Medikamente Preisvergleich - medizinfuchs.de
Deutschlands Preisvergleich für Medikamente:
  • Medikamente bis zu 70% günstiger kaufen
  • Schnell und unverbindlich Preise vergleichen
  • Tiefpreisgarantie bei 180 Versandapotheken
App für Smartphone » Jetzt downloaden

Günstigste Gesamtbestellung
verschiedener Produkte

Sie benötigen verschiedene Produkte? Der Merkzettel vergleicht den Gesamtpreis aller Produkte und berechnet den günstigsten Anbieter.

  • Leider keine Abbildung verfügbar

VALBERG PR 300 mg Retardtabletten

50 Stk.
  • verschreibungspflichtig
  • PZN: 09016592
  • Rezeptgebühr

    Die Rezeptgebühr für gesetzlich Versicherte beträgt i.d.R. 10% vom Produktpreis und/oder mindestens 5,- bzw. maximal 10,- Euro.

    Unter Umständen kann die tatsächliche Gebühr hiervon abweichen.

    Weitere Informationen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Preisalarm einrichten

Wir informieren Sie per E-Mail, sobald sich der Preis ändert.
Leider keine Abbildung verfügbar

VALBERG PR 300 mg Retardtabletten, 50 Stk.

IIP-Institut f. industrielle Pharmazie F

Aktuell günstigster Preis: 0,00 €

Ab welcher Preisgrenze möchten Sie informiert werden?
Mit dem Klick auf „Preisalarm eintragen“ willige ich in die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten gemäß der Datenschutzerklärung von medizinfuchs.de ein.

Was ist der Preisalarm?

Sie können zu jedem Produkt bei medizinfuchs.de einen Preisalarm setzen. Sobald sich der Preis dieses Produktes verändert, werden Sie von uns per E-Mail benachrichtigt. Weiterhin erhalten Sie wertvolle Tipps und Infos rund um das Thema „Gesundheit“.

Sie können den Preisalarm für das jeweilige Produkt jederzeit wieder deaktivieren. Klicken Sie hierfür nur den Deaktivierungs-Link in der Preisalarm-E-Mail.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Hilfe.

SANICARE Gutschein

* Geben Sie einfach bei Ihrer Bestellung ab € Ihren Gutschein-Code an. Gilt nur für rezeptfreie Produkte (außer Bücher). Gutschein ist nicht mit anderen Geschenken oder Aktionen kombinierbar. Nur einmalig & nicht rückwirkend einlösbar. Keine Barauszahlung möglich. Nur online einlösbar bis 31.12.2026.




Dieses Produkt wird zurzeit von keiner Apotheke oder Shop bei medizinfuchs.de vertrieben.

Bitte wählen Sie ein anderes Produkt aus oder wenden Sie sich an eine Apotheke oder einen Shop.



Produktinformation zu VALBERG PR 300 mg Retardtabletten 3

Indikation

Das Präparat ist für Erwachsene und Kinder ein Mittel zur Behandlung von Anfallsleiden (Antiepileptikum) und ein Mittel zur Behandlung akuter Manien (krankhaft gehobener Stimmung mit vermehrter Aktivität) sowie zur vorbeugenden Behandlung bipolarer Störungen (ausgeprägte Stimmungsschwankungen zwischen krankhaft gehobener Stimmung mit vermehrter Aktivität und einer Stimmungssenkung mit vermindertem Antrieb und Aktivität (Depression)).

Das Arzneimittel wird angewendet zur Behandlung von:

- Den ganzen Körper betreffenden (generalisierten) Anfällen (Absencen, myoklonische und tonisch-klonische Anfälle)

- Anfällen, die einen Teil des Körpers betreffen (fokale Anfälle) und unter Umständen auch auf den ganzen Körper übergehen (sekundär generalisierte Anfälle).

Des Weiteren wird es zusammen mit weiteren Arzneimitteln angewendet bei anderen Anfallsformen, z. B. fokalen Anfällen mit einfacher und komplexer Ausprägung der Erkrankung sowie fokalen Anfällen mit sekundärer Generalisation, wenn diese Anfallsformen auf die übliche Anfalls-Behandlung nicht ansprechen.

