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Haarausfall bei Frauen – Mittel gegen weiblichen Haarverlust

Haarausfall bei Frauen – Mittel gegen weiblichen Haarverlust
Übermäßiger Haarverlust hat viele Ursachen. Die Palette reicht von Nährstoffmangel, Pflegefehlern über Hormonstörungen und erblicher Veranlagung. 

Ursachen von Haarausfall bei Frauen

Jede Frau verliert pro Tag zwischen 60 und 100 Haare. Das ist normal und kein Grund zur Sorge. Sofern über einen längeren Zeitraum hinweg mehr Haare ausfallen oder gar büschelweise ausgehen, könnte es sich um krankheitsbedingten Haarausfall handeln, der rasch behandelt werden muss.

Je nach Veranlagung besitzt jede Frau zwischen 90.000 und 150.000 Kopfhaare. Der tägliche Verlust von bis zu 100 Haaren ist ein natürlicher Vorgang, der alle Frauen gleichermaßen betrifft. Ursache ist der Wachstumszyklus der Haare, der sich aus drei Phasen zusammensetzt:
  1. Wachstumsphase von zwei bis sechs Jahren, wobei jedes Haar pro Monat rund einen Zentimeter wächst.
  2. Übergangsphase von ein bis zwei Wochen.
  3. Ruhephase von zwei bis vier Wochen, an deren Ende das Haar ausfällt.
Im Zuge des natürlichen Alterungsprozesses verkürzt sich dieser Zyklus, sodass die Haare mit zunehmendem Alter weniger werden. Demnach fühlt sich der Haarschopf einer älteren Frau "dünner" an, als der eines jungen Mädchens.
wachstumsphase Haare

Ernährungsbedingter Haarausfall bei Frauen

Obwohl in den modernen Industriestaaten kaum Menschen an Nährstoffmangel leiden, können in bestimmten Lebensphasen einer Frau dennoch Mangelerscheinungen auftreten, die zu einem verstärkten Haarverlust führen. Die häufigsten Ursachen sind:
  • Eisenmangel aufgrund einer Radikaldiät, während der Periode oder nach einer Entbindung.
  • Eiweißmangel aufgrund einseitiger Ernährungsweise, etwa im Rahmen einer veganen Ernährungsweise.
  • Essstörungen, wie Bulimie oder Magersucht verursachen häufig Mangelerscheinungen. Dem Körper und somit auch den Haaren fehlen dann, neben genügend Eiweiß und Eisen, auch überlebenswichtiges Zink, Biotin sowie Vitamin B12.
Ernährungsbedingter Haarverlust entwickelt sich schleichend innerhalb weniger Monate. In den meisten Fällen lässt er sich durch den Umstieg auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Spurenelementen stoppen bzw. wieder rückgängig machen. Entsprechende Nahrungsergänzungsmittel in Form von Tabletten, Kapseln oder Liquides helfen beim Überbrücken der akuten Phase.

Ursachen

  • Stärke und Dauer des Haarausfalls
  • aktuelle Krankheiten und Medikamenteneinnahme
  • aktuelle oder zurückliegende Lebensumstände
  • verwandtschaftliche Situation
  • Veränderungen im Zyklus,
  • Ausbleiben der Periode
  • Schwangerschaften und Geburten
  • hormonelle Verhütungsmittel
  • bestehende Menopause

Diagnosemöglichkeiten

  • Blickdiagnose
  • Zupftest
  • mikroskopische Untersuchung
  • Gewebeproben (Kopfhautbiopsie)
  • Blutuntersuchung

Erblich und hormonell bedingter Haarverlust

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Unmerklich wird der Scheitel breiter, die Haare am Oberkopf immer dünner, bis schließlich die Kopfhaut durchscheint. Im Gegensatz zu Männern kommt es bei Frauen selten zur vollständigen Glatzenbildung. Ursache für diese Art des Haarverlustes ist eine erhöhte Empfindlichkeit der Haarwurzel auf Androgene (männliche Geschlechtshormone). Zumeist verläuft erblich bedingter Haarausfall bei Frauen in Schüben und schreitet vergleichsweise langsam voran. Vielfach setzt der übermäßige Haarverlust erst mit Beginn der Menopause ein, wenn sich das Gleichgewicht der Geschlechtshormone zugunsten der männlichen Hormone verschiebt.

