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Tränensäcke: Müdes Aussehen durch geschwollene Unterlider

Tränensäcke: Müdes Aussehen durch geschwollene Unterlider
Tränensäcke entstehen schnell unter den Augen. Durch wenig Schlaf und Stress kommt es zu geschwollenen Unterlidern.
Da die Haut im Augenbereich dreimal dünner ist als die des restlichen Gesichts, ist sie besonders empfindlich. Daher sollte man sich auch nicht wundern, wenn man nach einer durchzechten Nacht beim morgendlichen Blick in den Spiegel plötzlich Tränensäcke unter den Augen entdeckt. Die Augenpartie erschlafft vorzeitig, weil sie weder über festes Bindegewebe noch über eine Unterhaut verfügt. Kommen Stress, Schlafmangel, übermäßiger Konsum von Genussgiften und die normale Hautalterung hinzu, entstehen Tränensäcke. Sie verleihen dem Gesicht ein erschöpftes, krankes Aussehen, was manche Betroffene derart seelisch belastet, dass sie sich einer kosmetischen Operation unterziehen.

Was sind Tränensäcke?

Tränensäcke

Tränensäcke ist der umgangssprachliche Ausdruck für eine unter den Unterlidern befindliche Schwellung, in der sich Lymphflüssigkeit sammelt. Auch wenn der Volksmund sie so nennt, haben sie nichts mit Tränen zu tun. Außerdem können Tränensäcke aus erschlaffter Haut bestehen, unter der sich Muskel- und Fettgewebe sackartig vorwölbt. Sie sind in ihrem unteren Bereich von einer Falte begrenzt.

Tränensäcke können kurze Zeit oder dauerhaft bestehen und haben verschiedene Ursachen. Harmlose Unterlid-Schwellungen bilden sich meist nach einigen Stunden oder Tagen von allein wieder zurück. Tränensäcke geben dem Gesicht ein trauriges Aussehen, verursachen jedoch in der Regel keine Komplikationen. Krankheitsbedingte Schwellungen sollten jedoch unbedingt ärztlich behandelt werden.

Wie entstehen Tränensäcke?

Die Neigung zur Bildung von Tränensäcken ist genetisch bedingt. Personen, die eine Veranlagung dazu haben, bekommen sie bereits in jungen Jahren. Die Polster unter den Augen kommen durch einen im betroffenen Bereich gestauten Lymphfluss zustande. Über eine längere Zeit andauernder Schlafmangel kann die Entstehung der unansehnlichen Erschlaffungen fördern. Sie treten dann meist mit dunklen Augenringen auf und lassen das Gesicht des Betroffenen müde und erschöpft aussehen. Ruht er sich dann einige Zeit aus, verschwinden sie bald von allein wieder. Weitere Risikofaktoren sind übermäßiger Stress, zu viel Alkohol und langjähriges starkes Rauchen. Außerdem sind sie Zeichen der natürlichen Hautalterung und dauerhaftes Symptom einer
  • Niereninsuffizienz
  • Bindegewebeerkrankung (Dermatochalasis)
  • Herzschwäche
  • Hautentzündung
  • Allergie 
Bei vorübergehenden Schwellungen, die der Betroffene nach dem Aufstehen am Morgen entdeckt, handelt es sich meist um morgendliche Unterlid-Schwellungen, die kurze Zeit später von allein verschwinden. Sie entstehen, weil der hydrostatische Druck auf die Augenlider bei einer liegenden Person erhöht ist und die Einlagerung von Wasser in das Gewebe bewirkt.

