwar bei Frauen, die orale Kontrazeptiva verwenden höher als bei Frauen, die diese nicht verwenden, jedoch niedriger als das Risiko, das während einer Schwangerschaft besteht. Das Risiko einer venösen Thromboembolie ist im ersten Jahr nach Beginn der kombinierten oralen Verhütung am größten.
    • Blutgerinnsel können sehr selten auch im Bereich der Blutgefäße des Herzens (Ursache für Herzinfarkt) oder des Gehirns (Ursache für Schlaganfall) auf treten. Sehr selten können diese Gerinnsel in Leber, Darm, Nieren oder Augen entstehen.
    • In seltenen Einzelfällen können Thrombosen zu dauerhafter Invalidität oder gar zum Tod führen. Das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, steigt mit zunehmendem Alter an. Rauchen erhöht das Risiko ebenfalls. Wenn Sie orale Kontrazeptiva verwenden, sollten sie mit dem Rauchen aufhören, insbesondere, wenn Sie älter als 35 Jahre sind. Erhöht sich Ihr Blutdruck während der Verwendung von oralen Verhütungsmitteln, kann Ihr Arzt Ihnen raten, die Einnahme des Präparates zu beenden.
    • Das Risiko, eine tiefe Beinvenenthrombose zu entwickeln, ist nach einem chirurgischen Eingriff oder bei Bettruhe (z. B. bedingt durch geschiente oder eingegipste Beine) vorübergehend erhöht. Die Einnahme oraler Verhütungsmittel kann dieses Risiko erhöhen. Informieren Sie Ihren Arzt bitte einige Zeit vor geplanten Krankenhausaufenthalten oder Operationen über die Einnahme. Ihr Arzt wird Ihnen eventuell raten, orale Verhütungsmittel einige Wochen vor der Operation oder im Falle von Bettlägerigkeit abzusetzen. Ihr Arzt wird sie ebenso darüber informieren, wann sie nach der Wiederherstellung Ihrer Beweglichkeit mit der Einnahme fortfahren können.
  • Sollten Sie irgendein Anzeichen für eine Thrombose wahrnehmen, beenden Sie die Einnahme der oralen Kontrazeptiva und informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt.
  • Orale Kontrazeptiva und Krebs
    • Bei Frauen, die orale Verhütungsmittel verwenden, wird Brustkrebs geringfügig häufiger diagnostiziert, als bei Frauen gleichen Alters, die diese nicht verwenden.
    • Dieser geringfügige Unterschied in der Anzahl diagnostizierter Fälle von Brustkrebs schwindet nach Beendigung der Einnahme kontinuierlich innerhalb von 10 Jahren. Es ist nicht bekannt, ob der besagte Unterschied auf die Verwendung oraler Kontrazeptiva zurückzuführen ist oder nicht. Es besteht die Möglichkeit, dass Frauen, die orale Verhütungsmittel angewendet haben, öfter untersucht wurden und der Brustkrebs dadurch früher diagnostiziert werden konnte. Selten wurden gutartige und noch seltener bösartige Lebertumore bei Anwenderinnen oraler Kontrazeptiva gefunden. Tumore können innere Blutungen verursachen.
    • Informieren Sie im Falle von starken Unterleibsschmerzen umgehend Ihren Arzt. Über das häufigere Auftreten von Gebärmutterhalskrebs bei Frauen, die orale Kontrazeptiva über einen sehr langen Zeitraum verwendet haben, wird berichtet. Dieser Umstand ist nicht zwangsläufig durch orale Kontrazeptiva begründet, sondern kann auch mit dem Sexualverhalten und anderen Faktoren in Zusammenhang stehen.
  • Wann sollten Sie Ihren Arzt informieren?
    • Regelmäßige ärztliche Untersuchungen
      • Wenn Sie orale Kontrazeptiva verwenden, sollten Sie sich regelmäßig ärztlich untersuchen lassen. Im Allgemeinen sollten Sie diese Untersuchungen nach Beginn der Therapie 2-mal im Jahr durchführen lassen.
    • Informieren Sie so rasch wie möglich Ihren Arzt, wenn:
      • Sie irgendwelche Veränderungen Ihres Gesundheitszustandes bemerken, insbesondere Erkrankungen, die in dieser Information erwähnt werden. Bedenken Sie bitte auch, was bezüglich Erkrankungen bei Ihren nahen Verwandten erwähnt wurde.
      • Sie einen Knoten in der Brust fühlen.
      • Sie mit der Einnahme anderer Medikamente beginnen.
      • Sie vom Arzt Bettruhe verordnet bekommen haben oder operiert werden (informieren Sie Ihren Arzt - wenn möglich - mindestens 4 Wochen vorher).
      • Sie anhaltende ungewöhnliche Blutungen, zuvor nicht aufgetretene Zwischenblutungen oder starke Vaginalblutungen haben.
      • Sie in der ersten Woche der Anwendung die Einnahme von Tabletten vergessen haben und innerhalb der 7 Tage davor Geschlechtsverkehr hatten.
      • Sie schwere Durchfälle haben.
      • 2-mal hintereinander Ihre Periode ausbleibt oder Sie schwanger zu sein glauben (beginnen Sie nicht mit dem nächsten Blister, bevor Ihr Arzt es Ihnen erlaubt).
    • Beenden Sie die Tabletteneinnahme und suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf, wenn einer der folgenden Erkrankungen oder Beschwerden auftritt:
      • Erstmaliges Auftreten bzw. Verschlechterung von Migränekopfschmerz, ungewöhnlich häufigem oder heftigem Kopfschmerz.
      • Plötzliche Seh- oder Hörstörungen sowie andere Sinnesstörungen.
      • Erste Anzeichen einer Venenentzündung mit Thrombose oder eines Blutgerinnsels (z. B. ungewöhnliche Schmerzzustände oder Anschwellen der Beine, stechende Schmerzen beim Atmen oder Husten ohne erkennbare Ursache). Schmerzen und Engegefühl im Brustbereich.
      • 6 Wochen vor einer großen Operation (z. B. abdominale oder orthopädische Eingriffe), Beinoperationen oder langfristig andauernder Bettruhe (z. B. nach einer Operation) sowie bei Bettruhe nach einem Unfall. Setzen Sie die Einnahme frühestens 2 Wochen nach Wiederherstellung Ihrer Beweglichkeit fort.
      • Gelbfärbung der Haut, Hepatitis, Juckreiz am ganzen Körper.
      • Vermehrte epileptische Anfälle.
      • Signifikant erhöhter Blutdruck.
      • Verschlechterung einer bestehenden Depression oder erstmaliges Auftreten einer Depression.
      • Starke Schmerzen im Oberbauch oder Lebervergrößerung.
      • Eindeutige Verschlechterung von Beschwerden, die sich normalerweise bei hormoneller Kontrazeption oder Schwangerschaft verschlechtern.
      • Schwangerschaft.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es ist nicht bekannt, dass orale Kontrazeptiva die Fahrtüchtigkeit beeinflussen.

