- Das Präparat enthält Fentanyl, ein stark wirksames Schmerzmittel, das als Opioid-Analgetikum bezeichnet wird.
- Das Präparat wird bei erwachsenen Krebspatienten zur Behandlung von „Durchbruchschmerzen" angewendet.
- Durchbruchschmerzen treten plötzlich auf.
- Sie treten auch dann auf, wenn Sie zur Linderung Ihrer ständig vorhandenen Hintergrundschmerzen Ihr reguläres Opioid-Schmerzmittel (zum Beispiel Morphin, Fentanyl, Oxycodon oder Hydromorphon) angewendet haben.
- Es darf ausschließlich von Erwachsenen angewendet werden, die wegen ihrer ständig vorhandenen krebsbedingten Schmerzen bereits täglich mit einem anderen Opioid-Schmerzmittel behandelt werden.
- Das Arzneimittel ist eine Nasenspray-Lösung.
- Wenn Sie das Präparat in die Nase einsprühen, bilden die sehr feinen Tröpfchen des Sprays ein dünnes Gel.
- Fentanyl tritt durch die Nasenschleimhaut schnell in die Blutbahn über.
- Das Arzneimittel gelangt also schnell in Ihren Körper und lindert Ihre Durchbruchschmerzen.
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PecFent 400ug 8 Sprühstöße
- verschreibungspflichtig
- Nasenspray
- PZN: 06800233
-
Rezeptgebühr
Die Rezeptgebühr für gesetzlich Versicherte beträgt i.d.R. 10% vom Produktpreis und/oder mindestens 5,- bzw. maximal 10,- Euro.
Unter Umständen kann die tatsächliche Gebühr hiervon abweichen.
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Produktinformation zu PecFent 400ug 8 Sprühstöße 3
Indikation
Indikation
Kontraindikation
Kontraindikation
- Das Präparat darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Fentanyl oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
- wenn Sie zur Behandlung Ihrer Dauerschmerzen nicht regelmäßig ein verordnetes Opioid (z. B. Codein, Fentanyl, Hydromorphon, Morphin, Oxycodon, Pethidin) jeden Tag nach einem festen Dosierplan über mindestens eine Woche angewendet haben. Wenn Sie diese Arzneimittel nicht erhalten haben, dürfen Sie das Präprarat nicht anwenden, da dies ansonsten das Risiko für eine gefährlich verlangsamte und/oder flache Atmung oder sogar einen Atemstillstand erhöhen kann.
- wenn Sie unter kurzzeitigem Schmerz (aber keinem Durchbruchschmerz) leiden.
- wenn Sie unter schwerwiegenden Atem- oder Lungenproblemen leiden.
- wenn Sie mit Arzneimitteln behandelt werden, die Natriumoxybat enthalten.
- Das Präparat darf nicht angewendet werden, wenn einer der oben genannten Umstände auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, fragen Sie bitte bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, bevor Sie das Arzneimittel anwenden.
Dosierung von PecFent 400ug 8 Sprühstöße
Dosierung von PecFent 400ug 8 Sprühstöße
- Vor Beginn der Behandlung und regelmäßig während der Behandlung wird Ihr Arzt außerdem mit Ihnen besprechen, was Sie von der Anwendung von dem Arzneimittel erwarten können, wann und wie lange Sie es anwenden müssen, wann Sie Ihren Arzt kontaktieren sollten und wann sie aufhören müssen, es anzuwenden.
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Das Arzneimittel steht in zwei verschiedenen Stärken zur Verfügung:
- In einer Flasche, die pro Sprühstoß 100 Mikrogramm Wirkstoff abgibt, und in einer Flasche, die pro Sprühstoß 400 Mikrogramm Wirkstoff abgibt.
- Vergewissern Sie sich bitte, dass Sie die von Ihrem Arzt verordnete Stärke anwenden.
- Wieviel sollten Sie anwenden?
- Eine Dosis zur Behandlung eines Anfalls von Durchbruchschmerzen kann entweder ein oder zwei Sprühstöße (einen in jede Nasenöffnung) betragen. Ihr Arzt sagt Ihnen, wie viele Sprühstöße (1 oder 2) Sie zur Behandlung Ihres Anfalls von Durchbruchschmerzen anwenden sollen.
- Wenden Sie keine höhere Dosis an, als Ihr Arzt Ihnen für einen einzelnen Anfall von Durchbruchschmerzen verordnet hat.
