Hilfe zum Preisvergleich Tel: 030 - 94 888 740 Di-Do von 10-15 Uhr

nach oben

Fieber bei Babys und Kleinkindern messen & behandeln

Fieber bei Babys und Kleinkindern messen & behandeln
Fieber bei Babys und Kleinkindern sollte nicht unterschätzt werden. Wie Sie Fieber richtig messen & behandeln, erfahren Sie hier.
Ein fieberndes Kind: Für viele junge und unerfahrene Eltern ein Grund zur Panik. Dabei handelt es sich hier um einen wichtigen natürlichen Abwehrmechanismus, der für den optimalen Schutz des menschlichen Organismus unentbehrlich ist. Schließlich deutet er darauf hin, dass das Immunsystem Ihres Kindes intakt und aktiv ist, um potentielle Krankheitserreger wie Viren und Bakterien erfolgreich zu vertreiben. Doch wie kommt es eigentlich genau zu Fieber? Was sind die häufigsten Ursachen? Wann ist ein Arztbesuch erforderlich und welche fiebersenkenden Mittel stehen Ihnen als besorgte Eltern in der akuten Situation zur Verfügung?

Beispiele für harmlose Erscheinungsformen von Fieber

harmloses fieber bei kindern

Im Vergleich zu Erwachsenen kommt es bei Säuglingen und Kindern weitaus häufiger zu Fieber. Dabei handelt es sich nicht immer um einen Hinweis auf eine zugrunde liegende Erkrankung. Vielmehr ist eine große Anzahl weiterer Auslöser und Ursachen denkbar. In einigen Fällen sind körperliche Bewegung oder zu warme Kleidung für eine erhöhte Temperatur verantwortlich. Häufig treten diese auch zusammen mit einem Gefühl leichten Unwohlseins in den Abendstunden auf und verschwinden am nächsten Morgen wieder. Im Rahmen von Infekten wie Erkältung, Magen-Darm-Beschwerden, Mittelohrentzündung und einschlägigen Kinderkrankheiten hat Fieber die bereits beschriebene Signalfunktion, dass das Immunsystem daran arbeitet, Krankheitserreger abzuwehren.

Wie Sie Fieber erkennen können

Hat Ihr Kind Fieber, so weisen unterschiedliche Anzeichen darauf hin. Mit diesen können Sie noch vor dem eigentlichen Körperkontakt bzw. dem Fiebermessen feststellen, dass etwas mit Ihrem Kind nicht in Ordnung ist. Erste Alarmsignale, die auf ein allgemeines Unwohlsein hindeuten, sind Unruhe, Rastlosigkeit, Appetitlosigkeit, ein übermäßiges Schlafbedürfnis sowie eine gewisse Gereiztheit, die schnell zu willkürlichen Tränenausbrüchen führt. Müde Augen und eine abgesehen vom geröteten und erhitzt wirkenden Gesicht fahle Hautfarbe sind weitere Indizien. In Bezug auf hohes Fieber sei hier nochmals darauf verwiesen, dass Temperaturen bis 39 Grad Celsius bei Kindern häufig vorkommen und nur in Ausnahmefällen auf eine schwere Krankheit zurückzuführen sind.

Wie Sie Fieber messen und die Ergebnisse richtig deuten

fieber richtig messen

In Bezug auf die Bezeichnungen 'Fieber' und 'erhöhte Temperatur' herrscht oftmals Unsicherheit. Konkreter stellt sich die Frage, welche Zahlen sich eigentlich genau dahinter verbergen. 37, 6 bis 38, 5°: So lauten die Richtwerte für alle Messungen, die als erhöhte Temperatur angesehen werden. Liegen die Werte höher als 38, 5° Celsius, so spricht man von Fieber.

Ab 39° Celsius lautet die Diagnose: hohes Fieber. Haben Sie den Eindruck, dass die Körpertemperatur Ihres Kindes über den Normalwerten liegt, so empfiehlt sich eine umgehende Überprüfung. Bei Säuglingen und Kleinkindern raten Experten zu einer rektalen Messung, um besonders genaue Werte zu erhalten.

