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Kopfschmerzen mit Übelkeit: Ursachen und Behandlung

Kopfschmerzen mit Übelkeit: Ursachen und Behandlung
Kopfschmerzen und Übelkeit können als separate Symptome Betroffene erheblich einschränken. In Kombination lassen sie sich nur schwer ignorieren.
Das wohl häufigste Krankheitsbild, das sich hinter dieser Symptomatik verbirgt, ist die Migräne. In schweren Fällen äußert sich diese in starken, pochenden, einseitigen Kopfschmerzen und Erbrechen. Abgesehen davon gibt es weitere Ursachen, die in den folgenden Abschnitten zusammen mit bewährten Maßnahmen zur Behandlung und Prävention diskutiert werden sollen. Dabei kommen sowohl klassische schulmedizinische Mittel als auch alternative Methoden zur Sprache.

Die häufigsten Auslöser für Kopfschmerzen und Übelkeit auf einen Blick

Kopfschmerzen und Übelkeit werden größtenteils als Symptome und nicht als eigenständige Krankheitsbilder eingestuft. Abgesehen von der Migräne können auch neurologische Krankheiten für die Beschwerden verantwortlich sein. So sind Kopfschmerzen und Übelkeit beispielsweise die selbstverständlichen Begleiter einer Hirnblutung. Diese tritt nicht nur, wie oftmals angenommen, in Verbindung mit Unfällen, sondern auch unerwartet und ohne nennenswerte Vorwarnung auf. Bei den sogenannten Spannungskopfschmerzen handelt es sich um eine eigenständige Erkrankung, die ein rasantes Wachstum zu verzeichnen hat. Stress, Leistungsdruck und andere physische Beschwerden werden für diese Variante, die gleichermaßen oftmals mit Übelkeit einhergeht, verantwortlich gemacht.

Grippale Infekte, Magen-Darm-Grippe und niedriger Blutdruck als potentielle Ursachen

Ursachen für Kopschmerzen und Übelkeit

Doch auch andere Beschwerden, die nicht unmittelbar mit der Kopfregion verbunden sind, können die hier diskutierten Symptome auslösen. Dazu zählen unter anderem Kreislaufbeschwerden, ein niedriger Blutdruck, Magen-Darm-Beschwerden, Dehydratation sowie Erkältungskrankheiten. In der Regel treten die genannten Beschwerden zusammen mit zusätzlichen typischen Krankheitszeichen auf, sodass eine Diagnose leichter fällt. Für einen grippalen Infekt spricht beispielsweise die Kombination aus Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit und Gliederschmerzen. Augenerkrankungen oder eine allgemeine Sehschwäche können ebenfalls zu Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Für alle aufgeführten Ursachen gilt: Um eine nachhaltige Linderung der Beschwerden herbeizuführen, sind eine genaue Kenntnis der zugrundeliegenden Erkrankung und eine darauf abgestimmte Behandlung erforderlich.

Die Diagnose als Grundlage einer effektiven Therapie

Geht es um die Bestimmung des jeweils vorliegenden Krankheitsbildes, so ist ein Blick in die Krankheitsgeschichte des Patienten unausweichlich. Entsprechend wird der Arzt Ihnen nicht nur Fragen zu Ihrem aktuellen Befinden sowie den hier im Zentrum stehenden Symptomen stellen. Vielmehr wird er auch versuchen, in Erfahrung zu bringen, ob bei Ihnen bereits in der Vergangenheit ähnliche Beschwerden oder damit verbundene Krankheitsbilder vorlagen. Im Anschluss an die Anamnese erfolgt ein umfassender körperlicher Check-up. Konkret bedeutet dies die Messung von Blutdruck, Fieber und Blutzucker sowie das Abhören von Lunge und Herz. Im Rahmen einer neurologischen Untersuchung werden potentielle neurologische Auslöser überprüft.

