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Preisvergleich Methotrexat medac 50mg (25mg/ml), 1 ST

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Produktinformation zu Methotrexat medac 50mg (25mg/ml) ***

Indikation

  • Methotrexat gehört zur Arzneimittelgruppe der Antimetabolite, welche das Zellwachstum und damit auch das Wachstum von Krebszellen beeinflussen. Es wird in der Krebsbehandlung eingesetzt und hemmt die Wirkung von Dihydrofolatreduktase. Dieses Enzym spielt beim Zellwachstum (Replikation) eine wichtige Rolle. Durch seine Hemmung können Krebszellen absterben.
  • Methotrexat kommt einzeln oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln bei der Behandlung bestimmter Krebsarten zum Einsatz wie:
    • Leukämie (akute lymphatische Leukämien [ALL], meningeale Leukämie),
    • Brustkrebs,
    • Knochenkrebs (Osteosarkom),
    • Blasenkrebs,
    • Karzinome im Kopf-Hals-Bereich,
    • gynäkologische Krebserkrankungen (Chorionkarzinom, Trophoblasterkrankungen - direkt mit einer Schwangerschaft in Verbindung stehende Tumorbildung),
    • Krebs des lymphatischen Systems (Non-Hodgkin-Lymphome, primäres ZNS-Lymphom).
  • Methotrexat wird auch bei der Behandlung von Schuppenflechte (Psoriasis) und psoriatischer Arthritis eingesetzt. Dabei tötet es zu schnell wachsende Hautzellen. Sie verursachen bei Psoriasis-Patienten erhabene Stellen auf der Haut.

Kontraindikation

  • Methotrexat darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Methotrexat oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
    • wenn Sie eine ausgeprägte Nierenfunktionsstörung haben (Niereninsuffizienz mit einer Kreatinin-Clearance unter 60 ml/min),
    • wenn Sie ausgeprägte Leberfunktionseinschränkungen haben, einschließlich durch Alkohol bedingte Lebererkrankungen, veränderte Blutwerte, Fibrose, Zirrhose oder eine kürzlich aufgetretene aktive Hepatitis,
    • wenn Sie einen erhöhten Alkoholkonsum haben,
    • wenn Sie an schweren Veränderungen des Blutbildes leiden (Anämie, verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen [Leukopenie] oder roten Blutkörperchen [Thrombozytopenie]),
    • wenn Sie an einer Einschränkung der Knochenmarkfunktion leiden,
    • wenn Sie an schweren aktiven Infektionen leiden (Anzeichen sind z. B. Fieber, Schüttelfrost),
    • wenn Sie an einer Krankheit leiden oder Arzneimittel bekommen, die Ihre Widerstandskraft gegenüber Infektionen verringert,
    • wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden wollen. In diesem Fall müssen Sie und Ihr Partner/Ihre Partnerin für mindestens sechs Monate nach Beendigung Ihrer Methotrexat-Behandlung eine Empfängnis vermeiden (keine Schwangerschaft oder Zeugung von Kindern).
    • wenn Sie Sie stillen,
    • wenn Sie an ausgeprägten Geschwüren (Ulzera) im Mund oder Magen-Darm-Trakt leiden,
    • wenn Sie an schweren Entzündungen im Mund oder des Magen-Darm-Traktes leiden.

Dosierung von Methotrexat medac 50mg (25mg/ml)

