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Produktinformation zu Iltria 100 mg/40 mg/2.5 mg Hartkapseln ***

Indikation

  • Die Hartkapseln enthalten drei Wirkstoffe, die als Acetylsalicylsäure, Atorvastatin und Ramipril bezeichnet werden.
    • Die Acetylsalicylsäure gehört zur Wirkstoffklasse der so genannten Thrombozytenaggregationshemmer. Diese hemmen das Zusammenhaften der Blutplättchen (Thrombozyten) und beugen dadurch der Entstehung von Blutgerinnseln vor.
    • Atorvastatin gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die als Statine bezeichnet werden und die Blutfette (Lipide) regulieren. Diese werden angewendet, um die Konzentrationen der Blutfette Cholesterin und Triglyzeride zu senken, wenn eine fettarme Ernährung und eine Umstellung der Lebensgewohnheiten alleine nicht ausreichen. Wenn Sie ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten haben, kann Atorvastatin auch zur Verringerung dieses Risikos bei normalen Cholesterinwerten angewendet werden. Während der Behandlung müssen Sie die übliche cholesterinsenkende Ernährung fortführen.
    • Ramipril gehört zur Wirkstoffklasse der so genannten ACE-Hemmer (ACE = engl. Angiotensin Converting Enzyme). Seine Wirkung beruht darauf, dass es die körpereigene Bildung von Substanzen vermindert, die einen Anstieg des Blutdrucks bewirken können. Zudem bewirkt es eine Entspannung und Weiterstellung der Blutgefäße. Außerdem erleichtert Ramipril es dem Herzen, Blut durch den Körper zu pumpen.
  • Das Arzneimittel wird angewendet als Ersatzbehandlung (Substitutionstherapie) bei erwachsenen Patienten, die bei gleichzeitiger Einnahme der drei Einzelwirkstoffe (Acetylsalicylsäure, Atorvastatin und Ramipril) in entsprechenden Dosen ausreichend eingestellt sind. Ziel dieser Behandlung ist die Minimierung des Risikos eines Herz-Kreislauf- Ereignisses bei Patienten, bei denen es bereits zuvor zu einem solchen Ereignis gekommen ist.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicylsäure oder andere Salicylate sind. Zu den Anzeichen einer allergischen Reaktion können ein Hautausschlag, Schluck- oder Atembeschwerden sowie ein Anschwellen der Lippen, des Gesichts, des Rachens oder der Zunge gehören.
    • wenn Sie allergisch gegen Ramipril oder einen anderen ACE-Hemmer sind.
    • wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin, ähnliche Arzneimittel zur Senkung der Blutfettwerte oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie in der Vergangenheit auf bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Fieber oder Entzündungen (Salicylate oder andere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthmaanfällen oder in anderer Weise überempfindlich reagiert haben.
    • wenn Sie unter akuten oder wiederkehrenden Magen- oder Darm-Geschwüren und/oder Magen- oder Darm-Blutungen oder unter anderen Blutungen wie zerebrovaskuläre Blutungen leiden.
    • wenn bei Ihnen eine krankhaft erhöhte Blutungsneigung (Hämophilie) besteht.
    • wenn Sie an schwerer, nicht ausreichend eingestellter Herzmuskelschwäche (schwere Herzinsuffizienz) leiden.
    • wenn Sie 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen.
    • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.
    • wenn Sie an Nasenpolypen (entzündliche Nasenschleimhautschwellungen) in Verbindung mit Asthma leiden.
    • wenn Sie an einer schweren Leber- oder Nierenerkrankung leiden.
    • wenn bei Ihnen in Blutuntersuchungen der Leberfunktion ungeklärte Veränderungen der Leberwerte aufgetreten sind.
    • wenn Sie als gebärfähige Frau keine zuverlässige Empfängnisverhütungsmethode anwenden.
    • wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden möchten.
    • wenn Sie stillen.
    • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden:
      • HIV-Proteasehemmer wie Tipranavir oder Ritonavir (Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen)
      • Ciclosporin (ein Arzneimittel, das häufig bei Patienten angewendet wird, die sich einer Organtransplantation unterzogen haben)
    • wenn es bei Ihnen jemals zu einem so genannten „Angioödem", d. h., einer schwerwiegenden allergischen Reaktion, gekommen ist. Zu den Anzeichen gehören Juckreiz, Nesselausschlag (Urtikaria), rote Flecken an Händen, Füßen und Hals, Anschwellen des Rachens und der Zunge, Schwellungen um die Augen und Lippen, Atem- und Schluckbeschwerden.