- Wenden Sie das Präparat nicht öfter als viermal täglich an.
- Warten Sie mindestens 4 Stunden vor der Anwendung der nächsten Dosis.
- Anfangsdosis
- Die Anfangsdosis beträgt 100 Mikrogramm.
- Dazu sprühen Sie in nur eine Nasenöffnung einen einzigen Sprühstoß aus der Flasche, die pro Sprühstoß 100 Mikrogramm Wirkstoff abgibt.
- Ermittlung der richtigen Dosis
- Ihr Arzt hilft Ihnen dann bei der Ermittlung der richtigen Dosis zur Linderung Ihrer Durchbruchschmerzen. Es ist sehr wichtig, dass Sie die Anweisungen Ihres Arztes befolgen.
- Informieren Sie Ihren Arzt darüber, wie stark Ihre Schmerzen sind und wie gut das Präparat wirkt. Ihr Arzt entscheidet, ob Ihre Dosis angepasst werden muss.
- Ändern Sie die Dosis nicht eigenmächtig.
- Wenn Sie die richtige Dosis gefunden haben
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Ihre Durchbruchschmerzen mit Ihrer derzeitigen Dosis nicht gelindert werden. Ihr Arzt entscheidet, ob Ihre Dosis angepasst werden muss. Sie dürfen die Dosis oder die Ihrer anderen Schmerzmittel nicht eigenmächtig ändern.
- Informieren Sie Ihren Arzt bitte sofort, wenn es bei Ihnen zu mehr als 4 Durchbruchschmerz-Episoden am Tag kommt. Ihr Arzt wird dann gegebenenfalls Ihre Dauerschmerztherapie anpassen. Sobald Ihre ständig vorhandenen Schmerzen unter Kontrolle sind, wird Ihr Arzt dann gegebenenfalls Ihre Dosis anpassen.
- Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich über die richtige Dosis oder die anzuwendende Menge nicht sicher sind.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- kann es bei Ihnen zu Schläfrigkeit, Übelkeit und Benommenheit sowie zu einer Verlangsamung oder Verflachung der Atmung kommen. In schweren Fällen kann die Anwendung einer zu großen Menge auch zu einem Koma führen. Bei sehr stark ausgeprägter Benommenheit oder Schläfrigkeit oder bei verlangsamter oder abgeflachter Atmung verständigen Sie bitte sofort den Notarzt oder bitten Sie jemand anderen, dies für Sie zu erledigen.
- Eine Überdosierung kann auch zu einer Erkrankung des Gehirns führen, die als toxische Leukenzephalopathie bezeichnet wird.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Wenn es bei Ihnen nicht mehr zu Durchbruchschmerzen kommt, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt vor dem Absetzen und befolgen Sie dessen Rat. Allerdings sollten Sie Ihr anderes opioides Schmerzmittel zur Behandlung Ihrer Dauerschmerzen weiter anwenden. Ihr Arzt muss gegebenenfalls die Dosierung überprüfen.
- Wenn Sie das Präparat absetzen, können Sie Entzugssymptome entwickeln, die den möglichen Nebenwirkungen ähneln. Wenn es bei Ihnen zu Entzugssymptomen kommt, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Ihr Arzt wird beurteilen, ob Sie ein Arzneimittel zur Verringerung oder Beseitigung der Entzugssymptome brauchen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Patientenhinweise
Patientenhinweise
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bewahren Sie dieses Arzneimittel an einem sicheren und geschützten Ort auf, zu dem andere Personen keinen Zugang haben.
- Wie wird gewährleistet, dass das Präparat Kindern nicht schaden kann?
- Sie müssen es stets im kindergesicherten Behältnis aufbewahren, wenn Sie es nicht gerade anwenden. Dies gilt auch dann, wenn Sie alle 8 Sprühstöße bereits abgegeben haben, weil das Präparat bei einem Kind bei versehentlicher Anwendung lebensbedrohlich sein könnte.
- Halten Sie vor der Anwendung Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker,
- wenn Sie das zur Behandlung Ihrer ständig vorhandenen Schmerzen täglich anzuwendende opioide Schmerzmittel noch nicht bereits seit einiger Zeit in derselben Dosis angewendet haben
- wenn Sie an Atemproblemen wie Asthma, pfeifenden Atemgeräuschen oder Kurzatmigkeit leiden
- wenn bei Ihnen eine schwere Kopfverletzung vorliegt.
- wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, insbesondere bei einem langsamen Herzschlag.
- wenn Ihr Blutdruck niedrig ist oder sich in Ihrem Kreislauf zu wenig Blut befindet.
- wenn Sie an Leber- oder Nierenproblemen leiden, da in diesen Fällen der Abbau in Ihrem Körper beeinträchtigt werden könnte.
- wenn Sie Antidepressiva oder Antipsychotika einnehmen, lesen Sie bitte Kategorie „Wechselwirkungen".
- Wenn einer der oben genannten Umstände auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind, ob dies der Fall ist), sprechen Sie bitte vor der Anwendung des Arzneimittels mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
- Die wiederholte Anwendung kann zu Abhängigkeit und Missbrauch führen, was eine lebensbedrohliche Überdosierung zur Folge haben kann. Wenn Sie befürchten, dass Sie von dem Präparat abhängig werden könnten, wenden Sie sich unbedingt an Ihren Arzt.
- Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie während der Anwendung:
- an wiederholtem Nasenbluten leiden - er kann Ihnen eventuell eine alternative Therapie verordnen.
- das Gefühl haben, dass das Präparat bei der Behandlung Ihrer Anfälle von Durchbruchschmerzen an Wirksamkeit verliert.
- an Schmerzen oder erhöhter Schmerzempfindlichkeit (Hyperalgesie) leiden, die nicht auf eine von Ihrem Arzt verordnete höhere Dosis Ihres Arzneimittels ansprechen.
- das Gefühl haben, von diesem Präparat abhängig zu werden.
- eine Kombination der folgenden Symptome bemerken: Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit Ermüdung, Schwäche, Schwindelgefühl und niedriger Blutdruck. Zusammen könnten diese Symptome auf eine Nebenniereninsuffizienz hinweisen, eine potenziell lebensbedrohliche Störung, bei der die Nebennieren nicht mehr ausreichend Hormone produzieren.
- bereits bei einer früheren Anwendung von Opioiden eine Nebenniereninsuffizienz oder einen Mangel an Geschlechtshormonen
- Androgenmangel) entwickelt haben.
- Langzeitanwendung und Gewöhnung
- Dieses Arzneimittel enthält Fentanyl, ein Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Die wiederholte Anwendung von Opioidschmerzmitteln kann dazu führen, dass das Arzneimittel weniger wirksam ist (d.h., Sie gewöhnen sich daran; dies wird als Arzneimitteltoleranz bezeichnet). Bei der Anwendung von diesem Arzneimittel können Sie auch schmerzempfindlicher werden. Dies wird als Hyperalgesie bezeichnet. Eine Erhöhung der Dosis kann helfen, die Schmerzen eine Zeit lang zu reduzieren, sie kann Ihnen aber auch schaden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie feststellen, dass Ihr Arzneimittel weniger wirksam wird. Ihr Arzt wird entscheiden, ob es für Sie besser ist, die Dosis zu erhöhen oder Ihre Anwendung von dem Präparat schrittweise zu verringern.
- Abhängigkeit und Sucht
- Die wiederholte Anwendung von dem Arzneimittel kann auch zu Abhängigkeit, Missbrauch und Sucht führen, was wiederum zu einer lebensbedrohlichen Überdosierung führen kann. Das Risiko für solche Nebenwirkungen kann mit höherer Dosis und längerer Anwendungsdauer zunehmen. Abhängigkeit oder Sucht können dazu führen, dass Sie das Gefühl haben, nicht mehr die Kontrolle darüber zu besitzen, wie viel Arzneimittel Sie anwenden müssen oder wie oft.
- Möglicherweise haben Sie das Gefühl, dass Sie Ihr Arzneimittel weiterhin anwenden müssen, auch wenn es nicht hilft, Ihre Schmerzen zu lindern.
Das Risiko, abhängig oder süchtig zu werden, ist von Person zu Person unterschiedlich. Sie können ein höheres Risiko haben, von diesem Arzneimittel abhängig oder danach süchtig zu werden, wenn- Sie oder jemand in Ihrer Familie schon einmal Alkohol, verschreibungspflichtige Arzneimittel oder illegale Drogen missbraucht hat oder davon abhängig war („Sucht").
- Sie Raucher sind.
- Sie schon einmal psychische Probleme (Depression, Angst oder eine Persönlichkeitsstörung) hatten oder wegen anderer psychischer Erkrankungen von einem Psychiater behandelt wurden.
