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Schüßler Salze: Wissenswertes über die alternative Medizin

Schüßler Salze: Wissenswertes über die alternative Medizin
Die Therapie mit Schüßler Salzen gehört zu den am häufigsten eingesetzten Behandlungsmethoden der alternativen Medizin.
Sie lässt sich einfacher durchführen als herkömmliche homöopathische Behandlungen und eignet sich daher auch zur Selbstmedikation. Schüßler Salze werden bei diversen akuten Krankheitssymptomen angewendet und helfen auch Patienten mit chronischen Erkrankungen. Die Mineralsalze erfreuen sich dauerhafter Beliebtheit, da sie nicht nur die Beschwerden lindern, sondern auch noch frei von Nebenwirkungen sind.

Was sind Schüßler Salze?

Als Schüßler Salze bezeichnet man in der Alternativmedizin Arzneimittel, die bestimmte Mineralsalze in homöopathischer Dosis enthalten. Sie sind nach dem Arzt und Homöopathen Wilhelm Heinrich Schüßler benannt. Die Mineralsalz-Therapie soll den Mineralstoffhaushalt der Zellen unterstützen und den Heilungsprozess anregen. Schüßler ging davon aus, dass alle Krankheiten auf einem gestörten Mineralstoffhaushalt basieren und nannte seine Therapie Biochemische Heilweise. Auch wenn die Behandlung mit Schüßler Salzen medizinisch nicht anerkannt ist, bringt sie bei den meisten Anwendern den gewünschten Erfolg. Die Arzneimittel entsprechen dem deutschen Arzneimittelgesetz (AMG) und den Anforderungen des homöopathischen Arzneibuchs (HAB).

Welche Aufgabe haben Schüßler Salze?

Aufgabe Schüßler Salze

Die Mineralsalze sollen den Mangel an bestimmten Mineralstoffen im Körper ausgleichen und so den aus dem Gleichgewicht geratenen Stoffwechsel wieder harmonisieren. Sie werden hoch verdünnt (potenziert), da sie nur auf diese Weise schnell ins Zellinnere gelangen und dort ihre gesundheitsfördernde Wirkung entfalten können: Salz-Ionen lassen sich besser verstoffwechseln als nicht potenzierte Mineralstoffe. Die Behandlung des Mangels an lebenswichtigen Mineralien sollte unbedingt durch eine basenreiche Ernährung ergänzt werden, um die Entstehung von Krankheiten zu verhindern.

Schüßler Salze haben sich bei diversen Alltagsbeschwerden bewährt und können auch vorbeugend angewendet werden. Im Gegensatz zu chemischen Medikamenten sind sie frei von Nebenwirkungen und können daher auch Kindern verabreicht werden. Die homöopathischen Salze lassen sich außerdem zur Ergänzung einer konventionellen Therapie einsetzen. Eine Selbstmedikation mit den anorganischen Salzen ist nur für Anwender geeignet, die über ausreichend Erfahrung im Umgang mit Schüßler Salzen verfügen.

Welche Schüßler Salze gibt es?

Im Gegensatz zur klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann, die mehr als tausend Arzneimittel kennt, gibt es bei den Schüßler Salzen nur 12 Mineralsalze. Sie werden als Funktionsmittel bezeichnet und dienen der Behandlung sämtlicher Erkrankungen. Jedes der Mittel regt bestimmte Organ-Funktionen an und harmonisiert die Abläufe innerhalb des Organismus. Schüßler Funktionsmittel gibt es in den Potenzen D3, D6 und D12.  Die Nachfolger Schüßlers entwickelten die Mineralsalz-Therapie weiter, indem sie noch 15 Ergänzungsmittel und andere Darreichungsformen (Salben, Lotionen) hinzufügten. Die Schüßler Funktionsmittel heißen entsprechend ihrer numerischen Reihenfolge.

