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Armschmerzen: Ein Symptom - viele Auslöser 

Armschmerzen: Viele Auslöser für ein Symptom
Bei Armschmerzen handelt es sich um Beschwerden, denen eine ganze Bandbreite an Ursachen zugrunde liegen kann.
Eine eindeutige Diagnose gestaltet sich folglich als ausgesprochen schwierig. Als Hinweise auf tiefer liegende Auslöser für die Beschwerden dienen unter anderem die Art der Schmerzen sowie Lokalisation und Zeitpunkt ihres Auftretens. Die Behandlung variiert von Fall zu Fall. In der Regel unterteilt sie sich in zwei Bereiche: die Bekämpfung der Ursachen sowie die Linderung der Symptome. 

Häufige Auslöser von Armschmerzen

Durchblutungsstörungen und übermäßige Belastung - so lauten zwei der Faktoren, die für die unangenehmen Schmerzen im Arm sorgen können. Eine falsche Haltung beim Schlafen oder ein zu großer Kraftaufwand beim Sport oder dem Tragen bzw. Heben von schweren Gewichten können für die Beschwerden verantwortlich sein. Diese schlagen sich unter anderem in dem sogenannten Tennisarm nieder, der sich vor allem in Form von Schmerzen im Ellenbogen äußert. Doch nicht nur die Bewegung, sondern auch eine zu lange Ruhigstellung des Armes kann zu Schmerzen führen. Sehnenscheidenentzündung, Gelenkrheuma, im Fachjargon rheumatoide Arthritis genannt, und Gelenkverschleiß bzw. Arthrose sind weitere häufige Ursachen für das Symptom.

Diagnose von Armschmerzen

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Handelt es sich um einen pochenden oder stechenden Schmerz? Wo genau befindet sich das Schmerzzentrum? Am Oberarm, am Handgelenk oder am Ellenbogen? Haben Sie, abgesehen von den Schmerzen, weitere Beschwerden? Wenn ja, wie äußern sich diese genau? So oder ähnlich könnten die Fragen lauten, mit denen Sie bei einem Arztbesuch rechnen dürfen. Dabei wird auch versucht, die Beschwerden auf ein bestimmtes Ereignis wie einen Unfall oder eine besonderse Belastung zurückzuführen. Diverse Bewegungstests geben weiteren Aufschluss über die möglichen Ursachen. Bei einem Gelenkerguss kann eine Punktion weitere Klarheit bieten. Röntgenaufnahmen und Ultraschalluntersuchungen zählen ebenfalls zu den gängigen Methoden, wenn es darum geht, die Beschwerden einzugrenzen.

Potentielle Ursachen für Armschmerzen

Sowohl Krankheiten als auch Schädigungen können für die je nach Fall pochenden, stechenden oder ziehenden Schmerzen im Arm verantwortlich sein. Sehnen-, Bänder- und Gelenkverletzungen treten besonders oft im Rahmen von sportlichen Betätigungen auf. Vom klassischen Muskelkater bis zum Muskelriss reicht das Spektrum an möglichen Folgen, die ebenfalls auf ein zu intensives Workout oder eine andere Form der übermäßigen körperlichen Belastung zurückzuführen sind.

Kommt es zu starken Schmerzen im linken Arm, die wie aus dem Nichts auftreten, so sollten Sie vorsorglich so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen. Schließlich handelt es sich hier eventuell um eines der deutlichsten Warnsignale für einen Herzinfarkt. Halten die Schmerzen länger als fünf Minuten an und erstrecken sich über den gesamten Brustkorb bis in die Arme, so ist die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarktes groß. Weitere eindeutige Anzeichen, die mit diesem akuten Krankheitsbild einhergehen sind: Schwindel, Atemnot, Übelkeit und Brechreiz, eine allgemeine Schwäche, Gesichtsblässe sowie ein Gefühl der Beklemmung.

Erste-Hilfe-Maßnahme bei Armschmerzen: Ruhigstellung

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Die Therapie von Armschmerzen richtet sich in erster Linie nach den konkreten Ursachen. Verzögert sich der Arztbesuch noch, so können Sie selbst versuchen, den Schmerz mit einigen wenigen Mitteln zu lindern. Den Anfang macht hier die bequeme Lagerung des Armes. Salbenverbände können sowohl für die erforderliche Ruhestellung als auch für ein angenehmes Rundum-Wohlgefühl sorgen. Um ein kurzfristiges Abklingen der Beschwerden zu erreichen, haben sich zudem Medikamente wie Ibuprofen bewährt. Als Pflaster und Tabletten kommen außerdem oftmals entzündungshemmende Mittel wie Diclofenac und Acetylsalicylsäure zum Einsatz.

Schonende Behandlungsmöglichkeiten von Armschmerzen

Ob eine der hier genannten Methoden im Einzelfall empfehlenswert ist, hängt ebenfalls von den Ursachen ab. Entsprechend lassen sich keine Pauschalangaben bezüglich der Behandlung mit Wärme oder Kälte oder einer bewegungsarmen bzw. -reichen Therapie machen. Je nach Erkrankung sind rückenschonende Bewegungsprogramme wie Schwimmen sinnvoll. Krankengymnastik, Physiotherapie, ein gezieltes Muskeltraining sowie orthopädische Hilfsmittel eignen sich sowohl zur Linderung akuter Beschwerden als auch zur langfristigen Prävention. Weitere vom Arzt verordnete Maßnahmen sind die sogenannte Wasser- und Bädertherapie, die Kälte- bzw. Wärmetherapie sowie die Ultraschall- und Elektrotherapie.

Häufige Fragen zum Thema Armschmerzen

Erbringen die oben aufgeführten Sofortmaßnahmen nicht die gewünschten Ergebnisse, so helfen häufig nur drastischere Mittel wie eine örtliche Betäubung sowie Gelenkspülungen und Gelenkinjektionen mit Kortison. Der operative Eingriff stellt in dieser Kategorie die letzte mögliche Strategie dar. Bei Schäden im Gelenk erfolgt dieser relativ unkompliziert im Rahmen einer Gelenkspiegelung. Leiden Sie unter einem Impingement- bzw. Engpasssyndrom, so kann eine Operation ebenfalls die einzige Lösung für eine Linderung der Beschwerden sein. In der Regel handelt es sich dabei um einen etwas größeren Eingriff, der sicherstellt, dass die eingezwängten Muskeln, Sehnen und Blutgefäße wieder freiliegen.
Schleimbeutelentzündungen, Knochenbrüche, Engpasssyndrom, Tumore, neurologische Erkrankungen und Knochenschwund zählen weiterhin zu dem breiten Spektrum an potentiellen Auslösern für Armschmerzen.

Naturheilverfahren als alternative Therapiemethode im Diskurs

Wie bei allen Beschwerden hält die Natur auch bei Armschmerzen eine Fülle wirkungsvoller Mittel und Methoden der Behandlung bereit. Schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften werden unter anderem der Arnikasalbe sowie ätherischen Ölen, darunter Lavendel und Bergamotte, nachgesagt. Das homöopathische Mittel Bryonia wiederum entfaltet seine Wirkung vor allem bei Schmerzen, die in der Bewegung auftreten. Hamamelis und Arnika werden sowohl innerlich in Form von Globuli als auch äußerlich als Salbe angewendet, sollten die Beschwerden auf eine Verletzung wie Schlag, Prellung oder Zerrung zurückzuführen sein. Schüssler Salze, allen voran das Calcium Fluoratum, haben sich ebenfalls als wirkungsvoll bei der Lösung von Verspannungen bewährt.

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