Hilfe zum Preisvergleich Tel: 030 - 609 889 902 Mo-Fr: 10-15 Uhr

nach oben

Leider keine Abbildung verfügbar
Hersteller/Vertrieb
Emra-Med Arzneimittel GmbH
Packung
Typ
Reimport
Verschreibungspflicht
verschreibungspflichtig
Rezeptgebühr
Rezeptgebühr (5,00 €)
PZN
10055545
Indikation

Das Präparat ist ein Arzneimittel, welches Ihnen durch einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal verabreicht wird. Es enthält den…

Günstigster Preis
24,00 €
Versandkosten
versandkostenfrei

Sie benötigen ver-
schiedene Produkte?

Der Merkzettel
berechnet den
günstigsten Anbieter für
die Gesamtbestellung.

Hier bestellen
Bei Pharmeo.de
auf den Merkzettel

Preisvergleich VOLON A 40 Fertigspritzen, 2X1 ML

Sortieren nach: Einzelpreis | Gesamtpreis
Bewertung
Zahlungsarten
Versand nach
Versand mit
Sonstiges

Apotheken und Shops werden geladen, bitte warten ...

Wird geladen ...
24,00 €
versandkostenfrei
Gesamtpreis 24,00 €
HINWEIS: Die Versandapotheke "pharmeo.de" bietet
spezielle/günstigere medizinfuchs-Preise an, die nur über die Bestell-Vermittlung von medizinfuchs.de in den
Apotheken-Shop wirksam werden.

› Weitere Hinweise
  • PayPal
  • Amazon Payments
  • Sofortüberweisung
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
Grundpreis: 1200,00 € / 100 ml Daten vom 09.12.16 18:16
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
  • Nachnahme
Grundpreis: 1200,00 € / 100 ml Daten vom 09.12.16 20:16
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • PayPal Express
  • Sofortüberweisung
  • Kreditkarte
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
  • BillPay
Grundpreis: 1200,00 € / 100 ml Daten vom 09.12.16 09:32
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • PayPal Express
  • Kreditkarte
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
Grundpreis: 1200,00 € / 100 ml Daten vom 09.12.16 04:16
Preis kann jetzt höher sein**
24,00 €
versandkostenfrei
Gesamtpreis 24,00 €
Für Bestellungen,die nur OTC Produkte
enthalten, wird eine Logistikpauschale von 0,50 € je Paket berechnet. Bestellungen mit Rezept werden generell ohne weitere Zusatzkosten versendet
› Zusatzgebühren
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Kreditkarte
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
  • BillPay
Grundpreis: 1200,00 € / 100 ml Daten vom 09.12.16 09:28
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • Vorkasse
  • Lastschrift
Grundpreis: 1200,00 € / 100 ml Daten vom 09.12.16 07:46
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
Grundpreis: 1200,00 € / 100 ml Daten vom 09.12.16 06:30
Preis kann jetzt höher sein**
24,00 €
versandkostenfrei
Gesamtpreis 24,00 €
Wählen Sie hier aus, wie Sie Ihr Paket geliefert haben wollen. Bitte beachten Sie, dass wir für den Versand mit DHL Paket national 0,50€ Aufschlag berechnen müssen.
› Zusatzgebühren
  • PayPal
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
Grundpreis: 1200,00 € / 100 ml Daten vom 09.12.16 06:21
Preis kann jetzt höher sein**

