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Hersteller/Vertrieb
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
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03754567
Indikation

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Produktinformation zu PRIORIX Tetra 0,5 ml Plv.u.LM z.H.e.Inj.L.i.e.FS., 1 ST

Indikation

  • Das Arzneimittel ist ein Impfstoff, der bei Kindern ab dem vollendeten 11. Lebensmonat bis zum vollendeten 13. Lebensjahr angewendet wird, um vor Erkrankungen, die durch Masern-, Mumps-, Röteln- und Windpocken (Varizellen)-Viren verursacht werden, zu schützen. Unter bestimmten Umständen kann der Impfstoff auch Kindern ab dem vollendeten 9. Lebensmonat verabreicht werden.
  • Wie der Impfstoff wirkt
    • Die Impfung bewirkt, dass das Immunsystem (das natürliche Abwehrsystem des Körpers) Antikörper (Abwehrstoffe) gegen Masern-, Mumps-, Röteln- und Windpocken-Viren bildet, die die Aufgabe haben, im Falle einer Ansteckung mit Masern, Mumps, Röteln bzw. Windpocken vor diesen Erkrankungen zu schützen.
    • Das Präparat ist ein Lebendvirusimpfstoff, wobei die darin enthaltenen Viren so stark abgeschwächt (?attenuiert") sind, dass sie in der Regel bei gesunden Personen keine Erkrankung auslösen können.
    • Wie jeder Impfstoff schützt dieses Arzneimittel möglicherweise nicht alle Geimpften vollständig.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Ihr Kind allergisch auf einen der sonstigen Bestandteile dieses Impfstoffes ist. Eine allergische Reaktion kann sich durch juckenden Hautausschlag, Atemnot und Schwellung des Gesichts oder der Zunge äußern;
    • wenn Ihr Kind schon einmal eine allergische Reaktion auf einen Masern-, Mumps-, Röteln und/oder Varizellen Impfstoff gezeigt hat;
    • wenn Ihr Kind allergisch auf Neomycin (ein Antibiotikum) reagiert. Eine bekannte Kontaktdermatitis (Hautausschlag, der entsteht, wenn die Haut in direkten Kontakt mit allergieauslösenden Stoffen, wie Neomycin, kommt) auf Neomycin dürfte im Allgemeinen unproblematisch sein. Sie sollten jedoch zuerst mit Ihrem Arzt darüber sprechen;
    • wenn Ihr Kind eine schwere Infektion mit Fieber hat. In diesen Fällen wird die Impfung verschoben, bis Ihr Kind wieder gesund ist. Ein leichter Infekt wie z. B. eine Erkältung dürfte unproblematisch sein, Sie sollten jedoch zuerst mit Ihrem Arzt darüber sprechen;
    • wenn Ihr Kind an einer Erkrankung leidet (wie z. B. Infektion mit dem Humanen Immundefizienz Virus (HIV) oder erworbenes Immundefizienz-Syndrom (AIDS)) oder Arzneimittel einnimmt, die zu einer Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems führen. Die Entscheidung, ob Ihr Kind geimpft wird, hängt vom Ausmaß der Immunschwäche ab.
    • wenn Ihr Kind schwanger ist. Darüber hinaus sollte nach der Impfung eine Schwangerschaft über einen Zeitraum von einem Monat verhindert werden.

