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Indikation

Das Arzneimittel gehört zu der Arzneimittelgruppe der Zytostatika. Diese werden zur Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt. Das…

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Produktinformation zu PACLITAXEL GRY 6 mg/ml Konz.z.Herst.e.Inf.Lsg., 5 ML

Indikation

  • Das Arzneimittel gehört zu der Arzneimittelgruppe der Zytostatika. Diese werden zur Behandlung von Krebserkrankungen eingesetzt.
  • Das Arzneimittel wird angewendet bei
    • Ovarialkarzinom
      • Zur First-line Chemotherapie von Eierstockkrebs ist dieses Arzneimittel bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Eierstockkrebs oder einem Resttumor (> 1 cm) nach vorausgegangener Laparotomie in Kombination mit Cisplatin indiziert.
      • Zur Second-line Chemotherapie von Eierstockkrebs ist das Präparat indiziert für die Behandlung von metastasierendem Ovarialkarzinom nach Versagen einer Standardtherapie mit platinhaltigen Arzneimitteln.
    • Mammakarzinom
      • Das Arzneimittel ist indiziert zur adjuvanten Therapie von Patientinnen mit nodal-positivem Mammakarzinom im Anschluss an eine Anthracyclin-/Cyclophosphamid-Therapie (AC). Die adjuvante Therapie mit dem Arzneimittel sollte als Alternative zu einer verlängerten AC-Therapie angesehen werden.
      • Das Präparat ist zur First-line Chemotherapie bei Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem Mammakarzinom entweder in Kombination mit einem Anthracyclin bei Patientinnen, für die eine Anthracyclin-Therapie angezeigt ist, oder in Kombination mit Trastuzumab indiziert, wenn HER2 gemäß immunhistochemischer Bestimmung als 3+ eingestuft und wenn eine anthracyclinhaltige Therapie nicht angezeigt ist.
      • Als Monotherapie ist NeoTaxan für die Behandlung des metastasierenden Mammakarzinoms indiziert bei Patientinnen, bei denen eine Standardtherapie mit Anthracyclinen erfolglos war oder für die eine Therapie mit einem Anthracyclin nicht angezeigt ist.
    • Fortgeschrittenes nicht-kleinzelliges Bronchialkarzinom
      • Neotaxan in Kombination mit Cisplatin ist für die Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) indiziert bei Patienten, für die potenziell kurative chirurgische Maßnahmen und/oder Strahlentherapie nicht angezeigt sind.
    • AIDS-assoziiertes Kaposi-Sarkom
      • Das Arzneimittel ist indiziert zur Behandlung von Patienten, die an mit AIDS assoziiertem fortgeschrittenem Kaposi-Sarkom (KS) leiden und bei denen die vorausgegangene liposomale Anthracyclin-Therapie erfolglos blieb. Die Daten zur Wirksamkeit in dieser Indikation sind begrenzt.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Paclitaxel oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
    • in der Schwangerschaft und Stillzeit
    • bei Patienten, bei denen bei Behandlungsbeginn die Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen (Neutrophile) zu niedrig ist (< 1.500 Zellen/mm3) (< 1.000/mm3 bei KS-Patienten).
    • bei KS-Patienten mit gleichzeitig auftretenden schwerwiegenden, unkontrollierten Infektionen.

