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Corona-Maske – Tricks und Hacks für mehr Tragekomfort

Corona-Maske - Tricks und Hacks für mehr Tragekomfort

Mittlerweile ist eine Corona-Maske alltäglich geworden. Täglich eine Schutzmaske gegen SARS-CoV-2 im Gesicht zu tragen, kann aber sehr anstrengend sein. Die Ohren schmerzen, die Brille beschlägt, die Maske rutscht oder es juckt die Haut darunter. Hier haben wir Tipps und Tricks für Sie, die das Tragen Ihres Gesichtsschutzes erträglicher machen.

Mittlerweile ist das Tragen einer medizinischen Gesichtsmasken in einigen Bereich zur Pflicht geworden. Leider führen die Corona-Masken bei manchen Menschen zu Problemen: Mal ist sie zu klein, mal zu groß, mal juckt sie auf der Haut, mal drückt sie hinter den Ohren oder bei Brillenträgern beschlägt die Brille. Aber es gibt einige Tricks, die helfen, das Tragen angenehmer zu gestalten.

Bei Ohrenschmerzen oder Klappohr den dauerhaften Zug unterbrechen

Wer eine Schutzmaske über einen längeren Zeitraum trägt, kann Schmerzen an den Ohren bekommen, da die Ohrmuschel den dauerhaften Zug nicht gewöhnt ist.

5 mögliche Tricks gegen Ohrenschmerzen oder Klappohr
#1: Masken ohne Ohrenschlaufen:

Am besten sind Masken ohne Ohrenschlaufen, um Ohrenschmerzen zu verhindern. Eine klassische OP-Maske kann zum Beispiel mit Bändchen hinter dem Kopf im Nacken zusammengebunden werden.

#2: Bei kurzen Haaren Ohrengummis mit Büroklammer oder Ähnlichem im Nacken zusammenführen

Eine weitere Lösung ist eine Büroklammer, die die beiden Ohrengummis im Nacken miteinander verbindet. Je nachdem, wie lang die Ohrengummis sind, müssen eventuell mehrere Büroklammern verwendet werden.

Alternativ: Ohrengummis mit einem Maskenhalter im Nacken zusammenbinden.

Maskehalter

#3: Bei langen Haaren Ohrengummis mit Haarspange im Haar feststecken

Bei langen Haaren lassen sich die Ohrengummis einfach mit einer stylishen Haarspange hinter dem Ohr im Haar befestigen. Aufpassen, dass die Haarspange nicht aus dem Haar rutschen kann!

Alternativ: Ohrengummis am Zopf am Hinterkopf befestigen.

#4: Im Winter Stirnband mit Knopf für Ohrengummi nutzen

Im Winter ist es auch möglich, jeweils einen Knopf an die Seiten eines Haarbands oder Stirnbands anzunähen. Daran werden dann die Ohrengummis eingehakt. Statt Knöpfe sind auch Sicherheitsnadeln möglich.

#5: Ohrengummis durch dickeres Gummiband oder weiche Schnüre ersetzen

Manchmal scheuern die Ohrengummis auch nur, weil sie so dünn sind. Dann am besten die Ohrengummis einfach mit breiteren Gummibändern ersetzen, zum Beispiel mit 5 oder 10 cm breiter Gummilitze. Auch weiche Schnüre aus Jersey sind möglich. Wenn es immer noch drückt, dann einen der anderen Tipps versuchen.

Wenn die Brille beschlägt, sitzt die Corona-Maske nicht richtig

Für viele Brillenträger ist die Situation zurzeit besonders herausfordernd, wenn ihre Schutzmaske ständig beschlägt. Das ist allerdings oft ein Zeichen dafür, dass das jeweilige Modell nicht richtig sitzt. Oben kann dabei noch feuchte warme Luft austreten, die direkt auf die Gläser der Brille trifft. Das kann nicht nur bei Alltagsmasken passieren, sondern auch bei professionellen FFP2-Atemschutzmasken oder OP-Masken.

Eine Abhilfe können Antifog Mundmasken für Brillenträger anbieten. Es gibt auch eine Reihe von kleinen Tricks, die Tragen einer Mundmaske für Brillenträgern erträglicher machen.

5 mögliche Lösungen bei beschlagener Brille
#1: Nasenbügel gut andrücken oder Tunnel für Nasendraht nachträglich anbringen

Es kann schon oft helfen, wenn der Nasenbügel der Schutzmaske gut angedrückt wird. Besitzt das Modell keinen Nasenbügel, kann einer eingearbeitet werden. Zum Beispiel einfach einen Streifen Stoff an der Oberkante der Maskeninnenseite einnähen und damit einen nachträglichen Tunnel für den Nasendraht schaffen. Draht einführen, Ränder zunähen und Draht gut an den Nasenrücken andrücken, sodass die Schutzmaske dicht sitzt.

#2: Auch Spülmittel oder Anti-Beschlag-Spray auf Brillengläsern kann helfen

Manchmal kann auch ein wenig Spülmittel auf den Gläsern helfen. Dazu das Spülmittel auf die Innenseiten der Gläser reiben. Anschließend aber nicht mit Wasser abspülen, sondern nur mit einem Mikrofasertuch verreiben. Der Spülmittelfilm verhindert das Beschlagen. Er sollte aber nicht zu dick sein, da er sonst das Sehen beeinträchtigt.

Alternativ: Anti-Beschlag-Spray verwenden.

