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Preisvergleich LEVONORARISTO 1,5 mg Tabletten, 1 ST

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Produktinformation zu LEVONORARISTO 1,5 mg Tabletten, 1 ST

Indikation

  • Das Präparat ist ein Notfall-Verhütungsmittel zum Einnehmen.
  • Was ist eine Notfallverhütung?
    • Notfallverhütung ist eine Notfallmethode, um eine Schwangerschaft nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder im Fall des Versagens einer Verhütungsmethode zu verhindern.
  • Wann sollte eine Notfallverhütung angewendet werden?
    • Diese Verhütungsmethode sollte so bald wie möglich angewendet werden, vorzugsweise innerhalb von 12 Stunden, keinesfalls aber später als 72 Stunden (3 Tage) nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr oder dem Versagen einer Verhütungsmethode. Die Wirksamkeit des Arzneimittels ist höher, wenn Sie es so bald wie möglich nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr einnehmen. Das Arzneimittel kann eine Schwangerschaft nur verhindern, wenn Sie es innerhalb von maximal 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr einnehmen. Es ist nicht wirksam, wenn Sie bereits schwanger sind. Wenn Sie nach der Einnahme des Arzneimittels ungeschützten Geschlechtsverkehr haben, kann es eine Schwangerschaft nicht verhindern.
    • Wenn Sie aus einem der folgenden Gründe vermuten, dass Sie schwanger werden könnten:
      • wenn Sie ohne Verhütung Geschlechtsverkehr hatten,
      • wenn Sie vergessen haben, die ?Pille" pünktlich einzunehmen,
      • wenn das Kondom Ihres Partners gerissen, verrutscht oder gänzlich abgerutscht ist,
      • wenn Sie befürchten, dass Ihr Intrauterinpessar nicht mehr wirksam ist,
      • wenn Ihr Pessar oder Ihre Portiokappe abgerutscht ist oder wenn Sie es/sie vorher herausgenommen haben,
      • wenn Sie befürchten, dass die Methode des Koitus interruptus oder die Rhythmusmethode versagt hat,
      • nach einer Vergewaltigung.
    • Das Arzneimittel hemmt die Freisetzung der reifen Eizelle aus den Eierstöcken. Eine Einnistung von einem bereits befruchteten Ei in die Gebärmutter kann durch das Präparat nicht verhindert werden.
    • Es wurde gezeigt, dass das Arzneimittel 52% bis 85% der erwarteten Schwangerschaften verhindert. Die häufigsten Faktoren, die die Wirksamkeit des Präparates beeinflussen können sind Unregelmäßigkeiten im Menstruationszyklus, der Zeitpunkt der Einnahme dieses Arzneimittels, sowie der Zeitpunkt während des Zyklus, zu dem der ungeschützte Verkehr stattgefunden hat.
    • Diese Tablette ist nur zur Notfallverhütung und nicht zur regelmäßigen Empfängnisverhütung bestimmt; da sie weniger wirksam ist als die der ?normalen" Verhütungspille (?Pille").

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Levonorgestrel oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Dosierung von LEVONORARISTO 1,5 mg Tabletten