- akuten Manien und zur Prophylaxe bipolarer Störungen.

Hinweis:
Bei Umstellung von bisherigen (nicht retardierten) Darreichungsformen auf das Präparat ist auf ausreichende Serumspiegel von Valproinsäure zu achten.

Bei Kleinkindern ist das Arzneimittel nur in Ausnahmefällen erste Wahl. Wenn es vom Arzt verordnet wird, sollte das Arzneimittel nur unter besonderer Vorsicht nach genauer Abwägung von Nutzen und Risiko angewendet werden. Auch sollte das Präparat möglichst nicht zusammen mit anderen Arzneimitteln gegen Anfallsleiden verabreicht werden.

Für Frauen im gebärfähigen Alter kann Valproinsäure (der Wirkstoff des Arzneimittels) manchmal die richtige Wahl sein. Voraussetzung ist eine umfassende Beratung sowie eine sehr sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt.

Kontraindikation

Darf nicht eingenommen werden:
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Valproinsäure oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind
- wenn Sie oder einer Ihrer Angehörigen in der Vergangenheit eine schwere Lebererkrankung hatten
- wenn Sie an einer schwerwiegenden Funktionsstörung der Leber oder Bauchspeicheldrüse leiden
- wenn bei Ihren Geschwistern eine Störung der Leberfunktion während einer Valproinsäure-Behandlung tödlich verlaufen ist
- wenn bei Ihnen zu wenig roter Blutfarbstoff gebildet wird (Porphyrie)
- wenn Sie zu Blutungen neigen

Dosierung von VALBERG PR 300 mg Retardtabletten

Ohne vorherige Rücksprache mit dem Arzt dürfen Sie keine Änderung der Behandlung oder Dosierung vornehmen. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:

Bipolare Störungen:
Die Dosierung wird individuell von Ihrem behandelnden (Fach-)Arzt bestimmt und kontrolliert. Die tägliche Dosierung sollte dem Alter und Körpergewicht entsprechend festgelegt werden.

Initialdosis:
Die empfohlene Initialdosis beträgt 20 mg/kg Körpergewicht Natriumvalproat. Die Dosis sollte so rasch wie möglich bis zur niedrigsten wirksamen Dosis, die den gewünschten klinischen Effekt bewirkt, gesteigert werden.

Erhaltungsdosis:
Die empfohlene Erhaltungsdosis zur Behandlung bipolarer Störungen liegt zwischen 1.000 mg und 2.000 mg Natriumvalproat täglich (entsprechend 3½ bis 6½ Retardtabletten). Die Dosis sollte individuell Ihrem Krankheitsbild angepasst werden.
Eine präventive Behandlung der bipolaren Störung sollte individuell angepasst mit der niedrigsten wirksamen Dosis erfolgen.

Epilepsien:
Die Dosierung wird individuell vom Ihrem behandelnden (Fach-)Arzt bestimmt und kontrolliert. Es wird Anfallsfreiheit bei möglichst niedriger Dosierung, besonders in der Schwangerschaft, angestrebt.

Dosierung:
Es empfiehlt sich ein stufenweiser (einschleichender) Aufbau der Dosierung bis zur optimal wirksamen Dosis.
Die Retardtabletten sind teilbar, wodurch eine individuelle Dosierung ermöglicht wird.
Die Dosis sollte langsam und in kleinen Schritten bis zum Erreichen der am besten wirkenden Dosis erhöht werden. Die volle Wirkung ist in einigen Fällen erst nach 4 bis 6 Wochen zu beobachten. Die Tagesdosen sollten deshalb nicht zu früh über mittlere Werte hinaus gesteigert werden.
Die übliche Tagesdosis beträgt während der Langzeitbehandlung im Allgemeinen:

Kinder, 3 - 6 Jahre (ca. 15 - 25 kg): 400 - 600 mg Natriumvalproat / Tag, 1½ - 2 Retardtabletten