Schwangerschaft

  • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Das Arzneimittel darf nicht während einer bestehenden oder vermuteten Schwangerschaft verwendet werden. Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn sie glauben, schwanger zu sein.
  • Stillzeit
    • Das Arzneimittel darf nicht während der Stillzeit eingenommen werden.

Einnahme Art und Weise

  • Die Einnahme der täglichen Tablette sollte immer zur gleichen Zeit erfolgen.
  • Die Tablette soll im Ganzen, unzerkaut und wenn nötig mit etwas Wasser eingenommen werden.

Wechselwirkungen

  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Das Präparat kann andere Arzneimittel beeinflussen oder durch diese beeinflusst werden.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige oder pflanzliche Arzneimittel handelt.
    • Arzt und Apotheker können Ihnen sagen, ob und wie lange Sie in diesem Fall eine zusätzliche Kontrazeption benötigen. Einige Arzneimittel können die Wirkung oraler Verhütungsmittel unterdrücken. Zu diesen zählen Antiepileptika (Primidon, Phenytoin, Barbiturate, Carbamazepin, Oxacarbamazepin, Topiramat, Felbamat), Mittel gegen Tuberkulose (Rifampicin, Rifabutin) und HIV (z. B. Ritonavir) und Antibiotika, die zur Behandlung verschiedener anderer Infektionskrankheiten eingesetzt werden (z. B. Ampicillin, Tetracycline, Griseofulvin) sowie entzündungshemmende Arzneimittel (Phenylbutazon). Die gleichzeitige Verwendung pflanzlicher Mittel, welche Johanniskraut beinhalten, können die empfängnisverhütende Wirkung des Arzneimittels verringern. Wenn Sie ein Präparat, welches Johanniskraut beinhaltet, verwenden, so sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen.
    • Das Präparat kann die Wirksamkeit folgender Arzneimittel beeinflussen: Blutgerinnungshemmer, blutzuckersenkende Medikamente, Blutfettsenker (Bezafibrat, Clofibrat, Etofibrat), Blutdrucksenker und Mittel gegen Depressionen (erhöhte Toxizität). Die Wirksamkeit von Glukokortikoiden, Theophyllin, Diazepam und Chlordiazepoxid kann verstärkt werden. Die Dosis von blutzuckersenkenden Mitteln oder Insulin muss gegebenenfalls angepasst werden.
    • Das Arzneimittel unterdrückt den Eisprung und wirkt deshalb empfängnisverhütend. Wenn Sie das Präparat einnehmen, dürfen Sie keine zusätzlichen hormonellen Kontrazeptiva verwenden, da dies zu einer Überdosierung mit Hormonen führen würde und für eine effektive Verhütung auch nicht notwendig ist.

Warnhinweise bei Hilfsstoffen

Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe

1,8 mg

Aluminium hydroxid
Hilfstoff
Carnaubawachs
Hilfstoff
Cellulose, mikrokristallin
Hilfstoff
Chinolingelb
Hilfstoff
Croscarmellose, Natriumsalz
Hilfstoff
Eisen (II,III) oxid
Hilfstoff
Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
Hilfstoff
Eisen (III) oxid
Hilfstoff
Hypromellose
Hilfstoff
Indigocarmin
Hilfstoff
Lactose 1-Wasser
41,2 mg Hilfstoff
Macrogol 400
Hilfstoff
Magnesium stearat
Hilfstoff
Povidon K30
Hilfstoff
Saccharose
10,4 mg Hilfstoff
Schellack
Hilfstoff
Titan dioxid
Hilfstoff
Wachs, gebleicht
Hilfstoff


Erfahrungsberichte zu ATTEMPTA ratiopharm 35 2mg/0,035mg überz.Tabl., 3X21 ST

In Ordnung

Von anonym am

Hi,ich habe ein bisschen Akne gekriegt ( was nicht schlimm aussah) aber sich dann verschlechterte,meine FA riet mir zu dieser Tablette. Am ersten tag 3std nach einnahme hatte ich heftige Kopfschmerzen. Was sich aber dann zurück legte. 4 tage nach Einnahme hatte ich am morgen keine pickel mehr und di Akne verschwand ganz, fühlte sich zarter an. Haare glänzten und sind fester. Aber rate niemals mehr als 3monate zu nehmen, wenn dann auf eine weniger dosiert ist. Lg sara

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