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Frigide: Sexuelle Unlust bei Frauen

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Schnell sind die Worte „Du bist ja frigide …“ gesagt. Dabei ist vielen Männern nicht bewusst, dass sich hinter Frigidität eine ernst zu nehmende Krankheit verbirgt. Hier erfahren Sie, was Frigidität bei Frauen bedeutet und welche Mittel es gibt, ihr erfolgreich entgegenzuwirken.

Sexuelle Störungen der Frau, die zu Lustlosigkeit führen, können zahlreiche Ursachen haben. Werden sie nicht behandelt, kann sich die Gefühlslage in manchen Fällen noch verschlimmern. Pflanzliche Medikamente, aphrodisierend wirkende Lebensmittel sowie moderater Sport im Einklang mit gesunder und ausgewogener Ernährung können helfen, die sexuelle Lust wieder anzukurbeln.

Was bedeutet frigide?

Frigide ist ein Begriff, der ursprünglich aus dem Französischen stammt und kalt oder gefühlskalt bedeutet. Die Frigidität bezeichnet krankhafte Störungen der Sexualität der Frau. Diese Störung kann sich zum Beispiel in einer Blockade des sexuellen Verlangens oder in der Unfähigkeit, einen Orgasmus zu bekommen, widerspiegeln. Häufig treten bei Frigidität auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auf.

Wechseljahre, die Einnahme der Pille oder Depression können Ursachen für die sexuelle Unlust bei Frauen sein

Auch wenn es merkwürdig klingt, der Mangel an männlichen Hormonen kann eine Ursache für den weiblichen Libidoverlust sein. Zu einem solchen Mangel kann es zum Beispiel durch die Einnahme der Antibabypille kommen. Ihre Inhaltsstoffe führen zu einer erhöhten Bildung von Sexualhormon bindendes Globulin (SHBG), das Testosteron vermehrt an sich bindet. Die Lust wird jedoch nur durch freies Testosteron angeregt.

Ebenso kann es durch die Wechseljahre zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen. Auch die Entfernung der Eierstöcke oder andere Operationen am weiblichen Genitalapparat oder Durchblutungsstörungen können sich in einer Abnahme der sexuellen Lust bemerkbar machen.

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Der Mangel an Oxytocin kann ebenso sexuelle Unlust erzeugen. Diese Substanz ist ein Hormon, das Zärtlichkeit, Gefühle und Zuneigung auslöst, stimulierend auf die Libido wirkt und den Orgasmus auslöst. Es ist das Hormon der Zuneigung, Bindung und Liebe sowie der sexuellen Energie.

Weiterhin können Depressionen, Erkrankungen des Unterleibs, Schmerzen beim Verkehr, Herzkrankheiten, Nierenerkrankungen, Diabetes und neurologische Erkrankungen zu Lustlosigkeit führen. Ebenso sind Medikamente wie beispielsweise Beruhigungsmittel, Blutdrucksenker oder Neuroleptika häufig Ursachen für Störungen der weiblichen Sexualität. Nicht zuletzt sind es besonders die persönlich belastenden Situationen wie Probleme in der Partnerschaft oder im Beruf, die lusthemmende Auswirkungen haben können. Schließlich spielt die Psyche beim Sex eine ebenso große Rolle wie körperliche Gegebenheiten.

Sich selbst etwas Gutes tun und Stress vermeiden – Maßnahmen gegen sexuelle Unlust

Frau Bad Entspannung WellnessManchmal hilft es Frauen, wenn sie sich selbst etwas Gutes tun und damit auch ihr Selbstwertgefühl wieder steigern, während sie sich wegen ihrer sexuellen Unlust nicht selbst unter Druck setzen. Vor allem kann die Selbstliebe eine gravierende Triebfeder für die sexuelle Lust und eine funktionierende Beziehung sein. Schöne Unterwäsche, in der sich die Frau wohl und selbst sexy fühlt, ein aufregendes neues Parfum, ein entspannendes Bad oder ein verwöhnender Wellnesstag mit Massagen, Kosmetik- und Wasseranwendungen kann manchmal Wunder wirken.

Pflanzliche Potenzmittel wie Deseo und Neradin können helfen, die Lust auf Sex zu steigern

Um die Lust wieder zu steigern, können Potenzmittel wie Neradin-Tabletten oder Deseo-Tropfen angewendet werden. Beide basieren auf dem natürlichen Wirkstoff von Damiana (Turnera diffusa), eine Pflanzenart aus der Gattung der Safranmalven. Schon die alten Maya nutzten die Pflanze als luststeigerndes Mittel.

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Austern, Chili oder Erdbeeren können die Lust steigern

ChiliWie jeder weiß, schmecken Chilis scharf - mal mehr und mal weniger. Der sanfte Schmerzreiz bei ihrem Verzehr löst eine Ausschüttung des Glückshormons Endorphin aus. Gleichzeitig steigert die Wirkung von dem im Chili befindlichen Capsaicin das körperliche Wohlbefinden und die Lust.
AusternDiese Muschelart besitzt einen hohen Anteil an Zink und Eiweiß. Der hohe Zinkgehalt gilt als potenzfördernd und der Geschmack der Auster betört die Sinne.
ErdbeereDie süße, rote Frucht enthält Vitamin C, das die Steuerung der Sexualhormone und gleichzeitig das Abwehrsystem kräftigt. Der Vitaminspender macht Lust auf Sex und wird gern während des Vorspiels vernascht.
IngwerDie knollenartige Wurzel ist für ihre angenehm stimulierende und durchblutungsfördernde Wirkung bekannt. Ingwer heizt dem Körper gehörig ein, vor allem, wenn er frisch zubereitet wird.
VanilleDie Substanz, die aus den fermentierten Schoten dieser Orchideenart gewonnen wird, gilt als das begehrteste Gewürz der Welt. Die verführerische Süße der Vanille lässt Stress vergessen und löst Glücksgefühle im Körper aus, die eine sinnliche Verführung zulassen.
FeigenDiese Frucht stammt aus dem Orient und ist ein bekanntes Aphrodisiakum. Ihr Aussehen allein regt die sexuelle Fantasie an. Ihr hoher Gehalt an Zink und Phosphor wirkt hervorragend gegen sexuelle Lustlosigkeit.

Mit Sport und gesundem Essen lässt sich die sexuelle Unlust bekämpfen

Gegen sexuelle Unlust bei Frauen können zum Beispiel Entspannungssportarten wie Yoga, Tai Chi oder Pilates helfen. Ebenso unterstützend wirken schweißtreibende Work-outs, da sie Endorphine freisetzen und den Körper Sauerstoff zuführen, der die Lust wieder ankurbeln kann. In Verbindung mit einer bewussten und basisch ausgewogenen Ernährung und dem Verzicht auf Fast Food, Weißmehlprodukten und Zucker kann Sport dazu betragen, dass Frauen wieder mehr Lust auf Sex verspüren und nicht mehr oder nur sehr selten frigide sind.

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Welche Mittel gegen sexuelle Unlust kennen Sie? Vielleicht haben Sie in paar gute Tipps für unsere Leser?

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Dieser Inhalt wurde verfasst von

medizinfuchs Redaktion

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