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11 Vollkornarten & Pseudogetreide zum Genießen

Vollkornarten, (quinoa, brown rice, millet, amaranth, teff, buckwheat, sorghum)
Verfasst von Elle Republic
Weizen ist wohl das bekannteste Getreide. Doch es gibt noch viel mehr Getreidesorten, die es sich zu entdecken lohnt. Wenn Sie mehr Vielfalt auf Ihren Speiseplan bringen, freut sich nicht nur der Gaumen, sondern Sie profitieren auch von der Vielfalt der Nährstoffe und Vitamine. Diese Liste von 12 Vollkornarten und Pseudogetreiden gibt Ihnen einen guten Überblick und eine kleine Einführung in die Welt des Vollkorns. Damit können Sie nach Herzenslust herumexperiementieren. Sei es beim Backen, bei Salaten oder gesunden Beilagen.

Amaranth enthält viele Mineralstoffe

Amaranth ist ein Vertreter der Pseudogetreide. Also Pflanzen, deren Samen wie Getreide verwendet werden können. Amaranth enthält mehr als drei mal so viel Kalzium im Vergleich zu herkömmlichen Getreidesorten. Dazu kommt noch ein hoher Anteil an Proteinen und alle acht wichtigen Aminosäuren. Vor allem für Vegetarier ist Amaranth ein guter Lieferant von Proteinen. Gekochter Amaranth ist innen weich mit einer knusprigen Schale. Sie können gekochtes Amaranth auf einem Teller zum Trocknen verteilen und danach über einen Salat geben oder in eine Suppe rühren.

Gerste liefert Ballaststoffe

Dieses Getreide enthält mehr Ballaststoffe als viele andere Getreidearten. Sie sind nicht nur wichtig für die Verdauung, sondern wirken auch Cholesterin senkend, kontrollieren den Blutzucker und unterstützen das Immunsystem. Gerste liefert zudem Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien.

Buchweizen ist kein Getreide obwohl es so aussieht

Technisch gesehen ist Buchweizen mit Rhabarber verwandt. Doch sein Aroma und Aussehen erinnert doch mehr an Getreide. Es ist glutenfrei und voller Ballaststoffe, Proteine, Zink, Kupfer, Kalium und Magnesium. Das stärkt das Immunsystem und den Zellaufbau.

Buchweizen-Pancakes

Mais gehört auch zu Getreiden

Wenn wir an Vollkornarten denken, vergessen wir häufig Mais und damit auch Popcorn. Mais liefert viel Vitamin A und enthält Antioxidantien, die gut für die Sehkraft sind. Natürlich sollten Sie jetzt nicht täglich süßes Popcorn zu sich nehmen. Ich esse dagegen als Abend-Snack gerne etwas selbstgemachtes, salziges Popcorn.

Hirse ist gut für die Muskeln und Nerven

Da Hirse voller Proteine und Antioxidantien ist wirkt es auch positiv auf den Cholesterinlevel und kontrolliert den Blutzucker. Die Nerven und Muskeln bekommen viel Magnesium. Ich empfehle Hirse für selbstgebackene Brote und Muffins. Ebenso gut eignet sich Hirse für ein vegetarisches Gericht oder köstliche Salate.

Geroesteter Blumenkohl Hirse-Salat

Haferflocken im Frühstück liefern viele Nährstoffe

Ein Müsli mit Haferflocken ist der beste Start in den Tag. Dieses Getreide enthält Ballaststoffe und Antioxidantien, die die Blutgefässe schützen. Außerdem haben Haferflocken eine entzündungshemmende Wirkung.

Quinoa ist ein wirkungsvolles Pseudogetreide

Quinoa ist als Superfood bekannt geworden. Dabei wirkt es wie klassisches Getreide, obwohl es ein Pseudogetreide ist. Es liefert Proteine und Aminosäuren, die unser Körper nicht selber produzieren kann. Dazu enthält es Kalium, das den Blutdruck ausgleicht.

Vollkornreis mit Wildreis

Vollkornreis ist etwas anderes als wilder Reis

Vollkornreis ist auch als brauner Reis bekannt. Dabei gibt es ihn auch in Schwarz, Lila, Rot oder noch anderen exotischen Farben. Im Gegensatz zu weißem Reis ist er nicht raffiniert worden und behält daher viel Vitamin B. Reis ist leicht verdaulich und glutenfrei. Wilder Reis ist eigentlich kein richtiger Reis, sondern eher ein Samen eines Grases, das am Grund von Seen wächst. Es enthält doppelt so viel Protein und Ballaststoffe wie brauner Reis. Dafür liefert es weniger Eisen und Kalzium.

Roggen wirkt sättigend

Die Ballaststoffe in Roggen wirken sehr stark sättigend. Deswegen ist Roggen zu empfehlen, wenn Sie abnehmen möchten. Doch Achtung: Roggenbrot enthält häufig auch Weizenmehl, das kein Vollkornweizenmehl ist.

Dinkel ist ein Cousin von Weizen

Im Vergleich zu Weizen enthält Dinkel mehr Proteine und liefert Vitamin B2 und Ballaststoffe. Das Gluten in Dinkel ist wasserlöslich. Das bedeutet, dass das enthaltene Gluten bei Hitze und wenn es gemixt wird, weniger wird. Doch dabei sollten Sie darauf achten, Dinkel nicht zu sehr zu mixen, denn dann tritt der gegenteilige Effekt ein. Dasselbe geschieht beim Verdauungsprozess. Beim Kauen wird das Gluten abgebaut und Enzyme und Säuren werden freigesetzt, die die Verdauung unterstützen. Das ist der Grund, warum Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit Dinkel besser vertragen als Weizen. Neben Dinkel gibt es auch noch andere Weizensorten wie Grünkern, Emmer, Einkorn, Kamut, Durum und Hartweizen.

Wenn Sie noch mehr über das Thema Vollkornarten wissen möchten empfehle ich diesen Artikel.

Wie hat Ihnen der Artikel gefallen? Haben Sie noch mehr Tipps zu Vollkornarten? Schreiben Sie mir. Ich freue mich über jeden Kommentar.

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Dieser Inhalt wurde verfasst von

Elle Republic

Weltenbummlerin und Kanadierin. Elle lebt schon seit 13 Jahren in Deutschland. Auf ihrem Blog Elle Republic nimmt sie uns mit in ihre Welt – vollgespickt mit leckerem, gesunden Essen und natürlich ihren Lieblingsrezepten.

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