Funktionsmittel

  • Calcium fluoratum (Calciumfluorid)
  • Calcium phosphoricum (phosphorsaurer Kalk)
  • Ferrum phosphoricum (phosphorsaures Eisen)
  • Kalium chloratum (Kaliumchlorid)
  • Kalium phosphoricum (phosphorsaures Kalium)
  • Kalium sulfuricum (schwefelsaures Kalium)
  • Magnesium phosphoricum (phosphorsaures Magnesium)
  • Natrium chloratum (Natriumchlorid)
  • Natrium phosphoricum (phosphorsaures Natrium)
  • Natrium sulfuricum (schwefelsaures Natrium)
  • Silicea (Kieselsäure)
  • Calcium sulfuricum (schwefelsaures Calcium)

Ergänzungsmittel

  • Kalium arsenicosum
  • Kalium bromatum
  • Kalium jodatum
  • Lithium chloratum
  • Manganum sulfuricum
  • Calcium sulfuratum
  • Cuprum arsenicosum
  • Kalium-Aluminium sulfuricum
  • Zincum chloratum
  • Calcium carbonicum
  • Natrium bicarbonicum
  • Arsenum jodatum
  • Aurum chloratum natronatum
  • Selenium (Selen)
  • Kalium bichromicum

Wie behandelt man mit Schüßler Salzen?

Behandlung Schüßler Salze

Jedes der Mineralsalze darf nur einzeln angewendet werden. Sind mehrere Mittel zur Behandlung erforderlich, verabreicht man sie in bestimmten zeitlichen Abständen. Bei akuten Symptomen lässt man alle zwei Stunden höchstens sechsmal täglich eine Tablette langsam im Mund zergehen oder trinkt die gesamte tägliche Dosis in einem Liter Wasser gelöst schluckweise und über den Tag verteilt. Chronische Krankheiten werden mit insgesamt dreimal einer Tablette pro Tag therapiert. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Schüßler Salze über einen Zeitraum von mehreren Monaten als Kur anzuwenden.

Die Auswahl des geeigneten Mineralsalzes erfolgt aufgrund der beim Kranken festgestellten Symptome. Fast jedes Mittel hat mehrere Anwendungsgebiete: Ferrum phosphoricum hilft, Fieber zu senken und kräftigt Patienten, die an starker Erschöpfung leiden. Schüßler Salz Nr. 11 (Silicea) stärkt schwaches Bindegewebe und sorgt für gesunde Haut, Nägel und Haare. Leidet der Betroffene an akuten Symptomen, ist es ratsam, umgehend mit der Anwendung des homöopathischen Medikaments zu beginnen. Es zeigt dann meist innerhalb weniger Stunden seine Wirkung.

Häufige Fragen zum Thema Schüßler Salze

Schüßler Salze sind heutzutage in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Der Kranke kann sie als herkömmliche Tabletten oder als homöopathische Pulver, Tropfen und Globuli (Kügelchen) kaufen. Für Patienten mit einer Laktose-Intoleranz gibt es sie auch als laktosefreie Globuli. Die innere Anwendung der Mineralsalze kann außerdem durch das Auftragen von Schüßler Salben, Gels oder Lotionen ergänzt werden.

Oral einzunehmende Salze werden eine Weile im Mund behalten, bevor man sie hinunterschluckt. So wird der Wirkstoff schnell über die Mundschleimhaut resorbiert. Für eine optimale Wirkung konsumiert man sie am besten eine Stunde vor dem Essen. Schüßler Salz Nr. 7 wird ausschließlich in abgekochtem, nicht mehr siedendem Wasser eingenommen.
Bei chronischen Krankheiten sollen die Salze den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und werden daher auch mehrere Monate lang verabreicht. Dazu beurteilt der Heilpraktiker den körperlichen und seelischen Allgemeinzustand anhand des äußeren Erscheinungsbildes des Kranken, seiner Absonderungen, seines Verhaltens und bestimmter auffälliger Merkmale. Für einen bestmöglichen Behandlungserfolg sollten Sie auf Zigaretten, Alkohol und andere krankmachende Substanzen verzichten und die Schüßler Salze nach Auftreten einer Besserung noch einige weitere Wochen anwenden.

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