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Fußschmerzen erkennen, verstehen, behandeln und vorbeugen

Fußschmerzen erkennen, verstehen, behandeln und vorbeugen
Der Fuß gehört zu einem der komplexesten Körperteile des Menschen. Entsprechend schwierig ist eine eindeutige Einordnung der jeweiligen Beschwerden.
Eine Diagnose erfolgt idealerweise beim Arzt. In sehr seltenen Fällen können die Betroffenen Fußschmerzen eigenständig auf den Auslöser zurückführen und effektiv behandeln. Welche unterschiedlichen Arten von Fußschmerzen es gibt und wie diese erfolgreich therapiert werden können, sind nur einige der Themen, die in den folgenden Abschnitten geklärt werden sollen.

Überlastung: die leicht nachvollziehbare Variante von Fußschmerzen

Sie haben eine längere Wanderung hinter sich und entdecken bereits die ersten Anzeichen von Blasenbildung an den Füßen? Oder haben Sie heute etwas mehr Tempo beim Joggen gegeben und spüren nun ziehende Schmerzen in der Fußregion, deren Ausgangspunkt Sie nicht präzise lokalisieren können? Dann handelt es sich in den meisten Fällen um eine Überlastung der Füße, die sowohl die Haut als auch Muskeln, Sehnen und Gelenke betreffen kann. Unbequeme High Heels oder zu enge Schuhe haben einen ähnlichen Effekt. Neben Druckstellen und Blasen kann es hier aufgrund der Fehlstellung auch zu Krämpfen kommen.

Was passiert, wenn Fehlstellungen oder Überlastungen ignoriert werden

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Sorgen Sie beim ersten Auftreten von Fußschmerzen nicht für eine Korrektur Ihrer Fußstellung, den Austausch Ihrer abgenutzten Schuhe oder eine schonendere Trainingsvariante, dann können sich diese schnell zu einer Sehnenentzündung an der Fußsohle entwickeln. Besonders gefährdet sind Menschen, bei denen es zu einer sogenannten Überpronation kommt. Auf den Punkt gebracht neigt der Fuß beim Abrollen dazu, nach innen abzuknicken. Dabei werden die Sehnen überreizt, so dass eine Entzündung, in der Fachsprache eine Plantarfasziitis, entsteht. Fußschmerzen an Sohle oder Ferse deuten auf dieses Krankheitsbild hin. Schonung, Kühlung und Wadendehnung: So lauten die Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einer Plantarfasziitis. Langfristig empfehlen sich orthopädische Einlagen.

Ursachen

  • Hühneraugen
  • Druckgeschwüre
  • falsches Schuhwerk
  • Fußpilz
  • eingewachsene Nägel
  • Rheuma
  • Gelenkstörungen
  • Entzündungen
  • Verletzungen
  • Deformationen

Behandlung

  • richtiges Schuhwerk
  • Einlagen
  • spezielle Pflaster
  • Schonung und Entlastung
  • Kühlung oder Wärme
  • Cremes und Salben
  • Muskelentspannung
  • orthopädische Abklärung
  • Operation
  • Physiotherapie

Untersuchungen für eine präzise Diagnostik

In dem weiteren Diagnoseverlauf wird Ihr Fuß mehreren Bewegungstests unterzogen. Dabei achtet der Arzt auch auf mögliche Schwellungen oder Gelenkergüsse. Eventuelle Muskelverkürzungen sowie eine allgemeine Reduktion der Beweglichkeit sind weitere Hinweise auf die zugrunde liegenden Ursachen für die Beschwerden. Gelenkpunktion, Gelenkspiegelung, Blutuntersuchungen, Röntgenaufnahmen, Ultraschall sowie elektrophysiologische und neurologische Untersuchungen zählen ebenfalls zu den Hilfsmitteln, die Aufschluss über die Auslöser von Fußschmerzen geben können. In der Regel werden diese jedoch nur eingeleitet, wenn die Grunduntersuchung keine klaren Ergebnisse erbracht hat, jedoch bereits ein Verdacht besteht, in welche Richtung die Diagnose gehen wird.

