Wir verwenden Cookies,

um Ihnen den optimalen Service zu bieten und durch Analysen unsere Webseiten zu verbessern. Wir verwenden zudem Cookies von Drittanbietern für Analyse und Marketing, wenn Sie uns mit Klick auf „Akzeptieren“ Ihr Einverständnis geben. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit ablehnen oder widerrufen. Information hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Die in unserer Datenschutzerklärung gesondert genannten Dienstleister verarbeiten Ihre Daten auch in den USA. In den USA besteht kein vergleichbares Datenschutzniveau wie in Europa. Es ist möglich, dass staatliche Stellen auf personenbezogene Daten zugreifen, ohne dass wir oder Sie davon erfahren. Eine Rechtsverfolgung ist möglicherweise nicht erfolgversprechend.

Bitte beachten Sie, dass technisch notwendige Cookies gesetzt werden müssen, um die Webseite zu betreiben.

Hilfe zum Preisvergleich Tel: 030 - 94 888 740 Di-Do von 10-15 Uhr
Medikamente Preisvergleich - medizinfuchs.de
Deutschlands Preisvergleich für Medikamente:
  • Medikamente bis zu 70% günstiger kaufen
  • Schnell und unverbindlich Preise vergleichen
  • Tiefpreisgarantie bei 180 Versandapotheken
App für Smartphone » Jetzt downloaden

Günstigste Gesamtbestellung
verschiedener Produkte

Sie benötigen verschiedene Produkte? Der Merkzettel vergleicht den Gesamtpreis aller Produkte und berechnet den günstigsten Anbieter.

30 Stk.
  • verschreibungspflichtig
  • Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • PZN: 11278158
  • Rezeptgebühr

    Die Rezeptgebühr für gesetzlich Versicherte beträgt i.d.R. 10% vom Produktpreis und/oder mindestens 5,- bzw. maximal 10,- Euro.

    Unter Umständen kann die tatsächliche Gebühr hiervon abweichen.

    Weitere Informationen beim DIMDI

Packungsgrößen:

NORVIR 100mg Pulver z.Herst.e.Suspension z.Einn., 30 ST

Wir informieren Sie per E-Mail, sobald sich der Preis ändert.

Was ist der Preisalarm?

Sie können zu jedem Produkt bei medizinfuchs.de einen Preisalarm setzen. Sobald sich der Preis dieses Produktes verändert, werden Sie von uns per E-Mail benachrichtigt. Weiterhin erhalten Sie wertvolle Tipps und Infos rund um das Thema „Gesundheit“.

Sie können den Preisalarm für das jeweilige Produkt jederzeit wieder deaktivieren. Klicken Sie hierfür nur den Deaktivierungs-Link in der Preisalarm-E-Mail.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Hilfe.

Mit dem Klick auf „Preisalarm eintragen“ willige ich in die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten gemäß der Datenschutzerklärung von medizinfuchs.de ein. Diese Einwilligung kann jederzeit auf www.medizinfuchs.de/newsletter-abmelden oder am Ende jeder E-Mail widerrufen werden.

* Geben Sie einfach bei Ihrer Bestellung ab € Ihren Gutschein-Code an. Gilt nur für rezeptfreie Produkte (außer Bücher). Gutschein ist nicht mit anderen Geschenken oder Aktionen kombinierbar. Nur einmalig & nicht rückwirkend einlösbar. Keine Barauszahlung möglich. Einlösbar bis 31.12.2022.

