um Ihnen den optimalen Service zu bieten und durch Analysen unsere Webseiten zu verbessern.
Wir verwenden zudem Cookies von Drittanbietern für Analyse und Marketing, wenn Sie uns
mit Klick auf „Akzeptieren" Ihr Einverständnis geben.
Sie können Ihre Einwilligung jederzeit
oder widerrufen.
Information hierzu finden Sie in unserer
Datenschutzerklärung (öffnet in neuem Tab).
Die in unserer Datenschutzerklärung gesondert genannten Dienstleister verarbeiten Ihre Daten auch
in den USA.
In den USA besteht kein vergleichbares Datenschutzniveau wie in Europa.
Es ist möglich,
dass staatliche Stellen auf personenbezogene Daten zugreifen, ohne dass wir oder Sie davon erfahren.
Eine Rechtsverfolgung ist möglicherweise nicht erfolgversprechend.
Bitte beachten Sie, dass technisch notwendige Cookies gesetzt werden müssen, um die Webseite zu betreiben.
Moringa oleifera gilt als Alleskönner bei Alltagsbeschwerden und wird in Indien auch als Wunderbaum oder grüner Diamant bezeichnet. Die nährstoffreichen Blätter des Baumes werden bereits seit mehr als 5000 Jahren in der ayurvedischen Medizin verwendet. Sie helfen bei Mangelernährung, Kopfschmerzen, Entzündungsneigung, Hautinfketionen sowie Fieber und Durchfall.
Herkunft und Vorkommen
Der in Europa auch unter der Bezeichnung Meerrettichbaum bekannte Moringa oleifera war ursprünglich in der Himalayaregion im nordwestlichen Indien beheimatet. Während der Kolonialzeit wurde der schnell wachsende und leicht zu kultivierende Baum von den Briten im gesamten Kolonialreich verbreitet und ist heute weltweit in den tropischen und subtropischen Regionen Afrikas, Arabiens, der karibischen Inseln sowie Südostasiens heimisch.
Die meisten Inhaltsstoffe stecken in den Blättern
Verwendet werden insbesondere die Blätter des Baumes, da diese einen besonders hohen Gehalt an Proteinen, Mineralstoffen und Vitaminen enthalten. Für das Blattpulver werden die Blätter geerntet, getrocknet, anschließend gemahlen und so haltbar gemacht. Produkte aus biologischem Anbau sind schonender verarbeitet als Produkte aus industrieller Massenverarbeitung. Sie verfügen daher in aller Regel nicht nur über weniger Schadstoffe, sondern auch über mehr Nähr- und Vitalstoffe.
Inhaltsstoffe und ihre Funktion
Moringa oleifera gilt als Superfood, da dessen Blätter eine Reihe wertvoller Vital- und Nährstoffe enthalten. Zu diesen gehören insbesondere:
Aminosäuren (18 von 20 Aminosäuren): u. a. bedeutend für Enzym- und Hormonsynthese, Zell- und Knochenaufbau und das Immunsystem
Antioxidantien: schützen vor freien Radikalen und damit die Zellen vor oxidativem Stress
Vitamin A: unterstützt das normale Sehvermögen
Vitamin C: stärkt das Immunsystem
Calcium: trägt zum gesunden Zahn- und Knochenaufbau bei
Magnesium: unterstützt die Zellregeneration, Energiegewinnung und Sauerstoffnutzung
Kalium: trägt zum normalen Stoffwechsel sowie zur normalen Nervenfunktion bei
Eisen: unterstützt die Sauerstoffversorgung der Zellen
Zink: unterstützt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend
Omega-3-Fettsäuren: tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei
Zeatin (= abwehrstärkendes und wachstumsförderndes Pflanzenhormon): hemmt den Abbau der Nährstoffe in den Blättern
Darreichungsformen
Die Blätter des Moringa oleifera Baumes können vielfältig genutzt und verarbeitet werden. Mittlerweile sind eine ganze Reihe von Moringa Produkten auf dem Markt. Als Nahrungsergänzungsmittel werden vorrangig das Blatt- beziehungsweise Vollblattpulver in Form von Kapseln, Tabletten, Presslingen oder direkt als Pulver angeboten. Auch Moringa Tee ist im Handel erhältlich. Dieser wird zudem häufig gemeinsam mit anderen Kräutern und Heilpflanzen angeboten. Hierzu gehört beispielsweise der duowell Bio Moringa Detoxtee von Globovita, der Moringa mit Detox-Kräutern wie Ingwer, Löwenzahn und Zitronenmyrte kombiniert. Das aus den Samen gewonnene Öl kommt in Seifen, Salben und anderen Kosmetika zur Anwendung.
Anwendung als Tee
Brühen Sie Ihren Moringa Tee auf, indem Sie einen Filterbeutel oder ein bis Teelöffel losen Tees mit 200 ml heißen Wassers (etwa 85 °Celsius) übergießen. Lassen Sie den Tee zwischen sieben und zehn Minuten ziehen, bevor Sie diesen trinken. Sie können den Tee heiß oder als Eistee genießen und nach Wunsch süßen. Äußerlich können Sie Moringa Tee übrigens auch bei Hautproblemen anwenden.
Anwendung als Pulver
Vom Moringa Pulver nehmen Sie in aller Regel ein bis zwei gehäufte Teelöffel am Tag ein. Diese können Sie in eine Flüssigkeit (etwa 250 ml pro Teelöffel) einrühren oder über eine Ihrer Speisen streuen und verzehren. Gern wird das Pulver auch in grünen Smoothies verrührt und getrunken. Aber auch Suppen und Salate können mit dem Pulver angereichert werden. Traditionell wird das Pulver übrigens in Reisgerichten, insbesondere in Speisen mit Spinat, verwendet.
Anwendung als Kapseln und Tabletten
Moringa Kapseln und Tabletten eignen sich besonders gut für die schnelle Anwendung unterwegs. Hierzu nehmen Sie zumeist zwei- bis dreimal jeweils eine Kapsel beziehungsweise vier Tabletten mit reichlich Flüssigkeit ein.
Anwendergruppen
Moringa eignet sich vor allem für all diejenigen, die einen erhöhten Bedarf an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen aufweisen. Einen erhöhten Bedarf zeigen häufig: