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Preisvergleich Revlimid 5 mg Hartkapseln, 7 ST

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Produktinformation zu Revlimid 5 mg Hartkapseln

Indikation

  • Was ist das Arzneimittel?
    • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff „Lenalidomid". Dieses Arzneimittel gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die die Funktionsweise des Immunsystems beeinflussen.
  • Wofür wird das Arzneimittel angewendet?
    • Es wird angewendet bei Erwachsenen mit:
      • 1. multiplem Myelom
      • 2. myelodysplastischen Syndromen (MDS)
      • 3. Mantelzell-Lymphom (MCL)
  • Multiples Myelom
    • Ein multiples Myelom ist eine Krebsart, die bestimmte weiße Blutzellen betrifft, die als Plasmazellen bezeichnet werden. Diese Zellen sammeln sich im Knochenmark an und teilen sich unkontrolliert. Dadurch können die Knochen und Nieren geschädigt werden.
    • Das multiple Myelom kann im Allgemeinen nicht geheilt werden. Allerdings können die Anzeichen und Symptome stark abgeschwächt werden oder eine zeitlang sogar ganz verschwinden. In diesem Fall spricht man von einer „Remission".
    • Neu diagnostiziertes multiples Myelom - bei Patienten nach einer Knochenmarktransplantation
      • In diesem Anwendungsgebiet wird das Präparat allein und nach angemessener Erholung von der Transplantation als Erhaltungstherapie angewendet.
    • Neu diagnostiziertes multiples Myelom - bei Patienten, bei denen keine Knochenmarktransplantation durchgeführt werden kann
      • Das Präparat wird zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen:
        • mit dem entzündungshemmenden Arzneimittel „Dexamethason"
        • mit „Melphalan", einem Chemotherapeutikum, und
        • mit „Prednison", ein Arzneimittel, das das Immunsystem unterdrückt.
      • Zu Beginn der Behandlung nehmen Sie diese anderen Arzneimittel zusammen mit Lenalidomid ein, später nehmen Sie nur noch Lenalidomid ein.
      • Wenn Sie 75 Jahre oder älter sind oder wenn Ihre Nierenfunktion mäßig oder stark eingeschränkt ist, wird Sie Ihr Arzt vor Behandlungsbeginn sorgfältig untersuchen.
    • Multiples Myelom - bei Patienten, die zuvor bereits eine Behandlung erhalten haben
      • Lenalidomid wird in Kombination mit dem entzündungshemmenden Arzneimittel „Dexamethason" eingenommen.
      • Das Präparat kann die Verschlimmerung der Anzeichen und Symptome des multiplen Myeloms aufhalten.
      • Es wurde außerdem gezeigt, dass Lenalidomid das Wiederauftreten des multiplen Myeloms nach erfolgter Behandlung verzögert.
  • Myelodysplastische Syndrome und Lenalidomid
    • Unter MDS wird eine Gruppe von verschiedenen Erkrankungen des Blutes und Knochenmarks zusammengefasst. Die Blutzellen entwickeln sich abnormal und können ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen. Die betroffenen Patienten können eine Reihe von Zeichen und Symptomen aufweisen, darunter eine niedrige Zahl roter Blutzellen (Anämie), sie benötigen Bluttransfusionen und haben ein erhöhtes Infektionsrisiko.
    • Lenalidomid wird allein angewendet zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit diagnostizierten MDS, wenn die folgenden Kriterien alle erfüllt sind:
      • Sie benötigen regelmäßige Bluttransfusionen zur Behandlung einer erniedrigten Zahl von roten Blutzellen („transfusionsabhängige Anämie").
      • Sie haben eine Anomalie der Knochenmarkszellen, die als „isolierte Deletion 5q zytogenetische Anomalie" bezeichnet wird. Dies bedeutet, dass Ihr Körper nicht genügend gesunde Blutzellen bilden kann.
      • Andere Behandlungen, die Sie erhalten haben, waren ungeeignet oder nicht ausreichend wirksam.
    • Lenalidomid kann die Anzahl von gesunden roten Blutzellen, die im Körper gebildet werden, erhöhen, indem es die Anzahl der abnormalen Zellen verringert:
      • Dies kann die Anzahl der benötigten Bluttransfusionen senken, möglicherweise sind auch gar keine Transfusionen mehr notwendig.
  • Mantelzell-Lymphom
    • MCL ist eine Krebserkrankung eines Teils des Immunsystems (Lymphgewebe). Sie geht von bestimmten weißen Blutzellen, den sogenannten „B-Lymphozyten" oder B-Zellen, aus. Beim MCL wachsen die B-Zellen in unkontrollierter Weise und reichern sich im Lymphgewebe, im Knochenmark oder im Blut an.
    • Das Präparat wird als Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patienten angewendet, die bereits eine Vorbehandlung mit anderen Arzneimitteln erhalten haben.
  • Wie wirkt Lenalidomid?
    • Lenalidomid wirkt durch Beeinflussung des Immunsystems des Körpers und durch direkten Angriff an der Krebserkrankung. Es wirkt auf verschiedene (Arten und) Weisen:
      • Es unterbindet die Entwicklung der Krebszellen.
      • Es unterbindet das Wachstum von Blutgefäßen im Krebs.
      • Es regt einen Teil des Immunsystems dazu an, die Krebszellen anzugreifen.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie schwanger sind, vermuten, schwanger zu sein, oder eine Schwangerschaft planen, da zu erwarten ist, dass das Präparat dem ungeborenen Kind schadet.
    • wenn Sie schwanger werden können, es sei denn, Sie befolgen alle notwendigen Maßnahmen, die verhindern, dass Sie schwanger werden. Wenn Sie schwanger werden können, wird Ihr Arzt bei jeder Verschreibung festhalten, dass die notwendigen Maßnahmen ergriffen worden sind, und Ihnen dies bestätigen.
    • wenn Sie allergisch gegen Lenalidomid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie vermuten, allergisch zu sein, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
  • Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, dürfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dosierung von Revlimid 5 mg Hartkapseln

