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Natürlicher Mückenschutz für die ganze Familie – wirksame ätherische Öle und anderer Bio Mückenschutz

Autor: Prof. Dr. Dr. Sabine Meck

In Deutschland haben sie wieder „Saison“ – die Mücken. Von Anfang Juni bis Ende September finden mehr als 50 heimische Mückenarten bei uns meist ideale klimatische Bedingungen vor. In der feuchten Sommerwärme können sie sich gut vermehren. Dazu benötigen sie auch unser Blut. Aber auch fremde, invasive Mückenarten haben begonnen, sich hier niederzulassen. Sie sind potentiell gefährliche Krankheitsüberträger. Lesen Sie, wie Sie sich und Ihre Kinder mit natürlichen Mückenmitteln helfen können, wann Mückenstiche gefährlich werden und was Sie sonst noch tun können, um sich zu schützen.

Natürlicher Mückenschutz für die ganze Familie – wirksame ätherische Öle und anderer Bio Mückenschutz

Inhaltsverzeichnis

Sommerzeit ist Mückenschutz-Zeit

Auch wenn wir Menschen Mücken als lästig oder nach Stichen sogar als quälend empfinden, sind sie aus dem Ökosystem nicht wegzudenken. Spinnen, Libellen, Fischen oder Vögeln dienen Mücken und deren Larven als wichtige Nahrungsquelle. Ganz sollten sie also nicht aus unserem Ökosystem vertrieben werden. Dennoch ist es wichtig, eine Mückenplage zu verhindern und vor allem die eigene Haut und die Haut der Kinder effektiv vor Stichen zu schützen. Dafür steht eine ganze Reihe von Hausmitteln und natürlichen Mückenschutzmitteln zur Verfügung.

Bekannte heimische Mückenarten

  • Die gemeine Stechmücke, auch Nordische Hausmücke genannt, ist weltweit und auch in unserer Region am weitesten verbreitet. Sie hält sich in der Nähe von Häusern auf und wird vorwiegend ab der Dämmerung aktiv.
  • Gnitzen werden bis zu 4 mm groß und sind ebenfalls dämmerungs- und nachtaktiv. Sie können vor allem für Tiere durch die Übertragung von Krankheiten gefährlich werden.
  • Kriebelmücken sind so groß wie ein Stecknadelkopf und ähneln vom Körperbau her den Fliegen. Sie stechen nicht, sondern beißen in die Haut. Und diese Bisse können schmerzhafte Reaktionen hervorrufen.
  • Überschwemmungsmücken treten oft als Plage in Hochwassergebieten auf und müssen systematisch bekämpft werden.

Was geschieht bei einem Mückenstich?

Mücken sind kleine Blutsauger. Wenn sie stechen, ritzen sie mit ihrem Rüssel die Haut ein und injizieren eine Flüssigkeitsmischung aus Proteinen. Dabei hat jede Mückenart ihren eigenen „Cocktail“, der die Blutgerinnung verlangsamt. So ist es den Mücken möglich, das Blut „genüsslich“ durch den Rüssel zu saugen. Doch der menschliche Körper ist klug und reagiert sofort mit seinem Abwehrsystem. Der Botenstoff Histamin wird ausgeschüttet, die Gefäße weiten sich und schwellen an. Der Mückenstich wird in Quaddeln sichtbar und beginnt zu jucken. Es stechen nur die weiblichen Mücken. Sie benötigen unser nährstoff- und proteinreiches Blut, um nach der Befruchtung Eier zu erzeugen und wachsen zu lassen. Die Männchen hingegen ernähren sich von Blütennektar.

Warum werden manche Menschen häufiger attackiert als andere?

Studien weisen darauf hin, dass eventuell die Gene oder die Blutgruppe einen Einfluss haben könnten. Aber auch der jedem Menschen eigene Körperduft kann auf Mücken mal mehr oder weniger anziehend wirken.

Wann zum Arzt nach Insektenstichen?

