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Aliud Pharma GmbH
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Indikation

Das Präparat enthält den Wirkstoff Benazepril. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ACE-Hemmer genannt werden…

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Produktinformation zu BENAZEPRIL AL 20 mg Filmtabletten, 28 ST

Indikation

  • Das Präparat enthält den Wirkstoff Benazepril. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ACE-Hemmer genannt werden (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer). Diese Arzneimittel führen zur Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße. Dadurch senken sie den Blutdruck und führen zur Verbesserung der Herzleistung, das Blut in die anderen Körperbereiche zu pumpen.
  • Es wird angewendet zur Behandlung von:
    • Bluthochdruck (Hypertonie).
    • einer Erkrankung, bei der das Herz nicht ausreichend Blut in den Körper pumpen kann (kongestive Herzinsuffizienz).
  • In Fällen von schwerer Herzleistungsschwäche wird das Präparat in Kombination mit ?Wassertabletten" (Diuretika) und Digoxin (herzwirksamen Glykosiden) angewendet.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Benazeprilhydrochlorid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn Sie allergisch gegen einen anderen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril) sind,
    • wenn Sie in der Vergangenheit jemals an einer schweren Reaktion mit Anschwellung von Haut und Schleimhaut, besonders im Gesicht- Mund- und Rachenbereich gelitten haben (Angioödem) infolge einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder ohne jegliche Arzneimittelbehandlung (hereditäres Angioödem),
    • wenn Ihre Nierenarterien verengt sind (bilaterale renale Arterienstenose),
    • wenn Sie eine Nierentransplantation erhalten haben,
    • wenn Ihre Herzklappen verengt sind (Aorten- oder Mitralklappenstenose), eine Erkrankung, die den Ausfluss des Blutes aus dem Herzen behindert,
    • wenn Ihr Herzmuskel ungewöhnlich stark verdickt ist (hypertrophe Kardiomyopathie),
    • wenn Ihr Körper zu viel Aldosteron produziert, ein Hormon, das den Blutdruck erhöht (primärer Hyperaldosteronismus),
    • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind. (Es wird empfohlen, das Präparat auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, (siehe Kategorie Schwangerschaftshinweis)
    • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.