  • Wenden Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes oder Apothekers an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die empfohlene Dosis beträgt 1 Tablette.
  • Die Tablette sollte so bald wie möglich nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden, vorzugsweise innerhalb von 12 Stunden und nicht später als 72 Stunden (3 Tage) danach.
  • Das Präparat kann zu jedem Zeitpunkt während des Monatszyklus eingenommen werden.
  • Wenn Sie innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme der Tablette erbrochen haben, sollten Sie unverzüglich eine weitere Tablette einnehmen. Kontaktieren Sie Ihren Apotheker oder Arzt, um eine weitere Tablette zu erhalten. Falls das Erbrechen länger andauert, ist die Wirksamkeit des Präparates nicht gewährleistet. Sie sollten daher einen Arzt aufsuchen.
  • Nach der Anwendung einer Notfallverhütung sollten Sie bis zur nächsten Monatsblutung ein lokal anzuwendendes Verhütungsmittel anwenden (Kondom, Spermizid, Portiokappe). Falls nach der Anwendung des Arzneimittels ein weiterer ungeschützter Geschlechtsverkehr stattfindet (auch innerhalb des gleichen Menstruationszyklus), haben die Tabletten keine empfängnisverhütende Wirkung und es besteht erneut das Risiko einer Schwangerschaft. Wenn Sie eine regemäßige Verhütungsmethode anwenden, wie z. B. die ?Pille", setzen Sie die Einnahme nach der Anwendung dieses Präparates wie gewohnt einnehmen. Wenn in der nächsten pillenfreien Pause keine Monatsblutung eintritt, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen oder einen Schwangerschaftstest durchführen, um eine Schwangerschaft auszuschließen.
  • Ihr Arzt kann Sie auch über Langzeit-Verhütungsmethoden informieren, die Sie wirksamer davor schützen, schwanger zu werden.
  • Nächste Monatsblutung nach der Anwendung dieses Arzneimittels
    • Nach der Anwendung des Arzneimittels setzt in der Regel am erwarteten Tag eine normale Monatsblutung ein; dies kann jedoch auch ein paar Tage später oder früher sein.
    • Wenn Ihre Periode mehr als 5 Tage verspätet ist oder besonders schwach oder stark ist, oder wenn Sie glauben, Sie könnten aus irgendeinem anderen Grund schwanger sein, sollten Sie mittels Durchführung eines Schwangerschaftstests feststellen, ob Sie schwanger sind. Falls Sie trotz der Einnahme dieses Arzneimittels schwanger werden, wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Das Arzneimittel ist für alle Frauen im gebärfähigen Alter geeignet, auch für Jugendliche.
    • Über die Anwendung bei Mädchen unter 16 Jahren liegen nur wenig Daten vor.
  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben als Sie sollten
    • Nach Einnahme mehrerer Tabletten zeigten sich keine akuten Vergiftungserscheinungen. Es kann aber Übelkeit, Erbrechen oder eine Blutung aus der Scheide auftreten. In diesen Fällen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Anwendung ist erforderlich:
    • Die Anwendung des Arzneimittels wird in den folgenden Fällen nicht empfohlen:
      • wenn Sie schon einmal eine Bauchhöhlen- oder Eileiterschwangerschaft (ektope Schwangerschaft) hatten,
      • wenn Sie schon einmal eine Eileiterentzündung hatten (Salpingitis),
      • wenn Sie selbst oder jemand aus Ihrer Familie einen bekannten Risikofaktor für Thrombosen (Blutgerinnsel) haben,
      • wenn Sie eine schwerwiegende Verdauungsstörung haben, die die Aufnahme von Nahrung und Arzneimitteln beeinträchtigt,
      • wenn Sie unter schwerwiegenden Leberfunktionsstörungen oder einer schwerwiegenden Erkrankung des Dünndarms leiden, wie z. B. Morbus Crohn,
    • Eine vorangegangene ektope Schwangerschaft oder eine frühere Eileiterentzündung erhöht das Risiko einer erneuten ektopen Schwangerschaft. Wenn Sie eine ektope Schwangerschaft oder eine Eileiterentzündung hatten, sollten Sie daher vor der Einnahme des Arzneimittels Ihren Arzt aufsuchen.
    • Eine Notfallverhütung darf nur gelegentlich angewendet werden. Sie ist kein Ersatz für eine übliche Verhütungsmethode, da sie
      • das Eintreten einer Schwangerschaft nicht in jedem Fall verhindert
      • bei regelmäßiger Einnahme zu einer übermäßigen Hormonbelastung führen kann, die Zyklusstörungen hervorrufen kann.
    • Eine Notfallverhütung kann eine bestehende Schwangerschaft nicht unterbrechen.
    • Wenn Sie bereits vor mehr als 72 Stunden weiteren Geschlechtsverkehr hatten, könnte es bereits zu einer Befruchtung gekommen sein. Es ist daher möglich, dass eine Behandlung mit dem Arzneimittel nach einem weiteren Geschlechtsverkehr eine Schwangerschaft nicht verhindert.
    • Eine wiederholte Anwendung innerhalb eines Menstruationszyklus wird nicht empfohlen, da es zu Zyklusstörungen kommen kann.
    • Dieses Präparat ist weniger wirksam als regelmäßige Verhütungsmethoden. Ihr Arzt kann Sie über Langzeitmethoden zur Empfängnisverhütung informieren, die Sie wirksamer vor einer Schwangerschaft schützen.
    • Die Durchführung eines Schwangerschaftstest um auszuschließen, dass Sie schwanger sind ist unbedingt erforderlich,
      • wenn Ihre Monatsblutung mehr als fünf Tage verspätet eintritt,
      • bei ungewöhnlichen Blutungen, auch am erwarteten Termin des Einsetzens der Monatsblutung.
    • Alle Frauen sollten das Notfallkontrazeptivum schnellstmöglich nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr einnehmen. Es liegen einige Hinweise vor, dass das Präparat bei einem höheren Körpergewicht oder Body-Mass-Index weniger wirksam sein kann. Diese Daten sind jedoch begrenzt und nicht eindeutig. Daher wird das Arzneimittel für alle Frauen unabhängig von ihrem Gewicht oder BMI empfohlen.
    • Wenn Sie Bedenken hinsichtlich möglicher Probleme haben, die durch die Einnahme eines Notfallkontrazeptivums auftreten können, sollten Sie sich an einen Arzt wenden.
    • Die Anwendung der Notfallverhütung schützt nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Die Notfallverhütung ist kein Ersatz für die nötigen Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Der Gebrauch von Kondomen wird daher empfohlen.
    • Wenn Sie während des Geschlechtsverkehrs kein Kondom benutzt haben (oder wenn es gerissen ist oder abgerutscht ist), besteht die Möglichkeit, dass Sie sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit oder dem HIV-Virus angesteckt haben.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Bei einigen Frauen traten nach der Einnahme des Arzneimittels Müdigkeit und Schwindel auf; bei Auftreten dieser Symptome dürfen Sie nicht Auto fahren und keine Maschinen bedienen.
    • Es wurden keine Studien über die Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt, Apotheker oder anderem medizinischen Fachpersonal, wenn Ihre Periode verspätet ist, oder machen Sie einen Schwangerschaftstest, um sicherzustellen, dass nicht bereits eine Schwangerschaft besteht.
    • Sie sollten das Präparat nicht einnehmen, wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine Schwangerschaft besteht oder wenn Sie bereits schwanger sind.
    • Dieses Arzneimittel führt nicht zu einem Abbruch der Schwangerschaft.
    • Wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen und trotzdem schwanger werden, ist für das ungeborene Kind aus bisherigen Studien kein Risiko für Missbildungen bekannt geworden.
    • Wenn Sie nach Einnahme des Arzneimittels schwanger werden oder das Gefühl haben, schwanger zu sein, sollten Sie jedoch unbedingt Ihren Arzt aufsuchen. Ihr Arzt wird Sie untersuchen und überprüfen, ob Sie schwanger sind. Er wird auch feststellen, ob bei ihnen eine ektope Schwangerschaft (das Kind entwickelt sich in diesem Fall außerhalb der Gebärmutter) vorliegen könnte. Dies ist besonders wichtig, wenn bei Ihnen schwere abdominale (Bauch-) Schmerzen auftreten oder bei Ihnen bereits zuvor eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutterhöhle, ein operativer Eingriff an den Eileitern oder eine Beckenentzündung vorgelegen hat.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Daher wird empfohlen, unmittelbar vor der Einnahme zu stillen. Nach der Einnahme des Präparates sollten Sie dann mindestens 8 Stunden lang nicht stillen.
  • Fortpflanzungsfähigkeit
    • Das Arzneimittel erhöht die Möglichkeit des Auftretens von Störungen in Ihrem Menstruationszyklus, was manchmal zu einem früheren oder späteren Eisprung führen kann. Diese Störungen können zu einer Veränderung des Zeitpunkts der Empfängnis führen, allerdings liegen bisher hierzu keine Langzeitdaten vor.
    • Ein schnelles Wiedereinstellen der Fortpflanzungsfähigkeit nach Behandlung mit dem Präpart zur Notfallverhütung ist wahrscheinlich. Daher sollte eine regelmäßige Empfängnisverhütungsmethode nach der Anwendung fortgeführt oder so bald wie möglich begonnen werden, um eine dauerhafte Schwangerschaftsverhütung zu gewährleisten.

