Ernährung, Erholung & Fitness

Guter Schlaf im Winter – Tipps gegen Schlafprobleme

Guter Schlaf im Winter - ständige Müdigkeit
Verfasst von Marie Franke

Die kalten Nächte nehmen zu und der Winter rückt mit großen Schritten näher. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der unser Schlaf besonders wichtig ist. Wie guter Schlaf im Winter gefördert werden kann, lesen Sie heute bei uns.

Schlafprobleme gehören in den Wintermonaten für viele Menschen zum Alltag. Doch leider leidet nicht nur das Wohlbefinden darunter. Durch langanhaltende Schlafprobleme ist das Immunsystem geschwächt und das Risiko für Erkältungen steigt an. Guter Schlaf im Winter ist also enorm wichtig.
Ich bin ehrlich zu Ihnen: ab 16.30 Uhr, wenn die Dämmerung stetig zunimmt, wünsche ich mich in mein Bett und sehne mich nach Ruhe. Durch zu wenig Tageslicht, abends ist es früher dunkel und morgens später hell, verändert sich unser Schlaf-Wach-Rhythmus und der Körper kommt durcheinander. Die Folge ist eine bleierne Müdigkeit, die häufig den ganzen Tag anhält. 

Gründe für schlechten Schlaf im Winter

Während der Dämmerung und der anhaltenden Dunkelheit schüttet unser Körper mehr Melatonin als im Sommer aus. Dadurch werden wir schneller müde und können gefühlt immer schlafen. Für guten Schlaf im Winter bräuchten wir also mehr Tageslicht und viel weniger Dämmerung. Daher sollten kleine Spaziergänge in den dunklen Monaten in Ihren Tagesablauf integriert werden, um so viel Tageslicht wie möglich aufzunehmen. Ich fahre neuerdings jeden Tag mit dem Rad in die Kita, obwohl mir eigentlich überhaupt nicht danach ist. Das Tageslicht und die frische Luft sind allerdings viel wichtiger, als mein innerer Schweinehund.
Mein Tipp: für alle, die jeden Tag im Homeoffice sitzen – eine Tageslichtlampe. Meine Freundin schwört seit vielen Jahren auf die Lampe mit Tageslicht und sitzt im Winter jeden Tag vor ihr. Der Schlaf ist positiv verändert und sie ist viel seltener müde.
Vielleicht ist das sogar ein guter Wunsch zu Weihnachten?

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Guter Schlaf im Winter – Stress reduzieren und auf den Körper achten

Das Thema Achtsamkeit und Entspannung war nie so aktuell, wie in diesem Jahr. Ich spüre, dass mein Kraft-Akku mehr und mehr an Kraft verliert. Geht es Ihnen ähnlich? Jetzt, wo sich die dunkle Jahreszeit in ihrer Dynamik ausbreitet fehlen die langen warmen Tage und die vielen schönen Momente draußen an der Luft. Trotzdem sollten wir alle genau jetzt auf unseren Körper achten und Stress reduzieren. Denn Stress hat nachweislich einen negativen Effekt auf unser Schlafverhalten. Sind wir gestresst, ist der Schlaf unruhig und wenig erholsam.
Mein Tipp: Haben Sie schon einmal überlegt, am Abend vor dem zu Bett gehen eine Entspannungsübung zu machen? Je entspannter Sie ins Bett gehen, desto erholsamer ist der Schlaf. Möglicherweise ist eine neue Routine am Abend genau das, was Sie gerade benötigen. Ich versuche jetzt jeden Abend für 10 Minuten auf meine Atmung zu achten, das Einschlafen klappt schon jetzt viel schneller.

Was unseren Schlaf beeinflusst…

Neben Stress und zu wenig Licht braucht unser Körper eine gute Atmosphäre, um ruhig und entspannend zu schlafen. Daher sollte die Raumtemperatur zwischen 15 und 18 Grad liegen. Heizungsluft, die gerade im Winter dazu gehört, ist für unseren Schlaf überhaupt nicht gut. Um den Raum feucht zu halten, helfen feuchte Handtücher auf der Heizung oder ein Luftbefeuchter. Dieser kann gerne mit ätherischen Ölen, vor allem Lavendel, befüllt werden. Lavendelöl hilft bei Schlafproblemen und der Geruch lässt Träumereien und schöne Gedanken zu. Die Substanzen Linalool und Linalylacetat wirken sich positiv auf den Schlaf und die Psyche aus.
Ein weiterer Tipp: Auch ein abendliches Bad mit Lavendelblüten: 100 g auf 2 Litern heißem Wasser kann den Körper und auch die Seele entspannen. 

Vor dem Schlafengehen

Mein letzter Tipp für gute Nacht: ein guter Tee. Egal ob Sie Melissentee oder Johanniskrauttee trinken, beides wirkt beruhigend und ist erholsam. Auch das Handy sollte ab jetzt im Bett keine große Rolle mehr spielen. Denn der Blick auf den Bildschirm lässt uns unruhig werden und das Einschlafen kann gestört werden.

Welche Tipps haben Sie für guten Schlaf im Winter? Oder merken Sie kaum einen Unterschied zum Sommer? Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Ihre Marie Franke

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Dieser Inhalt wurde verfasst von

Marie Franke

Marie Franke ist Erziehungswissenschaftlerin, Germanistin, Bloggerin und Mama. Das chaotische Leben mit ihrer 4-jährigen Tochter bietet ihr genug Material für den Blog kalinchens.de. Dort bloggt sie unter dem Pseudonym Märry Raufuss. Irgendwann will sie mal Lehrerin werden, bis dahin gibt sie Einblick in den total normalen Wahnsinn einer studentischen Mama und in einer Patchworkfamilie. In ihrem Studium beschäftigt sie sich mit den Themen Patchwork, Wandel der Familien und neuen Familienmodellen.

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