Wie behandelt man Tränensäcke?

tränensäcke behandeln

Tränensäcke, die durch schlaflose Nächte zustande kommen, können mit bewährten Hausmitteln behandelt werden: Legen Sie einen zuvor einige Minuten lang im Eisfach des Kühlschranks gekühlten Teebeutel mit Schwarz- oder Grüntee für etwa 20 Minuten auf die angeschwollene Haut. Danach reiben Sie den betroffenen Bereich mit einem feuchten, lauwarmen Lappen sanft ab. Haben Sie keine Teebeutel zur Hand, genügt auch ein kalter Teelöffel, dessen Rundung sie auf die Schwellungen drücken. Außerdem sind Kühlkissen gut geeignet. Lagern Sie Ihren Oberkörper beim Zubettgehen höher als üblich. Wird die geschwollene Augenpartie durch übermäßigen Alkohol- und Tabak-Genuss hervorgerufen, unterlassen Sie am besten den exzessiven Genussmittelkonsum. Haben Sie außerdem noch Schatten unter den Augen, empfiehlt es sich, sie mit einem hellen Abdeckstift zu kaschieren.

Betroffene, bei denen die Tränensäcke dauerhaft bestehen, leiden oft unter ihrem beeinträchtigten Aussehen. Sie haben die Möglichkeit, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen. Diese empfiehlt sich vor allem dann, wenn die Polster durch übermäßig dickes Fettgewebe verursacht sind. Der Chirurg setzt einen winzigen Schnitt am Rand des Unterlids, klappt die Hautfalte herunter, entfernt das überschüssige Fettgewebe und strafft anschließend Muskeln und Haut des unteren Lids. Die kleine Narbe ist später nahezu unsichtbar. Nicht so stark hervortretende Tränensäcke lassen sich mithilfe eines fraktionierten CO2-Lasers glätten. Vor dieser nur wenige Minuten dauernden Behandlung trägt der Arzt eine Betäubungssalbe auf. Die Glättung mit Laserlicht hinterlässt keine Narben und muss für ein optimales Behandlungsergebnis noch maximal zweimal wiederholt werden.

Wie kann man Tränensäcken vorbeugen?

Tränensäcken vorbeugen

Tränensäcken, die Folge eines stressigen Lebens und von zu wenig Nachtruhe sind, können Sie durch eine Änderung Ihrer Lebensgewohnheiten vorbeugen. Verzichten Sie am besten auf Zigaretten und Alkohol. Spezielle Cremes mit viel Feuchtigkeit und niedrig dosiertem Harnstoff (Urea) helfen, die Ödeme unter den Augen zu verhindern.

Mit gesunder Ernährung zögern Sie ihre Entstehung ebenfalls hinaus. Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, am besten Wasser und ungesüßte Tees, damit Ihre Gesichtshaut lange straff bleibt.

Häufige Fragen zum Thema Tränensäcke

Da die Polster unter den Augen deutlich sichtbar sind, ist ihre Diagnose sehr einfach. Das Finden der Ursache kann jedoch Schwierigkeiten bereiten. Ein Arztbesuch ist dringend notwendig, wenn die Tränensäcke nach einigen Tagen nicht von selbst verschwinden und sie nicht auf zu wenig Schlaf, häufiges Weinen, trockene Augen oder eine Bindehautentzündung zurückzuführen sind. Das gilt auch, wenn das Gewebe mit viel Flüssigkeit gefüllt ist oder noch weitere Schwellungen in anderen Körperteilen vorhanden sind. In diesen Fällen und bei sich langsam entwickelnden schlaffen Tränensäcken sind weitere Untersuchungen erforderlich.
Ja, allergische Reaktionen können auch Schwellungen an den Augen verursachen. Wenn Sie an einer Allergie leiden, sollten Sie unbedingt den dafür verantwortlichen Auslöser meiden, damit sich die Schwellung zurückbilden kann. Ist das jedoch nicht möglich, lassen Sie sich bitte Medikamente verschreiben, damit Ihre Augen nicht vollständig zuschwellen. Kortisonhaltige Salben bewirken ebenfalls einen Rückgang der Flüssigkeitsansammlungen. Durch eine Krankheit verursachte Gesichtsschwellungen können mithilfe einer entwässernden Kur beseitigt werden oder gehen durch eine Behandlung der Grunderkrankung zurück.

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