Apotheken und Shops werden geladen ...
2 weitere Apotheken und Shops anzeigen


Sie benötigen Ihre Produkte noch heute?
Lokale Apotheken in der Nähe finden


Produktinformation zu VOLON A 40 Fertigspritzen, 2X1 ML

Indikation

  • Das Präparat ist ein Arzneimittel, welches Ihnen durch einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal verabreicht wird.
  • Es enthält den Wirkstoff Triamcinolonacetonid, ein abgewandeltes Nebennierenrindenhormon mit u. a. entzündungs- und allergiehemmenden Eigenschaften (Glukokortikoid). Es handelt sich um eine Kristallsuspension mit einer mittleren Partikelgröße von etwa 10 µm.
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • 1. Systemische (intramuskuläre) Anwendung:
      • Allergische Rhinitis, bei schweren Verlaufsformen und Versagen einer Lokaltherapie
    • 2. Lokale Anwendung:
      • a) Intraartikulär zur Behandlung von:
        • nach Allgemeinbehandlung verbleibender Entzündung in einem oder wenigen Gelenken bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen,
        • exsudativer Arthritis bei Gicht und Pseudogicht,
        • aktivierter Arthrose,
        • Hydrops articulorum intermittens,
        • akuten Formen der Periarthoparthia humeroscapularis,
      • außerdem als Zusatz bei intraartikulären Injektionen von Radionukliden oder Chemikalien bei chronischen Entzündungen der Gelenkkapsel-Innenschicht (Synoviorthese).
      • b) Intrafokal bei
        • Schleimbeutelentzündungen
        • Rückenschmerzen die durch eine Entzündung des die Nerven und kleinen Wirbelgelenke umgebenden Bindegewebes oder durch eine Reizung der Nervenwurzeln bedingt sind.
      • Zur intrafokalen Behandlung von Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen und Tennisellenbogen wird ein anderes Präparat empfohlen.
      • c) Subläsional bei bestimmten Hauterkrankungen wie isolierte Psoriasisherde, flache Knötchenflechte (Lichen ruber planus), Lichen simplex chronicus (Neurodermitis circumscripta), kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata), Lupus erythematodes chronicus discoides und bei Keloiden.
  • Indiziert ist eine Infiltrationstherapie nur, wenn eine umschriebene, nicht bakterielle, entzündliche Reaktion vorliegt.
    • Die folgenden Informationen sind nur für Ärzte bestimmt:
      • Kristallsuspensionen sollten vorrangig zur intraartikulären Therapie großer Gelenke eingesetzt werden. Hierbei können Suspensionen mit geringer Kristallgröße eine bessere lokale Verträglichkeit besitzen. Suspensionen mit langer Verweildauer im Gelenk sollten bevorzugt verwendet werden, da sie eine längere lokale Wirksamkeit und eine geringere systemische Wirkung aufweisen. Die mittlere Verweildauer im Gelenk für Triamcinolonacetonid, dem Wirkstoff des Arzneimittels, beträgt 3 Tage.
      • Die Therapie kleiner Gelenke sollte wegen der geringeren Gewebsreizung vorrangig mit wässrigen Lösungen oder mikrokristallinen Suspensionen erfolgen.
      • Es empfiehlt sich zur Infiltrationstherapie bevorzugt wässrige Glukokortikoid-Lösungen oder mikrokristalline Suspensionen zu verwenden, um Kristallreaktionen und insbesondere Sehnenschäden und Sehnenruptur zu vermeiden.
      • Intraartikuläre Injektionen sind wie offene Gelenkeingriffe zu betrachten und nur unter streng aseptischen Bedingungen durchzuführen.
      • Hinweise:
        • Das Arzneimittel darf nicht intravenös gegeben werden.
        • Injektionen in Sehnen vermeiden!
        • Kristallsuspension vor Gebrauch gut schütteln!

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden
    • wenn Sie allergisch gegen Triamcinolonacetonid oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Für die kurzfristige Anwendung bei vitaler Indikation gibt es sonst keine Kontraindikationen. Es muss der zu erwartende therapeutische Erfolg gegen die möglichen unerwünschten Wirkungen abgewogen werden.
    • Das Arzneimittel darf nicht in den Glaskörper des Auges (intravitreal) injiziert werden!
    • Absolute Gegenanzeigen für eine länger dauernde Therapie:
      • Magen-Darm-Geschwüre, schwerer Knochenschwund, psychiatrische Krankheiten in der Vergangenheit, akute Viruserkrankungen wie Gürtelrose (Herpes zoster), Herpesbläschen (Herpes simplex), Windpocken (Varizellen), Amöbeninfektion, HBsAG-positive chronischaktive Hepatitis, ca. 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach Schutzimpfungen, tuberkulöse oder syphilitische Hautprozesse, Pilzerkrankungen der inneren Organe (systemische Mykosen) und Parasitosen, Kinderlähmung (Poliomyelitis), Lymphdrüsenvergrößerung (Lymphadenitis) nach BCG-Impfung, Hautentzündung um den Mund (periorale Dermatitis), Rosacea, Abszess und eitrige Infektionen, Krampferkrankungen, Myasthenia gravis, Grüner Star (Engund Weitwinkelglaukom).
    • Intraartikuläre Injektion und Infiltrationstherapie:
      • Infektionen innerhalb oder in unmittelbarer Nähe des zu behandelnden Gelenks, bakterielle Arthritiden, Instabilität des zu behandelnden Gelenks, Blutungsneigung (spontan oder durch Antikoagulantien), periartikuläre Kalzifikation, nicht vaskularisierte Knochennekrose, Sehnenruptur, Charcot-Gelenk, Psoriasisherd im Applikationsbereich.
    • Intrafokale Anwendung:
      • Nicht durchgeführt werden darf die intrafokale Injektion im Bereich der Wirbelsäule
        • bei erhöhter Blutungsneigung (die durch eingenommene gerinnungshemmende Medikamente (z. B. Marcumar) oder auch erblich bedingt sein kann)
        • bei aktuellen Blutungen
        • bei Tumoren im Bereich der Punktionsstelle
        • bei erhöhtem Hirndruck
        • bei Injektionen im Bereich infizierter Haut
        • bei Injektionen nahe von oder durch Schuppenflechte betroffene Hautareale
        • bei schweren Allgemeininfektionen
    • Das Präparat nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren und nicht intramuskulär anwenden bei Jugendlichen unter 16 Jahren.