  1. 64,97 €
    Zum Shop
    • PayPal
    • Paydirekt
    • Kreditkarte
    • Rechnung
    • Lastschrift
    NORVIR 100mg Pulver z.Herst.e.Suspension z.Einn. docmorris.de
    • PayPal
      PayPal wird angeboten
    • Sofortüberweisung
      Sofortüberweisung wird angeboten
    • Paydirekt
      Paydirekt wird angeboten
    • Kreditkarte
      Kreditkarte wird angeboten
      Mastercard, Visa
    • Rechnung
      Rechnung wird angeboten
      nach erfolgreicher Bonitätsprüfung
    • Lastschrift
      Lastschrift wird angeboten
    Bestelldauer Kunden: 3 Tage
    • DHL
    • DHL-Packstation
    • HERMES
    • trans-o-flex
    versandkostenfrei
    Gesamtpreis 64,97 €
    DocMorris bietet viele Produkte auf Medizinfuchs zu Sonderpreisen an. Diese Sonderpreise werden Ihnen nur berechnet, wenn Sie über die Medizinfuchs-Seite zum DocMorris-Shop gehen. Die Sonderpreise sind nicht mit anderen Vorteilscodes oder Gutscheinen kombinierbar. Bei Eingabe eines Vorteils- oder Gutscheincodes im Warenkorb von DocMorris kann daher ein höherer Preis berechnet werden.
    Grundpreis: 2,17 € / 1 Stk.
    Daten vom 07.10.22 23:02**
  2. 64,97 €
    Zum Shop
    • PayPal
    • Kreditkarte
    • Rechnung
    • Rechnung (Klarna)
    • Vorkasse
    • Lastschrift
    NORVIR 100mg Pulver z.Herst.e.Suspension z.Einn. Shop Apotheke
    • PayPal
      PayPal wird angeboten
    • Sofortüberweisung
      Sofortüberweisung wird angeboten
    • Kreditkarte
      Kreditkarte wird angeboten
    • Visa
      Visa wird angeboten
    • MasterCard
      MasterCard wird angeboten
    • Rechnung
      Rechnung wird angeboten
    • Rechnung (Klarna)
      Rechnung (Klarna) wird angeboten
    • Vorkasse
      Vorkasse wird angeboten
    • Lastschrift
      Lastschrift wird angeboten
    • DHL
    • HERMES
    • trans-o-flex
    versandkostenfrei
    Gesamtpreis 64,97 €
    Grundpreis: 2,17 € / 1 Stk.
    Daten vom 07.10.22 23:35**

Bestelldauer Kunden

Gibt die aktuelle durchschnittliche Lieferzeit in Werktagen nach einer Bestellung beim Anbieter an.

Die Angabe der Bestelldauer basiert auf den bei medizinfuchs abgegebenen Anbieter-Bewertungen zu Bestellungen, die innerhalb der letzten 4 Wochen erfolgt sind.

Newsletter

Newsletter

Melden Sie sich an und erhalten Sie noch mehr Rabatte, Gutscheine und Infos

Mit dem Klick auf „Anmelden“ willige ich in die Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten gemäß der Datenschutzerklärung von medizinfuchs.de ein.