Dosierung

  • Ihre Ärztin/Ihr Arzt bestimmt die für Sie geeignete Dosis. Die Dosierung ist abhängig von der Körperoberfläche.
  • Wenn Ihre Ärztin/Ihr Arzt nicht anders verordnet, wird die Paclitaxel-Gabe alle 3 Wochen wiederholt.
  • Wegen des möglichen Risikos allergischer Reaktionen werden Sie einige Stunden vor der Paclitaxel-Gabe mit Kortikosteroiden, Antihistaminika und H2-Antagonisten vorbehandelt.
    • Dexamethason
      • Dosis: 20 mg oral* oder i.v.
      • Verabreichung vor Paclitaxel: Bei oraler Verabreichung: ca. 12 und 6 Stunden oder bei i.v.- Verabreichung: 30 bis 60 Minuten
    • Diphenhydramin**
      • Dosis: 50 mg oder i.v.
      • Verabreichung vor Paclitaxel: 30 bis 60 Minuten
    • Cimetidin oder Ranitidin
      • Dosis: 300 mg i.v./500 mg i.v.
      • Verabreichung vor Paclitaxel: 30 bis 60 Minuten
    • * 8 - 20 mg bei KS-Patienten
    • ** oder ein vergleichbares Antihistaminikum, z. B. Chlorpheniramin
  • Erstbehandlung (First-line Chemotherapie) von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
    • Abhängig von der Infusionsdauer werden zwei Dosierungen empfohlen:
      • Paclitaxel 175 mg/m2 Körperoberfläche (KO), intravenös verabreicht über 3 Stunden, gefolgt von Cisplatin 75 mg/m2 KO, in Intervallen von 3 Wochen, oder Paclitaxel 135 mg/m2 KO als Infusion über 24 Stunden, gefolgt von Cisplatin 75 mg/m2 KO, mit 3 Wochen Pause zwischen den Therapiekursen.
  • Sekundärbehandlung von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
    • Die empfohlene Dosierung von Paclitaxel ist 175 mg/m2 KO, verabreicht als Infusion über 3 Stunden, mit 3 Wochen Pause zwischen den Therapiekursen.
  • Adjuvante Chemotherapie des Mammakarzinoms
    • Die empfohlene Dosierung von Paclitaxel ist 175 mg/m2 KO, verabreicht als Infusion über 3 Stunden alle 3 Wochen für vier Therapiekurse im Anschluss an eine Therapie nach AC-Schema.
  • Erstbehandlung (First-line Chemotherapie) des Brustkrebes (Mammakarzinom)
    • Bei Kombination mit Doxorubicin (50 mg/m2 KO) sollte Paclitaxel 24 Stunden nach Doxorubicin angewendet werden. Die empfohlene Dosis für Paclitaxel ist 220 mg/m2, intravenös gegeben über 3 Stunden mit 3 Wochen Pause zwischen den Therapiekursen.
    • Bei Kombination mit Trastuzumab ist die empfohlene Dosierung von Paclitaxel 175 mg/m2 KO, intravenös verabreicht über 3 Stunden, mit 3 Wochen Pause zwischen den Therapiekursen. Die Paclitaxel-Infusion kann am Tag nach der ersten Trastuzumab-Dosis begonnen werden, oder unmittelbar nach einer Folgedosis von Trastuzumab, wenn die vorhergehende Trastuzumab-Dosis gut vertragen wurde (zu Einzelheiten der Anwendung von Trastuzumab siehe entsprechende Gebrauchsinformation).
  • Sekundärbehandlung von Brustkrebs (Mammakarzinom)
    • Die empfohlene Dosierung von Paclitaxel ist 175 mg/m2 KO, verabreicht über einen Zeitraum von 3 Stunden, mit 3 Wochen Pause zwischen den Therapiekursen.
  • Behandlung von fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC)
    • Die empfohlene Dosierung von Paclitaxel ist 175 mg/m2 KO, verabreicht als Infusion über 3 Stunden, gefolgt von Cisplatin 80 mg/m2 KO, mit 3 Wochen Pause zwischen den Therapiekursen.
  • Behandlung von AIDS-assoziiertem KS
    • Die empfohlene Paclitaxel-Dosis beträgt 100 mg/m2 KO, verabreicht als eine dreistündige intravenöse Infusion in zweiwöchigem Abstand.
    • Die Folgedosierung ist abhängig von der Verträglichkeit.
    • Das Arzneimittel sollte erst wieder verabreicht werden, wenn die Neutrophilenzahl >/= 1.500/mm3 (>/= 1.000/mm3 bei KS-Patienten) und die Blutplättchenzahl = 100.000/mm3 (>/= 75.000/mm3 bei KS-Patienten) beträgt. Bei Patienten, bei denen ei-ne schwere Neutropenie (Zahl der Neutrophilen < 500/mm3 für eine Dauer von >/= 7 Tagen) oder eine schwere periphere Neuropathie auftritt, sollte bei nachfolgenden Behandlungskursen eine Dosisreduktion um 20% (25% bei KS-Patienten) erfolgen.
  • Patienten mit Leberfunktionsstörung
    • Die unzureichende Datenlage erlaubt keine Empfehlung für eine Dosisanpassung bei Patienten mit leichter bis mäßiger Leberfunktionsstörung. Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung dürfen nicht mit Paclitaxel behandelt werden.
  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben als Sie sollten
    • Erste mögliche Anzeichen einer Überdosierung sind Funktionsstörungen des Knochenmarks (Knochenmarkdepression), Empfindungsstörungen in Händen und Füßen (periphere Neuropathie) und Schleimhautentzündungen (Mukositis).
    • Es gibt kein bekanntes Gegenmittel (Antidot) gegen eine Überdosierung.
    • Im Falle einer Überdosierung wird die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt über das weitere Vorgehen entscheiden.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich
    • Vorsichtsmaßnahmen vor Anwendung des Arzneimittels
      • Ihre Ärztin/Ihr Arzt wird vor jeder Anwendung Ihr Blutbild kontrollieren.
    • Welche Vorsichtsmaßnahmen müssen bei der Anwendung des Arzneimittels beachtet werden?
      • Das Präparat darf nur unter der Aufsicht eines in der Zytostatikatherapie erfahrenen Arztes angewendet werden. Da es zu schweren Überempfindlichkeitsreaktionen kommen kann, soll eine Ausrüstung für die Notfallbehandlung vorhanden sein.
      • Wenn Sie erhalten, wird Ihre Ärztin/Ihr Arzt Ihnen vorher andere Arzneimittel (Corticosteroide, Antihistaminika und H2-Antagonisten) verabreichen, damit Sie die Behandlung besser vertragen. Das Arzneimittel soll, wenn in Kombination eingesetzt, vor Cisplatin verabreicht werden.
      • Schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, gekennzeichnet durch behandlungsbedürftige Atemnot und Blutdruckabfall, Schwellungen der Haut und Schleimhäute (Angioödem) und Nesselsucht (generalisierte Urtikaria), sind auch nach einer geeigneten Vorbehandlung gesehen worden. Ihre Ärztin/Ihr Arzt wird gegebenenfalls die Paclitaxel-Infusion absetzen und Sie den Erfordernissen entsprechend behandeln.
      • Wenn das Arzneimittel in Kombination mit Doxorubicin und Trastuzumab angewendet wird, sollte zu Beginn und während der Behandlung (z. B. alle drei Monate [bei Auffälligkeiten häufiger]) die Herzfunktion durch kardiologische Untersuchungen (EKG, Echokardiogramm, MUGA-Scan) sorgfältig überwacht werden.
      • Das Arzneimittel muss mit Vorsicht eingesetzt werden, wenn Sie in der Vergangenheit Empfindungsstörungen in Händen und Füßen hatten (sog. periphere Neuropathie, die meist durch anhaltendes Taubheitsgefühl, Kribbeln und/oder Schmerzen gekennzeichnet ist), wenn sich Ihr Blutbild ändert (z. B. aufgrund zurückliegender Behandlungen) oder wenn Sie Probleme mit dem Herzen, dem Herz-Kreislauf-System (niedriger Blutdruck, hoher Blutdruck, verlangsamte Herztätigkeit) oder der Leber (Leberfunktionsstörungen) haben. Sie sollten sicherstellen, dass Ihre behandelnde Ärztin/Ihr behandelnder Arzt über Ihre augenblickliche gesundheitliche Situation und alle vorausgegangenen Behandlungen informiert ist.
      • Das Arzneimittel sollte bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht eingesetzt werden.
      • Pseudomembranöse Kolitis (eine schwere Form der Dickdarmentzündung) wurde in seltenen Fällen berichtet. Darunter waren auch Patienten, die nicht gleichzeitig mit Antibiotika behandelt wurden. Eine solche Reaktion sollte bei der Differenzialdiagnose von Fällen von schwerem oder anhaltendem Durchfall, die während oder kurz nach einer Paclitaxel-Behandlung auftreten, in Erwägung gezogen werden.
      • Bei KS-Patienten tritt selten eine schwere Mukositis auf. Sollte es jedoch zu schweren Reaktionen kommen, sollte die Dosis um 25% reduziert werden.
    • Warnhinweise
      • Dieses Arzneimittel enthält Alkohol. Es kann daher das zentrale Nervensystem beeinflussen und sollte nicht angewendet werden bei Erkrankungen der Leber, Alkoholkranken, Epileptikern, Hirngeschädigten. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden.
      • Durch einige zusätzliche Bestandteile kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen (Blutdruckabfall, Kreislaufstörungen, Atemnot, Hitzewallungen) kommen.
  • Kinder
    • Es liegen keine Untersuchungen zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Paclitaxel bei Kindern vor. Eine Anwendung bei Kindern wird daher nicht empfohlen.
  • Ältere Menschen
    • Es liegen keine Untersuchungen zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Paclitaxel bei älteren Patienten (über 65 Jahre) vor.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Die Fähigkeit zum Autofahren oder zum Bedienen von Maschinen wird durch den Wirkstoff (Paclitaxel) wahrscheinlich nicht beeinträchtigt. Aufgrund des Alkoholgehalts kann das Reaktionsvermögen jedoch beeinträchtigt werden.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Erfahrungen über die Anwendung von Paclitaxel bei Schwangeren liegen nicht vor. Wie andere zytotoxische Arzneimittel kann Paclitaxel bei Gabe in der Schwangerschaft zu Schäden am Fötus führen.
    • Paclitaxel ist bei Schwangeren kontraindiziert.
    • Während der Behandlung mit Paclitaxel wird die Verwendung von Kontrazeptiva empfohlen, falls dennoch eine Schwangerschaft eintritt, ist der behandelnde Arzt sofort zu informieren.
  • Stillzeit
    • Es ist nicht bekannt, ob Paclitaxel in die Muttermilch übergeht.
    • Paclitaxel ist bei Stillenden kontraindiziert. Während der Behandlung mit Paclitaxel ist abzustillen.

