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Erkältungssymptome: Entstehung, Risikofaktoren und Behandlungsansätze

Erkältungssymptome: Entstehung, Risikofaktoren und verschiedene Behandlungsansätze
Erkältungen sind meist ungefährlich. Ihre Symptome erweisen sich jedoch als lästig und können die Betroffenen lange einschränken.
Bezeichnend ist eine langsame und schleichende Entwicklung. Wie intensiv die einzelnen Krankheitszeichen letztendlich ausgeprägt sind, hängt von mehreren Faktoren ab. Damit Sie in Zukunft besser vorbereitet sind, dienen die folgenden Abschnitte als kleiner Ratgeber, in dem Sie Wissenswertes zu den häufigsten Symptomen, ihrer Entstehung, Entwicklung und Behandlung erfahren.

Erste Hinweise auf eine Erkältung und ihre potentiellen Auslöser

Den Anfang einer Erkältungserkrankung, auch unter dem Begriff grippaler Infekt bekannt, machen das legendäre Kribbeln in der Nase und ein anhaltender Niesreiz. Gefolgt wird dieser von einem leichten Schnupfen mit dünnem Auslauf. Verantwortlich ist einer der rund 200 Viren, die das ganze Jahr über Erkältungen verursachen können. Schüttelfrost, erhöhte Temperatur, Kratzen im Hals und Schwierigkeiten beim Schlucken: Das sind weitere Symptome, die den Beginn einer Erkältung ankündigen. Allerdings werden diese häufig durch eine bakterielle Infektion hervorgerufen.

Dauer und Entwicklung grippaler Infekte

Eine normal verlaufende Erkältung hält im Durchschnitt sieben bis zehn Tage an. Bei Komplikationen können jedoch aus Tagen Wochen werden. Die Ausprägung der einzelnen Symptome erfolgt unterschiedlich. Zusammen mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl treten zu Beginn die oben erwähnten Beschwerden auf. Im fortgeschrittenen Stadium kann aus der leicht erhöhten Temperatur Fieber werden. Eine laufende oder verstopfte Nase, Muskel- und Gliederschmerzen sowie trockener Husten sind weitere Kennzeichen für die spätere Phase eines grippalen Infektes. Sollten die einzelnen Symptome selbst nach einer Woche keine Anzeichen von Besserung aufzeigen, so empfiehlt sich ein Arztbesuch.

Häufiges Symptom einer Erkältung: Schnupfen

schnupfen als Symptom einer erkältung

Schnupfen, Husten, Heiserkeit: So lautet das altvertraute Trio, das im Allgemeinen mit einem grippalen Infekt in Verbindung gebracht wird. Für viele Erkrankte beginnt dieser mit einer laufenden Nase. Letztere bezeichnet die kontinuierliche Absonderung von klarem, flüssigem Sekret. Nach Schätzungen leiden rund 80 % der Erkrankten an Schnupfen, in der Fachwelt auch Rhinitis genannt. Verantwortlich ist eine Infektion der Nasenschleimhaut mit Rhinoviren.

Schwellung, Rötung, Juckreiz und Schmerzen sind die Symptome, die die daraus resultierende Entzündung markieren. Auch die unweigerliche Produktion jenes Sekretes, das zuerst dünn und durchsichtig, später zähflüssig und gelblich ist, gilt als ein wichtiges Kennzeichen für die Diagnose von Schnupfen.

Behandlung

  • Inhalieren
  • Dampfbad
  • Nasenspray mit Meersalz
  • Eukalyptus und Kamilleextrakte verwenden
  • regelmäßige Nasenduschen

Symptome

  • Schwellung der Nasenschleimhäute
  • Rötung der Nasenoberfläche
  • Juckreiz und Niesreiz in der Nase
  • permanente Sekretproduktion
  • verstopfte Nase
  • Schmerzen in den Nasennebenhöhlen

Wirkungsvolle Maßnahmen bei Schnupfen

Mit einer verstopften Nase gehen automatisch auch Atembeschwerden einher. Nasensprays und Gels können hier schnell Abhilfe schaffen, da sie zu einem Abschwellen der Nasenschleimhaut führen. Auf diese Weise kann das Nasensekret mühelos durch die nun offenen Zugänge abfließen, sodass häufig auftretende Komplikationen wie die Nasennebenhöhlenentzündung vermieden werden können. Kamille und Eukalyptus zählen zu den bevorzugten Hausmitteln, wenn es darum geht, Atembeschwerden zu lindern. Verwenden lassen sie sich sowohl in direkter Form als auch als Zusatz beim Inhalieren oder beim Dampf- oder Vollbad.