Kinder, 7-14 Jahre (ca. 25 - 40 kg): 750 - 1200 mg Natriumvalproat / Tag, 2½ - 4 Retardtabletten

Jugendliche ab 14 Jahre (ca. 40 - 60 kg): 1000 - 1500 mg Natriumvalproat / Tag, 3 - 5 Retardtabletten

Erwachsene (ab ca. 60 kg): 1200 - 2100 mg Natriumvalproat / Tag, 4 - 7 Retardtabletten

Hinweis: Für Kinder bis zu 3 Jahren sollten vorzugsweise die zur Verfügung stehenden Darreichungsformen mit niedrigerem Wirkstoffgehalt (z. B. Lösung) verwendet werden. Zur Behandlung von Kindern über 3 Jahre steht auch eine höher dosierte Darreichungsform (500 mg - Retardtablette) zur Verfügung

Besondere Patientengruppen:

Wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion oder einem Eiweißmangel im Blut leiden, kann die Wirkung von Valproinsäure (der Wirksubstanz der Tabletten) verstärkt sein. Ihr Arzt muss die Tagesdosis entsprechend anpassen.

Hinweise zur Umstellung der Behandlung:

Falls Sie von einem anderen Arzneimittel mit dem gleichen Wirkstoff oder von einem Arzneimittel mit einem anderen Wirkstoff gegen Anfälle auf eine Behandlung mit Valproinsäure umgestellt werden, erfolgt diese Umstellung nach Anweisungen Ihres behandelnden Arztes.

Bei den meisten Patienten, die mit nicht retardierten Darreichungsformen vorbehandelt wurden, kann die Umstellung auf die retardierte Darreichungsform sofort oder innerhalb weniger Tage erfolgen. Dabei sollte die vorher verabreichte Dosis in gleicher Höhe weiter eingenommen werden. Eine Dosisreduzierung nach Anfallsabnahme ist möglich.

Nehmen Sie Valproinsäure zusätzlich zu einem anderen Arzneimittel gegen Anfälle oder als Ersatz für ein vorher eingenommenes Arzneimittel gegen Anfälle ein, muss die Dosis der bis dahin eingenommenen Arzneimittel sofort gesenkt werden. Falls das vorher angewendete Arzneimittel ganz abgesetzt wird, hat dies ausschleichend zu erfolgen.

Andere Mittel gegen Anfälle beschleunigen die Ausscheidung von Valproinsäure aus dem Körper. Wenn diese Arzneimittel abgesetzt werden, steigt die Konzentration von Valproinsäure im Blut langsam an. Die Valproinsäure-Konzentration muss daher 4 bis 6 Wochen lang kontrolliert und die Dosis der Valproinsäure-Retardtabletten bei Bedarf gesenkt werden.

Behandlungsdauer:

Die Behandlung von Anfallsleiden und bipolaren Störungen ist grundsätzlich eine Langzeitbehandlung.
Über die Behandlungsdauer, Dosierung und das Beenden der Behandlung sollte ein Facharzt unter Berücksichtigung Ihres persönlichen Krankheitsverlaufs entscheiden.
Im Regelfall wird Ihr Arzt eine Verringerung der Dosis oder ein Absetzen des Arzneimittels frühestens nach 2- bis 3-jähriger Anfallsfreiheit erwägen.
Kinder können der Dosis pro kg Körpergewicht entwachsen.
Die Erfahrungen in der Langzeitanwendung sind, insbesondere bei Kindern unter 6 Jahren, begrenzt.

Überdosierung:

Wenn Sie zu viel eingenommen haben, nehmen Sie oder Ihre Angehörigen sofort Kontakt zu einem Arzt auf (z. B. Vergiftungsnotruf).
Symptome einer Überdosierung können sein:
Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Koma mit verminderter Muskelspannung, verminderte Reflexe, Pupillenverengung sowie eingeschränkte Atem- oder Herzfunktion.
Darüber hinaus riefen hohe Dosen bei Erwachsenen wie bei Kindern Nebenwirkungen wie erhöhte Anfallsneigung oder Verhaltensänderungen hervor.