Gerade bei Kindern wirken die Reaktionen nach einem Mückenstich oft bedrohlich, wenn das Auge komplett zugeschwollen ist oder sich eine riesige Beule auf der Haut bildet. Mit einem Mückenstich muss man aber gewöhnlich nicht zum Arzt. Hausmittel und natürliche Mückenschutzmittel leisten zunächst wertvolle Hilfe. Schwere allergische Reaktionen, wie sie nach einem Wespen- oder Bienenstichen auftreten können, werden deutlich weniger registriert.

Sie sollten aber einen Arzt aufsuchen, wenn die Schmerzen ungewöhnlich stark sind und/oder mehrere Tage anhalten oder wenn der Mückenstich pocht und/oder sich verfärbt. Ein Notarzt wird dann notwendig, wenn die Lymphdrüsen anschwellen, Fieber, Übelkeit oder Erbrechen oder Atemnot auftreten.

Die größte gesundheitliche Gefahr besteht durch das Kratzen an der Stichwunde. Dadurch können Keime und Bakterien übertragen werden, zum Beispiel, wenn sich die Mücke vorher auf Fäkalien aufgehalten hat. Die Wunde kann sich infizieren. Es besteht dann auch die Gefahr eines Lymphödems oder einer Blutvergiftung. Umso wichtiger ist deshalb die erste Hilfe mit Hausmitteln und natürlichen Mückenschutzprodukten.

Erste Hilfe beim Mückenstich mit „Feuer und Eis“

  • Am einfachsten ist als erste Hilfe das Kühlen der betroffenen Haut mit Speichel. Dieser kann das Histamin neutralisieren und dient dem Abschwellen der Haut. Durch die Feuchtigkeit kühlt er zudem.
  • Quark ist ein altbewährtes Mittel, um bei Entzündungen zu kühlen. Er kann direkt auf den Mückenstich aufgetragen werden oder mit Hilfe eines Wickels.
  • Eiswürfel oder auch kalte Lebensmittel können erste Hilfe leisten. Dabei ist es wichtig, sie nicht direkt auf die Haut zu legen, sondern in ein Tuch einzuwickeln.
  • Praktische Hilfe beim Kühlen gibt es auch in der Apotheke, so der natürliche und praktische CoolCare Roll on Stick oder professionelle Kühlkompressen und kühlende Bandagen.
  • Auf der Basis von Vitamin E und den natürlichen Stoffen Allantoin und Thymol beruhigt und kühlt zum Beispiel das Vitamin Gelee von Retterspitz die Haut. 
  • Mückenstiche werden auf natürliche Weise auch mit Hitze behandelt, und zwar mit Hilfe von elektronischen Wärmestiften. Dieses natürliche Mückenmittel arbeitet nur mit konzentrierter Wärme und verursacht keine allergischen Reaktionen. Daher ist es auch für Kinder (ab drei Jahren) und Schwangere geeignet. Über gute Testergebnisse verfügt zum Beispiel das Original von Bite away.

Erste Hilfe bei einem Mückenstich

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Mit Kokosöl und anderen ätherischen Ölen gegen heimische Insekten

Ätherische Öle haben sich bei heimischen Mücken als Alternative zu herkömmlichen Mückenschutzmitteln bewährt. Denn Mücken meiden bestimmte Gerüche und bleiben bestenfalls auf Abstand. Bei Reisen in Risikogebiete sollten Sie aber auf jeden Fall einen Facharzt befragen, zu welchem Schutz er Ihnen und Ihrer Familie rät.