Einnahme Art und Weise

  • Das Arzneimittel ist zum Einnehmen. Die Tablette sollte unzerkaut mit einem Glas Wasser eingenommen werden.
  • Wenn Sie innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme der Tablette erbrochen haben, sollten Sie unverzüglich eine weitere Tablette einnehmen. Kontaktieren Sie Ihren Apotheker oder Arzt, um eine weitere Tablette zu erhalten. Falls das Erbrechen länger andauert, ist die Wirksamkeit des Arzneimittels nicht gewährleistet. Sie sollten daher einen Arzt aufsuchen.
  • Nach der Anwendung einer Notfallverhütung sollten Sie bis zur nächsten Monatsblutung ein lokal anzuwendendes Verhütungsmittel anwenden (Kondom, Spermizid, Portiokappe). Falls nach der Anwendung des Arzneimittels ein weiterer ungeschützter Geschlechtsverkehr stattfindet (auch innerhalb des gleichen Menstruationszyklus), haben die Tabletten keine empfängnisverhütende Wirkung und es besteht erneut das Risiko einer Schwangerschaft. Wenn Sie eine regemäßige Verhütungsmethode anwenden, wie z. B. die ?Pille", sezten Sie die Einnahme nach der Anwendung der Tablette wie gewohnt fort. Wenn in der nächsten pillenfreien Pause keine Monatsblutung eintritt, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen oder einen Schwangerschaftstest durchführen, um eine Schwangerschaft auszuschließen.
  • Ihr Arzt kann Sie auch über Langzeit-Verhütungsmethoden informieren, die Sie wirksamer davor schützen, schwanger zu werden.

Wechselwirkungen bei LEVONORARISTO 1,5 mg Tabletten

  • Bei Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Die nachstehend aufgeführten Arzneimittel, einschließlich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel, können die Wirksamkeit des Arzneimittels vermindern oder unterdrücken:
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie (Phenobarbital, Phenytoin, Primidon, Carbamazepin),
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen (Ritonavir),
      • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Rifabutin, Rifampicin, Griseofulvin),
      • pflanzliche Arzneimittel, die Johnniskraut enthalten (Hypericum perforatum).
    • Das Arzneimittel sollte nicht zusammen mit Arzneimittel eingenommen werden, die Ulipristalacetat enthalten.
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe


Lactose 1-Wasser
154 mg Hilfstoff
Magnesium stearat
Hilfstoff
Maisstärke
Hilfstoff
Povidon K25
Hilfstoff
Silicium dioxid, hochdispers
Hilfstoff


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