    • wenn Sie sich Dialyse-Behandlungen oder einer anderen Form der Blutwäsche (Blutfiltration) unterziehen. Je nach verwendetem Gerät ist das Arzneimittel dann möglicherweise für Sie nicht geeignet.
    • Wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden, bei der die Blutversorgung der Niere eingeschränkt ist (Nierenarterienstenose).
    • wenn Sie einen ungewöhnlich niedrigen oder schwankenden Blutdruck haben. Dies ist von Ihrem Arzt zu beurteilen.
    • wenn Sie unter 18 Jahre alt sind. Bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren mit Fieber, Grippe oder Windpocken besteht die Gefahr für die Entwicklung des Reye-Syndroms.
    • wenn Sie eine Kombination aus Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis C erhalten.
    • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschwäche bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angioödems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erhöht.
    • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angioödems erhöht sein:
      • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
      • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Abstoßung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
      • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker vor allem, wenn Sie eines der folgenden Medikamente einnehmen, kürzlich eingenommen haben oder beabsichtigen einzunehmen:
  • Kalium-Ergänzungsmittel (einschließlich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erhöhen können (z. B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdrückung des Immunsystems, um die Abstoßung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverdünnung und Vermeidung von Blutgerinnseln).

Dosierung von Iltria 100 mg/40 mg/2.5 mg Hartkapseln

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wie viel ist einzunehmen?
    • Die übliche Dosis beträgt eine Kapsel einmal täglich.
    • Je nach Ihrem Zustand, Ihrer derzeitigen Behandlung und Ihrer persönlichen Risikokonstellation wird Ihr Arzt die für Sie richtige Wirkstärke festlegen.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Schwindel und Ohrensausen können insbesondere bei älteren Patienten Symptome einer ernsthaften Vergiftung sein.
    • Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder suchen Sie sofort die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf. Sie dürfen nicht selbst zum Krankenhaus fahren. Bitten Sie jemand anderen, Sie hinzufahren, oder rufen Sie einen Krankenwagen. Nehmen Sie die Packung de Arzneimittels mit, damit der behandelnde Arzt weiß, was Sie eingenommen haben.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie Ihre übliche Dosis zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt ein.
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Kapsel-Einnahme vergessen haben.
  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung bitte nicht, bevor Sie mit Ihrem Arzt gesprochen haben.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen
      • wenn Sie (außer gegen Acetylsalicylsäure) allergisch sind gegen andere Schmerzmittel oder Entzündungshemmer, andere Arzneimittel gegen Fieber oder Rheuma oder andere allergieauslösende Stoffe.
      • wenn Sie an anderen Allergien (z. B. Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselausschlag) leiden.
      • wenn Sie an Bronchialasthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen Lungenerkrankungen leiden.
      • vor Operationen oder kleineren Eingriffen, wie z. B. dem Ziehen eines Zahns, denn es kann zu einer verstärkten Blutungsneigung kommen. Gegebenenfalls müssen Sie die Einnahme kurzzeitig unterbrechen.
      • wenn es bei Ihnen in der Vergangenheit zu Magen- oder Darm-Geschwüren oder zu Magen- oder Darm-Blutungen gekommen ist.
      • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Vorbeugung von Blutgerinnseln oder schmerzstillende, fiebersenkende bzw. entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Entzündungshemmer, z. B. Ibuprofen), Kortikosteroide (zur Behandlung von Allergien oder Entzündungen) oder Mittel gegen Depressionen (Antidepressiva), z. B. so genannte selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), einnehmen.
      • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen mit dem Wirkstoff Fusidinsäure einnehmen/Ihnen solche Arzneimittel als Spritze verabreicht werden oder wenn Sie in den letzten 7 Tagen solche Arzneimittel eingenommen haben/Ihnen solche Arzneimittel als Spritze verabreicht wurden. Die Kombination von Fusidinsäure und diesem Präparat kann zu lebensbedrohlichen Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) führen.
      • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
        • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
        • Aliskiren
      • Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.
      • wenn Sie an Herz-, Leber- oder Nierenfunktionsstörungen leiden oder jemals gelitten haben. Das Arzneimittel ist dann möglicherweise nicht für Sie geeignet.
      • wenn bei Ihnen ein Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel vorliegt.
      • wenn bei Ihnen ein Risiko für Gicht besteht, da Acetylsalicylsäure die Harnsäureausscheidung vermindern kann. Dies kann unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.