Dosierung von BENAZEPRIL AL 20 mg Filmtabletten

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
    • Patienten mit Bluthochdruck
      • Ihr Arzt wird Ihnen die Einnahme von 10 bis 20 mg Benazeprilhydrochlorid pro Tag verordnen, entweder als Einzeldosis morgens oder aufgeteilt in zwei Dosen morgens und abends.
      • Die maximale tägliche Dosis beträgt 40 mg Benazeprilhydrochlorid.
    • Patienten mit Herzleistungsschwäche
      • Sie sollten mit 2,5 mg Benazeprilhydrochlorid einmal täglich morgens die Behandlung beginnen. Bei Bedarf kann die Dosis nach 2 bis 4 Wochen auf 5 mg Benazeprilhydrochlorid täglich erhöht werden. Diese Dosis kann entweder morgens eingenommen werden oder in zwei Dosen aufgeteilt werden (jeweils 2,5 mg Benazeprilhydrochlorid morgens und abends). Für diese Dosierungen stehen Filmtabletten mit geringerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
      • Die maximale Tagesdosis beträgt 20 mg Benazeprilhydrochlorid.
    • Ältere Patienten
      • Die übliche Anfangsdosis bei Bluthochdruck beträgt 5 mg einmal täglich, diese kann auf 10 mg gesteigert werden.
    • Kinder und Jugendliche mit Hypertonie (7 - 16 Jahre, Körpergewicht >/= 25 kg)
      • Die übliche empfohlene Anfangsdosis beträgt 0,2 mg/kg Benazepril (bis zu einer Höchstdosis von 10 mg) einmal täglich. Die Dosierung sollte je nach Ansprechen des Blutdrucks angepasst werden.
      • Dosierungen über 0,6 mg/kg (oder mehr als 40 mg täglich) wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.
    • Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
      • Unter bestimmten Bedingungen (wenn die Kreatinin-Clearance weniger als 30 ml/min beträgt) wird Ihr Arzt die Dosis reduzieren. In diesem Fall sollten Sie nicht mehr als 10 mg Benazeprilhydrochlorid pro Tag einnehmen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie versehentlich zu viele Filmtabletten eingenommen haben wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses. Die Symptome einer Überdosierung beinhalten niedrigen Blutdruck, Schock, Bewusstlosigkeit, verlangsamter Herzschlag, Veränderungen im Salzhaushalt (Elektrolytstörungen), Flüssigkeitsmangel und Nierenversagen.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Machen Sie sich keine Sorgen. Lassen Sie einfach die Dosis komplett aus und nehmen Sie die nächste Dosis zum üblichen Zeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.
  • Wenn Sie die Behandlung abbrechen
    • Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen.
    • Schwangerschaft
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme des Arzneimittels in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und es darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann (siehe Kategorie ?Schwangerschaftshinweis").
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls Sie an einer der folgenden Erkrankungen leiden oder dies früher einmal bei Ihnen der Fall war:
      • Ihr Arzt wird Sie besonders sorgfältig überwachen, wenn Sie unter einer der folgenden Erkrankungen oder Beschwerden leiden:
        • Kollagenerkrankung mit Gefäßbeteiligung (eine systemische Autoimmunerkrankung, z. B. systemischer Lupus erythematodes oder Sklerodermie).
        • Durchfallerkrankung (Diarrhö).
        • Erbrechen.
        • Schwerer Renin-abhängiger Bluthochdruck (eine besondere Form des Bluthochdrucks).
        • Verminderter Blutfluss zum Herzen (Ischämie, z. B. koronare Herzerkrankung oder Angina pectoris).
        • Verminderter Blutfluss zum Gehirn (zerebrovaskuläre Erkrankung).
        • Schwere Herzinsuffizienz.
        • Eingeschränkte Nierenfunktion.
        • Verengung der Nierenarterien (renale Arterienstenose).
        • Sehr hoher Blutdruck.
        • Vermindertes Blutvolumen.
        • Dehydration (übermäßiger Verlust von Körperwasser).
      • Ihr Arzt wird Sie besonders sorgfältig überwachen, falls bei Ihnen eine der folgenden Behandlungen angewendet wird:
        • ?Wassertabletten" (Diuretika, Arzneimittel, die die Wassermenge, die von Ihnen im Urin ausgeschieden wird, erhöht).
        • Salzarme Ernährung.
        • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
          • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
          • Aliskiren.
      • Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
      • Niedriger Blutdruck
        • Wenn Ihr Blutdruck zu stark abfällt, sollten Sie sich hinlegen. Wenn dieser Zustand andauert, sollten Sie Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
      • Dialyse/Cholesteroldialyse (LDL Apherese)
        • Das Präparat kann allergische (anaphylaktische) Reaktionen bei Patienten unter einem speziellen Dialyseverfahren hervorrufen.
      • Desensibilisierung mit Insektengift
        • Wenn Sie sich momentan einer Desensibilisierungs-Therapie mit Insektengift unterziehen, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten, da über lebensbedrohliche allergische Reaktionen berichtet wurde.
      • Infektionen
        • Sprechen Sie sofort mit Ihrem Arzt, wenn Sie irgendwelche Anzeichen einer Infektion bei sich bemerken (z. B. örtlich begrenzte Hautrötung, Hitze, Schwellung und Schmerzen).
      • Proteinurie
        • Erhöhte Spiegel von Eiweiß im Urin (Proteinurie) können während der Behandlung mit Benazepril auftreten, besonders, wenn Sie Nierenprobleme haben oder falls Sie relativ hohe Dosen dieses Arzneimittels einnehmen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
      • Lebererkrankungen
        • Wenn Sie eine Gelbsucht entwickeln (Gelbfärbung der Haut und des Weißes im Auge) oder eine Leberentzündung (Hepatitis), sollten Sie die Einnahme beenden und sofort Kontakt mit Ihrem Arzt aufnehmen.
      • Ethnische Unterschiede
        • Wie bei anderen ACE-Hemmern kann es sein, dass das Präparat bei dunkelhäutigen Patienten weniger wirksam ist. Diese Patienten haben auch ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von allergischen Reaktionen.
      • Operationen/Anästhesie
        • Bitte teilen Sie Ihrem Arzt vor jeder Operation mit, dass Sie mit Benazepril behandelt werden, da Ihr Blutdruck während einer Operation abfallen kann.
      • Diabetes
        • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Diabetes haben und mit Antidiabetika zum Einnehmen oder mit Insulin behandelt werden. Ihre Blutzuckerwerte sollten engmaschig überwacht werden.
      • Husten
        • Während der Behandlung mit ACE-Hemmern wurde über das Auftreten von Husten berichtet. Üblicherweise wird der Husten als nicht produktiv (Reizhusten), anhaltend und nach dem Absetzen der Behandlung rückgängig beschrieben.
      • Ältere Menschen
        • Ihr Arzt wird Sie sorgfältig auf einen Abfall des Blutdrucks hin überwachen, wenn Sie älter als 65 Jahre alt sind.
      • Kinder und Jugendliche
        • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten das Präparat nicht einnehmen, da Sicherheit und Wirksamkeit von Benazepril in dieser Patientengruppe nicht bekannt sind.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Wenn Sie Fahrzeuge führen oder Maschinen bedienen wollen, sollten Sie bedenken, dass Schwindel oder Müdigkeit gelegentlich auftreten können. Falls Sie davon betroffen sind, sollten Sie nicht Autofahren und keine Maschinen bedienen.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, das Präparat vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Benazepril in der frühen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Benazepril darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.
  • Stillzeit
    • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Frühgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Bei älteren Säuglingen sollte der Arzt Sie über Nutzen und mögliche Schäden der Anwendung von Benazepril in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufklären.