- Wenn Sie während der Anwendung von dem Arzneimittel eines der folgenden Anzeichen bemerken, könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass Sie abhängig oder süchtig geworden sind.
- Sie müssen das Arzneimittel länger anwenden, als von Ihrem Arzt empfohlen wurde.
- Sie müssen mehr als die empfohlene Dosis anwenden.
- Sie wenden das Arzneimittel aus anderen Gründen an, als den Gründen, wegen denen es Ihnen verschrieben wurde, z. B., „um ruhig zu bleiben" oder „um schlafen zu können".
- Sie haben wiederholt erfolglos versucht, die Anwendung des Arzneimittels zu beenden oder zu kontrollieren.
- Wenn Sie die Anwendung des Arzneimittels stoppen, fühlen Sie sich unwohl (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Angstzustände, Schüttelfrost, Zittern und Schwitzen) und Sie fühlen sich besser, wenn Sie das Arzneimittel wieder anwenden („Entzugssymptome").
- Wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken, besprechen Sie mit Ihrem Arzt den besten Behandlungsweg für Sie, einschließlich der Frage, wann Sie aufhören sollten es anzuwenden und wie Sie dies sicher tun können.
- Schlafbezogene Atmungsstörungen
- Das Präparat kann schlafbezogene Atemstörungen, wie Schlafapnoe (Atemaussetzer während des Schlafes) und schlafbezogene Hypoxämie (niedriger Sauerstoffgehalt des Blutes) verursachen. Zu den Symptomen können Atemaussetzer während des Schlafes, nächtliches Erwachen wegen Kurzatmigkeit, Durchschlafstörungen oder übermäßige Schläfrigkeit während des Tages gehören. Wenn Sie selbst oder eine andere Person diese Symptome beobachten, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Ihr Arzt wird eine Verminderung der Dosis in Betracht ziehen.
- Kinder und Jugendliche
- Das Präparat ist für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht zugelassen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Ob Sie nach der Anwendung des Präparates ohne Bedenken ein Fahrzeug führen können bzw. Werkzeuge oder Maschinen bedienen können, besprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
- Nach der Anwendung kann es bei Ihnen zu Schläfrigkeit, Benommenheit oder Sehstörungen kommen. In diesem Fall dürfen Sie kein Fahrzeug führen und keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen.
- Sie dürfen erst dann ein Fahrzeug führen und Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Sie wissen, wie Sie auf dieses Arzneimittel reagieren.
- Dopinghinweis
- Bei Sportlern kann die Anwendung zu einem positiven Ergebnis im Doping-Test führen.
Schwangerschaft
Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden könnten, dürfen Sie das Präparat nur auf Anweisung Ihres Arztes anwenden.
- Während der Geburt dürfen Sie es nicht anwenden, da es sonst bei Ihrem Kind zu Atemproblemen kommen kann.
- Stillzeit
- Wenn Sie stillen, dürfen Sie das Präparat nicht anwenden, weil das Arzneimittel in die Muttermilch übergehen und beim gestillten Säugling zu Nebenwirkungen führen kann.
- Mit dem Stillen soll erst wieder begonnen werden, wenn die letzte Anwendung mindestens 5 Tage zurückliegt.
Einnahme Art und Weise
Einnahme Art und Weise
- Das Arzneimittel darf nur in die Nasenöffnungen gesprüht werden.
- Bitte lesen Sie die Anweisung zur Anwendung in der Gebrauchsinformation, um die Anwendung zu erlernen.
Wechselwirkungen bei PecFent 400ug 8 Sprühstöße
Wechselwirkungen bei PecFent 400ug 8 Sprühstöße
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
- Insbesondere müssen Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor der Anwendung des Präparates informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben:
- Arzneimittel, die Sie schläfrig machen können, wie zum Beispiel Schlaftabletten, Beruhigungsmittel (so genannte Tranquilizer), muskelentspannende Mittel, Mittel zur Angstlösung wie Benzodiazepine (z. B. Diazepam) oder Arzneimittel gegen Allergien (Antihistaminika). Die gleichzeitige Anwendung des Präparates mit Arzneimitteln, die Sie schläfrig machen, erhöht das Risiko von Benommenheit, Atemproblemen (Herabsetzung der Atmung), Koma und kann zum Tod führen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn Sie solche Symptome bemerken. Deshalb sollte die gleichzeitige Anwendung des Präparates mit Beruhigungsmitteln nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn andere Behandlungsoptionen nicht möglich sind. Falls Ihr Arzt Ihnen das Arzneimittel jedoch trotzdem zusammen mit Beruhigungsmitteln verordnet, müssen Dosis und Dauer von Ihrem Arzt begrenzt werden. Informieren Sie Ihren Arzt über alle Beruhigungsmittel, die Sie einnehmen bzw. anwenden, und halten Sie sich genau an die Dosisempfehlungen Ihres Arztes. Es könnte hilfreich sein, Freunde oder Verwandte über die oben genannten Anzeichen und Symptome zu informieren.