  • Dieses Arzneimittel sollte nur von Ärzten verabreicht werden, die mit den verschiedenen Merkmalen des Arzneimittels vertraut sind und seine Wirkungsweise kennen.
  • Dosierung
    • Unter Berücksichtigung aktueller Therapieprotokolle zur Krebsbehandlung wird Ihr Arzt eine für Sie geeignete Dosierung festlegen. Die Dosierungen variieren sehr stark und hängen von der Art der Erkrankung und der Anwendung ab.
    • Ihr Arzt kann Ihnen die Anweisung geben, während der Injektionen Natriumbicarbonat- oder Acetazolamidtabletten einzunehmen, um zu verhindern, dass sich Methotrexat verstärkt in den Nieren anreichert. Bei hohen Methotrexat-Dosierungen erhalten Sie zusätzlich Calciumfolinat, um die Nebenwirkungen von Methotrexat zu vermindern.
    • Es ist möglich, dass Sie ausschließlich Methotrexat erhalten. Im Falle einer Krebserkrankung besteht aber auch die Möglichkeit einer so genannten Kombinationstherapie, in deren Verlauf mehrere Arzneimittel angewendet werden.
    • Die Dosierung von Methotrexat ist auch abhängig von Ihrem Körpergewicht, Alter, allgemeinen Gesundheitszustand, Ihr Ansprechen auf das Arzneimittel und davon, ob parallel andere Arzneimittel angewendet werden.
    • Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die empfohlenen Dosierungen bei intravenöser Gabe von Methotrexat:
      • Niedrigdosierte Behandlung (z. B. Schuppenflechte, psoriatische Arthritis [chronische Gelenkentzündung einhergehend mit Schuppenflechte], Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen und guter Prognose [Chorionkarzinom, Trophoblasttumore], Brustkrebs, Karzinome im Kopf-Hals-Bereich, Vorbeugung von Rückfällen bei akuter lymphatischer Leukämie bei Kindern und Erwachsenen, Blasenkrebs)
        • Einzeldosis unter 100 mg/m² Körperoberfläche (KOF)*
      • Mittelhochdosierte Behandlung (z. B. Patientinnen mit gynäkologischen Krebserkrankungen und schlechter Prognose [Chorionkarzinom, Trophoblasttumore], Non-Hodgkin-Lymphom bei Kindern und Erwachsenen)
        • Einzeldosis zwischen 100 mg/m² bis 1.000 mg/m² KOF*
      • Hochdosierte Behandlung (z. B. Non-Hodgkin-Lymphom bei Kindern, im zentralen Nervensystem lokalisiertes Non-Hodgkin-Lymphom, Knochenkrebs [Osteosarkom], akute lymphatische Leukämie bei Kindern und Erwachsenen)
        • Einzeldosis über 1.000 mg/m² KOF*
      • * mg/m² KOF = Milligramm/Quadratmeter Körperoberfläche
    • Bei intrathekaler Anwendung
      • Bei intrathekaler Anwendung darf die Konzentration der Lösungen 5 mg/ml nicht überschreiten.
      • Die Dosis kann von Alter oder Körperoberfläche abhängen und liegt üblicherweise zwischen 6 mg und 12 mg (max. 15 mg) Methotrexat.
  • Anwendung bei Kindern
    • Die Anwendung von Methotrexat bei Kindern muss mit Vorsicht erfolgen. Hinsichtlich Dosierung sowie Art und Abfolge der Anwendung sollten die entsprechenden Therapieprotokolle berücksichtigt werden. Die Berechnung der Dosis muss bei Kindern mit besonderer Sorgfalt erfolgen.
  • Ältere Patienten
    • Die Anwendung von Methotrexat bei älteren Patienten muss mit besonderer Vorsicht erfolgen. Eine Dosisreduktion sollte in Betracht gezogen werden. Ältere Patienten sollten unter der Behandlung mit Methotrexat besonders engmaschig überwacht werden, um eine Toxizität von Methotrexat frühzeitig zu erkennen.
  • Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
    • Die Anwendung von Methotrexat bei Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion muss mit Vorsicht erfolgen. Bei diesen Patienten sollten Leber- und Nierenfunktion engmaschig überwacht werden, um schwerwiegende Toxizität zu vermeiden.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge erhalten haben, als Sie sollten