Einnahme Art und Weise

  • Sie können die Filmtabletten zum Essen oder ohne eine Mahlzeit mit einer ausreichenden Menge Wasser einnehmen (z. B. ein Glas Wasser).

Wechselwirkungen bei BENAZEPRIL AL 20 mg Filmtabletten

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Die gleichzeitige Anwendung von folgenden Medikamenten mit Benazepril kann das Risiko von Blutbildveränderungen steigern (hämatologische Reaktionen). Ihr Arzt wird Sie während der Behandlung mit dem Präparat besonders engmaschig überwachen, wenn Sie bereits eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Allopurinol (zur Behandlung hoher Harnsäurespiegel im Blut und Gicht).
      • Procainamid (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen).
      • Arzneimittel zur Behandlung von Krebs (Zytostatika).
      • Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems (immunsuppressive Stoffe), die eingesetzt werden, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern, oder zur Behandlung von allergischen oder entzündlichen Erkrankungen, z. B. Autoimmunerkrankungen und Asthma.
      • Arzneimittel, die zur Behandlung von Entzündungen angewendet werden (Kortikosteroide zum Einnehmen)
      • Andere Arzneimittel, die das Blutbild verändern können.
    • Sie sollten Ihren Arzt auch informieren, wenn Sie bereits eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck (antihypertensive Arzneimittel). Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen: wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen.
      • ?Wassertabletten" (Diuretika): Die Gefahr des Auftretens eines niedrigen Blutdrucks ist größer bei Patienten, die entwässert (dehydriert) sind und/oder niedrige Blutspiegel der Salze im Körper haben (z. B. bei natriumreduzierter Diät). Bei einigen Patienten könnte es erforderlich sein, die Behandlung mit ?Wassertabletten" zu beenden. Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
      • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (trizyklische Antidepressiva).
      • Arzneimittel zur Behandlung von Psychosen (Antipsychotika): Halluzinationen und Veränderungen der Gedanken, Gefühle und des Verhaltens, z. B. Schizophrenie.
      • Anästhetika.
      • Arzneimittel, die die Blutgefäße erweitern (Vasodilatoren), z. B. Glyceroltrinitrat (zur Behandlung von Angina pectoris) und andere Nitrat-haltige Arzneimittel.
      • Arzneimittel mit einer anregenden Wirkung auf den Sympathikus, die den Blutdruck steigern (Sympathomimetika).
      • nichtsteroidale Antirheumatika zur Schmerzlinderung und Entzündungshemmung (z. B. Ibuprofen, Indometacin): könnten zu einer Verminderung der blutdrucksenkenden Wirkung mit Verschlechterung der Nierenfunktion führen.
      • Acetylsalicylsäure, wenn diese als Schmerzmittel und Entzündungshemmer verwendet wird (Benazepril kann in Kombination mit Acetylsalicylsäure angewendet werden, wenn Acetylsalicylsäure zur Vorbeugung von Herzinfarkten und Schlaganfällen angewendet wird): könnte zu einer Verminderung der blutdrucksenkenden Wirkung mit Verschlechterung der Nierenfunktion führen.
      • Kalium: Kalium-sparende ?Wassertabletten" (Diuretika wie Spironolacton, Triamteren, Amilorid, Eplerenon), Kalium-Ergänzungsmittel oder Kalium-haltige Salzersatzpräparate: Es kann ein deutlicher Anstieg des Kaliumspiegels im Blut auftreten, besonders bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion. Der Kaliumgehalt im Blut sollte regelmäßig von Ihrem Arzt überprüft werden.
      • Heparin (ein Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung): Es besteht ein erhöhtes Risiko für den Anstieg der Kaliumwerte im Blut.
      • Ciclosporin, ein das Immunsystem unterdrückendes Arzneimittel (Immunosuppressivum), das angewendet wird, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern: erhöhtes Risiko für hohe Kaliumspiegel im Blut.
      • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen sowie zur Behandlung von Krebserkrankungen angewendet werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus): erhöhtes Risiko für Angioödeme.
      • Lithium (zur Behandlung von bipolaren Störungen): Umkehrbare (reversible) Anstiege des Lithiumspiegels im Blut können auftreten, dies kann die unerwünschten Wirkungen von Lithium auf Herz und Nervenzellen verstärken.
      • Antidiabetika: Insulin und Antidiabetika zum Einnehmen: Der Blutzuckerspiegel kann zu stark abgesenkt werden (Hypoglykämie), besonders bei Beginn der Behandlung oder falls Sie Probleme mit Ihren Nieren haben.
      • injizierbares Gold (Natriumaurothiomalat): Nitritoide Reaktionen (Symptome beinhalten Gesichtsrötung, Übelkeit, Erbrechen und niedrigen Blutdruck) wurden selten beobachtet.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln Getränken und Alkohol
    • Kochsalz (Natriumchlorid) kann die Wirkung des Präparates verringern, dadurch kann Ihr Blutdruck ansteigen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Steuerung der Salzmenge in Ihrer Ernährung.
    • Alkohol kann die Wirkung des Arzneimittels verstärken und das Präparat kann die Wirkung von Alkohol verstärken. Daran sollten Sie immer denken, wenn Sie während Ihrer Behandlung Alkohol trinken wollen.
    • Sie können die Filmtabletten zum Essen einnehmen oder ohne eine Mahlzeit.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe

18,42 mg

Croscarmellose, Natriumsalz
Hilfstoff
Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
Hilfstoff
Eisen (III) oxid
Hilfstoff
Hypromellose
Hilfstoff
Lactose 1-Wasser
142 mg Hilfstoff
Macrogol 8000
Hilfstoff
Maisstärke, vorverkleistert
Hilfstoff
Rizinusöl, hydriert
Hilfstoff
Talkum
Hilfstoff
Titan dioxid
Hilfstoff


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