Therapie nach Symptomatik

Therapie nach Symptomatik

Sind die tiefer liegenden Ursachen unklar, so setzt die Behandlung an den Symptomen an. Paracetamol und Ibuprofen sind nur einige der Medikamente, die bei Kopfschmerzen schnelle Linderung verschaffen können. Doch auch unter den sogenannten Hausmitteln findet sich eine Fülle an Maßnahmen, um sowohl Übelkeit als auch Kopfschmerzen zu behandeln. Eine sanfte Massage der Schläfen mit Pfefferminzöl beispielsweise kann bei Spannungskopfschmerzen bereits befreiend wirken. Übelkeit lässt sich wiederum besonders effektiv mit frischem Ingwer und Kamillentee bekämpfen. Vomex und Iberogast sind hier nur einige der schulmedizinischen Alternativen.

Weitere Ratschläge und Tipps für den akuten Fall

Weitere Ratschläge und Tipps für den akuten Fall

Handelt es sich um leichte Beschwerden ohne ernste Ursache, so können Sie Verlauf und Intensität oftmals selbst beeinflussen, indem Sie rechtzeitig reagieren. Bei einsetzendem Kopfschmerz empfiehlt sich eine Kombination aus frischer Luft und bewussten Atemtechniken.

Gegen die Übelkeit können Sie mit Kräutertee vorgehen. Wenn Sie überhaupt Appetit haben, so sollten Sie die Mahlzeiten auf kleine Portionen bestehend aus leicht bekömmlichen, magenfreundlichen Speisen wie Zwieback beschränken.

Vorbeugende Maßnahmen zur Vermeidung von Kopfschmerzen und begleitender Übelkeit

Im Bereich der Prävention hat sich die Umstellung auf eine gesunde Lebensweise bewährt. Eine ausgewogene Ernährung zusammen mit regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft stärkt die Abwehrkräfte und verhindert folglich viele Krankheiten, die auf ein schwaches Immunsystem zurückgeführt werden können. Auch grippale Infekte oder Magen-Darm-Beschwerden treten im Idealfall erst gar nicht auf oder klingen schneller ab. Nicht zu unterschätzen ist in diesem Zusammenhang zudem die positive Wirkkraft einschlägiger Entspannungstechniken. Autogenes Training, progressive Muskelentspannung, Yoga und Meditation sind nur einige bewährte Varianten einer langen Liste an Optionen.

Häufige Fragen zum Thema Kopfschmerzen und Übelkeit

Dass werdende Mütter gerade in den Morgenstunden mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen haben, ist allgemein bekannt. Kopfschmerzen sind ebenfalls keine Seltenheit. In den meisten Fällen signalisieren sie lediglich, dass sich der Körper im Umstellungsprozess befindet und daher zusätzlicher Ruhe und Schonung bedarf. Sollten die Symptome jedoch extreme Ausformungen annehmen, so empfiehlt sich die Konsultation eines Arztes. Das vorrangige Ziel besteht hier darin, eventuelle Komplikationen sowie ernstere Ursachen auszuschließen. Ein Beispiel ist die sogenannte Präeklampsie. Dabei handelt es sich um einen schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck. Wird dieser nicht behandelt, so können lebensgefährliche Krampfanfälle die Folge sein.
Sollten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum hin anhalten, so sind neurologische Erkrankungen nicht auszuschließen. Um sich Klarheit zu verschaffen, muss der Arzt weitere Untersuchungen durchführen. Im Zentrum stehen hier vor allem die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, sowie die Computertomographie, kurz CT genannt. Mit diesen Maßnahmen wird ein Abbild von dem Inneren des Kopfes gemacht, um festzustellen, ob ernste Erkrankungen wie Gehirnblutung oder Gehirntumor vorliegen. In der Regel werden die Untersuchungen von ausgebildeten Neurologen in einer Spezialklinik durchgeführt. Bestätigt sich der Verdacht, so erhalten Sie hier ebenfalls eine kompetente Beratung zu den nun einzuleitenden Schritten.

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