Vergessene Einnahme:

Keinesfalls dürfen Sie die vergessene Dosis durch die Einnahme der doppelten Menge ausgleichen. Bitte nehmen Sie dann Ihr Arzneimittel weiter so ein, wie es verordnet ist.

Behandlungsabbruch / Dosisänderung:

Sie dürfen auf keinen Fall die Behandlung mit Valproinsäure eigenmächtig verändern, unterbrechen oder vorzeitig beenden. Bitte sprechen Sie vorher mit Ihrem behandelnden Arzt, wenn Nebenwirkungen oder eine Änderung in Ihrem Krankheitsbild eintreten. Sie können sonst den Behandlungserfolg gefährden und erneut Anfälle auslösen.





Patientenhinweise

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich:

- wenn Sie früher eine Schädigung des Knochenmarks hatten; in diesem Fall ist eine häufige ärztliche Überwachung erforderlich (Blutbildkontrollen).
- wenn Sie an einem systemischen Lupus erythematodes (eine Reaktion der körpereigenen Abwehr gegen eigenes Bindegewebe) leiden.
- wenn Sie an einer Stoffwechselerkrankung, insbesondere einer angeborenen Enzymmangelkrankheit leiden.

Während der Behandlung mit Valproinsäure kann es zu einem Anstieg von Ammoniak im Blut kommen (Hyperammonämie). Suchen Sie deshalb bitte beim Auftreten folgender Symptome Ihren Arzt auf: Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Erbrechen, niedriger Blutdruck oder bei Zunahme der Anfälle. Ihr Arzt sollte dann die Serumspiegel von Ammoniak und Valproinsäure bestimmen; gegebenenfalls ist die Dosis von Valproinsäure zu verringern.
Bei Verdacht auf eine bereits bestehende enzymatische Störung in Ihrem Stoffwechsel sollte der Ammoniakserumspiegel bereits vor Beginn der Therapie mit Valproinsäure bestimmt werden.

- wenn Sie an einer eingeschränkten Nierenfunktion und/oder an Eiweißmangel im Blut leiden. In diesem Fall kann es sein, dass Ihr Arzt die Dosis verringert, um den Gehalt an Valproinsäure in Ihrem Blut zu senken.
- wenn Sie einen chirurgischen oder zahnärztlichen Eingriff (z. B. das Ziehen eines Zahns) planen. Da eine Einnahme von Valproinsäure die Neigung zu Blutungen erhöhen kann, muss Ihr Arzt darüber informiert werden, dass Sie Valproinsäure einnehmen, damit er die Blutgerinnung überprüft.
- wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel einnehmen, die die Blutgerinnung hemmen (z. B. Vitamin-K-Antagonisten), können Sie verstärkt zu Blutungen neigen. Die Blutgerinnung muss deshalb regelmäßig überprüft werden.
- wenn Sie gleichzeitg Arzneimittel mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure („ASS") einnehmen. Dies kann zu einer Erhöhung der Konzentration an Valproinsäure (dem Wirkstoff der Retardtabletten) im Blut führen .

Kinder:

Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich bei:
- Kleinkindern, die gleichzeitig andere Arzneimittel gegen Anfallsleiden einnehmen,
- mehrfachbehinderten Kindern und Jugendlichen mit schweren Anfallsformen.
Säuglinge und Kinder dürfen Valproinsäure und Acetylsalicylsäure bei fieberhaften Erkrankungen nicht einnehmen, Jugendliche nur mit ausdrücklicher ärztlicher Anweisung.

Warnhinweis:

Gelegentlich sind schwere Schädigungen der Leber, selten Schädigungen der Bauchspeicheldrüse beobachtet worden. Patienten, insbesondere Säuglinge, Kleinkinder und Kinder, müssen diesbezüglich, besonders in den ersten sechs Monaten der Behandlung, ärztlich in kürzeren Abständen überwacht werden.