    • Da Ihnen Methotrexat normalerweise von einem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal unter sorgfältiger Kontrolle verabreicht wird, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Ihnen eine zu hohe Dosis verabreicht oder eine Dosis ausgelassen wird. Bei einer Überdosierung oder dem Verdacht auf eine Überdosierung wird das medizinische Fachpersonal umgehend die nötigen Maßnahmen ergreifen.
    • Symptome einer Überdosierung sind beispielsweise eine Neigung zu blauen Flecken und Blutungen, ein ungewöhnliches Schwächegefühl, wunde Stellen im Mund, Übelkeit, Erbrechen, schwarzer oder blutiger Stuhl, das Abhusten von Blut, kaffeesatzartiges Erbrechen und vermindertes Wasserlassen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Vor der Behandlung sollten Sie mit Ihrem Arzt über den möglichen Nutzen und die möglichen Risiken Ihrer Therapie sprechen.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor das Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird.
    • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich,
      • wenn Ihre Atemfunktion eingeschränkt ist,
      • wenn Sie leichte bis mittelschwere Funktionseinschränkungen der Nieren- oder Leber haben oder an einer leichten bis mittelschweren Veränderung des Blutbildes leiden,
      • wenn Sie Durchfall haben,
      • wenn Sie an Aszites (Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum) und/oder Pleuraergüssen (Flüssigkeitsansammlung unter dem Rippenfell) leiden,
      • wenn Sie geimpft werden oder beabsichtigen, sich impfen zu lassen, da Methotrexat die Wirkung des Impfstoffs verringern kann,
      • nach einer Strahlenbehandlung (insbesondere des Beckens) oder Chemotherapie oder bei gleichzeitiger Strahlenbehandlung, da Weichteil- oder Knochennekrose sowie eingeschränkte Knochenmarksfunktion (verminderte Bildung von roten Blutkörperchen) auftreten können,
      • nach vorausgegangener Bestrahlung des Gehirns, da eine Leukoenzephalopathie (entzündliche Erkrankung des Gehirns) auftreten kann,
      • wenn Ihr Allgemeinzustand beeinträchtigt ist (Schwächegefühl, Kraftlosigkeit)
      • wenn Sie in fortgeschrittenem Alter sind,
      • wenn Methotrexat Kleinkindern verabreicht wird,
      • wenn Sie Flüssigkeitsmangel haben oder es zu einem Flüssigkeitsmangel kommen kann (Übelkeit, Diarrhö, Stomatitis),
      • wenn Sie unter inaktiven oder chronischen Infektionen leiden (z. B. Gürtelrose [Herpes zoster], Tuberkulose, Hepatitis B oder C), oder in Kontakt mit solchen Infektionen kommen,
      • wenn Sie unter insulinpflichtigem Diabetes mellitus leiden,
      • wenn Sie nach einer Strahlenbehandlung Hautprobleme (strahleninduzierte Dermatitis) und Sonnenbrand hatten. Diese Probleme können bei einer Methotrexat-Therapie wieder auftreten („Recall"-Reaktion).
      • wenn Sie an einem schnell wachsenden Tumor leiden, da in diesem Fall das sogenannte Tumorlysesyndrom (Nierenversagen aufgrund massiven Zerfalls schnell wachsender Tumorzellen) auftreten kann,
      • wenn Ihr Stuhl schwarz gefärbt ist.
    • Durch Schuppenflechte bedingte Hautveränderungen können sich durch UV-Bestrahlung bei gleichzeitiger Methotrexat-Therapie verschlechtern.
    • Wegen der Möglichkeit schwerwiegender oder tödlicher Vergiftungserscheinungen bei der Behandlung mit Methotrexat, sollte Methotrexat in mittleren und hohen Dosierungen nur bei Patienten mit lebensbedrohlichen Tumorerkrankungen eingesetzt werden. Es wurde über seltene Todesfälle nach einer Behandlung von Tumorerkrankungen mit Methotrexat berichtet.