Dosierung von VOLON A 40 Fertigspritzen

  • Allgemeinbehandlung (intramuskulär)
    • Die Dosierung von Kortikoiden muss stets individuell und nach dem Krankheitsbild und Ansprechen auf die Therapie vorgenommen werden.
    • Zur Allgemeinbehandlung wird bei Erwachsenen und Jugendlichen über 16 Jahre 1 ml (= 40 mg Triamcinolonacetonid) grundsätzlich langsam tief intraglutäal (nicht intravenös und nicht subkutan) injiziert. Bei schweren Erkrankungen können Dosierungen bis zu 80 mg Triamcinolonacetonid erforderlich sein. Mit der tief intraglutäalen Anwendung kann die sonst mögliche Entstehung von Gewebeschwund weitestgehend vermieden werden. Nach der Injektion sollte ein steriler Tupfer 1 - 2 Minuten fest auf die Injektionsstelle gepresst werden, um das Rücklaufen der Suspension in den Stichkanal zu vermeiden.
    • Zur Behandlung des Heufiebers und anderer saisonaler allergischer Erkrankungen genügt im Allgemeinen pro Jahr 1 Ampulle (= 40 mg Triamcinolonacetonid) während des Pollenflugs.
    • Sind mehrere Injektionen erforderlich, sollte ein Injektionsintervall von mindestens 4 Wochen eingehalten werden.
  • Lokalbehandlung
    • a) Bei der intraartikulären Anwendung ist die Dosierung abhängig von der Größe des Gelenks und von der Schwere der Symptome. Im Allgemeinen genügen bei Erwachsenen und Kindern über 12 Jahre zur Besserung der Beschwerden für:
      • Kleine Gelenke:
        • (z. B. Finger, Zehen) bis 10 mg Triamcinolonacetonid
      • Mittelgroße Gelenke:
        • (z.B. Schulter, Ellenbogen) 20 mg Triamcinolonacetonid
      • Große Gelenke:
        • (z.B. Hüfte, Knie) 20 - 40 mg Triamcinolonacetonid
      • Bei Beteiligung mehrerer Gelenke können Gesamtmengen bis zu 80 mg verabreicht werden. Für den unteren Dosisbereich wird ein schwächer konzentriertes Arzneimittel empfohlen. Bei Ergüssen wird zunächst abpunktiert, um schnellere Schmerzfreiheit zu erreichen und das
        Kortikoid nicht unnötig zu verdünnen.
      • Es muss so injiziert werden, dass Depots im subkutanen Fettgewebe vermieden werden. Bei der Injektion ist auf strengste Asepsis zu achten. Bei der intraartikulären Anwendung wird die Haut wie zur Operation vorbereitet. Die unbeabsichtigte Injektion in periartikuläre Weichteile lässt den Effekt der intraartikulären Applikation vermissen; sie wirkt ähnlich wie eine intramuskuläre Injektion.
      • Bei wiederholter Anwendung sollte ein Injektionsintervall von 3 - 4 Wochen eingehalten werden.
    • b) Zur intrafokaler Behandlung von Schleimbeutelentzündung erhalten Erwachsene und Kinder über 12 Jahre je nach Größe und Lokalisation des zu behandelnden Gebietes bis 10 mg
      • Triamcinolonacetonid für kleinere und 10 - 40 mg Triamcinolonacetonid für größere Gebiete. Für den unteren Dosisbereich wird das schwächer konzentrierte Arzneimittel empfohlen.
      • Das Arzneimittel wird fächerförmig in das Gebiet der größten Schmerzhaftigkeit verteilt. Größere Depots sind zu vermeiden.
      • Zur intrafokalen wirbelsäulennahen Behandlung von Rückenschmerzen die durch eine Entzündung des die Nerven und kleinen Wirbelgelenke umgebenden Bindegewebes oder einer Reizung der Nervenwurzeln bedingt sind, erfolgt nach Prüfung auf korrekte Lage der Kanüle die Injektion der Kristallsuspension.
      • Die Dosierung und die Anzahl der Injektionen ist abhängig von der Art der Verabreichung (je präziser an den Entzündungs-Reizungs-Herd gespritzt wird, desto niedriger kann die Dosierung gewählt werden), der Krankengeschichte des Patienten (so benötigen z. B. operierte Patienten mit Narben in der Wirbelsäule oft höhere Dosen des Präparates bzw. eine größere Anzahl von Injektionen) und von der Ausprägung des Schmerzes.