Eine Schädigung der Leber und/oder Bauchspeicheldrüse kann z. B. bei folgenden Beschwerden vorliegen:
- erneutes Auftreten von Anfällen oder Zunahme der Häufigkeit bzw. der Schwere von Anfällen,
- Bewusstseinsstörungen mit Verwirrtheit,
- Unruhe,
- Bewegungsstörungen,
- körperliches Unwohlsein und Schwächegefühl,
- Appetitverlust,
- Abneigung gegen gewohnte Speisen, Abneigung gegen Valproinsäure,
- Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen,
- Teilnahmslosigkeit,
- auffällig häufig Blutergüsse (Hämatome), Nasenbluten
- Wasseransammlung (Ödeme) in einzelnen Körperteilen oder dem gesamten Körper.

Sind diese Beschwerden anhaltend oder schwer, müssen Sie einen Arzt benachrichtigen, damit dieser über die weitere Behandlung entscheidet.

Maßnahmen zur Früherkennung bei einer Schädigung der Leber- und/oder Bauchspeicheldrüse:
Vor Behandlungsbeginn soll durch Ihren Arzt eine ausführliche Befragung und Untersuchung (insbesondere hinsichtlich Stoffwechselstörungen, Erkrankung der Leber oder Bauchspeicheldrüse, Blutbild und Gerinnungsstörungen) erfolgen.
Vier Wochen nach Behandlungsbeginn sollte eine erneute Untersuchung durchgeführt werden.

Wenn Sie ohne Beschwerden sind, der Arzt stellt jedoch 4 Wochen nach Beginn der Behandlung erhöhte Blutwerte fest, sollte eine Kontrolle drei Mal im Abstand von maximal 2 Wochen, dann ein Mal pro Monat bis zum 6. Behandlungsmonat durchgeführt werden.

Eltern/Bezugspersonen sollten bei Auffälligkeiten unabhängig von diesem Zeitplan sofort den behandelnden Arzt informieren.

Bei Jugendlichen (etwa ab dem 15. Lebensjahr) und Erwachsenen sind im ersten Halbjahr monatliche Kontrollen der Behandlung und der Blutwerte sowie in jedem Fall vor Behandlungsbeginn zu empfehlen.

Nach 12-monatiger Behandlung ohne Auffälligkeiten sind nur noch 2 - 3 ärztliche Kontrollen pro Jahr erforderlich.

Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Valproinsäure behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.

Hinweis:
Zu Beginn der Behandlung kann eine Gewichtszunahme auftreten. Kontrollieren Sie regelmäßig Ihr Gewicht, und vereinbaren Sie - falls erforderlich - mit Ihrem Arzt geeignete Maßnahmen.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Sie dürfen sich nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen.
Nebenwirkungen wie z. B. Schläfrigkeit oder Verwirrtheit können auftreten:
- zu Beginn einer Behandlung mit Valproinsäure,
- bei höherer Dosierung,
- bei gleichzeitiger Einnahme anderer, ebenfalls auf das Zentralnervensystem wirkender Arzneimittel.
Ihr Reaktionsvermögen kann dadurch so weit verändert sein, dass - unabhängig von der Auswirkung des zu behandelnden Grundleidens - die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen vermindert wird. Dies gilt in verstärktem Maße zusammen mit Alkohol.

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Schwangerschaft

Information für Frauen im gebärfähigen Alter:

Eine ungewollte Schwangerschaft bei Frauen, die Valproinsäure einnehmen, ist nicht erwünscht. Sie sollten während der Einnahme eine wirksame Verhütungsmethode anwenden und Ihren behandelnden Arzt zu Rate ziehen, bevor Sie eine Schwangerschaft planen. Die Wirkung von empfängnisverhütenden Hormonpräparaten („Pille") wird durch Valproinsäure (dem Wirkstoff desd Präparates) nicht beeinflusst.

Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt bzw. Facharzt für Epilepsie über Schwangerschaft und Epilepsie sprechen. Dieses Gespräch soll sicherstellen, dass Sie und Ihr Arzt sich einig sind, ob Sie im Falle einer Schwangerschaft das Arzneimittel weiter einnehmen sollten.

