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Novartis Pharma GmbH
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Produktinformation zu COSENTYX 150 mg Injektionslösung i.e.Fertigpen, 2 ST

Indikation

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Secukinumab. Secukinumab ist ein monoklonaler Antikörper. Bei monoklonalen Antikörpern handelt es sich um Proteine, die bestimmte Proteine des Körpers erkennen und spezifisch an diese binden.
  • Das Präparat gehört zur Arzneimittelklasse der sogenannten Interleukin-(IL-)Inhibitoren. Dieses Arzneimittel neutralisiert die Aktivität eines Proteins, das IL-17A genannt wird und bei Erkrankungen wie Psoriasis in erhöhten Konzentrationen vorliegt.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung der folgenden entzündlichen Erkrankungen angewendet:
    • Plaque-Psoriasis (Schuppenflechte)
    • Psoriasis-Arthritis
    • Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)
  • Plaque-Psoriasis
    • Es wird zur Behandlung einer ?Plaque-Psoriasis" genannten Hauterkrankung angewendet. Plaque-Psoriasis verursacht eine Entzündung, die die Haut betrifft. Das Arzneimittel bewirkt eine Linderung der Entzündung und weiterer Symptome der Erkrankung. Es wird bei Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis angewendet.
    • Die Behandlung bei Plaque-Psoriasis wird bei Ihnen zu einer Verbesserung der Hauterscheinungen und zu einer Linderung von Symptomen wie Schuppung, Juckreiz und Schmerzen führen.
  • Psoriasis-Arthritis
    • Das Arzneimittel wird zur Behandlung einer ?Psoriasis-Arthritis" genannten Erkrankung angewendet. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, häufig in Verbindung mit Psoriasis.
    • Wenn Sie an einer aktiven Psoriasis-Arthritis leiden, werden Sie zunächst mit anderen Arzneimitteln behandelt. Falls Sie auf diese Arzneimittel nicht gut genug ansprechen, erhalten Sie dieses Präparat, um die Zeichen und Symptome der aktiven Psoriasis-Arthritis zu lindern, die körperliche Funktionsfähigkeit zu verbessern und die Schädigung der Knorpel und Knochen der von der Erkrankung betroffenen Gelenke zu verzögern.
    • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen mit aktiver Psoriasis-Arthritis angewendet und kann entweder allein oder in Kombination mit einem anderen Arzneimittel, das Methotrexat genannt wird, angewendet werden.
    • Die Anwendung bei Psoriasis-Arthritis wird bei Ihnen zu einer Linderung der Zeichen und Symptome der Erkrankung führen, die Schädigung der Knorpel und Knochen der betroffenen Gelenke aufhalten und Ihre Fähigkeit, normale Alltagsaktivitäten zu verrichten, verbessern.
  • Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)
    • Das Präparat wird zur Behandlung einer ?ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)" genannten Erkrankung angewendet. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung, die hauptsächlich die Wirbelsäule betrifft und zu einer Entzündung der Gelenke der Wirbelsäule führt. Wenn Sie an einer ankylosierenden Spondylitis leiden, werden Sie zunächst mit anderen Arzneimitteln behandelt. Falls Sie auf diese Arzneimittel nicht gut genug ansprechen, erhalten Sie dieses Präparat, um die Zeichen und Symptome der Erkrankung sowie die Entzündung zu lindern und Ihre körperliche Funktionsfähigkeit zu verbessern.
    • Das Arzneimittel wird bei Erwachsenen mit aktiver ankylosierender Spondylitis angewendet.
    • Die Anwendung bei ankylosierender Spondylitis wird bei Ihnen zu einer Linderung der Zeichen und Symptome Ihrer Erkrankung führen und Ihre körperliche Funktionsfähigkeit verbessern.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Secukinumab oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie glauben, dass Sie allergisch sein könnten, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie das Präparat anwenden.
    • wenn Sie eine aktive Infektion haben, die von Ihrem Arzt als wesentlich eingestuft wird.