  • Die Behandlung mit Lenalidomid muss unter der Aufsicht von Ärzten erfolgen, die Erfahrung in der Behandlung des multiplen Myeloms oder MDS oder MCL besitzen.
    • Bei Anwendung zur Behandlung des multiplen Myeloms bei Patienten, die nicht transplantierbar sind oder zuvor andere Behandlungen erhalten haben, wird es zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen.
    • Bei Anwendung zur Behandlung des multiplen Myeloms bei Patienten nach einer Knochenmarkstransplantation oder zur Behandlung von Patienten mit MDS oder MCL wird es allein eingenommen.
  • Nehmen Sie das Präparat immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wenn Sie Lenalidomid in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen, entnehmen Sie weitere Informationen über deren Anwendung und Wirkungen bitte den jeweiligen Packungsbeilagen.
  • Behandlungszyklus
    • Lenalidomid wird an bestimmten Tagen eines Zeitraums von 4 Wochen (28 Tagen) eingenommen.
      • Jeder Zeitraum von 28 Tagen wird als „Behandlungszyklus" bezeichnet.
      • Je nach dem Tag des Zyklus nehmen Sie eines oder mehrere der Arzneimittel ein. An manchen Tagen nehmen Sie jedoch keines der Arzneimittel ein.
      • Nach Abschluss jedes 28-tägigen Zyklus sollten Sie mit dem nächsten 28-tägigen Zyklus beginnen.
  • Wie viel Lenalidomid ist einzunehmen?
    • Bevor Sie mit der Behandlung beginnen, werden Sie von Ihrem Arzt darüber informiert:
      • wie viel Lenalidomid Sie einnehmen sollen
      • wie viel Sie von den anderen Arzneimitteln einnehmen sollen, die Sie gegebenenfalls in Kombination mit Lenalidomid anwenden
      • an welchen Tagen Ihres Behandlungszyklus Sie das jeweilige Arzneimittel einnehmen sollen.

 

  • Dauer der Behandlung mit Lenalidomid
    • Lenalidomid wird in Behandlungszyklen eingenommen, jeder Zyklus dauert 28 Tage (siehe oben „Behandlungszyklus"). Setzen Sie die Behandlungszyklen fort, bis Ihr Arzt sie beendet.

 

  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie eine größere Menge von Lenalidomid eingenommen haben, als Ihnen verschrieben wurde, teilen Sie dies Ihrem Arzt sofort mit.

 