Frauen, die mit Arzneimitteln gegen Anfallsleiden behandelt werden, haben gegenüber unbehandelten Frauen ein erhöhtes Risiko, Kinder mit Fehlbildungen zu gebären. Die Wahrscheinlichkeit solcher Missbildungen ist bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Mittel gegen Anfallsleiden erhöht.

Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft Valproinsäure eingenommen haben, können eine verzögerte Entwicklung aufweisen.

Das Risiko einer Fehlbildung der Wirbelsäule und/oder des Rückenmarks beim werdenden Kind ist bei der Einnahme von Valproinsäure während der Schwangerschaft erhöht. Jedoch können Fehlbildungen des Fetus, die sich in der Frühschwangerschaft entwickeln, mit verschiedenen Untersuchungsmethoden entdeckt werden (Ultraschall und Laborkontrollen).

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind bzw. vermuten, schwanger zu sein, und gleichzeitig Valproinsäure einnehmen oder verordnet bekommen haben.

Informationen für Frauen, die eine Schwangerschaft planen oder die unter der Therapie mit Valproinsäure schwanger werden (siehe auch Information für Frauen im gebärfähigen Alter):

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt umfassend beraten, bevor Sie eine Schwangerschaft planen, damit Ihr Arzt Ihre Behandlung entsprechend anpassen und Ihre Schwangerschaft betreuen kann.

Bereits bei der Planung einer Schwangerschaft bzw. wenn Sie vermuten oder wissen, dass Sie schwanger sind, sollten Sie Folsäure (5 mg/Tag) einnehmen, um das Risiko von Fehlbildungen zu vermindern.

Falls eine Behandlung bei einer eingetretenen Schwangerschaft unvermeidlich ist, soll, vor allem in der Frühschwangerschaft (zwischen dem 20. bis 40. Schwangerschaftstag), die niedrigste mögliche Dosis eingenommen werden. Die Tagesdosis sollten Sie aufgeteilt auf mehrere Gaben über den Tag einnehmen. Hohe Spitzenkonzentrationen der Wirksubstanz (Valproinsäure) im Blut werden so vermieden und die Valproinsäure im Blut zeigt eine möglichst gleichmäßige Konzentration im Tagesverlauf.

Unterbrechen Sie die Behandlung mit Valproinsäure während einer Schwangerschaft nicht ohne Zustimmung durch Ihren Arzt. Ein plötzlicher Abbruch der Behandlung bzw. eine unkontrollierte Verminderung der Dosis kann zu epileptischen Anfällen führen, die Ihnen und/oder dem Ungeborenen Schaden zufügen.

Wenn Sie während der Schwangerschaft Valproinsäure eingenommen haben, sollen beim Neugeborenen wegen möglicher Störungen der Blutgerinnung die Gerinnungswerte (Blutplättchen, Fibrinogen und Gerinnungsfaktoren) untersucht und Gerinnungstests durchgeführt werden.

Stillzeit:

Valproinsäure (der Wirkstoff desd Präparates) tritt in die Muttermilch über. Die Mengen sind jedoch gering und bedeuten im Allgemeinen kein Risiko für das Kind, so dass ein Abstillen in der Regel nicht nötig ist. Jedoch sollten Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen.

Einnahme Art und Weise

Sie können die Tagesdosis auf 2 - 4 Einzeldosen verteilen.

Sie sollten die Tabletten möglichst 1 Stunde vor den Mahlzeiten (morgens nüchtern) unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) einnehmen. Sie sollten keine kohlensäurehaltigen Getränke wie Mineralwasser oder Ähnliches zum Einnehmen der Tabletten verwenden.

Wechselwirkungen bei VALBERG PR 300 mg Retardtabletten

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Sagen Sie Ihrem Arzt vor allem, wenn Sie eines der in den folgenden Abschnitten genannten Arzneimittel einnehmen:

Die Wirkung und manchmal die Nebenwirkungen von Valrpoinsäure werden verstärkt durch:
- Felbamat (Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen),
- Cimetidin (Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschwüren),
- Erythromycin (Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen),
- Acetylsalicylsäure (Arzneimittel zur Behandlung von Fieber und Schmerzen) kann die Blutungsneigung und die Gefahr von Leberschäden erhöhen. Die gleichzeitige Anwendung von Valproinsäure und Acetylsalicylsäure ist besonders bei Säuglingen und Kindern zu vermeiden.

