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Hersteller/Vertrieb
Novartis Pharma GmbH
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100 Stück | N3
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verschreibungspflichtig
Rezeptgebühr
Rezeptgebühr (5,00 €)
PZN
00345443
Indikation

Das Präparat enthält den Wirkstoff Hydrochlorothiazid. Hydrochlorothiazid ist ein Diuretikum (auch bekannt als ?harntreibendes"…

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Produktinformation zu ESIDRIX Tabletten, 100 ST

Indikation

  • Das Präparat enthält den Wirkstoff Hydrochlorothiazid. Hydrochlorothiazid ist ein Diuretikum (auch bekannt als ?harntreibendes" Arzneimittel), das die Salz- und Wassermenge im Körper verringert, indem es die Harnausscheidung steigert. Bei längerer Anwendung hilft es den Blutdruck zu senken und zu kontrollieren.
  • Das Arzneimittel wird zur Behandlung des Bluthochdrucks (arterielle Hypertonie) und zur Behandlung von Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe aufgrund von Erkrankungen des Herzens, der Leber und der Nieren (kardiale, hepatische und renale Ödeme) eingesetzt.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Hydrochlorothiazid, anderen Thiaziden, Sulfonamiden, Weizenstärke oder einem der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.
    • wenn Sie eine schwere Nierenfunktionsstörung und eine stark verminderte oder fehlende Urinmenge haben (Anurie)
    • wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung (Glomerulonephritis) leiden
    • wenn Sie an schweren Leberfunktionsstörungen wie Leberversagen mit Bewusstseinsstörungen (Coma und Praecoma hepaticum) leiden
    • wenn Sie einen niedrigen Kaliumspiegel, niedrigen Natriumspiegel oder hohen Kalziumspiegel im Blut haben, der nicht behandelbar ist
    • wenn Sie eine verminderte Blutmenge (Hypovolämie) haben
    • wenn Sie Gicht haben
    • wenn Sie schwanger sind oder stillen.
  • Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen. Wenn Sie glauben, dass Sie allergisch sind, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Dosierung von ESIDRIX Tabletten

