- Das Präparat ist ein Beruhigungsmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es wirkt gegen Angst- und Spannungszustände und vermindert die Muskelspannung.
- Es wird angewendet:
- zur Beruhigung und Vorbereitung (Prämedikation) vor Operationen und Eingriffen zur Diagnose bzw. danach (postoperative Medikation)
- zur Sofortbehandlung bei akuten Angst-, Spannungs-, Unruhe- und Erregungszuständen
- zur Behandlung lang anhaltender epileptischer Zustände (Status epilepticus)
- zur Behandlung von Zuständen mit erhöhter Muskelspannung
- bei Wundstarrkrampf (Tetanus)
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LIPURO
- verschreibungspflichtig
- Injektionslösung
- PZN: 03501027
-
Rezeptgebühr
Die Rezeptgebühr für gesetzlich Versicherte beträgt i.d.R. 10% vom Produktpreis und/oder mindestens 5,- bzw. maximal 10,- Euro.
Unter Umständen kann die tatsächliche Gebühr hiervon abweichen.
Weitere Informationen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
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Produktinformation zu DIAZEPAM LIPURO 3
Indikation
Indikation
Kontraindikation
Kontraindikation
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder andere Benzodiazepine, Soja- oder Erdnussprodukte oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
- wenn Sie alkohol-, medikamenten- oder drogenabhängig sind oder waren,
- bei akuter Vergiftung mit Alkohol, Schlaf- und Schmerzmitteln sowie mit Präparaten zur Behandlung geistig-seelischer Störungen (Neuroleptika, Antidepressiva und Lithium),
- wenn Sie an einer bestimmten Form von krankhafter Muskelschwäche (sog. myasthenia gravis) leiden.
- bei schwerer Atemschwäche,
- bei kurzfristigem Aussetzen der Atmung im Schlaf (Schlafapnoe-Syndromen),
- bei schweren Leberschäden, z. B. Gelbsucht mit Gallenstauung,
Dosierung von DIAZEPAM LIPURO
Dosierung von DIAZEPAM LIPURO
- Dosierung
- Ihr Arzt wird die Dosierung entsprechend Ihrem Alter und Gewicht sowie nach Art und Schwere Ihrer Erkrankung und nach Ihrem Ansprechen auf die Behandlung bestimmen. Die Dosis wird so gering und die Behandlungsdauer wird so kurz wie möglich gehalten.
- Im allgemeinen können zwischen 1 - 4 mal täglich 1 - 2 ml Diazepam verabreicht werden.
- Besondere Dosierungshinweise:
- Ältere oder geschwächte Patienten sowie Patienten mit organischen Veränderungen am Gehirn, Kreislauf- und Atmungsschwäche oder gestörter Leber- oder Nierenfunktion erhalten niedrigere Dosen:
- Anfangs nicht mehr als die Hälfte der üblichen Dosis bzw. zweimal täglich 2,5 mg Diazepam. Evtl. erforderliche Dosissteigerungen sollten schrittweise erfolgen und sollten sich an der erzielten Wirkung ausrichten. Pro Injektion werden jedoch nicht mehr als 5 mg Diazepam gegeben.
- Dies gilt auch für Patienten, die gleichzeitig andere auf das Gehirn wirkende Medikamente erhalten.
- Wenn Ihr Blut arm an Eiweißstoffen ist, empfiehlt sich eine Halbierung aller Dosen (Anfangs- und Folgedosen).
- Für Säuglinge, Kleinkinder sowie Kinder ist die Gabe als Zäpfchen oder als Lösung zum Einnehmen vorzuziehen.
- Ältere oder geschwächte Patienten sowie Patienten mit organischen Veränderungen am Gehirn, Kreislauf- und Atmungsschwäche oder gestörter Leber- oder Nierenfunktion erhalten niedrigere Dosen:
- Dauer der Anwendung
- Über die Dauer der Anwendung entscheidet der Arzt je nach Art und Schwere des Krankheitsbildes.