- Als „MAO-Hemmer" (Hemmstoffe der Monoaminoxidase) bezeichnete Arzneimittel gegen Depressionen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie in den beiden letzten Wochen vor Anwendung einen MAO-Hemmer eingenommen haben. Das Risiko für Nebenwirkungen steigt, wenn Sie Arzneimittel wie bestimmte Antidepressiva oder Antipsychotika einnehmen. Das Präparat kann Wechselwirkungen mit diesen Arzneimitteln eingehen, und es kann zu Veränderungen der psychischen Verfassung (z. B. Erregtheit, Halluzinationen, Koma) und anderen Wirkungen wie eine Körpertemperatur über 38 °C, eine Beschleunigung des Herzschlags, einen instabilen Blutdruck sowie gesteigerte Reflexe, Muskelsteife, Koordinationsmangel und/oder gastrointestinale Symptome (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) kommen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ob das Präparat für Sie geeignet ist.
- Nasensprays zur Behandlung einer verstopften Nase (die ein schleimhautabschwellendes Mittel, wie zum Beispiel Oxymetazolin, enthalten)
- Arzneimittel, die den Abbau dieses Präparats im Körper beeinflussen könnten. Dazu gehören:
- Mittel gegen eine HIV-Infektion (zum Beispiel Ritonavir, Nelfinavir, Amprenavir oder Fosamprenavir)
- Mittel gegen Pilzinfektionen (zum Beispiel Ketoconazol, Itraconazol oder Fluconazol)
- Mittel gegen bakterielle Infektionen (zum Beispiel Troleandomycin, Clarithromycin oder Erythromycin)
- „Aprepitant" - ein Mittel gegen Übelkeit
- „Diltiazem" und „Verapamil" - Mittel gegen Bluthochdruck oder Herzprobleme
- Weitere Schmerzmittel, die als Partialagonisten (schwache Aktivatoren)/Antagonisten (Hemmer) bezeichnet werden, wie Buprenorphin, Nalbuphin, Pentazocin. Sie können Symptome eines Entzugssyndroms (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Angstzustände, Schüttelfrost, Zittern und Schweißausbrüche) entwickeln, während Sie diese Arzneimittel anwenden.
- Einige Schmerzmittel gegen Nervenschmerzen (Gabapentin und Pregabalin).
- Wenn einer der oben genannten Umstände auf Sie zutrifft (oder Sie sich nicht sicher sind, ob dies der Fall ist), sprechen Sie bitte vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Über mindestens 15 Minuten nach der Anwendung dürfen Sie kein anderes Nasenspray anwenden.
- Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
- Verzichten Sie während der Behandlung auf Alkoholgenuss, da sich sonst das Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen erhöhen kann.
- Trinken Sie während der Anwendung keinen Grapefruitsaft. Dieser kann den Abbau des Präparates im Körper beeinflussen.
Warnhinweise bei Hilfsstoffen
Warnhinweise bei Hilfsstoffen
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
Wirkstoffe & Inhaltsstoffe
- Fentanyl dihydrogencitrat
- 628,4 µg
- Fentanyl
- 400 µg
- 2-Phenylethanol
- Hilfsstoff
- Mannitol
- Hilfsstoff
- Natrium hydroxid
- Hilfsstoff
- Pektin
- Hilfsstoff
- Saccharose
- Hilfsstoff
- Salzsäure, konzentriert
- Hilfsstoff
- Wasser, gereinigt
- Hilfsstoff
- Propyl 4-hydroxybenzoat
- 0,02 mg Hilfsstoff
Erfahrungsberichte zu PecFent 400ug 8 Sprühstöße, 4 Stk.
Die Produktbewertungen zu PecFent 400ug 8 Sprühstöße beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
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