      • In der Regel ist die Verabreichung von 1 ml Kristallsuspension (40 mg Triamcinolonacetonid) pro Injektion ausreichend, welche bis zum Abklingen der Beschwerden 3mal in 4-21 tägigen Abständen wiederholt werden kann. Ein Maximum von insgesamt 8 Injektionen sollte nicht überschritten werden, wobei der Zeitraum zwischen den Injektionen mit zunehmender Anzahl an Verabreichungen auf bis zu 3 Wochen vergrößert werden sollte.
      • Ist nach der 3. Injektion keine Besserung der Beschwerden zu beobachten, so ist die Behandlung abzubrechen.
      • Hinweis:
        • Zur intrafokalen Behandlung von Sehen- und Sehnenscheidenentzündungen und Tennisellenbogen wird eine andere Wirksrärke empfohlen.
    • c) Bei der subläsionalen Unterspritzung dermatologischer Herde wird 1 ml mit Herde werden ganz flach zwischen Cutis und Subcutis unterspritzt. Als Richtdosis wird 1 mg Triamcinolonacetonid pro cm² Hautläsion empfohlen. Bei Behandlung mehrerer Herde in einer Sitzung soll die Tagesdosis bei Erwachsenen 30 mg, bei Kindern 10 mg Triamcinolonacetonid nicht übersteigen. Bei Keloiden muss das Arzneimittel direkt in das Narbengewebe - nicht subkutan - gespritzt werden. Die Therapie kleiner Gelenke sollte wegen der geringeren Gewebsreizung vorrangig mit wässrigen Lösungen oder mikrokristallinen Suspensionen erfolgen.
  • Dauer der Anwendung
    • Zur Behandlung des Heufiebers und anderer saisonaler allergischer Erkrankungen genügt im Allgemeinen die i.m.-Applikation von 1 Ampulle (= 40 mg Triamcinolonacetonid) pro Jahr während des Pollenflugs. Sind mehrere Injektionen erforderlich, sollte ein Injektionsintervall von mindestens 4 Wochen eingehalten werden.
    • Intraartikuläre Injektionen sind wie offene Gelenkeingriffe zu betrachten und nur unter streng aseptischen Bedingungen durchzuführen. In der Regel reicht eine einmalige intraartikuläre Injektion für eine erfolgreiche Symptomlinderung aus. Wird eine erneute Injektion als notwendig erachtet, sollte dies frühestens nach 3 - 4 Wochen erfolgen, die Anzahl der Injektionen pro Gelenk ist auf 3 - 4 pro Jahr zu beschränken. Insbesondere nach wiederholter Injektion ist eine ärztliche Kontrolle des zu behandelnden Gelenks angezeigt.
    • Infiltration: Das Arzneimittel wird in den Bereich des stärksten Schmerzes bzw. der Sehnenansätze infiltriert. Vorsicht, keine intratendinöse Injektion! Injektionen in kurzen Abständen vermeiden, streng aseptische Kautelen beachten.
  • Wenn eine größere Menge angewendet wurde, als nötig
    • In Abhängigkeit von der Dauer der Anwendung einer zu hohen Dosis sind die verschiedenen in der Kategorie "Nebenwirkungen", beschriebenen Symptome möglich. Bei Nebenwirkungen suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.
  • Wenn die Behandlung mit abgebrochen wird
    • Bei Beendigung oder gegebenenfalls Abbruch der Langzeitgabe ist an folgende Risiken zu denken: Exazerbation bzw. Rezidiv der Grundkrankheit, akute NNR-Insuffizienz (insbesondere in Stresssituationen, z. B. während Infektionen, nach Unfällen, bei verstärkter körperlicher Belastung), Cortison-Entzugssyndrom.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor das Arzneimittel bei Ihnen angewendet wird.
    • Hinweise:
      • Suspension gleichmäßig aufschütteln. Bei der Fertigspritze den Gummikolben vor Gebrauch kurz nach hinten ziehen, um ein besseres Gleiten zu gewährleisten.