- In der Regel wird die Anwendung bei akuten Krankheitsbildern auf Einzelgaben oder auf wenige Tage beschränkt.
- Bei längerer Anwendungsdauer (länger als 1 Woche und bis zu maximal 4 Wochen) wird beim Absetzen von Diazepam die Dosis schrittweise verringert werden. Hierbei müssen Sie mit dem Auftreten möglicher Absetzerscheinungen rechnen (siehe Kategorie "Nebenwirkungen").
- Zur Vorbereitung von chirurgischen oder diagnostischen Eingriffen sowie zur Behandlung von Zuständen mit erhöhter Muskelspannung wird das Arzneimittel im Allgemeinen kurzfristiger angewendet.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Im Falle einer Überdosierung ist der Arzt um Rat zu fragen. Bei jeder Beurteilung einer Vergiftung sollte an das Vorliegen einer Mehrfachvergiftung durch möglich Einnahme / Anwendung mehrerer Arzneimittel gedacht werden.
- Die Merkmale einer Überdosierung treten verstärkt unter dem Einfluss von Alkohol und anderen auf das Gehirn dämpfend wirkenden Mitteln auf.
- Merkmale einer Überdosierung und erforderliche Maßnahmen:
- Merkmale leichter Überdosierung können z. B. Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Gang- und Bewegungsstörungen, undeutliches Sprechen, Blutdruckabfall, Muskelschwäche sein.
- Treten solche Krankheitszeichen auf, ist umgehend ein Arzt zu informieren, der über den Schweregrad und die gegebenenfalls erforderlichen weiteren Maßnahmen entscheidet.
- In Fällen hochgradiger Vergiftung kann es zu einer Einschränkung der Herz-Kreislauf- und Atemfunktionen (blau-rote Färbung von Haut und Schleimhaut, Bewusstlosigkeit, bis hin zum Atemstillstand oder Herzstillstand) kommen. In solchen Fällen ist eine Überwachung auf der Intensivstation notwendig!
- Neben den üblichen Gegenmaßnahmen bei Vergiftungen kann ihr Arzt als Gegenmittel zur Aufhebung der Wirkungen von Benzodiazepinen, falls erforderlich, ein Arzneimittel, das Flumazenil enthält, verwenden.
- In der Abklingphase können hochgradige Erregungszustände vorkommen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Patientenhinweise
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung dieses Arzneimittels ist erforderlich
- bei Störungen der Gang- und Bewegungskoordination (spinale und zerebellare Ataxien),
- bei allergischen Hautreaktionen, vermehrter Gefäßdurchlässigkeit, Blutbildungsstörungen und gestörter Nierenfunktion,
- bei geschwächten oder älteren Patienten (über 60 Jahre).
- Zu Beginn der Therapie wird ihr Arzt Ihre Reaktion auf das Medikament kontrollieren, um eventuelle relative Überdosierungen möglichst schnell erkennen zu können. Dies gilt insbesondere für Kinder, ältere und geschwächte Patienten sowie Patienten mit hirnorganischen Veränderungen, Kreislauf- und Atemschwäche sowie eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion. Nicht alle Spannungs-, Erregungsund Angstzustände bedürfen einer Behandlung mit Medikamenten. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher und seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder durch eine Behandlung der Grundkrankheit beeinflusst werden.
- Nach ambulanter Anwendung zu diagnostischen Zwecken sollten Sie erst nach einer Stunde und nur in Begleitung nach Hause entlassen werden. Weiterhin nehmen Sie bitte keinen Alkohol zu sich.
- Besonderer Warnhinweis:
- Toleranzentwicklung
- Nach wiederholter Anwendung von Diazepam über wenige Wochen kann es zu einem Verlust an Wirksamkeit kommen (durch Entwicklung einer Toleranz gegenüber dem Beruhigungsmittel).
