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Hühneraugen: Tribut an modisches Schuhwerk

Autor: medizinfuchs Redaktion
Hühneraugen: Tribut an modisches Schuhwerk
Hühneraugen sind zwar kein typisch weibliches medizinisches Problem, kommen aber bei Frauen wesentlich häufiger vor als bei Männern. Der Grund: Frauen bevorzugen schicke Schuhe und kaufen das modische Schuhwerk, auch wenn es zu eng sitzt und später beim Tragen Probleme bereitet. Dafür nehmen sie sogar Blasen, Druckstellen, Schwielen und Hühneraugen in Kauf. Der Mediziner unterscheidet je nach Art, Aufbau und Form insgesamt sieben Hühneraugen-Typen. Patienten mit rheumatischen Erkrankungen und Diabetes haben ein erhöhtes Risiko, Hühneraugen zu bekommen. 

Hühneraugen: Verdickte Hornhaut

Hühneraugen (Clavi) treten bei vielen Menschen auf. Die verdickte Hornhaut hat in der Mitte einen Dorn, der in untere Hautschichten hineinreicht. Die Hautverhärtungen befinden sich auf den Zehen, an der Zehen-Außenseite, in den Zehen-Zwischenräumen und auf der Fußsohle. Wer dort eine verhärtete und verdickte Hautstelle entdeckt, kann jedoch auch eine Dornwarze haben. Diese größeren Warzen verfügen ebenfalls über einen Dorn und dürfen unter keinen Umständen selbst entfernt werden. Da sie von speziellen Viren verursacht werden, können sich die Erreger sonst über die Haut verbreiten und weitere Warzen verursachen. Hühneraugen sind zwar harmlos, können jedoch Schmerzen beim Laufen verursachen. Sitzen sie auf den Zehen-Gelenken, außen am kleinen Zeh oder unter den Füßen, bereiten sie besonders starke Beschwerden.

Entstehung Hühneraugen

schmerzende füße wegen schuhen

Hühneraugen kommen durch häufigen, starken Druck des Schuhwerks auf die betreffende Stelle oder durch Reibung zustande. Sind die Schuhe zu eng, üben sie übermäßig viel Druck auf die Füße aus. An der Druckstelle bildet sich Hornhaut, die sich im Laufe der Zeit stark verhärtet und eine Schwiele bildet. Im Gegensatz zur herkömmlichen Schwiele, die sich nur auf der Oberfläche befindet und sich nach oben verdickt, wächst der Clavus mit einem Dorn tief in die darunter befindliche Haut ein. Aneinanderreibende Zehen können in ihren Zwischenräumen Hornhautschwielen mit Dorn verursachen. Leidet die Person an einer Fuß- oder Zehenfehlstellung, ist meist sie Ursache für entstehende Hühneraugen.

Das ist bei Patienten mit
  • Knickfüßen
  • Spreizfüßen
  • Plattfüßen
  • Ballen
  • Hammerzehen und
  • Exostosen (knöchernen Auswüchsen)
der Fall.

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Symptome bei Hühneraugen

Die meisten Hühneraugen bereiten keine Schmerzen. Sitzen sie jedoch ungünstig, können sie scheuern und drücken. Starke Schmerzen verursachen der intensiv durchblutete Clavus vascularis und der Clavus neurovascularis, da er außer von Kapillaren noch von Nerven durchzogen ist. Außerdem kann der warzenähnliche Clavus papillaris heftige Beschwerden auslösen.

Vor einer Behandlung sollten Sie durch einen Arzt ausschließen lassen, dass Ihre auf der Fußsohle sitzende Hautverdickung eine Dornwarze ist. Zeigt sich in ihrer Mitte ein harter Kern, handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Hühnerauge. Erkennen Sie in der unter der Hornhaut befindlichen Hautschicht rote oder schwarze Punkte, sollten Sie sie unbedingt von einem Hautarzt beseitigen lassen, da es sich dann um eine Dornwarze handelt. In tiefere Hautschichten wachsende Hühneraugen dürfen ohnehin nur chirurgisch entfernt werden.

Hühneraugen behandeln

behandlung von hühneraugen

Flache, kleine Clavi können Sie selbst entfernen. Sie schneiden sie vorsichtig mit einer sterilen Schere weg oder heben sie mit einer Pinzette ab. Achten Sie aber bitte darauf, dass das benachbarte Hautgewebe nicht verletzt wird. Mitunter helfen auch alte Hausmittel wie Knoblauch und Zwiebeln.
Eine bewährte, im Rahmen einer Fußpflege-Behandlung oder selbst durchführbare Methode, Hühneraugen zu beseitigen, sind Hühneraugenpflaster. Die in Drogeriemärkten erhältlichen Pflaster sind mit Milchsäure oder Salicylsäure getränkt und werden einfach auf die zuvor gebadeten und abgetrockneten Hautverdickungen aufgeklebt.
Da sie die runden Hornhaut-Verhärtungen mit einem Polster umgeben, schützen sie sie zugleich vor weiterem Druck von außen. Die in der Mitte des Pflasters befindliche Säure weicht die Hornhaut auf, sodass Sie sie danach leicht ablösen können. Damit die entfernten Hühneraugen nicht schon bald wieder auftreten, empfiehlt es sich, die Ursache der Hornschwielenbildung zu beseitigen.

Hühneraugen vorbeugen

Falls Sie neues Schuhwerk benötigen, kaufen Sie es am besten in den frühen Abendstunden. Da Füße im Laufe des Tages anschwellen, sitzen sie abends enger als morgens. So erfahren Sie sofort, ob die in die engere Wahl gezogenen Schuhe passen. Bei sommerlichen Temperaturen benötigen Ihre Füße noch mehr Platz im Schuh. Im Zweifelsfall geben Sie einem weniger eng geschnittenen Modell den Vorzug. Häufig aufgezogene Schuhspanner weiten Ihr Schuhwerk noch zusätzlich. Außerdem empfiehlt es sich, nur gut sitzende und nicht reibende Socken anzuziehen. Patienten mit Fuß- oder Zehen-Fehlstellungen benötigen orthopädische Schuhe oder, je nach Art ihrer Fehlstellung, wenigstens zusätzliche Einlagen. Erste Hilfe gegen Hühneraugen finden Sie schnell durch einen Preisvergleich in Versandapotheken. Außerdem kann mitunter eine operative Korrektur sinnvoll sein

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