Produktinformation zu NORVIR 100mg Pulver z.Herst.e.Suspension z.Einn. ***

Indikation

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Ritonavir. Es ist ein Hemmer des Enzyms Protease, der eingesetzt wird, um die HIV-Infektion unter Kontrolle zu bringen.
  • Das Arzneimittel wird zur Anwendung in Kombination mit anderen Anti-HIV-Arzneimitteln (antiretrovirale Arzneimittel) verordnet, um Ihre HIV-Infektion unter Kontrolle zu bringen.
  • Ihr Arzt wird mit Ihnen über die bestmögliche Kombination von Arzneimitteln, die für Sie in Betracht kommen, sprechen.
  • Dieses Arzneimittel wird bei Kindern von 2 Jahren oder älter, Jugendlichen und bei Erwachsenen angewendet, die mit HIV, dem Virus, das AIDS auslöst, infiziert sind.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegenüber Ritonavir oder einem der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
    • wenn Sie zurzeit eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
      • Astemizol oder Terfenadin (üblicherweise zur Behandlung allergischer Symptome - dieses Arzneimittel könnte ohne Verschreibung erhältlich sein);
      • Amiodaron, Bepridil, Dronedaron, Encainid, Flecainid, Propafenon, Chinidin (zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen);
      • Dihydroergotamin, Ergotamin (zur Behandlung von migränebedingtem Kopfschmerz);
      • Ergonovin, Methylergonovin (zur Stillung massiver Blutungen nach einer Geburt oder einem Abort);
      • Clorazepat, Diazepam, Estazolam, Flurazepam, Triazolam oder oral (durch Einnahme) angewendetes Midazolam (zur Behandlung von Schlafstörungen und/oder Angstzuständen);
      • Clozapin, Pimozid (zur Behandlung von Schizophrenie);
      • Quetiapin (zur Behandlung von Schizophrenie, bipolaren Störungen und schweren Depressionen);
      • Lurasidon (zur Behandlung von Depressionen);
      • Ranolazin (zur Behandlung von chronischen Schmerzen in der Brust (Angina pectoris));
      • Pethidin, Piroxicam, Propoxyphen (zur Behandlung von Schmerzen);
      • Cisaprid (zur Behandlung von bestimmten Magenproblemen);
      • Rifabutin (zur Prophylaxe/Behandlung von bestimmten Infektionen)*;
      • Voriconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen)*;
      • Simvastatin, Lovastatin (zur Behandlung von erhöhtem Cholesterin im Blut);
      • Neratinib (zur Behandlung von Brustkrebs);
      • Lomitapid (zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut);
      • Alfuzosin (zur Behandlung einer gutartigen Prostatahyperplasie (BPH));
      • Fusidinsäure (zur Behandlung bakterieller Infektionen);
      • Sildenafil, wenn Sie gleichzeitig an einer Lungenerkrankung, genannt pulmonal-arterielle Hypertonie, leiden, die Ihnen Schwierigkeiten beim Atmen bereitet. Patienten, die nicht an dieser Erkrankung leiden, können Sildenafil zur Behandlung von Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion) unter ärztlicher Beobachtung einnehmen;
      • Avanafil oder Vardenafil (zur Behandlung von Erektionsstörungen);
      • Colchicin (zur Behandlung von Gicht), wenn Sie an einer Nieren- und/oder Lebererkrankung leiden;
      • Johanniskrauthaltige Präparate (Hypericum perforatum). Diese können dazu führen, dass dieses Arzneimittel nicht mehr richtig wirken kann. Johanniskraut wird oft in pflanzlichen Arzneimitteln, die freiverkäuflich sind, verwendet.
    • * Ihr Arzt kann entscheiden, dass Sie Rifabutin und/oder Voriconazol mit einer Booster-Dosierung (geringere Dosierung) von diesem Arzneimittel einnehmen können. Jedoch dürfen Sie nicht die vollständige Dosierung zusammen mit diesen beiden Arzneimitteln einnehmen.
    • Sollten Sie gegenwärtig eines dieser Arzneimittel einnehmen, bitten Sie Ihren Arzt, Sie während der Einnahme von diesem Arzneimittel auf ein anderes Arzneimittel umzustellen.
    • Lesen Sie bitte auch unter Kategorie „Wechselwirkungen" die Liste bestimmter Arzneimittel, bei denen besondere Vorsicht geboten ist.

Dosierung von NORVIR 100mg Pulver z.Herst.e.Suspension z.Einn.