      • Vorsicht auch vor unbeabsichtigten intravasalen Injektionen; das gilt speziell für das Gesicht (oberhalb des Mundes) und für die Kopfhaut, aber auch für die intraglutäale Injektion.
      • Intraartikuläre Anwendung:
        • Jede Gelenkpunktion kann zu Verletzungen von Gefäßen, Nerven sowie periartikulären und artikulären Strukturen führen.
        • Die intraartikuläre Gabe von Glukokortikoiden erhöht substanzimmanent die Gefahr einer Gelenkinfektion. Diese ist zu unterscheiden von einer Kristallsynovitis, die bereits nach wenigen Stunden auftritt, keine Allgemeinsymptome macht und in wenigen Tagen wieder abklingt. Das Auftreten einer Kristallsynovitis hängt u. a. von der Kristallgröße des Präparates ab.
        • Glukokortikoide dürfen nicht in instabile Gelenke und sollen nicht in Zwischenwirbelräume injiziert werden. Wiederholte Injektionen in Gelenke, die von Osteoarthritis betroffen sind, können die Gelenkzerstörung beschleunigen. Direkte Injektionen von Glukokortikoiden in Sehnen sind unbedingt zu vermeiden, da dies im späteren Verlauf zu Sehnenrupturen führen kann.
        • Die längerfristige und wiederholte Anwendung von Glukokortikoiden in gewichttragenden Gelenken kann zu einer Verschlimmerung der verschleißbedingten Veränderung im Gelenk führen. Ursache dafür ist möglicherweise eine Überbeanspruchung des betroffenen Gelenks nach Rückgang der Schmerzen oder anderer Symptome.
        • Infiltrationstherapie:
          • Jede Punktion kann zu Verletzungen von Gefäßen, Nerven sowie periartikulären Strukturen führen. Die infiltrative Anwendung von Glukokortikoiden erhöht substanzimmanent die Gefahr einer Infektion im Bereich der behandelten Gewebsstrukturen.
        • Intrafokale Anwendung im Bereich der Wirbelsäule:
          • Insbesondere bei Lagerungsproblemen, neurologischen Vorerkrankungen, Zuständen nach rückenmarksnahen Operationen (z. B. Entfernung von Teilen des Wirbelbogens), Verkrümmungen der Wirbelsäule und akutem Bandscheibenvorfall ist das Risiko von Verletzungen von Gefäßen, Nerven sowie wirbelsäulennahen Strukturen bei der Punktion erhöht.
          • Die intrafokale wirbelsäulennahe Anwendung von Glukokortikoiden (also der Stoffgruppe zu der der Wirkstoff gehört) erhöht die Gefahr einer Infektion im Bereich der behandelten Gewebsstrukturen.
          • Bei älteren Patienten sollte die Anwendung nur unter besonderer Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen (Osteoporose-Risiko erhöht).
          • Bei bestehenden Infektionen darf das Arzneimittel nur unter gleichzeitiger spezifischer antiinfektiöser Therapie angewendet werden, bei Tuberkulose in der Anamnese (cave Reaktivierung!) Anwendung nur unter Tuberkulostatika-Schutz.
          • Während der Anwendung ist bei Diabetikern ein eventuell erhöhter Bedarf an Insulin oder oralen Antidiabetika zu berücksichtigen.
          • Während der Behandlung ist bei Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck eine regelmäßige Blutdruckkontrolle erforderlich. Patienten mit schwerer Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) sind sorgfältig zu überwachen, da die Gefahr einer Verschlechterung besteht.
          • Wegen der Gefahr eines Durchbruches der Darmwand (Darmperforation) darf das Arzneimittel nur bei zwingender Indikation und unter entsprechender Überwachung angewendet werden bei schwerer Entzündung der Dickdarmschleimhaut (Colitis ulcerosa) mit drohender Perforation, bei Divertikulitis, bei Enteroanastomosen (unmittelbar postoperativ).