Dosierung

  • Es ist für Kinder vom vollendeten 11. Lebensmonat bis zum vollendeten 13. Lebensjahr bestimmt. Ihr Arzt bestimmt den richtigen Zeitpunkt und die Anzahl der Dosen auf Basis der offiziellen Impfempfehlungen.
  • Der Impfstoff darf auf keinen Fall in ein Blutgefäß verabreicht werden.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Ihr Kind mit dem Impfstoff geimpft wird,
      • wenn bei Ihrem Kind schon einmal Krampfanfälle, einschließlich Fieberkrämpfe, in der Eigen oder Familienanamnese aufgetreten sind. In diesem Fall ist eine engmaschige Überwachung nach der Impfung erforderlich, da besonders 5 bis 12 Tage nach der Gabe des Impfstoffes Fieber auftreten kann;
      • wenn Ihr Kind schon einmal eine schwere allergische Reaktion auf Hühnereiweiß gezeigt hat;
      • wenn Ihr Kind schon einmal nach einer Impfung gegen Masern, Mumps oder Röteln leicht Blutergüsse bekommen oder länger als üblich geblutet hat;
      • wenn Ihr Kind ein geschwächtes Abwehrsystem, z. B. wegen einer HIV-Infektion, hat. In diesem Fall sollte Ihr Kind engmaschig überwacht werden, da die Immunantwort auf den Impfstoff möglicherweise nicht ausreichend ist, um einen Schutz vor der Erkrankung zu erzielen.
    • Wenn Ihr Kind innerhalb von 72 Stunden nach einem Kontakt zu einer an Masern oder Windpocken erkrankten Person mit dem Arzneimittel geimpft wird, kann ein begrenzter Schutz vor der Erkrankung erzielt werden.
    • Ihr Kind sollte versuchen, bis zu 6 Wochen nach der Impfung, wenn immer möglich, engen Kontakt zu den folgenden Personen zu vermeiden:
      • Personen mit einer verminderten Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten,
      • schwangere Frauen, die entweder noch nie an Windpocken erkrankt waren oder nicht gegen Windpocken geimpft sind,
      • Neugeborene von Müttern, die entweder noch nie an Windpocken erkrankt waren oder nicht gegen Windpocken geimpft sind.
    • Nach oder sogar vor einer Nadelinjektion kann es (meist bei Jugendlichen) zu einer Ohnmacht kommen. Informieren Sie daher den Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Ihr Kind bei einer früheren Injektion schon einmal ohnmächtig geworden ist.
    • Wie jeder Impfstoff schützt dieser Ihr Kind möglicherweise nicht vollständig vor Windpocken. Jedoch ist die Erkrankung bei Kindern, die trotz Impfung an Windpocken erkranken, im Vergleich zu ungeimpften Kindern üblicherweise sehr mild.

Schwangerschaft

  • Das Arzneimittel darf schwangeren Frauen nicht verabreicht werden.
  • Wenn Ihr Kind schwanger ist oder stillt, oder wenn es vermutet, schwanger zu sein, oder beabsichtigt, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat, bevor der Impfstoff verabreicht wird. Darüber hinaus ist es wichtig, dass Ihr Kind innerhalb eines Monats nach der Impfung nicht schwanger wird. Während dieser Zeit sollte Ihr Kind eine wirksame Verhütungsmethode anwenden, um eine Schwangerschaft zu verhindern.

Einnahme Art und Weise

  • Das Arzneimittel wird als Injektion unter die Haut im Bereich des Oberarms oder des äußeren Oberschenkels verabreicht.
  • Der Impfstoff darf auf keinen Fall in ein Blutgefäß verabreicht werden.

Wechselwirkungen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Ihr Kind andere Arzneimittel einnimmt, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen hat oder beabsichtigt, andere Arzneimittel einzunehmen oder kürzlich andere Impfstoffe erhalten hat.
    • Wenn Ihr Kind eine Blutübertragung oder humane Antikörper (Immunglobuline) erhalten hat, wird Ihr Arzt die Impfung um mindestens 3 Monate verschieben.
    • Wenn bei Ihrem Kind ein Tuberkulintest (Hauttest auf Tuberkulose) geplant ist, sollte dieser vor, gleichzeitig oder erst 6 Wochen nach der Impfung mit diesem Impfstoff durchgeführt werden.
    • Acetylsalicylsäure (eine Substanz, die in einigen Arzneimitteln zur Fiebersenkung und Schmerzlinderung enthalten ist) sollte bis zu 6 Wochen nach der Impfung mit diesem Impfstoff nicht eingenommen werden.
    • Das Arzneimittel kann gleichzeitig mit Diphtherie-, Tetanus-, azellulären Pertussis (Keuchhusten)-, Haemophilus influenzae-Typ b-, inaktivierten Polio (Kinderlähmung)- und Hepatitis-B-Impfstoffen verabreicht werden. Die Injektionen werden an verschiedenen Gliedmaßen vorgenommen.

Warnhinweise bei Hilfsstoffen

Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden. Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit der Stoffwechselstörung Phenylketonurie nicht angewendet werden.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe


Aminosäure
Hilfstoff
Lactose
Hilfstoff
Mannitol
Hilfstoff
Medium 199
Hilfstoff
Neomycin
Hilfstoff
Protein (vom Huhn)
Hilfstoff
Sorbitol
14 mg Hilfstoff
Wasser, für Injektionszwecke
Hilfstoff


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