- Abhängigkeitsentwicklung
- Wie auch bei anderen Beruhigungsmitteln kann die Anwendung von Diazepam zur Entwicklung von körperlicher und seelischer Abhängigkeit führen. Das Risiko einer Abhängigkeit steigt mit der Dosis und der Dauer der Behandlung, es besteht jedoch bereits bei vorschriftsmäßiger Dosierung und kürzerer Behandlung. Eine ununterbrochene, länger als 4 Wochen dauernde Anwendung sollte deshalb vermieden werden.
- Gedächtnisstörungen
- Diazepam kann zeitlich begrenzte Gedächtnislücken (anterograde Amnesien) verursachen. Das bedeutet, dass Sie sich z. B. an Handlungen, die Sie nach der Anwendung von Diazepam ausgeführt haben, später nicht mehr erinnern können. Dieses Risiko steigt mit der Höhe der Dosierung und kann durch eine ausreichend lange, ununterbrochene Schlafdauer (7 - 8 Stunden) verringert werden.
- Paradoxe Reaktionen
- Bei der Anwendung von Benzodiazepinen kann es, insbesondere bei älteren Patienten oder Kindern, zu Wirkungen kommen, die entgegengesetzt zur erwarteten Wirkung stehen. Sogenannte „paradoxe" Reaktionen (siehe Kategorie "Nebenwirkungen"). In solchen Fällen wird ihr Arzt die Behandlung beenden.
- Wenn derzeit oder früher einmal eine Abhängigkeit von Benzodiazepinen, Alkohol, Arzneimitteln oder Drogen besteht bzw. bestanden hat, dürfen Benzodiazepine nicht angewendet werden, außer in sehr seltenen Fällen, wenn Ihr Arzt dies für zwingend notwendig hält. In diesem Falle ist das Risiko von diesem Medikament abhängig zu werden bzw. sich an die Wirkung zu gewöhnen erhöht.
- Absetzen der Therapie/Entzugssymptome:
- Wenn sich eine körperliche Abhängigkeit entwickelt hat, treten beim plötzlichen Abbruch der Behandlung Entzugserscheinungen auf (oft mit Verzögerungen von einigen Tagen). Diese können sich in der Form der Beschwerden äußern,weswegen Sie das Medikament erhalten haben (z.B. Muskelschmerzen, Angst- oder Spannungszuständen, innerer Unruhe, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Verwirrtheit und Reizbarkeit)
- In schweren Fällen können außerdem folgende Symptome auftreten: Wahrnehmungsstörungen in Bezug auf die eigene Person oder die Umwelt (Depersonalisation, Derealisation), Überempfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und körperlichem Kontakt, Taubheit und kribbelndes Gefühl in den Armen und Beinen, Sinnestäuschungen oder epileptische Anfälle.
- Auch beim Beenden einer kürzeren Behandlung können durch plötzliches Absetzen diejenigen Beschwerden weswegen Sie das Medikament erhalten haben vorübergehend verstärkt wieder auftreten. Als Begleiterscheinungen sind Stimmungswechsel, Schlafstörungen und Unruhe möglich.
- Damit die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Entzugserscheinungen möglichst gering bleibt, wird ihr Arzt die Menge des Arzneimittels, dies Sie erhalten schrittweise senken. Wenn es doch zum Auftreten von Absetzerscheinungen kommt, verschwinden diese im Allgemeinen nach 2 bis 3 Wochen.
- Toleranzentwicklung
- Weitere Hinweise
- Patienten im Schock dürfen nur mit Diazepam behandelt werden, wenn gleichzeitig der Mangel an Blutvolumen ausgeglichen wird.
- Bewusstlose Patienten dürfen nur bei starker Unruhe oder Krampfzuständen mit diesem Arzneimittel behandelt werden und wenn der Bewusstseinsverlust nicht durch eine Vergiftung verursacht wurde.
- Ältere Patienten (über 60 Jahre)
- Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Sie dieses Arzneimittel erhalten und gleichzeitig älter als 60 Jahre sind. Die Sturzgefahr ist insbesondere bei nächtlichem Aufstehen erhöht.