Die Wirkung von Valproinsäure wird abgeschwächt durch:
- Phenobarbital, Primidon, Phenytoin, Carbamazepin (andere Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen),
- Mefloquin (Arzneimittel zur Behandlung von Malaria),
- Carbapenem-haltige Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen wie Imipenem, Panipenem und Meropenem). Sie sollten die gleichzeitige Anwendung von Valproinsäure und Carbapenem-haltigen Arzneimitteln vermeiden, da diese die Wirkung von Natriumvalproat herabsetzt.

Die Wirkung von Valproinsäure kann verstärkt oder abgeschwächt werden durch:
- Fluoxetin (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen).

Valproinsäure verstärkt die Wirkung und manchmal die Nebenwirkungen von:
- Phenobarbital, Primidon, Phenytoin, Carbamazepin, Lamotrigin, Felbamat (andere Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen),
- Neuroleptika (Arzneimittel zur Behandlung von seelischen Erkrankungen),
- Benzodiazepinen (Arzneimittel zur Linderung von Angst- und Spannungszuständen),
- Barbituraten (Beruhigungsmittel),
- MAO-Hemmern (Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen) sowie anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen,
- Codein (Arzneimittel zur Behandlung von Husten),
- Zidovudin (Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen),
- Arzneimitteln mit gerinnungshemmender Wirkung (z. B. Vitamin-K-Antagonisten oder Acetylsalicylsäure). Es kann zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen.

Bei Kindern kann der Serumspiegel von Phenytoin (anderes Arzneimittel gegen Anfallsleiden) bei gleichzeitiger Verabreichung von Clonazepam (Benzodiazepin, angst- und spannungslösendes Arzneimittel sowie Arzneimittel gegen Anfallsleiden) und Valproinsäure erhöht werden.

Bei gleichzeitiger Behandlung von valproinsäurehaltigen Arzneimitteln und Clonazepam (weiteres Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen) trat bei Patienten mit Anfällen vom Absence-Typ (spezielle Anfallsform) ein länger dauernder Dämmerzustand (Absence-Status) auf.

Bei einer Patientin mit schizoaffektiver Störung (seelische Störung) trat bei gleichzeitiger Behandlung mit Valproinsäure, Sertralin (Antidepressivum) und Risperidon (Neuroleptikum) eine Katatonie (Zustand starren Verhaltens, der durch Außenreize nicht zu beenden ist) auf.

Sonstige Wechselwirkungen:
- Die Wirkung von empfängnisverhütenden Hormonpräparaten („Pille") wird nicht vermindert.
- Bei Diabetikern kann eine Untersuchung auf Keton-Körper im Urin zu falschen Ergebnissen führen.
- Andere Arzneimittel, die die Leber belasten (einschließlich Alkohol), können das Risiko von Leberschäden erhöhen.

Ihr Arzt wird feststellen, ob gleichzeitig angewendete Arzneimittel abgesetzt werden sollen oder die Behandlung weitergeführt werden darf.

Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken:
Wenn Sie Alkohol trinken, kann die Wirkung von Valproinsäure beeinträchtigt sowie die Nebenwirkungen verstärkt werden. Meiden Sie deshalb das Trinken von Alkohol während der Behandlung.






Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Erfahrungsberichte zu VALBERG PR 300 mg Retardtabletten, 50 Stk.

Die Produktbewertungen zu VALBERG PR 300 mg Retardtabletten beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Es sind noch keine Erfahrungsberichte vorhanden.
Helfen Sie anderen Nutzern und schreiben Sie einen Erfahrungsbericht!

Zuletzt angesehene Produkte

Sitemap / Inhaltsverzeichnis

Sicherheit & Vertrauen