Wenn Ihr Kind Fieber hat: Tipps und Maßnahmen für den Ernstfall

  • Viel Schlaf, Ruhe und Zuwendung: Das sind auf den Punkt gebracht die Sofortmaßnahmen für Ihr fieberndes Kind.

  • Abgesehen davon sollten Sie darauf achten, dass der kleine Patient so viel Flüssigkeit wie möglich zu sich nimmt. Wasser, Säfte sowie Kräuter- und Früchtetees bieten sich hier besonders an.

  • Bettruhe und unbedingte Hygiene sind weitere wichtige Elemente.

  • Da Ihr Kind bei Fieber viel schwitzt, sollten Sie Kleidung, Bettwäsche und Handtücher häufiger auswechseln als im gesunden Zustand.

  • Sollte Ihr Kind Appetit haben, so ist eine leichte und vitaminreiche Kost wie Bananenbrei, Kompott oder andere leicht verdauliche Speisen zu empfehlen, die den Körper nicht zusätzlich belasten.

Fieberverlauf, lindernde Mittel und Arztbesuch

Fiber Verlauf, Arzneimittel, Arzt

Sowohl für Ihren persönlichen Bedarf als auch für eine spätere Konsultation beim Arzt bietet sich eine detaillierte Dokumentation der von Ihnen gemessenen Daten an. Zwar ist ein Besuch beim Kinderarzt nicht immer erforderlich. Sollten die Symptome jedoch nicht abklingen oder es zu Komplikationen kommen, so erleichtern Sie dem Arzt mit Ihren Aufzeichnungen die Diagnose. In Bezug auf die Behandlung sollten Sie erst bei hohem Fieber, sprich ab 39 ° Celsius, und Rücksprache mit dem Arzt zu fiebersenkenden Mitteln in Form von Zäpfchen, Tabletten, Säften etc. greifen. Kühlende Wickel um Waden und Handgelenke sowie adäquate Umschläge auf der Stirn sind bewährte Hausmittel zur ergänzenden Behandlung.

Zum Abschluss ist darauf zu verweisen, dass eine vollständige Genesung nur erreicht werden kann, wenn die jeweilige Ursache für die Symptomatik therapiert wird.

Häufige Fragen zum Thema Fieber bei Babys und Kleinkindern

Inwiefern kommt Fieber im Krankheitsfall also tatsächlich eine grundlegende Funktion zu? Sollten Viren und Bakterien der Grund für das Unwohlsein Ihres Kindes sein, so erweisen sich hohe Temperaturen als Vorteil, da sie derartige Eindringlinge unschädlich machen. Entsprechend spielt Fieber im Rahmen des natürlichen Abwehrsystems eine wichtige Rolle.

Bedrohlich wäre es hingegen, wenn das Fieber ausbleibt. Denn dies verweist darauf, dass die Abwehrkräfte nicht mobilisiert werden konnten und aus in der Regel unbekannten Gründen nicht wie vorgesehen funktionieren. Es besteht folglich auf den ersten Blick kein Anlass zur Beunruhigung, wenn Sie bei Ihrem Kind Fieber oder erhöhte Temperaturen messen.
Alternativen sind ab einem Alter von rund sechs Jahren Mund und Gehörgang. Bei älteren Kindern kann die Messung auch unter dem Arm erfolgen. Zum Einsatz kommen dabei idealerweise Spezialgeräte. Digitale Fieberthermometer, Infrarotthermometer sowie eigens für die Messung im Gehörgang konstruierte Ohrthermometer. Entscheiden Sie sich für eine Messung unter dem Arm, so ist zu beachten, dass zu dem jeweiligen Ergebnis noch 0, 5 Grad Celsius addiert werden müssen. Praktiziert werden kann diese Methode erst, wenn die Kinder in der Lage sind, das Thermometer fest unter der Achsel zu halten. Ist dies nicht gegeben, so sind ungenaue Messergebnisse vorprogrammiert. Vergleichbares gilt für die Messung im Mund.

Artikel empfehlen:

Bestseller Fieber bei Babys und Kleinkindern

› mehr