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Schwangerschaft: Wenn ein neues Leben auf dem Weg ist

Schwangerschaft
"Eine Schwangerschaft ist so, als würde Dir jemand ein Geschenk machen und sagen, dass du erst in neun Monaten aufmachen darfst."

Von den ersten Anzeichen, schwanger zu sein, über den wachsenden Bauch, bis hin zur Niederkunft entwickeln sich Mutter, Vater und Baby enorm. Es vergehen Wochen, etliche Untersuchungen und Schwangerschaftsbeschwerden, bis das Kind soweit entwickelt ist, dass es auf die Welt kommen kann. Alle Informationen rund um die Themen Kinderkriegen, die Anzeichen in der Frühschwangerschaft und wie Sie bemerken, dass Sie schwanger sind, sowie Tipps gegen Übelkeit und Sodbrennen erhalten Sie hier.

Wie bemerkt man, dass man schwanger ist?

schwangerschaftstest bei ersten anzeichen einer Schwangerschaft

Vom Kinderwunsch bis zur "erfolgreichen" Befruchtung kann es eine Weile dauern. Hat sich ein Paar erst einmal vorgenommen, eine Familie zu gründen, kann diese Zeit recht langatmig werden. Monat für Monat, Woche für Woche warten sie auf das Ausbleiben der Periode, hoffen auf einen positiven Schwangerschaftstest und analysieren die möglichen ersten Hinweise. Dabei stellt sich die Familie oftmals die Frage: Was sind frühe Anzeichen einer Schwangerschaft? Und die Antwort lautet: Das ist bei jeder Schwangeren anders.

Typische Anzeichen sind:
Ziehen in der Brust, Übelkeit, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Heißhunger und unübliche Gelüste nach Lebensmitteln, Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel oder Gerüche, das wohl deutlichste Zeichen: das Ausbleiben der Periode und ein positiver Schwangerschaftstest.

Tipps gegen Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen

 Übelkeit und Erbrechen:
Gerade im ersten Schwangerschaftsdrittel geht es vielen Frauen, oft morgens nach dem Aufstehen schlecht. Ein kleiner Trost: In der Regel dauert das Unwohlsein nicht bis zur Geburt an.
  1. Geben Sie sich vor dem Aufstehen Zeit, um wach zu werden und den Kreislauf hochzufahren.
  2. Gönnen Sie sich genügend Pausen, wenn Sie von Abgeschlagenheit und Müdigkeit überrannt werden. 
  3. Zwieback am Bett kann helfen: Nehmen Sie den ein oder anderen Bissen zu sich, bevor Sie aufstehen.
  4. Achten Sie auf Ihre Ernährung und trinken Sie viel, damit Sie nicht dehydrieren, falls Sie sich viel übergeben müssen. Am besten hilft lauwarmes Wasser ohne Kohlensäure gegen Übelkeit.
Sodbrennen:
Gerade im letzten Schwangerschaftsdrittel, wenn die Gebärmutter gegen den Magen drückt, leidet die werdende Mutter oft unter Sodbrennen. Normalerweise ist Sodbrennen ungefährlich und bleibt folgenlos für das Baby. Die Schwangere ist aber in ihrem allgemeinen Wohlbefinden beeinträchtigt, überdies kann die aufsteigende Magensäure den in der Schwangerschaft anfälligen Zähnen schaden. Es ist daher wichtig, etwas dagegen zu unternehmen:
  • Bei leichten Symptomen helfen trockenes Brot und Milch: Die Milch sollte am besten lauwarm und langsam getrunken werden.
  • Ruhe und Entspannung, vor allem nach dem Essen, können Sodbrennen vorbeugen.
  • Wenn Hausmittel nicht wirken: Medikamente zur Regulierung der Magensäure sind in der Schwangerschaft grundsätzlich nach Rücksprache mit dem Arzt einzunehmen.
Schwangerschaft

Was sollte man nicht essen, wenn man schwanger ist?

