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Kratzen im Hals - Ab wann es Sie kratzen sollte

Kratzen im Hals - Ab wann es Sie kratzen sollte
Schnell kann aus einem Kratzen im Hals eine Entzündung werden. Ob durch eine Erkältung oder Sprechen oder Singen.
In der kalten Jahreszeit bleibt auch sonst kaum jemand ganz davon verschont. Die Rede ist vom Kratzen im Hals, das sich binnen weniger Tage zu Schmerzen, Entzündungen oder Reizhusten entwickeln kann. Oft, aber bei Weitem nicht immer sind kratzende, kribbelnde oder juckende Gefühle im Hals die Vorboten von Halsschmerzen und Husten im Rahmen einer Erkältung. Eine Reizung der Schleimhäute ist für die Beschwerden verantwortlich. Neben einem Infekt mit Krankheitserregern wie Viren und Bakterien können auch trockene Luft, Schadeinflüsse wie Rauch oder eine Allergie die Schleimhaut der Atemwege reizen.

Was ist Kratzen im Hals?

kratzen im Hals Ursachen

Halskratzen ist ein eines vieler Symptome bei Reizungen der Atemwegschleimhäute. Sämtliche Schadreize in der Atemluft oder aus dem eigenen Körper können zu Schleimhautreizungen führen. Auch Überanstrengungen der Halsorgane oder Fremdkörper sind mögliche Auslöser. Liegt eine starke Schleimhautreizung vor, können die Beschwerden über Wochen andauern oder sogar chronisch werden. Chronische Schleimhautreizungen betreffen beispielsweise Sänger, Redner und andere Menschen, die ihre Stimme Tag für Tag im Übermaß nutzen. Halskratzen gehen oft kribbelnde oder brennende Gefühle im Hals voraus. Im Verlauf entwickeln sich aus den kratzenden Beschwerden häufig stärkere Halsschmerzen, Heiserkeit oder eine übermäßige Sekretion von Schleim. Entzündungen im Bereich der Schleimhaut können sich im Rachen auf sämtliche Halsorgane ausbreiten.

Was passiert bei Kratzen in Hals?

Jeder Mensch hat eine persönliche Schmerzgrenze für Reize aus dem Wärme-, Kälte-, Berührungs-, Druck- und Chemo-Bereich. Die Schmerzrezeptoren summieren Reizungen auf, bis diese Schmerzgrenze erreicht ist und senden dem zentralen Nervensystem daraufhin über aufsteigende Nervenbahnen Schmerzsignale in Form von bioelektrischer Erregung. Bei Schleimhautreizungen erhitzen und schwellen die gereizten Stellen. Fortan reagiert der Hals empfindlicher auf bloßen Luftkontakt, sodass es zum Halskratzen kommt und sich Halsschmerzen entwickeln.

Ursachen

  • virale Krankheiten wie Grippe oder Erkältungen
  • bakterielle Infekte (körpereigene Bakterien der Mundflora)
  • Inhalationsallergien
  • Überlastung
  • andere gewebeschädigende Einflüsse

Symptome

  • Entzündungen
  • Schwellungen
  • Heiserkeit
  • Schleimbildung
  • Stimmverlust
  • Atemnot
  • Fieber
  • geschwollene Lymphknoten

Welche Behandlung bei Kratzen im Hals?

Behandlung Kratzen im Hals

Ruhe ist das beste Hausmittel gegen kratzenden Hals. Bei Überanstrengungen der Stimmbänder sollten die Betroffenen für einige Tage kaum sprechen. Reizungen durch Rauch, Staub, Abgase, Alkohol oder ähnliche Schadstoffe werden per Gurgeln verbessert. Wirkstoffe wie Salbei und Thymian haben beruhigenden Effekt. Entzündungshemmend wirken Heilpflanzen wie Kamille. Für Überlastpatienten ist es besonders entscheidend, viel zu trinken. Auch bei Halskratzen infolge von trockener Heizungsluft hilft Trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten. Wenn zusätzlich zum Halskratzen typische Belgleitsymptome einer Erkältung auftreten, ist viel Schlaf, Hals warmhalten und im wahrsten Sinne des Wortes abwarten und Tee trinken angezeigt. Mittel wie Imupret Tropfen unterstützen die Immunabwehr. Die Lage auf dem Rücken erleichtert das Atmen und Halswickel mit Quark lindern Schluckbeschwerden.

Ab wann mit Kratzen im Hals zum Arzt?

Eine ärztliche Diagnose ist für Halskratzen in den meisten Fällen nicht erforderlich. Oft erkennen Betroffene die Ursache für die Schleimhautreizungen selbst, führen sie auf den Lebensstil zurück oder spüren eine kommende Erkältung. Verschwindet das Kratzen im Hals innerhalb einer Woche nicht, kann die ärztliche Konsultation zur Ursachenabklärung, zum Ausschluss von schwerwiegenderen Erkrankungen und zur Prävention bleibender Gewebeschädigungen die bessere Wahl sein. Um eine Diagnose erstellen zu können, inspiziert der Arzt den gesamten Hals-Rachen-Bereich und bezieht die Anamnese in seine Überlegungen mit ein. Bei bakteriellen Infektionen schützen ärztlich verschriebene Antibiotika vor einer weiteren Ausbreitung der Erreger und möglichen Folgen wie Blutvergiftung.

Wodurch entsteht Halskratzen?

Immunreaktionen sind der häufigste Auslöser für Halskratzen. Schädliche Reize und Gewebeschäden im Bereich der Atemwegschleimhäute stimulieren das Abwehrsystem dazu, alle Schadeinflüsse zu eliminieren. Außerdem räumen Immunzellen Gewebereste nach Schleimhautschädigungen durch mechanische (beispielsweise Reibung bei Überanstrengung) und chemische Reize (beispielsweise bakterielle Gifte) auf. Bei diesen Aufräumarbeiten verursachen sie unter der Beteiligung von Antikörpern und Botenstoffen, wie Histamin, Entzündungen. Die Schleimhäute schwellen an. Schluckbeschwerden entstehen.
Bei Erkältungen, Grippe und Schnupfen treten neben Halskratzen typischerweise Symptome wie allgemeine Abgeschlagenheit und erhöhtes Schlafbedürfnis auf. Oft sind die Ohren von Grippepatienten „zu“. Entzündungen werden oft von Schluckbeschwerden aufgrund von Schwellungen begleitet. Außerdem ist Fieber ein typisches Zeichen für die Abwehraktivität des Immunsystems.
In der Haut und in den Schleimhäuten trägt jeder Mensch Rezeptoren des Hautsinns. Neben Mechanorezeptoren zur Registrierung von mechanischen Reizen wie Druck sitzen in den Hautschichten Chemorezeptoren zur Detektion von chemischen Reizungen, Thermorezeptoren mit dem Zuständigkeitsbereich Wärme- und Kältereize sowie Schmerzrezeptoren zur Schmerzregistrierung.

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