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Nehmen Sie dieses Arzneimittel täglich ein- oder zweimal pro Tag zusammen mit einer Mahlzeit.
  • Bei Dosen mit genauen 100-mg-Mengen (100 mg, 200 mg, 300 mg, 400 mg, 500 mg oder 600 mg) schütten Sie den gesamten Inhalt des Portionsbeutels über eine breiige Mahlzeit (z. B. Apfelmus oder Vanillepudding) oder vermischen Sie den Inhalt mit etwas Flüssigkeit (z. B. Wasser, Schokomilch oder Säuglingsmilchnahrung) und achten Sie darauf, die gesamte Portion anzuwenden.
  • Bei Dosen mit weniger als 100-mg-Mengen oder Zwischenmengen von 100 mg muss der gesamte Inhalt des Portionsbeutels mit einer Flüssigkeit vermischt und anschließend gemäß den Anweisungen Ihres Arztes mithilfe der oralen Dosierspritze mit dem entsprechenden Millilitervolumen verabreicht werden.
  • Bei der Verabreichung über eine Magensonde befolgen Sie die Anweisungen in der Gebrauchsinformation. Nehmen Sie Wasser zum Mischen des Arzneimittels und befolgen Sie die Anweisungen zur Magensonde, um das Arzneimittel anzuwenden.
  • Die empfohlene Dosierung ist:
    • Wenn dieses Arzneimittel zur Verstärkung der Wirksamkeit bestimmter anderer Anti-HIV-Arzneimittel angewendet wird, ist die normale Dosierung für Erwachsene 1 oder 2 Beutel ein- oder zweimal täglich. Genauere Dosierungsempfehlungen, einschließlich für Kinder, entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage der anderen Anti-HIV-Arzneimittel, die in Kombination mit diesem Arzneimittel eingenommen werden.
    • Wenn Ihnen Ihr Arzt die vollständige Dosierung verordnet hat, kann die Behandlung von Erwachsenen mit einer Dosis von 3 Beuteln am Morgen und weiteren 3 Beuteln 12 Stunden später begonnen werden. Innerhalb von 14 Tagen wird auf eine vollständige Dosis von 6 Beuteln zweimal täglich schrittweise angehoben.
    • Bei Kindern (2 - 12 Jahren) wird mit einer geringeren Dosis begonnen und bis zur maximalen Dosis entsprechend ihrer Körpergröße gesteigert.
  • Ihr Arzt wird Sie über die entsprechende Dosierung informieren.
  • Dieses Arzneimittel muss täglich eingenommen werden, um Ihre HIV-Infektion unter Kontrolle zu bekommen, selbst wenn Sie sich besser fühlen. Wenn Sie dieses Präparat aufgrund einer Nebenwirkung nicht wie verordnet einnehmen können, teilen Sie dies bitte unverzüglich Ihrem Arzt mit. Während länger anhaltender Durchfälle kann Ihr Arzt entscheiden, dass eine zusätzliche Überwachung notwendig ist.
  • Achten Sie darauf, dass Sie immer einen ausreichenden Vorrat an Norvir zur Verfügung haben.
    Denken Sie bei Reisen oder Krankenhausaufenthalten immer daran, genügend Norvir mitzunehmen.
  • Das Präparat hat einen anhaltenden Nachgeschmack. Der sofortige Verzehr von Erdnussbutter, Nussnougatcreme oder Sirup, wie z. B. Johannisbeersirup, nach der Einnahme des Arzneimittels kann helfen, diesen Nachgeschmack zu neutralisieren.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Taubheit, Brennen und Kribbeln können auftreten, wenn Sie zu viel Ritonavir eingenommen haben. Sollten Sie feststellen, dass Sie mehr als die verordnete Dosis an Ritonavir eingenommen haben, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt oder den Notfalldienst im nächstgelegenen Krankenhaus.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, holen Sie diese so schnell wie möglich nach. Wenn es Zeit für die nächste Dosis ist, nehmen Sie diese ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
  • Wenn Sie die Einnahme unterbrochen haben
    • Auch wenn Sie sich besser fühlen, dürfen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ohne vorherige Rücksprache mit Ihrem Arzt unterbrechen. Wenn Sie dieses Arzneimittel so einnehmen wie verordnet, zögern Sie damit so gut wie möglich hinaus, dass das Virus auf dieses Arzneimittel nicht mehr anspricht (Entwicklung von Resistenzen).