  • Nach einer längeren Behandlung sollte das Arzneimittel grundsätzlich nicht plötzlich, sondern ausschleichend abgesetzt werden.
  • Die Dauer der Anwendung wird von Ihrem Arzt bestimmt. Dies ist eine Langzeitbehandlung, die möglicherweise Monate oder Jahre dauert. Ihr Arzt wird Ihren Zustand regelmäßig daraufhin überprüfen, ob die Behandlung die gewünschte Wirkung erzielt.
  • Die Dosierung wird durch Ihren Arzt individuell - vor allem abhängig vom Behandlungserfolg - festgelegt werden.
  • Es gelten folgende Richtdosen:
    • Bluthochdruck
      • Zu Behandlungsbeginn einmal 1/2 bis 1 Tablette (entsprechend 12,5 bis 25 mg Hydrochlorothiazid) täglich.
      • Für die Dauerbehandlung ist in der Regel einmal 1/2 Tablette (entsprechend 12,5 mg Hydrochlorothiazid) täglich ausreichend.
    • Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (kardiale, hepatische und renale Ödeme)
      • Zu Behandlungsbeginn in der Regel 1 bis 2 Tabletten (entsprechend 25 bis 50 mg Hydrochlorothiazid) täglich.
      • Für die Dauerbehandlung werden in der Regel 1 bis 2(-4) Tabletten (entsprechend 25 bis 50(-100) mg Hydrochlorothiazid) täglich eingenommen.
    • Wenn Sie eine Leber- oder Nierenfunktionsstörung haben, wird Ihr Arzt das Präparat entsprechend der Einschränkung dosieren. Bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen (Kreatinin-Clearance zwischen 30 und ungefähr 70 ml/min) wird eine Halbierung der Dosis empfohlen. Das Arzneimittel verliert ab einer Kreatinin-Clearance < 30 ml/min (oder ab einem Serum-Kreatinin-Spiegel von > 2,5 mg/100 ml) seine wasserausscheidende Wirkung. In diesen Fällen sind Schleifendiuretika angezeigt.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung mit größeren Mengen des Präparates sollten Sie sofort einen Arzt benachrichtigen.
    • Folgende Anzeichen können aufgrund einer Überdosierung mit dem Arzneimittel auftreten:
      • Durst, Schwäche- und Schwindelgefühl, Muskelschmerzen und Muskelkrämpfe (z. B. Wadenkrämpfe), Kopfschmerzen, beschleunigter Herzschlag, niedriger Blutdruck, Kreislaufstörungen beim Wechsel vom Liegen zum Stehen, Krampfanfälle, Benommenheit, Lethargie, Verwirrtheitszustände, Kreislaufkollaps, Muskelschwäche, akutes Nierenversagen, Herzrhythmusstörungen.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie einmal die Einnahme vergessen haben, sollten Sie die nächste Dosis zur üblichen Zeit einnehmen. Verdoppeln Sie die Dosis nicht!
  • Wenn Sie die Einnahme beenden
    • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels unterbrechen oder vorzeitig beenden, führt dies zu Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe oder dazu, dass Ihr Blutdruck wieder ansteigt. Halten Sie deshalb zuvor unbedingt Rücksprache mit Ihrem Arzt.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich,
    • wenn Sie an Nieren- oder Lebererkrankungen, Diabetes (hoher Zuckerspiegel in Ihrem Blut) oder Lupus erythematosus (entzündliche Hauterkrankung), auch in der Vorgeschichte, leiden.
    • wenn Ihr Arzt ihnen mitgeteilt hat, dass Sie niedrige Kaliumspiegel in Ihrem Blut haben (mit oder ohne Anzeichen von Muskelschwäche, Muskelkrämpfen und unregelmäßigem Herzschlag).
    • wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie niedrige Natriumspiegel in Ihrem Blut haben (mit oder ohne Anzeichen von Müdigkeit, Verwirrung, Muskelzucken oder Krämpfen).
    • wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie hohe Kalziumspiegel in Ihrem Blut haben (mit oder ohne Anzeichen von Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen, häufigem Wasserlassen, Durst, Muskelschwäche und Muskelzucken).
    • wenn Ihr Arzt Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie hohe Harnsäurespiegel in Ihrem Blut haben.
    • wenn Sie eine Verschlechterung des Sehvermögens oder Schmerzen der Augen verspüren. Dies können Anzeichen eines erhöhten Drucks in Ihren Augen sein und innerhalb von Stunden bis einigen Wochen nach der Einnahme des Arznmeimittels auftreten. Ohne Behandlung kann dies zur einer dauerhaften Verschlechterung des Sehvermögens führen.
    • wenn Sie an Allergien oder Asthma leiden.
    • wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen.
    • wenn Sie einen stark erniedrigten Blutdruck haben
    • wenn Sie Durchblutungsstörungen im Gehirn haben
    • wenn Sie Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen haben
  • Wenn irgendeines dieser Krankheitssymptome bei Ihnen zutrifft, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie mit der Einnahme des Präparates beginnen. Wenn irgendeines der beschriebenen Anzeichen bei Ihnen auftritt, informieren bitte Sie sofort Ihren Arzt.
  • Sonstige Hinweise
    • Während einer Langzeit-Behandlung mit dem Arzneimittel wird Ihr Arzt regelmäßige Blutuntersuchungen durchführen. Er wird vor allem die Elektrolytwerte im Blut (insbesondere Kalium-, Natrium-, Kalzium), die Kreatinin-, Harnstoff- und Harnsäure-Werte sowie die Blutfette (Cholesterin und Triglyzeride) und den Blutzucker kontrollieren.
    • Für den Fall, dass das Präparat vor Operationen nicht abgesetzt werden kann, muss der Narkosearzt informiert werden, weil die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln, die der Narkosearzt einsetzen könnte (curareartige Muskelrelaxanzien), durch das Präparat verstärkt oder verlängert werden kann.
  • Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)
    • Die Anwendung des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen.
  • Ältere Patienten (ab 65 Jahre)
    • Wenn Sie sich im höheren Lebensalter befinden, sollte auf eine mögliche Einschränkung der Nierenfunktion geachtet werden.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Wie viele andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks kann das Präparat in seltenen Fällen Schwindel hervorrufen und die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen. Bevor Sie ein Fahrzeug oder eine Maschine bedienen oder eine andere Tätigkeit ausüben, die Konzentration erfordert, sollten Sie sichergehen, dass Sie wissen, wie Sie auf die Wirkung dieses Arzneimittels reagieren.
  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Schwangerschaft