          • Vorsicht bei schweren Muskelerkrankungen, Neigung zu Thrombosen und Embolien, metastasierenden Karzinomen, akuter und chronischer Nierenentzündung. Anwendung bei schweren Infektionen nur in Kombination mit einer Behandlung gegen die Infektion.
          • Da es sich bei dem Arzneimittel um ein hochwirksames Medikament handelt, sollten Sie Ihren Arzt von bestehenden beziehungsweise zurückliegenden tuberkulösen Erkrankungen bzw. anderen chronischen Infektionen (wie z. B. Kiefer- oder Stirnhöhlenentzündungen, Gallenblasenentzündungen und andere), von kurz zurückliegenden Schutzimpfungen, auchvon lange zurückliegenden Magen-Darm-Geschwüren sowie vom Bestehen einer Zuckerkrankheit informieren.
          • Falls während der Behandlung Fieber oder Magenbeschwerden, nervöse Störungen oder andere Krankheitszeichen auftreten, konsultieren Sie Ihren Arzt. Im Falle eines Arztwechsels informieren Sie den neuen Arzt über die Behandlung mit dem vorliegenden Medikament.
          • Bei einer lang dauernden Therapie sind regelmäßige ärztliche Kontrollen (einschließlich augenärztlicher Kontrollen in dreimonatigen Abständen) angezeigt. Bei vergleichsweise hohen Dosen ist auf eine ausreichende Kaliumzufuhr und auf Natriumrestriktion zu achten und der Serum-Kalium-Spiegel zu überwachen. Sorgfältige Überwachung ist auch bei Patienten mit schwerer Herzmuskelschwäche angezeigt. Spezielle Viruserkrankungen (Windpocken, Masern) können bei Patienten, die mit Glukokortikoiden behandelt werden, besonders schwer verlaufen. Insbesondere gefährdet sind abwehrgeschwächte (immunsupprimierte) Kinder und Personen ohne bisherige Windpocken- oder Maserninfektion. Wenn diese Personen während einer Behandlung mit dem Arzneimittel Kontakt zu masern- oder windpockenerkrankten Personen haben, sollte gegebenenfalls eine vorbeugende Behandlung eingeleitet werden.
        • Einfluss auf Untersuchungsmethoden:
          • Hautreaktionen auf Allergietests können unterdrückt werden.
          • Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.
    • Kinder:
      • Das Arzneimittel nicht anwenden bei Kindern unter 12 Jahren und nicht intramuskulär anwenden bei Jugendlichen unter 16 Jahren. Generell erfordert die Anwendung im Wachstumsalter eine sehr strenge Indikationsstellung.
    • Ältere Menschen:
      • Bei älteren Patienten sollte die Anwendung nur unter besonderer Nutzen/Risiko-Abwägung erfolgen (Osteoporose-Risiko erhöht).
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Über die Einschränkung der Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zur Bedienung von Maschinen liegen keine Hinweise vor.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Da es sich bei dem Arzneimittel um ein hochwirksames Medikament handelt, sollten Sie den Arzt sofort von einer bestehenden bzw. eingetretenen Schwangerschaft verständigen.
    • Die Anwendung von Triamcinolonacetonid in den ersten 5 Monaten der Schwangerschaft sollte unterbleiben, da Tierversuche Hinweise auf Fehlbildungen ergeben haben und Erkenntnisse über die Sicherheit einer Anwendung in diesem Zeitraum für den Menschen nicht vorliegen. Bei Langzeitanwendung sind intrauterine Wachstumsstörungen nicht auszuschließen. Bei einer Behandlung zum Ende der Schwangerschaft besteht für den Feten die Gefahr einer Degeneration der Nebennierenrinde.
  • Stillzeit
    • Glukokortikoide gehen in die Muttermilch über. Ist eine Behandlung mit höheren Dosen oder eine Langzeitbehandlung erforderlich, sollte abgestillt werden.