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#3: Maske verkleinern, wenn sie zu groß ist

Wenn die Brille beschlägt, kann die Gesichtsmaske auch oft zu groß sein. Um die Maske zu verkleinern, lassen sich ganz einfach die Ohrengummis dicht am Stoff verknoten und anschließend überkreuzen, sodass die obere und unter Seite in die Mitte gezogen wird und das Maskenmodell nun fester sitzt.

Alternativ kann auch das obere Viertel der Schutzmaske gefaltet werden, bevor sie angelegt wird. Das verkleinert aber insgesamt die Fläche, die von ihr bedeckt wird.

#4: Schaumstoff anbringen

Oben an der Nasenseite der Atemmaske lässt sich auch ein flaches Stück Schaumstoff anbringen, damit keine Luft entweichen kann und damit das Beschlagen der Brille verhindert wird.

Hinweis: Medizinische OP-Masken gibt es bereits für Brillenträger mit doppelseitigem Anti-Beschlagband über dem Nasenrücken.

#5: Oberkante der Schutzmaske unter Nasensteg schieben

Wenn die Gesichtsmaske am oberen Ende flexibel genug ist, lässt sich die Oberkante unter den Nasensteg schieben. Damit kann das Beschlagen reduziert werden. Allerdings kann das das Sehvermögen und den Sitz des jeweiligen Brillenmodells beeinträchtigen.

Hautreizungen sowie Akne und Pickel unter der Maske mit sanfter Pflege reduzieren

Jeder, der eine Corona-Schutzmaske für eine längere Zeit tragen muss, hat sicher schon bemerkt, dass das Maskentragen für die Haut darunter nicht förderlich ist. Auch eine veröffentliche Studie zum Thema konnte zeigen, dass das Maskentragen unter anderem Dermatitis, Hautausschlag, Akne und Pickel verschlimmern können.

6 mögliche Lösungen für strapazierte Haut und zur Vermeidung von Hautunreinheiten
#1: Hautirritationen und Rötungen durch Mundschutz mit schwarzem Tee behandeln

Nach dem Tragen des Gesichtsschutzes lassen sich entstandene Reizungen und Rötungen mit Umschlägen aus schwarzem Tee besänftigen. Einfach einen lauwarmen Teebeutel mit schwarzem Tee für 10 min auf die betroffene Partie der Haut auflegen.

#2: Allgemein auf eine leichte Gesichtspflege achten

Die optimale Hautpflege während der Maskenpflicht sollte aus einer Gesichtspflege mit leichter Textur bestehen, die sparsam aufgetragen wird. Leichtere Formulierungen lassen die Haut besser atmen. Ratsam ist ein leichtes Serum statt Hautcreme. Am Abend die Haut gründlich, aber sanft reinigen und eine leichte Nachtcreme auftragen, um die Haut zu stärken.

#3: Trockene Haut mit Pflegeprodukten für trockene Haut verwöhnen

Trockene Haut darf aber ruhig mit entsprechenden Pflegeprodukten verwöhnt werden, da sie dadurch vor Reibungseffekten des Maskenstoffs geschützt wird. Am besten die Pflege 30 min vor dem Aufsetzen der Atemschutzmaske auftragen, damit sie gut einziehen kann.

#4: Behelfsmaske lieber aus Baumwolle als aus Synthetik nutzen

Da auch die Materialart entscheidend für die Hautverträglichkeit ist, sollte lieber Baumwolle für die Gesichtsmaske verwendet werden. Zumindest bei selbst genähten oder gekauften Stoffmodellen. Baumwolle kann viel Feuchtigkeit absorbieren, die anschließend verdunstet. Dadurch wird ein starker Feuchtigkeitsstau unter der Schutzmaske vermieden.

#5: Stoffmasken häufiger waschen und wechseln

Waschbare Covid-19-Masken sollten am besten nach jedem einzelnen Tragen bei mindestens 60 °C gewaschen werden. Dadurch kommen auch weniger Keime an die Haut.

#6: Schutzmaske mit einer Maskenhülle mit sich führen

Gerade Stoffmasken werden gerne einfach so in die Handtasche oder Jackentasche gesteckt. Das sollte aber nicht sein. In einer Maskenhülle können sie geschützt mit sich geführt werden.

Wenn keine Schutzmaske vorhanden ist, schnelle Corona-Notfall-Maske herstellen

Ist keine Schutzmaske gegen SARS-CoV-2 vorhanden und kein bestimmtes Modell Pflicht, dann lässt sich eine einfache Corona-Notfall-Maske aus einem quadratischen Tuch aus dichter, fester Baumwolle und 2 Haargummis oder Küchengummis herstellen.

Und zwar so:

Dafür das Tuch flach ausbreiten, die untere und obere Kante jeweils zur Mitte falten, sodass das Tuch über Mund und Nase passt. Anschließend das Tuch umdrehen und um die Enden jeweils einen Haargummi wickeln. Das Tuch nun wieder umdrehen und die Enden mit Haargummi in die mittigen Umschläge des Tuchs stecken. Sie dürfen nicht herausrutschen. Als Filter kann ein Kaffeefilter oder ein Taschentuch eingelegt werden. Wieder umdrehen, Haargummis rechts und links ein Stück aus dem Tuch herausziehen und als Ohrengummis nutzen.

Hinweis: Seit dem 19.01.2021 sind nun deutschlandweit OP-Masken und FFP2-Masken Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäfte. Die beschriebene Corona-Notfall-Maske darf dort nicht genutzt werden.

Welche Tricks und Tipps haben Sie bereits verwendet? Kennen Sie noch andere Hacks, die helfen, das Maskentragen erträglicher zu machen? Wir freuen uns schon über Ihren Kommentar.

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