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
    • Wichtige Informationen
      • Wenn Sie dieses Arzneimittel in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln einnehmen, ist es wichtig, dass Sie auch die Packungsbeilagen der anderen Arzneimittel sorgfältig durchlesen. In diesen Packungsbeilagen kann es zusätzliche Informationen zu Situationen geben, wann Ritonavir nicht eingenommen werden darf. Falls Sie noch weitere Fragen zu Norvir (Ritonavir) oder den anderen Arzneimitteln, die Ihnen verschrieben wurden, haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.
      • Dieses Arzneimittel kann eine HIV-Infektion oder AIDS nicht heilen.
      • Patienten, die Ritonavir einnehmen, können weiterhin Infektionen oder andere Krankheiten bekommen, die mit HIV oder AIDS im Zusammenhang stehen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie auch während der Einnahme von diesem Arzneimittel in ärztlicher Behandlung bleiben.
      • Auch während der Einnahme dieses Arzneimittels können Sie HIV auf andere übertragen, obwohl das Risiko durch eine effektive antiretrovirale Therapie verringert ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Vorsichtsmaßnahmen, die notwendig sind, um die Infizierung anderer Menschen zu verhindern.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie folgende Erkrankungen haben oder hatten:
      • eine vorbestehende Lebererkrankung.
      • Hepatitis B oder C und eine Kombinationsbehandlung mit antiretroviralen Arzneimitteln. In diesem Fall haben Sie ein höheres Risiko einer schweren und möglicherweise lebensbedrohlichen Reaktion wegen der Auswirkungen auf die Leber. Regelmäßige Bluttests zur Überwachung der Leberfunktion sind notwendig.
      • Hämophilie. Bei Hämophilie-Patienten, die diese Arzneimittel (Proteasehemmer) einnehmen, wurden verstärkte Blutungen beobachtet. Die Ursache hierfür ist nicht bekannt. Möglicherweise brauchen Sie zusätzlich Arzneimittel (Faktor VIII), um die Blutungen zu kontrollieren.
      • Erektile Dysfunktion. Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion können niedrigen Blutdruck und eine verlängerte Erektion verursachen.
      • Diabetes. Bei einigen Patienten, die Proteasehemmer einnehmen, wurde eine Verschlimmerung oder die Entstehung eines Diabetes (Diabetes mellitus) beobachtet.
      • Nierenerkrankungen. Ihr Arzt wird möglicherweise die Dosierung Ihrer anderen Arzneimittel überprüfen müssen (z. B. von Proteaseinhibitoren).
    • Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn bei Ihnen folgende Symptome auftreten:
      • Dauerhafter Durchfall oder dauerhaftes Erbrechen.
        • Dies kann die Wirksamkeit der Arzneimittel, die Sie einnehmen, verringern.
      • Übelkeit, Erbrechen oder Bauchschmerzen.
        • Dies können Anzeichen einer Bauchspeicheldrüsenentzündung sein. Bei einigen Patienten, die dieses Arzneimittel einnehmen, können schwerwiegende Probleme mit der Bauchspeicheldrüse auftreten (Pankreatitis). Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn diese Symptome bei Ihnen auftreten.
      • Bei Anzeichen einer Infektion informieren Sie sofort Ihren Arzt. Bei einigen Patienten mit fortgeschrittener HIV-Infektion (AIDS) und bereits früher aufgetretenen Begleitinfektionen können kurz nach Beginn der anti-retroviralen Behandlung Anzeichen und Symptome einer Entzündung von zurückliegenden Infektionen auftreten, die möglicherweise ohne erkennbare Symptome vorhanden waren. Es wird angenommen, dass diese Symptome auf eine Verbesserung der körpereigenen Immunantwort zurückzuführen sind, die es dem Körper ermöglicht, Infektionen zu bekämpfen.
      • Neben opportunistischen Infektionen können auch Autoimmunerkrankungen auftreten (Erkrankungen, die auftreten, wenn das Immunsystem gesundes Körpergewebe angreift), nachdem Sie mit der Einnahme der Arzneimittel zur Behandlung Ihrer HIV-Infektion begonnen haben. Autoimmunerkrankungen können viele Monate nach Behandlungsbeginn auftreten. Falls Sie Symptome einer Infektion bemer-ken oder andere Symptome wie Muskelschwäche, Schwäche, die in den Händen und Füßen beginnt und sich bis zum Körperstamm ausbreitet, Herzklopfen, Zittern oder übermäßige Aktivität, informieren Sie umgehend Ihren Arzt, damit Sie die notwendige Behandlung erhalten.
      • Bei Gelenksteife, -beschwerden und -schmerzen (insbesondere an Hüfte, Knie und Schulter) sowie Schwierigkeiten bei Bewegungen informieren Sie Ihren Arzt, da dies ein Anzeichen für eine Zerstörung von Knochen (Osteonekrose) sein kann. Bei einigen Patienten, die mehrere antiretrovirale Arzneimittel einnehmen, kann diese Erkrankung entstehen.
      • Muskelschmerzen, Empfindlichkeit oder Schwäche, besonders in Kombination mit einer antiretroviralen Therapie, einschließlich Proteaseinhibitoren und Nucleosidanaloga. Selten waren diese Muskelerkrankungen schwerwiegend.
      • Schwindel, Benommenheit, Ohnmachtsanfälle oder abnormer Herzschlag. Einige Patienten, die dieses Arzneimittel einnehmen, weisen möglicherweise Veränderungen im Elektrokardiogramm (EKG) auf. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie einen Herzfehler oder eine Überleitungsstörung haben.
      • Wenn Sie unter einer anderen gesundheitlichen Beeinträchtigung leiden, sprechen Sie so bald wie möglich mit Ihrem Arzt.
    • Kinder und Jugendliche
      • Dieses Arzneimittel wird für Kinder unter 2 Jahren nicht empfohlen.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann Schwindel hervorrufen. Nehmen Sie nicht am Straßenverkehr teil und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie betroffen sind.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, ist es sehr wichtig, dass Sie dies vor der Einnahme dieses Arzneimittels mit Ihrem Arzt besprechen.
    • Es gibt zahlreiche Informationen über die Anwendung von Ritonavir (dem Wirkstoff von diesem Arzneimittel) während der Schwangerschaft. Im Allgemeinen erhielten schwangere Frauen nach den ersten drei Schwangerschaftsmonaten Ritonavir in einer niedrigeren Dosierung (Booster) zusammen mit anderen Proteaseinhibitoren. Das Arzneimittel schien die Fehlbildungsrate nicht zu erhöhen, verglichen mit der in der Bevölkerung allgemein zu erwartenden Fehlbildungsrate.
  • Stillzeit
    • Das Arzneimittel kann in die Muttermilch ausgeschieden werden. Mütter mit einer HIV-Infektion dürfen ihre Kinder nicht stillen, um eine Übertragung der Infektion zu vermeiden.