Einnahme Art und Weise

  • Das Arzneimittel ist zur intramuskulären, intraartikulären, intrafokalen und subläsionalen Anwendung geeignet.
  • Weitere Einzelheiten siehe Kategorie "Dosierung"

Wechselwirkungen bei VOLON A 40 Fertigspritzen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Behandlung mit Triamcinolonacetonid beeinflusst werden.
    • Verstärkung der Wirkung bis hin zu erhöhtem Nebenwirkungsrisiko:
      • Bei gleichzeitiger Anwendung von Salicylaten, Indometacin und anderen nichtsteroidalen entzündungshemmenden Medikamenten/Antirheumatika kann die Gefahr von Magen-Darm-Geschwüren und Magen-Darm-Blutungen erhöht sein. Estrogene (z. B. Ovulationshemmer) können die klinische Wirkung verstärken.
      • Herzwirksame Glykoside können durch Kaliummangel in ihrer Wirkung verstärkt werden. Bei gleichzeitiger Anwendung von Harnausscheidung fördernden Arzneimitteln (Saluretika) kommt es zu einer zusätzlichen Kaliumausscheidung. Auch durch Abführmittel (Laxanzien) kann der Kaliumverlust verstärkt werden.
      • Durch Kortikosteroide ist ein Abfall der Praziquantel-Konzentration im Blut möglich.
      • Bei gleichzeitiger Gabe von ACE-Hemmstoffen kann das Risiko des Auftretens von Blutbildveränderungen erhöht sein.
      • Chloroquin, Hydrochloroquin, Mefloquin: Erhöhtes Risiko des Auftretens von Myopathien, Kardiomyopathien.
      • Die Blutspiegel von Ciclosporin werden erhöht, erhöhte Gefahr zerebraler Krampfanfälle.
    • Abschwächung der Wirkung:
      • Die blutzuckersenkende Wirkung von Mitteln gegen Zuckerkrankheit (orale Antidiabetika) und Insulin wird vermindert.
      • Enzyminduktoren, z. B. Barbiturate, Phenytoin, Primidon, Rifampicin vermindern die Kortikoid-Wirkung.
      • Orale Antikoagulanzien (Cumarinderivate) werden in ihrer Wirkung abgeschwächt; bei gleichzeitiger Anwendung ist eine Dosisanpassung der Antikoagulanzien erforderlich.
      • Die Wirkung von Somatropin kann bei Langzeitgabe vermindert werden.
      • Der TSH-Anstieg bei Gabe von Protirelin kann reduziert sein.
    • Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
      • Zusätzliche Augeninnendrucksteigerung bei gleichzeitiger Anwendung von Triamcinolonacetonid und
        Atropin sowie anderen Anticholinergika ist nicht ausgeschlossen.
      • Kortikosteroide können die neuromuskulär blockierende Wirkung von nicht depolarisierenden Muskelrelaxanzien vermindern oder verstärken.
  • Anwendung zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
    • Ein übermäßiger Salzkonsum (Kochsalz) sollte vermieden werden.
    • Die Ernährung während der systemischen Behandlung mit Triamcinolonacetonid soll eiweiß- und vitaminreich sein.

Warnhinweise bei Hilfsstoffen

Enthält Benzylalkohol. Darf bei Früh- und Neugeborenen nicht parenteral (z.B. durch Infusion oder Injektion) angewendet werden. Kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 3 Jahren schwere Nebenwirkungen (z.B. Vergiftungserscheinungen und allergische Reaktionen) hervorrufen.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe

36,31 mg

Carmellose, Natriumsalz
Hilfstoff
Natrium chlorid
Hilfstoff
Polysorbat 80
Hilfstoff
Wasser, für Injektionszwecke
Hilfstoff
Benzyl alkohol
9,9 mg Hilfstoff


Erfahrungsberichte zu VOLON A 40 Fertigspritzen, 2X1 ML

Es sind noch keine Erfahrungsberichte vorhanden.
Helfen Sie anderen Nutzern und schreiben Sie einen Erfahrungsbericht!

Produkterfahrungsbericht schreiben

Bitte beachten Sie dazu › unsere Netiquette.

anonym (oder melden Sie sich hier an)
* Die Ersparnis bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers oder auf den höchsten gelisteten Preis.
** Preise, Rangfolge, Versandkosten können sich zwischenzeitlich geändert haben.