    • Während einer Behandlung mit Methotrexat müssen Sie engmaschig überwacht werden, damit eine Vergiftung verhindert und Vergiftungserscheinungen schnell erkannt werden können.
    • Empfohlene Untersuchungen
      • Auch bei niedriger Dosierung kann es zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen. Um diese frühzeitig zu erkennen, ist eine regelmäßige Überwachung durch den Arzt in kurzen zeitlichen Abständen erforderlich.
    • Vor Therapiebeginn kann Ihr Arzt folgende Untersuchungen durchführen:
      • Blutuntersuchungen wie ein Blutbild mit Leukozyten-, Thrombozyten- und Erythrozytenzahl,
      • Nierenfunktionstests (z. B. Bestimmung der Kreatininwerte),
      • Blutuntersuchung zur Kontrolle der Leberfunktion wie Bestimmung der Leberenzyme (z. B. Transaminasen) und Hepatitis-Serologie,
      • Lungenfunktionstests, Thorax-Röntgen und Tuberkulose-Ausschluss.
    • Während der Therapie kann Ihr Arzt folgende Untersuchungen durchführen:
      • Blutuntersuchungen wie ein Blutbild mit Leukozyten-, Thrombozyten- und Erythrozytenzahl sowie Bestimmung des Methotrexat-Serumspiegels,
      • Nierenfunktionstests wie Urinfluss und pH-Wert des Urins, Blutuntersuchungen (z. B. Kreatinin, Harnstoff),
      • Blutuntersuchung zur Kontrolle der Leberfunktion wie Bestimmung der Leberenzyme (z. B. Transaminasen) und der Bilirubinwerte,
      • Thorax-Röntgen,
      • Leberbiopsie,
      • Untersuchung der Mundhöhle und des Rachens auf Schleimhautveränderungen wie Entzündungen oder Geschwürbildung.
    • Nehmen Sie die Termine für diese Untersuchungen unbedingt wahr. Bei abweichenden Untersuchungsergebnissen wird die Behandlung erst wieder aufgenommen, wenn sich die Werte normalisiert haben.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Während der Behandlung mit Methotrexat können Müdigkeit und Schwindel auftreten. In diesem Fall sollten Sie kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen. Wenn Sie sich unsicher sind, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Sie dürfen Methotrexat nicht bekommen, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden wollen.
    • Durch die Behandlung mit Methotrexat kann es zu Missbildungen oder Schädigungen des Ungeborenen sowie Fehlgeburten kommen. Daher ist es sehr wichtig, dass Methotrexat nicht bei schwangeren Patientinnen oder Patientinnen, die schwanger werden wollen, angewendet wird. Vor Behandlungsbeginn sollte deshalb bei Frauen im gebärfähigen Alter mit geeigneten Maßnahmen wie einem Schwangerschaftstest eine bestehende Schwangerschaft sicher ausgeschlossen werden.
    • Sie dürfen während und mindestens 6 Monate nach einer Behandlung mit Methotrexat nicht schwanger werden und müssen daher während des gesamten Zeitraums eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden.
    • Wenn Sie einen Kinderwunsch haben, sprechen Sie vor Beginn der Behandlung mit Ihrem Arzt. Dieser kann Sie dann an einen Spezialisten verweisen, da Methotrexat dem Ungeborenen schaden kann.
  • Stillzeit
    • Sie dürfen während der Behandlung nicht stillen, da Methotrexat in die Muttermilch übergeht. Sollte Ihr behandelnder Arzt eine Behandlung mit Methotrexat in der Stillzeit für unbedingt erforderlich halten, müssen Sie abstillen.
  • Zeugungsfähigkeit
    • Methotrexat beeinflusst vorübergehend die Spermienproduktion, was möglicherweise das Ungeborene schädigen kann. Daher dürfen Sie während und mindestens 6 Monate nach einer Behandlung mit Methotrexat kein Kind zeugen. Da die Behandlung mit Methotrexat zu Unfruchtbarkeit führen kann, kann es für männliche Patienten ratsam sein, sich vor der Behandlung nach Möglichkeiten zur Spermakonservierung zu erkundigen.