- Patienten mit geistig-seelischen Störungen
- Diazepam wird nicht zur Erstbehandlung geistig-seelischer Störungen (Psychosen) empfohlen.
- Patienten mit Depressionen oder Angszuständen
- Benzodiazepine sollten nicht zur alleinigen Behandlung von Depressionen oder Angstzuständen, die von Depressionen begleitet sind, angewendet werden. Unter Umständen kann das Krankheitsbild der Depression verstärkt werden, wenn keine geeignete Behandlung der Grunderkrankung mit geeigneten Arzneimitteln (Antidepressiva) erfolgt (Suizidgefahr).
- Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren sollten mit Diazepam nur behandelt werden, wenn dies zwingend erforderlich ist.
- Neugeborene und Säuglinge bis zum Alter von 6 Monaten dürfen dieses Arzneimittel eigentlich nicht erhalten. Sie dürfen mit diesem Arzneimittel nur behandelt werden, wenn der Arzt dies für zwingend erforderlich hält und die Behandlung im Krankenhaus stattfindet.
- Wegen der ausgeprägten muskelerschlaffenden Wirkung sollten Sie nach der Injektion noch für eine angemessene Zeit beobachtet werden.
- Bei längerer Anwendung sollten Ihr Blutbild und die Leberfunktion kontrolliert werden.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Besondere Vorsicht bei der Anwendung dieses Arzneimittels ist erforderlich
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird.
- Sie dürfen während der Behandlung mit Diazepam sowie 24 Stunden nach der letzten Verabreichung keine Kraftfahrzeuge steuern oder Tätigkeiten ausführen, mit denen Sie sich oder andere Menschen gefährden könnten. Wurde Diazepam zu diagnostischen Zwecken eingesetzt, sollten Sie sich erst nach 1 Stunde und nur in Begleitung nach Hause begeben. Es darf kein Alkohol genossen werden.
- Die Einnahme von Alkohol führt bei gleichzeitiger Anwendung mit Diazepam selbst 10 Stunden nach der letzten Dosis noch zu einer stärkeren Beeinträchtigung der Bewegungsabläufe und des normalen Verhaltens. Dadurch können beträchtliche Risiken für Arbeits- und Verkehrsunfälle entstehen.
Schwangerschaft
Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Sie sollten das Arzneimittel während der Schwangerschaft nur in Ausnahmefällen und nur bei zwingender Indikation erhalten. Informieren Sie daher ihren Arzt über das Eintreten einer Schwangerschaft, damit er über die Beendigung oder das Weiterführen der Therapie entscheiden kann. Eine längerfristige Anwendung in der Schwangerschaft kann durch Gewöhnung und Abhängigkeit zu Entzugserscheinungen bei Neugeborenen führen.
- Größere Dosen vor oder unter der Geburt können beim Säugling eine erniedrigte Körpertemperatur, erniedrigten Blutdruck, Atemdämpfung und Trinkschwäche (sog. „Floppy-Infant-Syndrom") hervorrufen.
- Stillzeit
- Während der Stillzeit sollten Sie Diazepam nicht anwenden, da Diazepam und seine Stoffwechselprodukte in die Muttermilch übergehen. Ist die Behandlung unausweichlich, sollte abgestillt werden.
- Zeugungs-/Gebärfähigkeit
- Es sind keine Daten über die Anwendung diese Arzneimittels am Menschen verfügbar.
Einnahme Art und Weise
Einnahme Art und Weise
- Das Arzneimittel wird Ihnen mittels einer Spritze in eine Vene oder in einen Muskel verabreicht. Es kann Ihnen auch in Form einer Infusion (Venentropf), verdünnt in einer geeigneten Fettemulsion, Glucoselösung oder als Zusatz zu einer laufenden/unterbrochenen Kochsalzinfusion gegeben werden.
Wechselwirkungen bei DIAZEPAM LIPURO
Wechselwirkungen bei DIAZEPAM LIPURO
- Einnahme oder Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen oder angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden bzw. einzunehmen.