Einnahme Art und Weise

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Nehmen Sie dieses Arzneimittel täglich ein- oder zweimal pro Tag zusammen mit einer Mahlzeit.
  • Bei Dosen mit genauen 100-mg-Mengen (100 mg, 200 mg, 300 mg, 400 mg, 500 mg oder 600 mg) schütten Sie den gesamten Inhalt des Portionsbeutels über eine breiige Mahlzeit (z. B. Apfelmus oder Vanillepudding) oder vermischen Sie den Inhalt mit etwas Flüssigkeit (z. B. Wasser, Schokomilch oder Säuglingsmilchnahrung) und achten Sie darauf, die gesamte Portion anzuwenden.
  • Bei Dosen mit weniger als 100-mg-Mengen oder Zwischenmengen von 100 mg muss der gesamte Inhalt des Portionsbeutels mit einer Flüssigkeit vermischt und anschließend gemäß den Anweisungen Ihres Arztes mithilfe der oralen Dosierspritze mit dem entsprechenden Millilitervolumen verabreicht werden.
  • Bei der Verabreichung über eine Magensonde befolgen Sie die Anweisungen in der Gebrauchsinformation. Nehmen Sie Wasser zum Mischen des Arzneimittels und befolgen Sie die Anweisungen zur Magensonde, um das Arzneimittel anzuwenden.
  • Das Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen hat einen anhaltenden Nachgeschmack. Der sofortige Verzehr von Erdnussbutter, Nussnougatcreme oder Sirup, wie z. B. Johannisbeersirup, nach der Einnahme des Arzneimittels kann helfen, diesen Nachgeschmack zu neutralisieren.
  • Bereiten Sie jeweils nur eine Dosis mit der korrekten Anzahl an Portionsbeuteln pro Anwendung zu. Wenn Sie das Pulver mit Nahrungsmitteln oder Flüssigkeit vermischen, stellen Sie sicher, dass Sie die gesamte zubereitete Dosis innerhalb von 2 Stunden zu sich nehmen. Vermischen Sie dieses Arzneimittel nicht mit etwas anderem, ohne dies vorab mit Ihrem Arzt oder Apotheker abzuklären.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.

Wechselwirkungen bei NORVIR 100mg Pulver z.Herst.e.Suspension z.Einn.