Dosierung

  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt, dem medizinischen Fachpersonal oder Ihrem Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Ihr Arzt entscheidet, welche Menge Sie benötigen und wie lange Sie behandelt werden.
    • Plaque-Psoriasis
      • Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg als subkutane Injektion.
      • Jede 300-mg-Dosis wird in Form zweier Injektionen mit jeweils 150 mg verabreicht.
      • Nach der ersten Dosis erhalten Sie weitere wöchentliche Injektionen in den Wochen 1, 2 und 3. Ab Woche 4 erfolgen die Injektionen in monatlichen Abständen. Sie erhalten stets eine 300-mg-Dosis in Form zweier Injektionen mit jeweils 150 mg.
    • Psoriasis-Arthritis
      • Für Patienten mit Psoriasis-Arthritis, die auch an einer mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis leiden, oder für Patienten, die auf andere Arzneimittel, so genannte Tumornekrosefaktor-(TNF-)Hemmer, nicht ausreichend angesprochen haben:
        • Die empfohlene Dosis beträgt 300 mg als subkutane Injektion.
        • Jede 300-mg-Dosis wird in Form zweier Injektionen mit jeweils 150 mg verabreicht.
      • Nach der ersten Dosis erhalten Sie weitere wöchentliche Injektionen in den Wochen 1, 2 und 3. Ab Woche 4 erfolgen die Injektionen in monatlichen Abständen. Sie erhalten stets eine 300-mg Dosis in Form zweier Injektionen mit jeweils 150 mg.
    • Für andere Patienten mit Psoriasis-Arthritis:
      • Die empfohlene Dosis beträgt 150 mg als subkutane Injektion.
      • Nach der ersten Dosis erhalten Sie weitere wöchentliche Injektionen in den Wochen 1, 2 und 3. Ab Woche 4 erfolgen die Injektionen in monatlichen Abständen.
    • Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)
      • Die empfohlene Dosis beträgt 150 mg als subkutane Injektion.
      • Nach der ersten Dosis erhalten Sie weitere wöchentliche Injektionen in den Wochen 1, 2 und 3. Ab Woche 4 erfolgen die Injektionen in monatlichen Abständen.
  • Das Arzneimittel ist eine Langzeitbehandlung. Ihr Arzt wird Ihre Erkrankung regelmäßig überwachen, um sicherzustellen, dass die Behandlung die gewünschte Wirkung hat.
  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten, oder wenn die Dosis früher verabreicht wurde, als von Ihrem Arzt verschrieben, informieren Sie bitte Ihren Arzt.
  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie die Injektion einer Dosis vergessen haben, spritzen Sie sich die nächste Dosis, sobald Sie sich daran erinnern. Anschließend besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, wann Sie sich die nächste Dosis spritzen sollen.
  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Die Anwendung abzubrechen, bringt keine Risiken mit sich, allerdings könnten Ihre Psoriasis-, Psoriasis-Arthritis- oder Ankylosierende-Spondylitis-Symptome wieder auftreten.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden:
      • wenn Sie derzeit an einer Infektion leiden.
      • wenn Sie eine chronische Infektion oder wiederkehrende Infektionen haben.
      • wenn Sie an Tuberkulose leiden.
      • wenn Sie an Morbus Crohn leiden.
      • wenn Sie vor kurzem geimpft wurden oder wenn bei Ihnen während der Behandlung eine Impfung vorgesehen ist.
      • wenn Sie gegenwärtig eine andere Psoriasis-Behandlung erhalten, zum Beispiel mit einem anderen Immunsuppressivum oder eine Phototherapie mit Ultraviolett-(UV-)Licht.
    • Achten Sie auf Infektionen und allergische Reaktionen
      • Das Arzneimittel kann potenziell schwerwiegende Nebenwirkungen verursachen, darunter Infektionen und allergische Reaktionen. Während der Behandlung müssen Sie daher auf entsprechende Symptome achten.
      • Wenn Sie Anzeichen einer möglichen schwerwiegenden Infektion oder allergischen Reaktion bemerken, brechen Sie die Anwendung sofort ab und benachrichtigen Sie Ihren Arzt oder nehmen Sie ärztliche Hilfe in Anspruch.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel wird nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen (unter 18 Jahren) empfohlen, da das Arzneimittel in dieser Altersgruppe nicht untersucht wurde.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Die Anwendung während der Schwangerschaft ist vorzugsweise zu vermeiden.
    • Die Auswirkungen dieses Arzneimittels auf Schwangere sind nicht bekannt. Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind, wird Ihnen geraten eine Schwangerschaft zu vermeiden und Sie müssen während der Anwendung und für mindestens 20 Wochen nach der letzten Gabe zuverlässige Verhütungsmethoden anwenden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden.
  • Stillzeit
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie stillen oder beabsichtigen, zu stillen. Sie sollten zusammen mit Ihrem Arzt entscheiden, ob Sie eher stillen oder das Arzneimittel anwenden möchten. Beides zusammen dürfen Sie nicht tun. Nach der Anwendung sollten Sie für mindestens 20 Wochen nach der letzten Gabe nicht stillen.

Einnahme Art und Weise

  • Das Arzneimittel wird unter die Haut gespritzt (sogenannte subkutane Injektion). Sie sollten gemeinsam mit Ihrem Arzt darüber entscheiden, ob Sie sich das Präparat selbst spritzen sollen.
  • Versuchen Sie nicht, sich selbst eine Injektion zu verabreichen, wenn Sie zuvor nicht von Ihrem Arzt, dem medizinischen Fachpersonal oder Ihrem Apotheker geschult wurden. Die Injektion kann Ihnen auch, nach entsprechender Schulung, von einem Betreuer verabreicht werden.
  • Ausführliche Hinweise zur Rekonstitution und Injektion entnehmen Sie bitte der Gebrauchsinformation.

Wechselwirkungen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker:
      • wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
      • wenn Sie vor kurzem geimpft wurden oder bei Ihnen eine Impfung vorgesehen ist. Während der Behandlung sollten Sie mit bestimmten Impfstofftypen (Lebendimpfstoffen) nicht geimpft werden.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe


Histidin
Hilfstoff
Histidin hydrochlorid 1-Wasser
Hilfstoff
Methionin
Hilfstoff
Polysorbat 80
Hilfstoff
Trehalose 2-Wasser
Hilfstoff
Wasser, für Injektionszwecke
Hilfstoff


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