Behandlungsmöglichkeiten von Fußschmerzen im Überblick

behandlungsmöglichkeiten fußschmerzen

In vielen Fällen ist eine Schonung des Fußes zur Linderung der Schmerzen erforderlich. Zum Einsatz kommen hier unter anderem klassische Bandagen, Salbenverbände, Gipsschienen und Gipsverbände. Bei starken Gelenkschmerzen können Kortison-Spritzen Abhilfe schaffen. In Tabletten- und Salbenform werden außerdem Schmerzmittel verabreicht, die eine entzündungshemmende Wirkung haben. Dazu zählen unter anderem Diclofenac sowie Acetylsalicylsäure. Operative Eingriffe, die der allgemeinen Entlastung des Fußes und der betroffenen Gefäße, Muskeln, Sehnen und Bänder dienen, sind in schwereren Fällen notwendig. Beispiele sind ein ausgeprägter Fersensporn sowie ein fortgeschrittenes Engpass-Syndrom.

Schonende Maßnahmen zur kurz- und langfristigen Linderung von Fußschmerzen

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Bewegung spielt im Rahmen der Behandlung und Vorbeugung von Fußschmerzen eine wichtige Rolle. Je nach Ursache können Kräftigung und Dehnung, Physiotherapie, schonende Sportarten wie Schwimmen sowie Wassertherapie hilfreich sein. Hinzu kommen die sogenannte Wärme- bzw. Kältebehandlung sowie die Ultraschall- und die Elektrotherapie. Ob der Fuß eher geschont oder bewegt, mit Kälte oder Wärme therapiert werden sollte, sind Entscheidungen, die nur der Arzt treffen kann. In puncto Prävention haben Sie jedoch die Möglichkeit, durch die Wahl qualitativ hochwertiger und passgenauer Schuhe einen erheblichen Beitrag zur Vorbeugung von Fußschmerzen zu leisten.

Natürliche Mittel zur Behandlung von Fußschmerzen

Wohltuend und schmerzlindernd sind Fußbäder mit Arnika oder Eukalyptus-, Pfefferminz- und Rosmarinöl. Auch Wechselbäder, bei denen die Füße abwechselnd fünf Minuten in kaltes und fünf Minuten in heißes Wasser getaucht werden, haben sich bewährt. Eine Massage mit ätherischen Ölen wie Lavendelöl hat ebenfalls einen beruhigenden Effekt. Liegt die Ursache in Muskelverspannungen begründet, so kann sich Tiger-Balsam als besonders erfrischend erweisen. Orthopädische Einlagen sind wiederum das geeignete Mittel zur schonenden Korrektur von Deformationen und damit auch zu einer Behebung der durch die jeweilige Fehlstellung verursachten Fußschmerzen.

Häufige Fragen zum Thema Fußschmerzen

Klingen die Schmerzen nicht von alleine ab und zeigen sich zusätzliche Symptome wie Schwellungen, Rötungen und ein allgemeines Gefühl von Hitze, dann sollten Sie umgehend den Arzt aufsuchen. Dieser wird in einem ersten Schritt mittels von Fragen versuchen, die möglichen Ursachen auf ein Minimum einzugrenzen. Hatten Sie beispielsweise einen Unfall oder sind Sie mit dem Fuß umgeknickt? Sind Ihnen Krankheitsbilder bekannt, die mit den Fußschmerzen in Verbindung gebracht werden können? Wo genau konzentrieren sich die Schmerzen? Handelt es sich um einen eher pochenden oder ziehenden Schmerz? Tritt dieser ausschließlich bei Belastungen oder auch im Ruhezustand auf?
Bleiben Blasen und Druckstellen unbehandelt und werden die Auslöser nicht beseitigt, so können sich daraus schmerzhafte Hühneraugen oder Druckgeschwüre entwickeln. Fußpilz und eingewachsene Nägel rufen in schweren Fällen ebenfalls die hier beschriebenen Beschwerden hervor. Hinzu kommen als Oberkategorien Verletzungen, Fußdeformitäten, Entzündungen und bestimmte Krankheiten infrage. Letztere umfassen unter anderem Gelenkrheuma und Gelenkverschleiß, Durchblutungsstörungen, Nervenkrankheiten wie Polyneuropathie, Knochenschwund und Knochenkrebs. Beispiele für Verletzungen sind Knochenbrüche, Verstauchung sowie Verletzungen der Bänder, Sehnen, Muskeln oder Fußgelenke. Arthritis, Periostitis und Tendovaginitis: So lauten die Fachbegriffe für potentielle Entzündungsformen. Hohlfuß, Plattfuß, Spreizfuß und Hackenfuß wiederum zählen zu den verbreiteten Deformationen.

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