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Es gibt einige Arzneimittel, die Sie keinesfalls zusammen mit diesem Arzneimittel einnehmen dürfen. Diese sind in Kategorie „Patientenhinweise" aufgelistet. Dann gibt es Arzneimittel, die nur unter bestimmten Umständen (wie unten beschrieben) eingenommen werden dürfen.
    • Folgende Warnhinweise gelten, wenn dieses Arzneimittel in der vollständigen Dosierung eingenommen wird. Jedoch können diese Warnhinweise auch zutreffen, wenn dieses Präparat in einer geringeren Dosierung (als Booster) mit anderen Arzneimitteln eingenommen wird.
  • Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie zurzeit eines der nachfolgend aufgeführten Arzneimittel einnehmen, da hier besondere Vorsicht geboten ist:
    • Sildenafil oder Tadalafil zur Behandlung von Erektionsstörungen (erektile Dysfunktion). Die Dosis und/oder die Häufigkeit der Anwendung dieser Arzneimittel sollte gegebenenfalls reduziert werden, um einen niedrigen Blutdruck und eine verlängerte Erektion zu vermeiden. Sie dürfen dieses Präparat nicht zusammen mit Sildenafil einnehmen, wenn Sie an pulmonal-arteriellem Bluthochdruck leiden. Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie Tadalafil zur Behandlung des pulmonal-arteriellen Bluthochdrucks einnehmen.
    • Colchicin (zur Behandlung der Gicht). Norvir kann möglicherweise die Blutspiegel dieses Arzneimittels erhöhen. Sie dürfen dieses Präparat nicht zusammen mit Colchicin einnehmen, wenn Sie an einer Nieren- und/oder Lebererkrankung leiden.
    • Digoxin (Herzmittel). Ihr Arzt wird möglicherweise die Digoxin-Dosis anpassen und Sie kontrollieren, wenn Sie Digoxin und dieses Arzneimittel einnehmen, um Herzprobleme zu vermeiden.
    • Hormonelle Verhütungsmittel, die Ethinylöstradiol enthalten, da dieses Arzneimittel die Wirksamkeit dieser Arzneimittel herabsetzen kann. Es wird empfohlen, dass ein Kondom verwendet wird oder andere nicht hormonelle empfängnisverhütende Maßnahmen stattdessen ergriffen werden. Möglicherweise werden Sie auch unregelmäßige Blutungen bemerken, wenn Sie diese hormonellen Verhütungsmittel zusammen mit diesem Arzneimittel einnehmen.
    • Atorvastatin oder Rosuvastatin (zur Behandlung von hohem Cholesterin), da dieses Arzneimittel die Blutspiegel dieser Arzneimittel erhöhen kann. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie eines dieser cholesterinsenkenden Arzneimittel zusammen mit diesem Präparat einnehmen.
    • Steroide (z. B. Dexamethason, Fluticasonpropionat, Prednisolon, Triamcinolon), da dieses Präparat die Blutspiegel dieser Arzneimittel erhöhen und dies zum Cushing-Syndrom führen kann (Entstehung eines „Vollmondgesichts") und die Produktion des Hormons Cortisol senkt. Ihr Arzt kann die Steroid-Dosierung reduzieren und Ihre Nebenwirkungen genau überwachen.
    • Trazodon (ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen), zusammen mit diesem Arzneimittel eingenommen, kann Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel, niedrigen Blutdruck und vorübergehende Bewusstlosigkeit (Synkope) hervorrufen.
    • Rifampicin und Saquinavir (zur Behandlung von Tuberkulose bzw. HIV), da schwerwiegende Leberschäden bei Einnahme zusammen mit diesem Präparat auftreten können.
    • Bosentan, Riociguat (zur Behandlung des pulmonal-arteriellen Bluthochdrucks), da dieses Präparat die Blutspiegel dieses Arzneimittels erhöhen kann.
  • Es gibt andere Arzneimittel, die nicht zusammen mit diesem Arzneimittel angewendet werden dürfen, da sich ihre Wirksamkeit verstärken oder verringern kann. In einigen Fällen kann Ihr Arzt bestimmte Tests durchführen, die Dosierung ändern oder Sie regelmäßig kontrollieren.
  • Aus diesem Grund sollten Sie Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie verschreibungspflichtige oder nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel einnehmen, einschließlich pflanzlicher Produkte.