      • Vor Beginn der Einnahme und in regelmäßigen Abständen während der Therapie sollte Ihr Arzt Ihr Blut untersuchen. Damit soll Ihre Leberfunktion kontrolliert werden.
      • wenn Sie große Mengen Alkohol trinken.
      • wenn Ihre Atemfunktion stark eingeschränkt ist.
      • wenn Sie große Mengen an Körpersalzen oder -flüssigkeiten verloren haben (durch Erbrechen, Durchfall, ungewöhnlich starkes Schwitzen, eine salzarme Diät, die Einnahme von Wassertabletten [Diuretika] über lange Zeit, oder wenn Sie sich einer Dialyse-Behandlung unterzogen haben).
      • wenn Ihre Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche behandelt werden soll (Hyposensibilisierung).
      • wenn Sie einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben (wird anhand der Ergebnisse einer Blutuntersuchung festgestellt).
      • wenn Sie an einer Kollagenose, wie z. B. Sklerodermie oder systemischem Lupus erythematodes, leiden.
    • Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem Arzt in Verbindung, wenn es bei Ihnen zu Muskelschmerzen, Muskelempfindlichkeit oder Muskelschwäche kommt, für die es keine Erklärung gibt. Denn in seltenen Fällen können solche Muskelerscheinungen schwerwiegend verlaufen, auch mit Muskelzerfall, der zu Nierenschäden führt; sehr selten traten Todesfälle auf.
    • Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen anhaltende Muskelschwäche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.
    • Das Risiko für Muskelzerfall ist bei bestimmten Patienten höher. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft:
      • Wenn Sie bereits einmal einen Schlaganfall mit Einblutungen ins Gehirn hatten, oder wenn Sie von früheren Schlaganfällen kleine Flüssigkeitseinschlüsse im Gehirn haben.
      • Sie leiden an Nierenfunktionsstörungen.
      • Sie leiden an Schilddrüsenfunktionsstörungen.
      • Sie hatten schon einmal Muskelprobleme während der Behandlung mit anderen blutfettsenkenden Arzneimitteln (z. B. mit anderen Wirkstoffen, deren Bezeichnung auf „-statin" oder „-fibrat" endet).
      • Sie oder nahe Familienangehörige leiden an einer erblich bedingten Muskelerkrankung.
      • Sie trinken regelmäßig große Mengen Alkohol.
      • Sie sind über 70 Jahre alt.
    • Wenn einer dieser Punkte auf Sie zutrifft, muss Ihr Arzt vor und gegebenenfalls während Ihrer Behandlung eine Blutuntersuchung durchführen, um Ihr Risiko für die Muskulaturbetreffende Nebenwirkungen vorherzusagen. Es ist bekannt, dass das Risiko für Nebenwirkungen an der Muskulatur (z. B. Rhabdomyolyse) ansteigt, wenn bestimmte Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden.
    • Während der Behandlung wird Ihr Arzt Sie engmaschig überwachen, wenn Sie eine Blutzuckererkrankung (Diabetes) haben oder das Risiko besteht, dass Sie eine Blutzuckererkrankung entwickeln. Das Risiko, eine Blutzuckererkrankung zu entwickeln besteht, wenn Sie erhöhte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, übergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben.
    • Generell wird empfohlen, einen Mangel an Körperwasser und einen Volumen- oder Salzmangel vor Behandlungsbeginn auszugleichen (bei Patienten mit Herzmuskelschwäche müssen solche Korrekturmaßnahmen jedoch sorgfältig gegen das Risiko einer Volumenüberlastung abgewogen werden).
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Während der Einnahme kann Schwindel auftreten. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist höher beim Wechsel von einem anderen Arzneimittel auf dieses oder bei Einnahme einer höheren Dosierung. In diesem Fall dürfen Sie kein Kraftfahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen. Wenn Sie schwanger werden, während Sie das Arzneimittel einnehmen, müssen Sie dieses sofort absetzen und sich mit Ihrem Arzt in Verbindung setzen. Vor einer geplanten Schwangerschaft sollte eine Umstellung auf eine geeignete andere Behandlung erfolgen.
  • Stillzeit
    • Wenn Sie stillen, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen.
  • Zeugungs-/Gebärfähigkeit
    • Gebärfähige Frauen müssen während der Behandlung eine zuverlässige Empfängnisverhütungsmethode anwenden.
