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Schlaganfall:  Notfallversorgung reduziert Folgeschäden bei Aploplexie

Schlaganfall: Sofortige Notfallversorgung reduziert Folgeschäden
Der Schlaganfall zählt neben Krebs und Herzkreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland.
Bei einem Teil der Betroffenen kündigt er sich bereits im Vorfeld in Form der sogenannten transitorischen ischämischen Attacke (TIA) an. Nimmt der Erkrankte diese Symptome ernst und ändert seine bisherige Lebensweise, hat er große Chancen, einen echten Schlaganfall zu vermeiden. Doch auch andere Personen mit das Hirninfarkt-Risiko erhöhenden Krankheiten sind gut beraten, sich gesünder zu ernähren und ausreichend zu bewegen.

Was ist ein Schlaganfall?

Als Schlaganfall (Apoplex, Stroke) bezeichnet man die plötzliche Unterbrechung des Blutflusses in einem im Gehirn befindlichen Blutgefäß. Durch den Gefäßverschluss wird ein bestimmtes Hirnareal nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt (ischämischer Schlaganfall). Beim hämorrhagischen Schlaganfall löst eine Hirnblutung den Hirninfarkt aus. Der Schlaganfall hat ein Absterben der beeinträchtigten Nervenzellen zur Folge.

Die überwiegende Anzahl der Schlaganfälle tritt laut Statistik bei älteren Personen auf. Zirka 50 % der Patienten sind mindestens 70 Jahre alt. Die Erkrankung kann, wenn sie nicht rechtzeitig notfallmedizinisch behandelt wird, die Pflegebedürftigkeit und schlimmstenfalls den Tod des Patienten verursachen. Den ersten Gehirnschlag überleben noch zirka 80 % der Betroffenen. Ein zweiter Schlaganfall ist oft mit schlimmeren Auswirkungen auf die Gesundheit verbunden. Schlaganfall-Patienten sind auch bei geringer ausgeprägten Symptomen stets medizinische Notfälle.

Wie entsteht ein Schlaganfall?

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Der Hirninfarkt entsteht durch den Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Außerdem kann eine Gehirnblutung zu einem Schlaganfall - Stroke - führen. Die Folgen sind bei beiden Schlaganfall-Arten dieselben: Durch die Unterversorgung mit Sauerstoff kommt es zum Untergang der jeweiligen Zellen.

Für das Blutgerinnsel ist eine fortschreitende Arteriosklerose verantwortlich. Auf den Innenwänden der Hirngefäße lagern sich Cholesterin, Kalk und abgestorbene Zellen ab. Dieser Belag (Plaque) wird im Laufe des Lebens immer höher und verringert so den Durchmesser des Gefäßes. Es kommt zu Durchblutungsstörungen. Bricht die klebrige Ablagerung an einer Stelle auf, bildet sich dort ein Thrombus, der das Blutgefäß noch stärker verengt. Kommt es zu einem vollständigen Verschluss, ist ein Hirnschlag die unmittelbare Folge. Außerdem können sich Teile eines an anderer Stelle im Körper befindlichen Blutgerinnsels abtrennen und ein Hirngefäß verstopfen (Embolie). Zu Blutungen im Gehirn kommt es, wenn ein durch Arteriosklerose geschädigtes Hirngefäß infolge eines plötzlichen starken Blutdruckanstiegs zerreißt.

Risikofaktoren

  • genetische Veranlagung für Schlaganfälle
  • höheres Lebensalter
  • vorangegangener Hirnschlag
  • Bluthochdruck
  • Durchblutungsstörungen im Gehirn
  • Diabetes mellitus
  • Herzerkrankungen (Vorhofflimmern)
  • zu hoher Blutfettspiegel
  • Übergewicht
  • zu wenig Bewegung
  • hoher Alkoholkonsum
  • Rauchen

Symptome

  • Taubheitsgefühle in den Extremitäten
  • Muskelschwäche
  • Lähmung einer Körper- oder Gesichtshälfte
  • Schwindel
  • Benommenheit
  • Sehstörungen
  • Sprachstörungen
  • heftige Kopfschmerzen
  • Schluckbeschwerden
  • depressive Verstimmung
  • Verwirrtheitszustände
  • Bewusstlosigkeit
Blutdruck und Alter als begünstigende Faktoren von Schlaganfällen

Welche weiteren Symptome treten bei einem Schlaganfall auf?

