Hilfe zum Preisvergleich Tel: 030 - 94 888 740 Mo-Fr: 10-15 Uhr

nach oben

Haarausfall bei Männern – helfen Haarwuchsmittel wirklich?

Haarausfall bei Männern – helfen Haarwuchsmittel wirklich?
Vor allem jüngere Männer erschrecken, wenn ihnen verstärkt die Haare ausfallen. Viele suchen nach einer wirkungsvollen Behandlung, diee Haarausfall stoppt.
Tatsächlich gibt es speziell entwickelte Wirkstoffe gegen Haarausfall bei Männern, die dabei helfen, eine Glatze zu vermeiden. Über Haarausfall bei Männern (med. Alopezie) ranken sich viele Mythen. Zu viel Waschen sei schuld, zu viel Sonne oder zu häufiges Tragen einer Mütze. Diese Vorstellungen sind jedoch grundlegend falsch. Übermäßiger Haarverlust beim Mann hat immer medizinische Gründe. Je nach Krankheitsbild gibt es inzwischen verschiedene Wirkstoffe, die es sich lohnt, auszuprobieren.

Ursachen von Haarausfall bei Männern

Haarausfall bei Männern Ursachen

Jeder Mann besitzt zwischen 90.000 und 150.000 Kopfhaare. Jedes einzelne Haar durchläuft ständig einen Wachstumszyklus, der insgesamt zwei bis sechs Jahre dauert, wobei jeder Haarfollikel seinem eigenen Zyklus folgt. Der Gesamtbestand bei Männern mit vollem Haarschopf bleibt demnach ein Leben lang gleich.

Die Versorgung des Haares mit Nährstoffen erfolgt über die Haarwurzel. Diese befindet sich in der Kopfhaut und nimmt über kleinste Blutgefäße alle erforderlichen Nährstoffe auf. Ist dieser Mechanismus gestört, wird das Haar nicht mehr ausreichend versorgt und fällt aus. Bei dauerhafter Unterversorgung stirbt die Haarwurzel ab, sodass sie kein neues Haar mehr bilden kann.

Erblicher bzw. hormonell bedingter Haarverlust

Erblich bedingter Haarverlust trägt die medizinische Bezeichnung androgenetische Alopezie. Verursacher sind weit verbreitete Hormonstörungen, bei denen sich der Hormonspiegel zugunsten des männlichen Sexualhormone verschiebt. Androgenetische Alopezie kann sich folgendermaßen bemerkbar machen:

  • An einigen Stellen am Kopf fallen die Haare besonders stark, manchmal auch kreisrund, aus.
  • Die Haare weichen am Scheitel und an der Stirn zurück, was sich als Geheimratsecken bemerkbar macht, die immer größer werden.
  • Die Haare weichen großflächig über die Stirn zurück. Im späteren Verlauf fallen auch die Hinterkopfhaare aus. Am Ende bleibt nur noch ein schmaler Haarkranz stehen.

    Anfang der 70er Jahre kam der Arzneistoff Minoxidil zur Behandlung von Bluthochdruckpatienten auf den Markt. Da es den Haarwachstum förderte, begannen die Hersteller, Haarwaschmittel und Lösungen mit dem Bestandteil Minoxidil zu produzieren. Diese Mittel sind speziell zum Auftragen auf den Kopf konzipiert und wirken auch nur dort. Absoluter Marktführer ist inzwischen der Regaine Schaum. Um erblichen Haarausfall zu stoppen, sollte Regaine für Männer so früh wie möglich verwendet werden. Bei langfristiger Anwendung zeigen sich häufig sogar Verbesserungen, ohne dass die Gefahr schädlicher Nebenwirkungen besteht.

Bestseller Haarausfall bei Männern

› mehr

Diffuser Haarausfall

diffuser Haarausfall bei Männern

Betroffene Männer bemerken, dass die Haare über den gesamten Kopf verteilt ausfallen. Ursachen können Stoffwechselstörungen, Strahlenbehandlung des Kopfes, bestimmte Medikamente, Mangelerscheinungen aufgrund falscher Ernährung, Stress oder Umweltgifte sein. Je nach Ursache endet der diffuse Haarverlust häufig in vollständiger Glatzenbildung.

Männer, die unter diffusem Verlust ihrer Haare leiden, profitieren häufig von Kapseln und Haarwuchsmitteln, die Proteine, Aminosäuren, B-Vitamine und medizinische Hefe enthalten. Wichtig ist auch hier, dass die Einnahme langfristig erfolgt. Häufig führt auch eine Umstellung der Ernährung mit mehr Zink und Eisen bzw. entsprechende Nahrungsergänzungsmittel zu sichtbarem Erfolg. Eine Glatze infolge einer Strahlentherapie, bestimmter Medikamente oder infolge von Stress bildet sich in den meisten Fällen mit der Heilung der Grunderkrankung oder der Änderung ungünstiger Lebensumstände wieder zurück.

kreisrunde Haarausfall

kreisrunder Haarausfall bei Männern

Im Gegensatz zum erblich bedingten Haarverlust ist hier eine Entzündung und damit Fehlsteuerung des Immunsystems die Ursache, wobei Männer mit Schilddrüsenfunktionsstörungen und Diabetiker besonders zahlreich betroffen sind. Die Erkrankung tritt häufig zwischen dem 20sten und 40sten Lebensjahr auf und ist durch kreisrund kahle Stellen auf dem Kopf gekennzeichnet. Obwohl die Haare ausfallen, bleiben die Haarwurzeln noch lange erhalten. Während dieser Zeit sind Therapien sehr Erfolg versprechend. Bei manchen Männern schreitet die Krankheit jedoch schnell voran und führt nicht nur zum Verlust des gesamten Kopfhaares, sondern auch der Wimpern und Augenbrauen.

Die Behandlung dieses Haarausfalltyps gehört zwingend in die Hände eines erfahrenen Mediziners! Unter Berücksichtigung aller Vor- und Nachteile kann er glukokortikoidhaltige Cremes, Vitamin-A-Säure, Reiztherapie, Phototherapie oder Medikamente, die sich auf das gesamte Immunsystem auswirken, verordnen.

Welcher Arzt ist zuständig?

Sobald Männer erste Anzeichen bemerken, sollten sie einen Dermatologen (Hautarzt) aufsuchen. Es ist sehr wichtig, die Ursache für den übermäßigen Haarverlust genau zu ermitteln. In vielen Fällen kann die optimale Therapie die Glatzenbildung tatsächlich stoppen.

Letztes Mittel Transplantation

Bleiben alle Behandlungsversuche erfolglos, wird der Haarmediziner Betroffenen zunächst raten, die verbliebenen Haare ultrakurz zu schneiden oder sich eine Glatze zu rasieren. Häufig fühlen sich Männer nach einigen Wochen Gewöhnung mit ihrem kahlen Schädel wohl und attraktiv. Manche Männer haben einen schön geformten Kopf, der ohne Haare richtig gut zur Geltung kommt.

Die ideale Indikation für eine Haartransplantation ist bei Männern gegeben, die sich aufgrund ihres schütteren Haupthaares permanent unwohl fühlen und bei denen das Ausfallen der Haare weitgehend zum Stillstand gekommen ist. Bei einer Transplantation verpflanzt der Chirurg resistente Haarwurzeln aus dem verbliebenen hinteren Haarkranz an den Oberkopf. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und kostet je nach Umfang zwischen 5.000 und 10.000 Euro.

Bericht Empfehlen:

Bestseller Haarausfall bei Männern

› mehr