  • Als Basisschutz für die ganze Familie ist zunächst das Kokosöl zu nennen. Ein sehr gutes Bio Kokosöl kann auch für Babys Anwendung finden. Aufgrund der vorhandenen Larinsäure wirkt es auf Mücken abschreckend. Diese werden zudem häufig schon durch den Geruch vertrieben.
    Es gibt in Ihrer Apotheke gute Kokosöle im Angebot sowie auch fertige Kokos-Träger-Öle zur weiteren Verwendung, zum Beispiel von Casida.
    Für die weitere Anwendung muss es zunächst in einem Wasserbad bei geringer Temperatur flüssig gemacht werden. Das geschieht schon bei etwa 23 Grad. Dann kann man es gut mit einigen Tropfen ätherischer Öle mischen.
    Wichtig: Bei Babys sollte man gänzlich auf ätherische Öle verzichten. 
  • Citronella-Öl wird aus mehrjährigen, schilfartigen Gräsern in Asien gewonnen. Das Duftöl riecht zitrusartig und intensiv. Citronella gilt als sehr wirkungsvoller Bio Mückenschutz. In Ihrer Apotheke gibt es ein vielfältiges Angebot an hochwertigen, reinen Citronella-Ölen, zum Beispiel von Casida.
    Citronella-Öle sollten immer verdünnt angewandt werden, direkt auf der Haut oder in einer Wasserschale zum langsamen Verdampfen. Die Wirkung von Citronella-Kerzen ist umstritten.
  • Weitere ätherische Duftöle, die sich als natürlicher Schutz gegen Mücken bewährt haben, sind auf der Basis von Rosmarin, Zimt, Zeder und Nelke extrahiert. Bei kleinen Kindern sollten ätherische Öle mit ganz besonderer Vorsicht und sehr stark verdünnt angewandt werden. Am sinnvollsten ist eine Rücksprache mit dem Kinderarzt.
    Wichtig: Eukalyptus,  Kampfer, Thymian und Menthol sind für Kinder unter drei Jahren gefährlich.
  • Zu nennen ist noch als intensiver Schutz gegen Mücken das Neemöl. Es wird aus den Samen des Neembaumes in Indien gewonnen und blickt auf eine jahrhundertealte ayurvedische Tradition zurück. Es handelt sich dabei um eine Heilpflanze, die besonders achtsam angewendet werden sollte. In Ihrer Apotheke wird Neemöl sowohl hochwertig in konzentrierter Form als auch als Trägeröl angeboten.
  • Auch Bio Mückensprays mit Citriodiol, zum Beispiel Anti Brumm Naturel, sind hautverträglich und von den Herstellern sogar als für Schwangere geeignet eingestuft. Citriodiol wird als Repellent eingestuft.

Ätherischen Ölen gegen Mücken

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Ätherische Öle vor der Anwendung testen

In jedem Fall ist bei allen ätherischen Ölen immer auch darauf zu achten, ob sie allergische Reaktionen hervorrufen. Deshalb erst einmal in milder Form an einer kleinen Stelle der Haut ausprobieren!

Stehende Gewässer bieten Mücken ideale Brutbedingungen.

Wie Sie sich und Ihre Kinder sonst noch mit natürlichen Mückenmitteln schützen können

  • Ob Mücken vom Licht angezogen werden, darüber gibt es bislang unterschiedliche wissenschaftliche Erkenntnisse. Derzeit tendiert man eher dazu, dass das nicht der Fall ist. Mücken werden aber ganz sicher vor allem von ihrem Geruchssinn geleitet. Regelmäßiges Duschen und der Verzicht auf stark duftende Deos und Parfüms kann helfen, sie fern zu halten. Deos mit Zitrusgerüchen wirken ebenfalls abwehrend.
  • Lange und helle Kleidung wirkt ebenfalls wenig anziehend auf die kleinen Blutsauger. In Ihrer Apotheke finden Sie zudem natürliche Öle, mit denen Sie die Kleidung beträufeln können, um so einen natürlichen Schutz durch Duftbarrieren aufzubauen.
  • Stehende Gewässer, auch gefüllte Gießkannen, Teiche etc., bieten Mücken ideale Brutbedingungen. Sorgen sie dafür, dass Sie den Mücken möglichst wenige solcher Plätze anbieten oder stehende Gewässer im Sommer ab den frühen Abendstunden eher meiden.
  • Für Kinder gibt es zahlreiche Armbändern und Clips, so zum Beispiel Produkte von Para Kito, die Duftbarrieren aufbauen. Trotz ihrer Wirksamkeit sind diese Produkte nicht für Risikogebiete und dauerhaften Schutz geeignet.
  • Im Kinderzimmer und vor Babybettchen bieten spezielle Mückennetze einen wirklich wirksamen Schutz.

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