  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Einnahme Art und Weise

  • Dieses Arzneimittel ist vorzugsweise nach einer Mahlzeit einzunehmen.
  • Die Kapseln sind als Ganzes mit Flüssigkeit zu schlucken.
  • Die Kapseln dürfen nicht geöffnet, zerkleinert oder zerkaut werden.

Wechselwirkungen bei Iltria 100 mg/40 mg/2.5 mg Hartkapseln

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, denn das Präparat kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen. Aber auch das Präparat kann in seiner Wirkung von bestimmten anderen Arzneimitteln beeinflusst werden.
    • Das Arzneimittel enthält Acetylsalicylsäure, und diese Substanz kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel beeinflussen. Aber auch Acetylsalicylsäure kann in ihrer Wirkung von bestimmten anderen Arzneimitteln beeinflusst werden.
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, welche die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen können:
      • Blutgerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Cumarin und Heparin) und blutgerinnselauflösende Arzneimittel können das Blutungsrisiko erhöhen. Daher müssen Sie vor einer Behandlung mit diesen Arzneimitteln auf Anzeichen äußerer oder innerer Blutungen (z. B. blaue Flecken) aufmerksam achten.
      • Andere Thrombozytenaggregationshemmer (Arzneimittel, die das Zusammenhaften und Verklumpen von Blutplättchen hemmen), wie z. B. Ticlopidin und Clopidogrel, können das Blutungsrisiko erhöhen.
      • Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Substanzen wie Prednisolon enthalten (mit Ausnahme von Präparaten, die auf die Haut aufgetragen werden oder als Kortisonersatztherapie bei der Addison-Krankheit eingesetzt werden), erhöhen das Risiko für Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt.
      • Andere schmerzstillende bzw. entzündungshemmende Arzneimittel (nichtsteroidale Analgetika wie Ibuprofen oder Indometacin) und andere Rheumamittel im Allgemeinen erhöhen das Risiko für Blutungen und Geschwüre im Magen-Darm-Bereich.
      • Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika) können ein Absinken der Blutzuckerspiegel bewirken.
      • Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung des Herzens)
      • Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen und bestimmten rheumatischen Erkrankungen)
      • Valproinsäure zur Behandlung von Krampfanfällen des Gehirns (Epilepsie)
      • Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (zur Behandlung von Depressionen) können das Risiko für Blutungen im Magen-Darm-Trakt erhöhen.
      • Ciclosporin (ein Arzneimittel, das häufig bei Patienten angewendet wird, die sich einer Organtransplantation unterzogen haben)
      • Vancomycin (ein Antibiotikum) kann Hörprobleme verursachen.
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, die zu einer Abschwächung der Wirkung von Acetylsalicylsäure führen können:
      • bestimmte Arzneimittel, die eine vermehrte Harnausscheidung bewirken (Diuretika, Aldosteron-Antagonisten wie Spironolacton und Canrenoat, Schleifendiuretika wie Furosemid)
      • die Harnsäureausscheidung fördernde Arzneimittel (z. B. Probenecid und Benzbromaron)
      • Ibuprofen: Die thrombozytenaggregationshemmende Wirkung von Acetylsalicylsäure kann abgeschwächt werden.
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen. Diese können in ihrer Wirkung von Acetylsalicylsäure beeinflusst werden:
      • Interferon-a: Acetylsalicylsäure vermindert die Aktivität von Interferon-a.
      • Arzneimittel zur Behandlung manisch-depressiver Störungen (Lithium)
      • Antazida (Mittel zur Behandlung von Verdauungsstörungen)
      • Barbiturate (Mittel zur Behandlung von Krampfleiden)
      • Zidovudin (Mittel zur Behandlung von HIV-Infektionen)
      • Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie)
      • Acetylsalicylsäure kann im Blut und Urin bestimmte Laborwerte verändern.
    • Das Arzneimittel enthält Atorvastatin, und diese Substanz kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel ebenfalls beeinflussen. Aber auch Atorvastatin kann in seiner Wirkung von bestimmten anderen Arzneimitteln beeinflusst werden. Auch können diese dazu führen, dass sich das Risiko oder die Schwere von Nebenwirkungen, einschließlich des schweren Muskelschwunds, erhöht. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Ciclosporin (ein Arzneimittel, das häufig bei Patienten angewendet wird, die sich einer Organtransplantation unterzogen haben).
      • bestimmte Antibiotika oder Arzneimittel gegen Pilzinfektionen, z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Posaconazol, Rifampicin.