Husten: Schutzfunktion und Reaktion auf äußere Reize

husten als symptom einer erkältung

Husten dient zum einen dazu, sich unwillkommener Fremdkörper zu entledigen. Zum anderen kommt es durch die erhöhte Schleimproduktion im Rahmen einer Erkältung zu einer Reizung der Atemwege, die darauf mit dem bekannten Reizhusten reagieren. Im Laufe einer Erkältung verändern sich die Hustenanfälle. Nach einer anfänglichen 'Trockenphase' bildet sich zunehmend mehr Schleim. Im Fachjargon spricht man davon, dass der Husten 'produktiver' wird. Im Anfangsstadium können altbewährte Hausmittel wie heiße Milch mit Honig beruhigend wirken. Isländisch-Moos und Eibischwurzel wird ein vergleichbarer Effekt nachgesagt. Stärkere codeinhaltige Hustenblocker hingegen sind verschreibungspflichtig. Sogenannte Expectorantien, die den Wirkstoff Acetylcystein enthalten, kommen wiederum bei der schleimbildenden Hustenvariante zum Einsatz.

Halsschmerzen & Heiserkeit: Beschwerden, die mit Hausmitteln gelindert werden 

Bei den hier im Zentrum stehenden Symptomen helfen in erster Linie Strategien, die von Generation zu Generation weitergereicht werden. Ein Beispiel ist das Gurgeln mit Meersalzwasser, Kamillentee oder Salbei. Diese Maßnahme sollte mehrmals am Tag durchgeführt werden. Auch heiße Getränke mit Honig können Linderung verschaffen. Salbei- und Pfefferminz-Bonbons haben einen vergleichbaren Effekt. Lidocain und Benzocain wiederum sind Wirkstoffe, die unter anderem in der Apotheke erhältlichen Lutschtabletten zu finden sind. Sie wirken leicht betäubend und können folglich starke Schmerzen erträglicher machen. Bei Heiserkeit hilft in der Regel nur viel Ruhe. Idealerweise sprechen Sie so wenig wie möglich und schonen damit Ihre Stimmbänder.

Häufige Fragen zum Thema Erkältungssymptome

Abgesehen von den Klassikern Husten, Heiserkeit und Schnupfen gibt es natürlich eine Fülle weiterer Krankheitsanzeichen, die in Verbindung einer Erkältungskrankheit auftreten können. Als natürlicher Abwehrmechanismus des Körpers dient Fieber. Bei anhaltend hohen Temperaturen sollte jedoch der Arzt aufgesucht werden. Vergleichbares gilt für sämtliche Beschwerden, die länger als die durchschnittlichen zehn Tage dauern.
Auch Komplikationen bedürfen der Begutachtung durch einen erfahrenen Mediziner. Dazu zählen unter anderem die Sinusitis bzw. Nasennebenhöhlenentzündung als Folgeerscheinung eines einfachen Schnupfens sowie die Bronchitis. In beiden Fällen breiten sich die Erkältungsviren auf Bereiche aus, in denen sie bei mangelnder Therapie ernste Beschwerden hervorrufen können.

Flüssigkeit: Wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Behandlung von Erkältungssymptomen

Ungeachtet der konkreten Krankheitszeichen erweist sich Flüssigkeit als wohltuend und gesundheitsfördernd. Mindestens zwei Liter pro Tag, im Idealfall auch mehr, sind ein optimaler Richtwert, um den Stoffwechsel anzutreiben und die Schadstoffe buchstäblich auszuschwemmen. Heiße Tees punkten mit einem doppelten Effekt. Denn nicht nur die Wärme lindert die Beschwerden, sondern auch spezielle Wirkstoffe. So können Spitzwegerich und Thymian bei starken Hustenanfällen krampflösend sein, Salbei wiederum tötet die Bakterien und Kamille wirkt schleimlöstend.

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