  • Sie dürfen das Arzneimittel in der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht anwenden.
  • Schwangerschaft
    • Sie müssen Ihren Arzt über eine tatsächliche oder vermutete Schwangerschaft informieren. Ihr Arzt wird Ihnen dann zu einem anderen Medikament raten, da das Präparat nicht zur Anwendung in der Schwangerschaft empfohlen wird. Das liegt daran, dass das Arzneimittel in die Plazenta gelangt und dass es bei Anwendung nach dem dritten Schwangerschaftsmonat zu gesundheitsschädigenden Wirkungen für den Fetus und das Neugeborene kommen kann.

Einnahme Art und Weise

  • Nehmen Sie bitte die Tabletten zum Frühstück unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein (vorzugsweise mit einem Glas Wasser).

Wechselwirkungen bei ESIDRIX Tabletten

  • Bei Einnahme des Präparates mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden bzw. vor kurzem eingenommen oder angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Möglicherweise muss die Dosierung geändert oder in einigen Fällen die Einnahme eines der Arzneimittel beendet werden. Dies gilt insbesondere für:
      • Lithium, Antidepressiva und Antipsychotika (Arzneimittel zur Behandlung einiger psychischer Erkrankungen)
      • Antiepileptika wie z. B. Carbamazepin (Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanfällen)
      • Arzneimittel zur Schmerzlinderung oder Entzündungshemmung, insbesondere nichtsteroidale Entzündungshemmer einschließlich COX-2-selektiver Substanzen
      • Cortison-ähnliche Arzneimittel, Steroide, Carbenoxolon (ein Arzneimittel zur Behandlung von Geschwüren und Entzündungen), Antibiotika wie z. B. Penicillin G, Amphotericin und Antiarrhythmika (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen)
      • Digoxin oder andere Digitalisglykoside (Arzneimittel zur Behandlung von Herzerkrankungen)
      • Insulin oder Arzneimittel gegen Diabetes, die oral eingenommen werden (Arzneimittel zur Behandlung eines erhöhten Zuckerspiegels in Ihrem Blut)
      • Colestyramin, Colestipol oder andere Harze (Arzneimittel, die hauptsächlich zur Behandlung von erhöhten Blutfettwerten angewendet werden)
      • Arzneimittel zur Erschlaffung der Muskeln (Arzneimittel, die bei Operationen eingesetzt werden)
      • Allopurinol (Arzneimittel zur Behandlung der Gicht)
      • Amantadin (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonerkrankung. Es wird auch zur Behandlung oder Vorbeugung bestimmter Erkrankungen, die durch Viren verursacht werden, angewendet.)
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen
      • anticholinerge Substanzen (Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Erkrankungen wie Magen-Darm-Krämpfe, Krämpfe der Harnblase, Asthma, Reisekrankheit, Muskelkrämpfe, Parkinsonerkrankung und zur Unterstützung der Narkose)
      • Ciclosporin (ein Arzneimittel, das bei Transplantationen und Autoimmunerkrankungen angewendet wird)
      • Vitamin D und Kalziumsalze
      • Diazoxid (Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks oder zu niedriger Blutzuckerspiegel)
      • andere Arzneimittel zur Behandlung des Bluthochdrucks
      • Barbiturate, Schlafmittel und Alkohol
      • adrenerge Amine wie Noradrenalin (Substanzen, die den Blutdruck erhöhen)
      • andere harntreibende Arzneimittel
      • Abführmittel
      • Arzneimittel zur Senkung der Harnsäure
    • Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
  • Bei Einnahme des Arzneimittels zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Sie sollten während der Behandlung mit dem Präparat auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten und wegen erhöhter Kaliumverluste kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen (z. B. Bananen, Gemüse, Nüsse).
    • Während der Anwendung des Arzneimittels sollten Sie möglichst keinen Alkohol trinken.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe


Lactose 1-Wasser
Hilfstoff
Magnesium stearat
Hilfstoff
Silicium dioxid, hochdispers
Hilfstoff
Talkum
Hilfstoff
Weizenstärke
Hilfstoff


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