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  • JARSIN 450 mg überzogene Tabletten, 100 ST, MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH

JARSIN 450 mg überzogene Tabletten

100 Stk.
  • rezeptfrei
  • PZN: 00807524
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JARSIN 450 mg überzogene Tabletten

JARSIN 450 mg überzogene Tabletten, 100 ST

MCM Klosterfrau Vertriebsgesellschaft mbH

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Produktinformation zu JARSIN 450 mg überzogene Tabletten 3

Indikation

  • Das Arzneimittel ist ein pflanzliches Arzneimittel bei depressiven Verstimmungen.
  • Es wird angewendet bei leichten vorübergehenden depressiven Störungen.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Johanniskraut, Soja, Erdnuss oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind, bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit der Haut sowie bei schweren vorübergehenden depressiven Störungen.
  • Das Arzneimittel darf nicht zusammen mit folgenden Wirkstoffen angewendet werden:
    • Ciclosporin
    • Tacrolimus
    • Indinavir und andere Protease-Hemmstoffe in der Anti-HIV („AIDS")-Behandlung
    • Irinotecan und andere zellwachstumshemmende Medikamente in der Krebsbehandlung
    • andere Antidepressiva

Dosierung von JARSIN 450 mg überzogene Tabletten

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Heranwachsende über 12 Jahre 2-mal täglich eine überzogene Tablette ein.
  • Erfahrungsgemäß ist eine Einnahmedauer von 4 - 6 Wochen bis zur deutlichen Besserung der Symptome erforderlich.
  • Wenn jedoch die Krankheitssymptome länger als 4 Wochen bestehen oder sich trotz vorschriftsmäßiger Dosierung verstärken, sollten Sie erneut Ihren Arzt aufsuchen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten:
    • Über akute Vergiftungen durch Johanniskraut-Zubereitungen beim Menschen ist bisher nicht berichtet worden.
    • Bei der Einnahme erheblicher Überdosen sollten die betroffenen Patienten umgehend für die Dauer von 1 - 2 Wochen vor Sonnenlicht und vor sonstiger UV-Bestrahlung geschützt werden. (Aufenthalt im Freien einschränken, Sonnenschutz durch bedeckende Kleidung und Verwendung von Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor, sog. „Sonnenblocker"). Die beschriebenen Nebenwirkungen können verstärkt auftreten.
  • Wenn Sie die Einnahme des Arzneimittels vergessen haben:
    • Setzen Sie die Behandlung gemäß der Dosierungsanleitung bzw. wie vom Arzt verordnet fort.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen:
    • Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Behandlung mit dem Arzneimittel unterbrechen oder vorzeitig beenden.
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Was müssen Sie vor der Einnahme beachten?
    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
      • bei Kindern:
        • Zur Anwendung dieses Arzneimittels bei Kindern liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.
      • in Schwangerschaft und Stillzeit:
        • Bisher liegen keine ausreichenden Erfahrungen bei Schwangeren und stillenden Müttern vor.
        • Daher sollte das Arzneimittel während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nur angewendet werden, wenn der Arzt es für unbedingt notwendig erachtet.
    • Wann dürfen Sie das Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen?
      • Bei gleichzeitiger Anwendung des Arzneimittels kann die Wirksamkeit von blutgerinnungshemmenden Mitteln vom Cumarin-Typ (Phenprocoumon, Warfarin), Theophyllin und Digoxin abgeschwächt sein. Deshalb kann es notwendig sein, dass die Dosierung dieser Arzneimittel angepasst werden muss. Patienten, die das Arzneimittel und gleichzeitig Arzneimittel mit einem dieser Wirkstoffe einnehmen, sollten daher den Rat ihres behandelnden Arztes einholen.
    • Welche weiteren Vorsichtsmaßnahmen sind zu beachten?
      • Während der Anwendung des Arzneimittels soll eine intensive UV-Bestrahlung (lange Sonnenbäder, Höhensonne, Solarien) vermieden werden.
      • Bei Frauen, die hormonelle Empfängnisverhütungsmittel einnehmen bzw. anwenden („Pille", Depotspritze, Verhütungspflaster, Verhütungsimplantate, empfängnisverhütender Scheidenring) und gleichzeitig das Arzneimittel einnehmen, können Zwischenblutungen auftreten und die Sicherheit der „Pille" oder der anderen hormonellen empfängnisverhütenden Maßnahmen kann herabgesetzt sein. Es sollten deshalb zusätzliche empfängnisverhütende Maßnahmen ergriffen werden.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Schwangerschaft

  • Bisher liegen keine ausreichenden Erfahrungen bei Schwangeren und stillenden Müttern vor. Daher sollte das Arzneimittel während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nur angewendet werden, wenn der Arzt es für unbedingt notwendig erachtet.

Einnahme Art und Weise

  • Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) am besten zu den Mahlzeiten ein.

Wechselwirkungen bei JARSIN 450 mg überzogene Tabletten

  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • In Einzelfällen wurden Wechselwirkungen, die zu einer Abschwächung der Wirksamkeit führen können, mit folgenden Mitteln festgestellt:
      • blutgerinnungshemmende Mittel vom Cumarin-Typ (z. B. Phenprocoumon, Warfarin)
      • Ciclosporin
      • Tacrolimus
      • Digoxin
      • Indinavir und andere Protease-Hemmstoffe in der Anti-HIV („AIDS")-Behandlung
      • Irinotecan und andere zellwachstumshemmende Medikamente in der Krebsbehandlung
      • Amitriptylin, Nortriptylin
      • Midazolam
      • Theophyllin
      • Arzneimittel zur hormonellen Empfängnisverhütung
    • Johanniskrauthaltige Arzneimittel können auch die Verstoffwechselung verschiedener anderer Arzneimittel beeinflussen. Daraus kann sich für die betroffenen Arzneimittel eine verminderte und/oder verkürzte Wirkung ergeben. Bitte informieren Sie deshalb Ihren Arzt, falls Sie andere Arzneimittel einnehmen.
    • Bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Wirkstoffe zur Depressionsbehandlung (Nefazodon, Paroxetin, Sertralin) kann deren Wirksamkeit verstärkt sein. In Einzelfällen können unerwünschte Wirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Angst, Ruhelosigkeit und Verwirrtheit verstärkt auftreten.
    • Bei Frauen, die hormonelle Empfängnisverhütungsmittel einnehmen bzw. anwenden und gleichzeitig das Arzneimittel einnehmen, können Zwischenblutungen auftreten und die Sicherheit der hormonellen Empfängnisverhütungsmittel („Pille", Depotspritze, Verhütungspflaster, Verhütungsimplantate, empfängnisverhütender Scheidenring) kann herabgesetzt sein.
    • Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, ist eine Verstärkung der unerwünschten Wirkungen an der Haut möglich.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Erfahrungsberichte zu JARSIN 450 mg überzogene Tabletten, 100 ST

Die Produktbewertungen zu JARSIN 450 mg überzogene Tabletten beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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