Einnahme Art und Weise

  • Das Arzneimittel wird als Dauerinfusion über 3 oder 24 Stunden verabreicht.
  • Handhabung
    • Wie bei allen antineoplastischen Mitteln soll die Handhabung dieses Arzneimittels nur mit Vorsicht erfolgen. Verdünnungen sollten unter aseptischen Bedingungen nur von erfahrenen Personen und in besonders ausgewiesenen Räumen vorgenommen werden.
    • Die Verwendung von Schutzhandschuhen wird empfohlen. Vorsichtsmaßnahmen, um einen Kontakt mit Haut und Schleimhaut zu verhindern, sollten ergriffen werden. Falls die Lösung mit der Haut in Kontakt kommt, muss die Haut sofort und sorgfältig mit Seife und Wasser gesäubert werden. Bei Hautkontakt wurde Kribbeln, Brennen und Rötung gesehen.
    • Falls die Lösung mit Schleimhaut in Berührung kommt, muss eine sorgfältige Spülung mit Wasser erfolgen. Bei Inhalation wurde Dyspnoe, Brustschmerz, Brennen im Rachen und Brechreiz berichtet.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.

Wechselwirkungen

  • Bei Anwendung mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Für die Erstbehandlung von Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) wird empfohlen, das Arzneimittel vor Cisplatin zu verabreichen. Wenn das Arzneimittel vor Cisplatin gegeben wird, ist die Verträglichkeit die gleiche wie berichtet, wenn das Arzneimittel als Monotherapie gegeben wird.
    • Wird Paclitaxel nach Cisplatin verabreicht, zeigten die Patienten eine ausgeprägtere Einschränkung der Knochenmarkfunktion und eine Abnahme der Paclitaxel-Ausscheidung um ca. 20%. Patienten, die mit Paclitaxel und Cisplatin behandelt werden, können ein höheres Risiko für ein Nierenversagen haben, als nach alleiniger Cisplatin-Behandlung von gynäkologischen Tumoren.
    • Da die Ausscheidung von Doxorubicin und seiner aktiven Metaboliten verringert sein kann, wenn Paclitaxel und Doxorubicin in kürzeren Zeitabständen verabreicht werden, sollte Paclitaxel in der First-line Chemotherapie des metastasierenden Mammakarzinoms 24 Stunden nach Doxorubicin angewandt werden.
    • Paclitaxel wird über bestimmte Enzyme (Cytochrom P450-Isoenzyme CYP2C8 und CYP3A4) verstoffwechselt. Aufgrund begrenzter Daten sollte die gleichzeitige Verabreichung von Paclitaxel und Stoffen, die bekannterweise über das Enzym CYP3A4 verstoffwechselt werden oder dieses hemmen, mit Vorsicht verabreicht werden. Ketoconazol, welches ebenfalls über CYP3A4 verstoffwechselt wird, kann hingegen gleichzeitig mit dem Präparat ohne Dosisanpassung verabreicht werden.
    • Studien mit KS-Patienten, die eine umfangreiche Begleitmedikation erhielten, lassen vermuten, dass die systemische Clearance von Paclitaxel in Gegenwart von Nelfinavir und Ritonavir signifikant verringert war, nicht aber in Gegenwart von Indinavir.
    • Zu Wechselwirkungen mit anderen Proteaseinhibitoren liegen keine ausreichenden Informationen vor. Folglich sollte Paclitaxel bei Patienten, die Proteaseinhibitoren als Begleitmedikation erhalten, vorsichtig angewendet werden

Warnhinweise bei Hilfsstoffen

Enthält 0,5-3,0 g Alkohol pro Einzelgabe. Ein gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Hirngeschädigten, Schwangeren und Kindern. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann beeinträchtigt oder verstärkt werden. Enthält Polyethoxyylierte-Rizinusöle oder Macrogolglycerolhydroxystearat. Kann bei parenteraler Anwendung (z.B. durch Infusion oder Injektion) schwere allergische Reaktionen hervorrufen.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe


Citronensäure, wasserfrei
Hilfstoff
Ethanol
1,98 g Hilfstoff
PEG-35 Rizinusöl (zur parenteralen Anwendung)
2,635 g Hilfstoff


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