- Bei gleichzeitiger Anwendung anderer auf das Nervensystem einwirkender Arzneimittel, z. B. Präparate zur Behandlung geistig-seelischer Störungen (Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium, Anxiolytika), Schlafmittel, teils auch Schmerzmittel, Narkosemittel oder auch Antihistaminika (Arzneimittel z. B. zur Behandlung von Allergien oder Erkältungen), kann es zu gegenseitiger Verstärkung der dämpfenden Wirkungen auf Gehirn und Atmung kommen.
- Die Kombination mit Schmerzmitteln, die zur Narkose angewandt werden, kann zu einer Verstärkung der euphorisierenden Wirkung dieses Arzneimittels und damit zu beschleunigter Abhängigkeitsentwicklung führen.Die Wirkung von Arzneimitteln, die die Muskelspannung herabsetzen (Muskelrelaxantien), kann verstärkt werden. Dies gilt insbesondere für ältere Patienten und die Anwendung von hohen Dosen (Sturzgefahr).
- Ihr Arzt muss überprüfen, ob Sie Arzneimittel einnehmen, die über spezielle Enzyme im Körper verstoffwechselt werden oder Einfluss auf deren Funktion haben (die Enzyme Cytochrom-P-450 3A4 und 2C19). Die Wirkung dieses Arzneimittels kann entschieden beeinflusst werden. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Cimetidin oder Omeprazol (Arzneimittel zur Behandlung von z. B. Magengeschwüren) oder Disulfiram (Arzneimittel zur Alkoholentzugsbehandlung) sowie Phenobarbital und Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie), Arzneimittel zur Therapie von HIV, Ketokonazol (Arzneimittel gegen Pilzerkrankeungen) oder Fluoxetin und Fluvoxamin (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen/Angstzuständen).
- Theophyllin (ein Arzneimittel zur Behandlung von z. B. Asthma) hebt in niedriger Dosierung die durch dieses Arzneimittel bewirkte Beruhigung auf.
- Dieses Arzneimittel kann die Wirkung von Levodopa (Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonerkrankung) hemmen.
- In seltenen Fällen kann durch Diazepam die Wirkung von Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsien) verstärkt werden.
- Teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, ob Sie unter einer Dauerbehandlung mit anderen Arzneimitteln stehen, wie
- Mittel gegen zu hohen Blutdruck, die auf das zentrale Nervensystem wirken,
- Betablocker (auf das Herz wirkende Mittel gegen zu hohen Blutdruck),
- blutgerinnungshemmende Mittel und
- herzwirksame Glykoside (Digitalispräparate)
- Da Art und Umfang von Wechselwirkung hier nicht vorhersehbar sind, wird Ihr Arzt bei gleichzeitiger Anwendung von Diazepam insbesondere zu Beginn der Behandlung besondere Vorsicht walten lassen.
- Da Diazepam nur langsam aus dem Körper ausgeschieden wird, müssen Sie auch nach Beenden der Behandlung noch mit möglichen Wechselwirkungen rechnen.
- Bei Rauchern kann die Ausscheidung von Diazepam beschleunigt werden.
- Anwendung zusammen mit Alkohol
- Während der Behandlung sollten Sie Alkohol meiden, da Alkohol die Wirkung von Diazepam in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Wirkstoffe & Inhaltsstoffe
- Diazepam
- 10 mg
- Glycerol
- Hilfsstoff
- Lecithin
- Hilfsstoff
- Natrium oleat
- Hilfsstoff
- Sojaöl, raffiniert
- 200 mg Hilfsstoff
- Triglyceride, mittelkettig
- Hilfsstoff
- Wasser, für Injektionszwecke
- Hilfsstoff
- Gesamt Natrium Ion
- 0,06 mg Hilfsstoff
Erfahrungsberichte zu DIAZEPAM LIPURO, 10x2 ml
Die Produktbewertungen zu DIAZEPAM LIPURO beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
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