Eine vollwertige Ernährung bis zur Geburt ist der Schlüssel zu einem gesunden Leben, insbesondere wenn man schwanger ist. Während eine ausreichende Zufuhr von Mineral- und Nährstoffen eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Kindes spielt, gibt es eine Reihe von Lebensmitteln und Getränken, die für werdende Mütter nicht empfohlen sind und dem Baby schaden könnten:
  • Alkohol und Zigaretten
  • sind für das Kind und seine Entwicklung besonders schädlich,
  • zu viel Zucker und zuckerhaltige Getränke (achten Sie auch auf versteckten Zucker, bspw. in Fertiggerichten), 
  • rohe tierische Produkte, wie Fleisch, Fisch, Rohmilchkäse, Honig, usw. schaden dem Kind,
  • scharfes Essen kann Sodbrennen verursachen,
  • verpackte Salate, denn diese weisen häufig eine hohe Keimbelastung auf,
  • eine vegetarische oder gar vegane Ernährung ist für schwangere Frauen nicht zu empfehlen,
  • einige Kräuter und pflanzliche Produkte: Sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt, um eine Übersicht zu erhalten!

Wie lange dauert eine Schwangerschaft?

neugeborenes Kind

Die Frage nach der Dauer einer Schwangerschaft ist nicht einfach in einer Wochenzahl auszudrücken. Im Durchschnitt vergehen von der Befruchtung bis zur Geburt 38 Schwangerschaftswochen (SSW), erst dann spricht man von einem Baby, das "geburtsreif" ist. Was zunächst etwas verwirrend klingt, die Berechnung aber vereinfacht: Der Gynäkologe und die Hebamme rechnen mit 40 Schwangerschaftswochen, und zwar vom ersten Tag der letzten Periode an.

Natürlich kann die Befruchtung erst mit dem Eisprung vonstattengehen, dieser Tag ist aber in den seltensten Fällen genau zu bestimmen. In den ersten beiden SSW besteht also noch gar keine Schwangerschaft, sie werden aber der Einfachheit halber mitgezählt. Anhand des ersten Tages der letzten Periode kann der voraussichtliche Termin der Geburt errechnet werden, an dem allerdings nur rund vier Prozent der Kinder das Licht der Welt erblicken.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Schwangerschaft

Bei einem positiven Schwangerschaftstest sollte Sie umgehend Ihren Frauenarzt konsultieren, um eine intakte Schwangerschaft bestätigen zu lassen. Ein positives Ergebnis bedeutet zwar immer, dass Sie empfangen haben, allerdings kann es sich in seltenen Fällen auch um eine Eileiterschwangerschaft handeln. Frühzeitig erkannt verläuft diese Diagnose aber in der Regel ohne Komplikationen.
Paare mit bislang unerfülltem Kinderwunsch sollten versuchen, sich nicht unter Druck zu setzen. Die Psyche hat, so sind sich Frauenärzte einig, einen großen Einfluss auf die Empfängnis. Themen, wie ein unerfüllter Kinderwunsch oder Angst vor Unfruchtbarkeit sollten Sie mit Ihrem Gynäkologen besprechen. Er kann die nötigen Untersuchungen vornehmen.

Wann wird eine Geburt eingeleitet?

Manche Schwangerschaften dauern 38 Wochen, andere 42. Bei Säuglingen, die in diesem Zeitfenster geboren werden, spricht man trotzdem von termingerechten Geburten.Geburten, die bereits vor der 38. SSW stattfinden, werden als Frühgeburten bezeichnet. Je später das Baby (vor der 40. SSW) auf die Welt kommt, desto höher sind die Chancen, dass es überlebt und gesund ist.
Ist die 41. Woche überschritten und noch keine Anzeichen für Geburtswehen zu erkennen, wird die Geburt häufig eingeleitet. Je nach gesundheitlichem Zustand der Mutter und des Babys kann die Einleitung auf natürliche, sanfte Weise durchgeführt werden oder mit Hilfe eines hochwirksamen Wehentropfs.
Die Meinungen über den Zeitpunkt der Einleitung gehen auseinander. Während einige Gynäkologen und Hebammen darauf bestehen, spätestens sieben Tage, also in der 42. Woche, nach dem errechneten Termin die Wehen künstlich einzuleiten, möchten andere den Verlauf von Mutter und Kind abhängig machen.

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