  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie vergessen haben, Lenalidomid zu Ihrer gewohnten Zeit einzunehmen, und es sind
      • weniger als 12 Stunden vergangen: Nehmen Sie Ihre Kapsel sofort ein.
      • mehr als 12 Stunden vergangen: Nehmen Sie keine Kapsel ein. Nehmen Sie die nächste Kapsel zur gewohnten Zeit am nächsten Tag.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat einnehmen:
      • wenn Sie schon einmal ein Blutgerinnsel hatten - während der Behandlung besteht für Sie in diesem Fall ein erhöhtes Risiko, dass sich Gerinnsel in den Venen und Arterien bilden.
      • wenn Sie Anzeichen einer Infektion wie Husten oder Fieber haben.
      • wenn Sie eine Virusinfektion haben oder früher einmal eine Virusinfektion hatten, insbesondere eine Hepatitis-B-Infektion, Windpocken, Gürtelrose oder eine HIV-Infektion. Falls Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt. Die Behandlung mit dem Präparat kann dazu führen, dass das Virus bei Patienten, die das Virus in sich tragen, wieder aktiviert wird und die Infektion erneut auftritt. Ihr Arzt sollte überprüfen, ob Sie schon einmal eine Hepatitis-B-Infektion hatten.
      • wenn Sie an einer Nierenfunktionsstörung leiden - Ihr Arzt wird in diesem Fall eventuell Ihre Dosis anpassen.
      • wenn Sie einen Herzinfarkt hatten oder wenn bei Ihnen früher einmal Blutgerinnsel aufgetreten sind, wenn Sie rauchen, hohen Blutdruck oder hohe Cholesterinwerte haben.
      • wenn Sie während der Einnahme von Thalidomid (einem anderen Medikament zur Behandlung des multiplen Myeloms) eine allergische Reaktion, wie z. B. einen Hautausschlag, Juckreiz, Schwellungen, Schwindel oder Atembeschwerden, hatten.
      • wenn bei Ihnen schon einmal mehrere der folgenden Symptome gleichzeitig aufgetreten sind: Hautausschlag im Gesicht oder ausgedehnter Hautausschlag, rote Haut, hohes Fieber, grippeartige Symptome, vergrößerte Lymphknoten (Anzeichen einer schweren Hautreaktion, die als „Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen" oder „DRESS" bezeichnet wird, siehe auch Kategorie "Nebenwirkungen").
    • Wenn irgendeiner dieser Punkte auf Sie zutrifft, müssen Sie Ihren Arzt vor Beginn der Behandlung darüber informieren.
    • Wenn Sie an MDS leiden, erhöht sich unter Umständen die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine fortgeschrittenere Erkrankung entwickeln, die als akute myeloische Leukämie (AML) bezeichnet wird. Es ist nicht bekannt, wie Lenalidomid die Wahrscheinlichkeit, dass Sie an einer AML erkranken, beeinflusst. Ihr Arzt wird deshalb gegebenenfalls Untersuchungen durchführen, um nach Anzeichen zu suchen, die eine bessere Vorhersage der Wahrscheinlichkeit für die Entstehung einer AML bei Ihnen während Ihrer Behandlung mit Lenalidomid ermöglichen.
  • Untersuchungen und Kontrollen
    • Vor und während der Behandlung mit dem Präparat werden bei Ihnen regelmäßige Blutuntersuchungen durchgeführt, da Lenalidomid dazu führen kann, dass die Zahl der Blutzellen, die helfen, eine Infektion zu bekämpfen (weiße Blutzellen), und die Zahl der Blutplättchen, die für die Blutgerinnung verantwortlich sind, abnehmen können. Ihr Arzt wird Sie zu einer Blutuntersuchung auffordern:
      • vor der Behandlung,
      • während der ersten 8 Wochen der Behandlung wöchentlich ,
      • danach mindestens einmal monatlich.
      • Für Patienten mit MCL, die Lenalidomid einnehmen
        • Ihr Arzt wird einen Bluttest bei Ihnen anordnen:
          • vor der Behandlung
          • in den ersten 8 Wochen (2 Zyklen) der Behandlung jede Woche
          • danach alle 2 Wochen in den Zyklen 3 und 4
          • danach zu Beginn eines jeden Zyklus und
          • mindestens einmal monatlich
    • Ihr Arzt kann gegebenenfalls prüfen, ob bei Ihnen insgesamt eine große Tumormenge im Körper, einschließlich im Knochenmark, vorliegt. Dies könnte dazu führen, dass die Tumore zerfallen und zu ungewöhnlich hohen Spiegeln von chemischen Substanzen im Blut führen, die wiederum zu Nierenversagen führen können (diesen Zustand bezeichnet man als „Tumorlyse-Syndrom")
    • Ihr Arzt wird Sie gegebenenfalls auf Hautveränderungen wie rote Flecken oder Ausschläge untersuchen.
    • In Abhängigkeit von den Ergebnissen Ihrer Blutuntersuchungen und Ihres Allgemeinzustandes wird Ihr Arzt eventuell die Dosis anpassen oder die Behandlung beenden. Wenn bei Ihnen die Erkrankung erstmals festgestellt wurde, wird Ihr Arzt Ihre Behandlung gegebenenfalls auch unter Berücksichtigung Ihres Alters und weiterer bei Ihnen bereits vorliegender Erkrankungen anpassen.
    • Blutspenden
      • Sie dürfen während der Behandlung und für 1 Woche nach Ende der Behandlung kein Blut spenden.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel wird nicht für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren empfohlen.
    • Ältere Menschen und Patienten mit Nierenproblemen
      • Bei Patienten, die 75 Jahre oder älter sind oder an einer mittelschweren bis schweren Nierenerkrankung leiden, wird der Arzt eine sorgfältige Untersuchung durchführen, bevor die Behandlung beginnt.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Sie dürfen kein Fahrzeug führen und keine Maschinen bedienen, wenn Sie sich benommen, müde, schläfrig oder schwindelig fühlen oder bemerken, dass Sie verschwommen sehen, nachdem sie das Präparat eingenommen haben.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Für Frauen, die Lenalidomid einnehmen
      • Wenn Sie schwanger sind, dürfen Sie Lenalidomid nicht einnehmen, da zu erwarten ist, dass es dem ungeborenen Kind schadet.
      • Sie dürfen nicht schwanger werden, solange Sie Lenalidomid einnehmen. Deshalb müssen Sie zuverlässige Methoden der Empfängnisverhütung anwenden, wenn Sie eine gebärfähige Frau sind (siehe „Empfängnisverhütung") weiter unten.
      • Wenn Sie während der Behandlung mit Lenalidomid schwanger werden, müssen Sie sofort die Behandlung abbrechen und Ihren Arzt informieren.
    • Für Männer, die Lenalidomid einnehmen
      • Wenn Ihre Partnerin schwanger wird, während Sie selbst gerade Lenalidomid einnehmen, müssen Sie Ihren Arzt sofort informieren. Es wird empfohlen, dass auch Ihre Partnerin einen Arzt aufsucht.
      • Auch Sie müssen zuverlässige Methoden der Empfängnisverhütung anwenden (siehe „Empfängnisverhütung") weiter unten.
  • Stillzeit
    • Sie dürfen nicht stillen, während Sie Lenalidomid einnehmen, da nicht bekannt ist, ob Lenalidomid in die Muttermilch übergeht.
  • Empfängnisverhütung
    • Für Frauen, die Lenalidomid einnehmen
      • Vor Beginn der Behandlung müssen Sie Ihren Arzt fragen, ob bei Ihnen die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger werden können, auch wenn Sie denken, dass dies unwahrscheinlich ist.
      • Wenn bei Ihnen die Möglichkeit besteht, dass Sie schwanger werden können,
        • werden bei Ihnen unter Aufsicht Ihres Arztes Schwangerschaftstests durchgeführt (vor jeder Behandlung, alle 4 Wochen während der Behandlung und 4 Wochen nach Ende der Behandlung), außer im Fall einer bestätigten Sterilisation der Eileiter, bei der die Eileiter durchtrennt und verschlossen wurden, damit keine Eizellen mehr in die Gebärmutter gelangen können (Tubensterilisation)
      • UND
        • Sie müssen 4 Wochen vor Behandlungsbeginn, während der Behandlung und bis 4 Wochen nach Ende der Behandlung zuverlässige Methoden der Empfängnisverhütung anwenden. Ihr Arzt wird Ihnen geeignete Verhütungsmethoden empfehlen.
    • Für Männer, die Lenalidomid einnehmen
      • Lenalidomid tritt in die menschliche Samenflüssigkeit über. Wenn Ihre Partnerin schwanger ist oder schwanger werden kann und keine zuverlässigen Verhütungsmethoden verwendet, müssen Sie während der Behandlung und 1 Woche nach Ende der Behandlung Kondome verwenden, auch wenn Sie sich einer Vasektomie unterzogen haben.