Einnahme Art und Weise

  • Der Kontakt von Methotrexat mit Augen, Haut oder Schleimhäuten ist zu vermeiden. Im Falle einer Kontamination sollen die betroffenen Stellen sofort mit reichlich Wasser gespült werden.
  • Methotrexat darf ausschließlich als Infusion oder Injektion angewendet werden.
  • Ihr Arzt oder eine Krankenschwester wird Ihnen Methotrexat als Injektion ins zentrale Nervensystem (intraventrikulär oder intrathekal) oder in eine Ihrer Venen (z. B. als Bolus oder Infusion), Arterien oder in einen Muskel verabreichen.

Wechselwirkungen bei Methotrexat medac 50mg (25mg/ml)

  • Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Denken Sie daran, Ihren Arzt über die Behandlung mit Methotrexat zu informieren, falls Ihnen während der Behandlung ein anderes Arzneimittel verschrieben werden sollte.
    • Bei der Einnahme folgender Arzneimittel ist es besonders wichtig, Ihren Arzt zu informieren:
      • Nichtsteroidale Antiphlogistika (NSAs, Arzneimittel gegen Rheuma z. B. Indometacin, Ibuprofen),
      • Schmerzmittel wie Salizylate (z. B. Aspirin), Amidopyrinderivate, Phenylbutazon und Leflunomid,
      • Diphenylhydantoine (z. B. Phenytoin zur Behandlung von Krampfanfällen),
      • Barbiturate und Tranquilizer (beruhigende Wirkstoffe),
      • Antibiotika (Arzneimittel gegen bakterielle Erkrankungen), z. B. Tetrazykline, Penicilline, Chloramphenicol, Cotrimoxazol, Sulfonamide, Trimethoprim, Sulfamethoxazol,
      • Zytostatika (Arzneimittel gegen Krebs), z. B. Doxorubicin, Mercaptopurin, Procarbazin, Cisplatin, L-Asparaginase, Vincristin, Cytarabin und 5-Fluorouracil,
      • langwirksame Antirheumatika (disease-modifying antirheumatic drugs - DMARD, Arzneimittel zur Behandlung rheumatischer Arthritis),
      • Probenecid (zur Behandlung von Gicht),
      • p-Aminobenzoesäure (ist in Sonnencremes enthalten),
      • Antifolate (z. B. Stickoxid oder Cotrimoxazol),
      • p-Aminohippursäure (Wirkstoff zur Überprüfung der Nierenfunktion),
      • Pyrimethamin (Arzneimittel gegen Malaria),
      • Cholestyramin (Lipidsenker),
      • Acitretin oder andere Retinoide (zur Behandlung von Schuppenflechte oder anderen Hauterkrankungen),
      • Theophyllin (zur Behandlung von Asthma),
      • Erythrozyten-Konzentrate (für Bluttransfusionen),
      • Stickoxid-basierte Narkosemittel,
      • Omeprazol (zur Behandlung von Magengeschwüren),
      • Sulfasalazin (zur Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen),
      • Tetrahydrofolsäure-Präparate,
      • orale Antidiabetika (Arzneimittel zur Diabetes-Behandlung),
      • Diuretika (fördern die Ausscheidung von Urin),
      • Hypoglykämika (blutzuckersenkende Mittel),
      • andere Arzneimittel mit möglicherweise nieren- und leberschädigender Wirkung (einschließlich Alkohol),
      • Impfstoffe,
      • Azathioprin (Arzneimittel zur Unterdrückung der körpereigenen Immunabwehr),
      • Vitaminpräparate, die Folsäure oder Folsäurederivate enthalten,
      • Prednisolon (entzündungshemmendes Arzneimittel).
    • Bitte bedenken Sie, dass diese Informationen auch für Arzneimittel gelten, die Sie vor einiger Zeit angewendet haben oder in Zukunft anwenden werden.
  • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel müssen Sie auf Alkohol und übermäßigen Konsum von Kaffee, koffeinhaltigen Getränken oder schwarzen Tees verzichten. Nehmen Sie während der Behandlung viel Flüssigkeit zu sich, da Dehydrierung (Verminderung von Körperflüssigkeit) die toxische Wirkung von Methotrexat erhöhen kann.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe


Natrium chlorid
Hilfstoff
Natrium hydroxid Lösung 10%
Hilfstoff
Wasser, für Injektionszwecke
Hilfstoff


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