      • Wenn Sie Fusidinsäure zur Behandlung einer bakteriellen Infektion einnehmen müssen, müssen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels zeitweise unterbrechen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wann Sie wieder mit der Einnahme dieses Präparates beginnen können. Die Einnahme zusammen mit Fusidinsäure kann selten zu Muskelschwäche, Empfindlichkeit oder Schmerzen der Muskulatur führen (Rhabdomyolyse). Mehr Informationen zu Rhabdomyolyse siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
      • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen, z. B. Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, Saquinavir, Efavirenz, eine Kombination von Tipranavir und Ritonavir usw.
      • andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte, z. B. Gemfibrozil, andere Fibrate, Colestipol
      • einige Arzneimittel zur Behandlung von Hepatitis C (z. B. Telaprevir, Boceprevir und die Kombination aus Elbasvir/Grazoprevir).
      • einige Kalziumantagonisten, die bei Angina pectoris oder Bluthochdruck angewendet werden, wie z. B. Amlodipin, Diltiazem; ferner Arzneimittel, die Ihren Herzrhythmus regulieren, wie z. B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron.
      • Zu den weiteren Arzneimitteln mit bekannten Wechselwirkungen mit Atorvastatin gehören Ezetimib (zur Cholesterinsenkung), Warfarin (zur Verminderung von Blutgerinnseln), Empfängnisverhütungsmittel zum Einnehmen, Stiripentol (Mittel gegen Krampfanfälle bei Epilepsie), Phenazon (Schmerzmittel), Cimetidin (H2-Rezeptor-Antagonist), Colchicin (zur Behandlung von Gicht) und Antazida (aluminium- oder magnesiumhaltige Arzneimittel gegen Verdauungsstörungen).
      • nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel: Johanniskraut.
    • Das Arzneimittel enthält Ramipril, und diese Substanz kann die Wirkung bestimmter anderer Arzneimittel ebenfalls beeinflussen. Aber auch Ramipril kann in seiner Wirkung von bestimmten anderen Arzneimitteln beeinflusst werden. Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, welche die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen können:
      • Arzneimittel gegen Krebs (Chemotherapie)
      • Arzneimittel, mit denen die Abstoßung eines transplantierten Organs verhindert werden soll, wie z. B. Ciclosporin.
      • Wassertabletten (Diuretika), z. B. Furosemid
      • Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen können, wie z. B. Spironolacton, Triamteren, Amilorid, Kaliumsalze und Heparin (Blutverdünner).
      • steroidhaltige Arzneimittel gegen Entzündungen wie z. B. Prednisolon.
      • Allopurinol (Mittel zur Senkung der Harnsäurewerte im Blut).
      • Procainamid (Mittel gegen Herzrhythmusstörungen).
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, die zu einer Abschwächung der Wirkung von Ramipril führen können:
      • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck, Schock, Herzversagen, Asthma oder Allergien wie z. B. Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin. Ihr Arzt muss Ihren Blutdruck kontrollieren.
    • Informieren Sie bitte Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen. Diese können in ihrer Wirkung von Ramipril beeinflusst werden:
      • Arzneimittel gegen Diabetes wie blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen und Insulin. Ramipril kann Ihren Blutzuckerspiegel senken. Während der Einnahme müssen Sie Ihren Blutzuckerspiegel engmaschig kontrollieren.
      • Lithium (Mittel gegen seelische Erkrankungen). Ramipril kann den Lithium-Spiegel im Blut erhöhen. Ihr Arzt muss Ihren Lithium-Spiegel engmaschig kontrollieren.
    • Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:
      • wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen.
    • Wenn einer der vorstehenden Punkte auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind), halten Sie vor der Einnahme Rücksprache mit Ihrem Arzt.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Alkohol erhöht das Risiko von Magen-Darm-Geschwüren und -Blutungen. Zudem können sich Alkohol und blutdrucksenkende Mittel in ihrer Wirkung gegenseitigverstärken (additive Wirkungen). Daher wird vom Alkoholgenuss während der Einnahme abgeraten.
    • Grapefruitsaft enthält einen oder mehrere Inhaltsstoffe, welche die Verstoffwechselung bestimmter Arzneimittel, darunter auch dieses Präparat, im Körper verändern. Auf den Genuss von Grapefruitsaft sollte verzichtet werden.
    • Das Arzneimittel sollte vorzugsweise nach einer Mahlzeit eingenommen werden.


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