Einnahme Art und Weise

  • Schlucken Sie die Kapseln im Ganzen, vorzugsweise mit Wasser.
  • Die Kapseln dürfen nicht zerbrochen, geöffnet oder zerkaut werden.
  • Wenn das Pulver einer zerbrochenen Kapsel mit der Haut in Berührung kommt, müssen Sie die Haut sofort gründlich mit Wasser und Seife waschen.
  • Die Kapseln können mit oder ohne Mahlzeit eingenommen werden.
  • Nehmen Sie Lenalidomid nach Möglichkeit an den vorgesehenen Behandlungstagen etwa zur selben Zeit ein.

Wechselwirkungen bei Revlimid 5 mg Hartkapseln

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Das ist notwendig, weil das Präparat die Wirkung einiger anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Andererseits können auch andere Arzneimittel die Wirkung von Lenalidomid beeinflussen.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal insbesondere dann, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Bestimmte Arzneimittel zur Verhütung einer Schwangerschaft, wie z. B. orale Kontrazeptiva, denn sie können unwirksam werden.
      • Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzproblemen, wie z. B. Digoxin.
      • Bestimmte Arzneimittel zur Blutverdünnung, wie z. B. Warfarin.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe


Cellulose, mikrokristallin
Hilfstoff
Croscarmellose, Natriumsalz
Hilfstoff
Drucktinte
Hilfstoff
  = Schellack
Hilfstoff
  = Propylenglycol
Hilfstoff
  = Eisen (II,III) oxid
Hilfstoff
  = Kalium hydroxid
Hilfstoff
Gelatine
Hilfstoff
Lactose
147 mg Hilfstoff
Magnesium stearat
Hilfstoff
Titan dioxid
Hilfstoff


Erfahrungsberichte zu Revlimid 5 mg Hartkapseln, 7 ST

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