Außerdem können noch weitere Anzeichen hinzukommen, die vom jeweils beeinträchtigten Hirnareal abhängig sind. Sind die neurologischen Ausfälle nur vorübergehend und bleiben sie für den Kranken ohne Folgen, spricht man von einer transitorischen ischämischen Attacke (TIA). Zirka 20 % der Schlaganfälle geht eine solche kurzzeitige Störung voraus. Auch wenn sie oft nach wenigen Minuten abklingt, sollte sich der Betroffene unbedingt schnellstmöglich in ärztliche Behandlung begeben.

Häufige Fragen zum Thema Schlaganfall

Bei weniger starken Beschwerden und einer Behandlung innerhalb der ersten Stunden nach dem Hirnschlag hat die erkrankte Person gute Aussichten, sein bisheriges Leben ohne gravierende Behinderungen fortführen zu können. Schwere und spät versorgte Schlaganfälle haben oft eine körperliche Behinderung zur Folge. Der Bettlägerige ist dann pflegebedürftig. Die Hirninfarkt-Prognose ist somit davon abhängig, welche Gebiete im Gehirn betroffen sind, wie stark beeinträchtigt sie sind und wann die Therapie erfolgt.
Patienten, die man mit einer Apoplexie ins Krankenhaus einliefert, werden sofort mit einer Kernspintomografie (MRT) untersucht. Sie zeigt, in welchem Gebiet sich die Gefäßblockade befindet, oder ob der Schlaganfall durch eine Gehirnblutung ausgelöst wurde. Außerdem führt der Arzt eine Blutuntersuchung durch. Er klärt ab, welche behandlungsbedürftigen Grunderkrankungen bei seinem Patienten vorhanden sind.

Wie behandelt man einen Schlaganfall?

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Personen mit Verdacht auf Schlaganfall werden in speziellen Klinik-Abteilungen behandelt, die man Stroke-Units nennt. Die Notfallversorgung des frisch eingelieferten Patienten besteht darin, das Blutgerinnsel mit bestimmten Medikamenten aufzulösen (Thrombolyse) und der Bildung weiterer Thromben vorzubeugen, um möglichst viel Gehirngewebe am Absterben zu hindern. Bei einem hämorrhagischen Schlaganfall ist oft ein operativer Eingriff notwendig. Während der Operation bringt man die Hirnblutung zum Stillstand und entfernt den Bluterguss. Manchmal muss auch noch der Hirndruck medikamentös gesenkt werden.

Ist der Patient außer Lebensgefahr, erfolgt die Rehabilitation in einer neurologischen Rehaklinik. Dort verbessert er mithilfe bestimmter physiotherapeutischer Übungen seine eingeschränkte Mobilität. Eine logopädische Maßnahme hilft ihm dabei, sein Sprachvermögen (Aphasie) wiederherzustellen. Die Rehabilitation dient außerdem der Vorbeugung möglicher Komplikationen und später auftretender Gesundheitsschäden. Außerdem erhält er Medikamente zur Behandlung der Erkrankung, die den Hirninfarkt verursachte.

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ist halt das Original
Von anonym am 04.07.2019
da weiss ich, was ich kaufe

Wie kann man einem Schlaganfall vorbeugen?

Dem Auftreten der Schlaganfall-Risiken können Sie mit einer gesunden Lebensweise, ausgewogenen Ernährung und viel körperlicher Aktivität vorbeugen. Leiden Sie an starkem Übergewicht oder Fettsucht, machen Sie am besten eine Reduktionsdiät. Der Verzicht auf das Rauchen und der maßvolle Umgang mit Alkoholika können ebenfalls dazu beitragen, das Risiko eines Schlaganfalls zu minimieren. Lassen Sie eine bestehende Grunderkrankung unbedingt behandeln.

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