Betroffenen Frauen kann der Wirkstoff Minoxidil helfen, den Haarstatus stabil zu halten und kräftiger Haare nachwachsen zu lassen. Minoxidil gibt es unter dem Handelsnamen Regaine für Frauen als flüssige Lösung zum direkten Auftragen auf die Kopfhaut zu kaufen. Studien zufolge sorgt Regaine für eine bessere Kopfhautdurchblutung und fördert die Neubildung von Gefäßen. Um die Gefahr eines Rückfalls zu vermeiden, ist es laut Herstelleraussage wichtig, das Mittel langfristig und kontinuierlich anzuwenden.

Achtung! Regaine für Frauen mit dem Inhaltsstoff Minoxidil ist ausschließlich für die Therapie von hormonell bedingter Alopezie gedacht und darf während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht verwendet werden.

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Diffuser Haarausfall

Das Haar lichtet sich auf dem gesamten Kopf gleichmäßig. Die Gründe sind vielfältig. Häufig tritt diese Art von Alopezie etwa drei Monate nach einer Schwangerschaft auf, weil dann die Eisenreserven vieler Frauen erschöpft sind. Auch bestimmte Medikamente, Stress, Schilddrüsenprobleme, Stoffwechselerkrankungen, wie beispielsweise Diabetes oder Infekte mit hohem Fieber können Ursache für den Haarausfall bei Frauen sein.

Eine besondere Therapie ist in den meisten Fällen nicht erforderlich. Ist die Ursache behoben, setzt auch das normale Haarwachstum wieder ein. Nahrungsergänzungsmittel mit schwefelhaltigen Aminosäuren (LCystin) und Vitamin-B-Komplex können die Neubildung der Haare fördern. Auch speziell für Frauen entwickelte Präparate, wie Priorin in Form von Kapseln, Liquid oder Priorin-Haarwäsche können das Haarwachstum wirkungsvoll unterstützen, indem sie die Haarwurzeln mit wertvollen Mikronährstoffen, versorgen.

Kreisrunder Haarausfall

Die Haare fallen an einer oder an mehreren Stellen akkurat begrenzt aus, sodass sich kreisrunde kahle Flecken auf der Kopfhaut bilden. Die genauen Ursachen sind bis heute nicht eindeutig geklärt. Viele betroffene Frauen berichten, dass sie vor dem Ausfallen der Haare eine besonders schwierige Lebenssituation, verbunden mit Stress oder einer hohen psychischen Belastung (z. B. Tod eines nahen Angehörigen, Trauer, Arbeitsdruck, Scheidung) durchlebt haben. Manchmal kann auch ein bestimmtes Medikament oder falsche Ernährung die Ursache sein.

Häufige Fragen zum Thema Haarausfall bei Frauen

Zentraler Ansprechpartner bei Problemen mit der Kopfhaut und den Haaren ist der Hautarzt (Dermatologe). In vielen Fällen untersucht und berät er betroffene Frauen in Abstimmung mit dem Haus- und Frauenarzt.

Je früher und konkreter der Arzt die Diagnose stellt, umso effektiver die Behandlung und die Chance, so viele Haare, wie möglich zu retten. Hierzu stehen verschiedene Untersuchungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Nach dem Motto: „Erst diagnostizieren, dann behandeln!“ wird der Arzt anhand der Untersuchungsergebnisse die Vor- und Nachteile verschiedener Haarwuchs fördernder Mittel aufzeigen und zu einem individuell gut verträglichen Medikament, Nahrungsergänzungsmittel oder Fluid raten, wobei die meisten Präparate rezeptfrei erhältlich sind.

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