  • Es ist jedoch äußerst wichtig, dass Sie die Einnahme folgender Arzneimittel Ihrem Arzt mitteilen:
    • Amphetamine oder Amphetamin-Abkömmlinge;
    • Antibiotika (z. B. Erythromycin, Clarithromycin);
    • Arzneimittel gegen Krebserkrankungen (z. B. Abemaciclib, Afatinib, Apalutamid, Ceritinib, Encorafenib, Dasatinib, Ibrutinib, Nilotinib, Venetoclax, Vincristin, Vinblastin);
    • Arzneimittel zur Behandlung einer niedrigen Blutplättchenzahl (z. B. Fostamatinib);
    • gerinnungshemmende Arzneimittel (z. B. Rivaroxaban, Vorapaxar, Warfarin);
    • Arzneimittel gegen Depressionen (z. B. Amitriptylin, Desipramin, Fluoxetin, Imipramin, Nefazodon, Nortriptylin, Paroxetin, Sertralin, Trazodon);
    • Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol);
    • Arzneimittel gegen Allergien (z. B. Loratadin, Fexofenadin);
    • antiretrovirale Arzneimittel, einschließlich HIV-Proteasehemmer (Amprenavir, Atazanavir, Darunavir, Fosamprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Saquinavir, Tipranavir), nicht nukleosidische Reverse-Transkriptasehemmer (NNRTI) (Delavirdin, Efavirenz, Nevirapin) und andere (Didanosin, Maraviroc, Raltegravir, Zidovudin);
    • Arzneimittel gegen Tuberkulose (Bedaquilin und Delamanid);
    • antivirale Arzneimittel zur Behandlung der chronischen Hepatitis-C-Virus(HCV)-Infektion bei Erwachsenen (z. B. Glecaprevir/Pibrentasvir und Simeprevir);
    • Arzneimittel gegen Angstzustände, Buspiron;
    • Arzneimittel gegen Asthma, Theophyllin, Salmeterol;
    • Atovaquon, ein Arzneimittel zur Behandlung einer bestimmten Art von Lungenentzündung und Malaria;
    • Buprenorphin, ein Arzneimittel zur Behandlung chronischer Schmerzen;
    • Bupropion, ein Arzneimittel zur Rauchentwöhnung;
    • Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie (z. B. Carbamazepin, Divalproex, Lamotrigin, Phenytoin);
    • Herzmedikamente (z. B. Disopyramid, Mexiletin und Calciumantagonisten wie z. B. Amlodipin, Diltiazem und Nifedipin);
    • Arzneimittel, die das Immunsystem beeinflussen (z. B. Ciclosporin, Tacrolimus, Everolimus);
    • Levothyroxin (zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen);
    • Morphine und morphinartig wirkende Substanzen (z. B. Methadon, Fentanyl) zur Behandlung von starken Schmerzen;
    • Schlaftabletten (z. B. Alprazolam, Zolpidem) und durch Injektion verabreichtes Midazolam;
    • Beruhigungsmittel (z. B. Haloperidol, Risperidon, Thioridazin);
    • Colchicin zur Behandlung von Gicht.
  • Es gibt einige Arzneimittel, die Sie keinesfalls mit diesem Arzneimittel einnehmen dürfen. Diese sind in Kategorie „Kontraindikation" aufgelistet.
  • Bei Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken.
    • Siehe Kategorie „Art der Anwendung".

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe

Ritonavir
100 mg
Copovidon
Hilfstoff
Silicium dioxid, hochdispers
Hilfstoff
Sorbitan laurat
Hilfstoff

Erfahrungsberichte zu NORVIR 100mg Pulver z.Herst.e.Suspension z.Einn., 30 ST

Es sind noch keine Erfahrungsberichte vorhanden.
Helfen Sie anderen Nutzern und schreiben Sie einen Erfahrungsbericht!

Produktbewertung schreiben
*** medizinfuchs.de bezieht die Informationen seiner veröffentlichten Artikel aus gängigen medizinischen und pharmazeutischen Quellen. Ein relevanter Partner ist für uns die ifap-GmbH, die sich auf Arzneimittel-Daten fokussiert hat. Unsere Fachredakteure recherchieren und publizieren sowohl Patienten- als auch Produktinformationen aus Herstellerangaben, damit Sie spezifische Produktinformationen erhalten. Auf dieser Grundlage können Sie das passende Präparat für sich finden. Mehr über unsere Plattform und Tätigkeit finden Sie auf der „Über uns“-Seite‌.

Sitemap / Inhaltsverzeichnis