Hilfe zum Preisvergleich Tel: 030 - 94 888 740 Di-Do von 10-15 Uhr

nach oben

Grippe oder Erkältung: Worin genau liegen die Unterschiede?

Grippe oder Erkältung Unterschiede
Grippe oder Erkältung: Diese Begriffe werden oftmals in einem Atemzug genannt, ohne dabei die gravierenden Unterschiede zu berücksichtigen.
Denn während es sich bei einem grippalen Infekt häufig um eine vergleichsweise harmlose Erkrankung handelt, kann sich eine Grippe zu einer langwierigen Angelegenheit entwickeln. Entsprechend ist hier von Krankheitsbildern die Rede, die abgesehen von der Bezeichnung nur wenige Gemeinsamkeiten aufweisen. Der folgende Beitrag dient dazu, die Unterschiede in Symptomatik, Behandlungs- und Therapiemaßnahmen aufzuzeigen. Dabei soll auch die Erwähnung verschiedener Hausmittel Berücksichtigung finden.  

Grippaler Infekt bzw. Erkältung: Erscheinungsbild, Entstehung und Symptomatik

Verwirrung bei der Unterscheidung zwischen Erkältung und Grippe stiftet zweifellos die dritte Variante: der grippale Infekt. Dabei beschreibt dieser nichts anderes als eine Erkältung. In beiden Fällen handelt es sich um eine Erkrankung, die von über 200 verschiedenen Virusarten verursacht werden kann. Grippale Infekte bzw. Erkältungen sind im Herbst und Winter besonders häufig. Im Sommer treten sie in Form einer sogenannten Sommergrippe auf. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass die Sommergrippe nicht mit der im Anschluss zu diskutierenden klassischen Grippe zu verwechseln ist. In der Regel klingen Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Müdigkeit nach kurzer Zeit von selbst wieder ab.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen Erkältung und Grippe

Bei einer einfachen Erkältung konzentrieren sich die Beschwerden vor allem auf die Nase, gefolgt von Augen, Ohren und Nebenhöhlen. Schnupfen zählt zu den Symptomen, die bezeichnend für eine Erkältungskrankheit sind. Ein Befall der Bronchien wiederum gilt eher als Ausnahme. Die Influenzaviren hingegen greifen die Organe an und lösen hier schwere Entzündungen aus. Doch die Grippe erweist sich noch in anderer Hinsicht als ausgesprochen gefährlich. Da die Abwehrkräfte im Rahmen der Erkrankung geschwächt werden und die Schleimhäute so überbeansprucht sind, dass sie ihrer natürlichen Schutzfunktion nicht mehr nachkommen können, gelangen Bakterien und andere Krankheitserreger ins Körperinnere und können zusätzliche Infektionen auslösen.

Erkältungen erfolgreich behandeln und vorbeugen

frische Luft hilft bei Genesung

In Bezug auf Erkältungen bzw. grippale Infekte sind die Aussichten auf eine schnelle Linderung der Beschwerden durch die Einnahme einschlägiger Medikamente vergleichsweise hoch. Ob es sich dabei nun um chemische Präparate oder Hausmittel handelt, bleibt den individuellen Vorlieben der Betroffenen überlassen. Eine wichtige Grundlage bildet hier ein intaktes Immunsystem, das Krankheitserreger erfolgreich abzuwehren vermag. Es geht also in erster Linie darum, die Abwehrkräfte durch eine gesunde Lebensweise zu stärken. Viel Bewegung an der frischen Luft, eine ausgewogene vitaminreiche Kost, Kneippkuren, Wechselduschen und Saunagänge sind nur einige der Maßnahmen, die hier das entscheidende Fundament bilden.

Bewährte Hausmittel und was man bei Erkältungen nicht tun sollte

Menschenansammlungen und direkten Körperkontakt sollten Sie gerade in Zeiten meiden, in denen grippale Infekte nachweislich im Umlauf sind. Als Hausmittel sowohl zur Vorbeugung als auch zur Linderung von grippalen Infekten ist allen voran das Inhalieren mit Kamillenextrakten oder Meersalzlösungen zu nennen. Aus dem Yoga stammt zudem die bewährte Vorsorgemaßnahme des Gurgelns und Nasenspülens mit Meersalz, dem eine antibakterielle Wirkung nachgesagt wird.

Auslöser von grippalen Infekten

Im Vergleich zur echten Grippe erweist sich eine optimale Prävention bei einer Erkältung bzw. einem grippalen Infekt als nahezu unmöglich. Denn aufgrund der großen Anzahl an potentiellen Erregern, darunter Corona-, Rhino- und Adenoviren, gibt es keinen Impfstoff, der zugleich alle möglichen Angreifer abwehrt. Entsprechend ist es keine Seltenheit, dass man sich in kurzen Abständen immer wieder erkältet, die Erreger jedoch nicht identisch sind. Zu einer Übertragung mit Erkältungsviren kommt es schnell. Generell besteht an Orten, an denen sich große Menschenansammlungen befinden, eine erhöhte Ansteckungsgefahr. Schule, Kindergarten, öffentliche Verkehrsmittel und Einrichtungen sind nur einige Beispiele.

Die Grippe als ernst zu nehmende Erkrankung

schutzimpfung gegen grippe

Im Gegensatz zur Erkältung ist bei einer Grippe höchste Vorsicht geboten. Wer es hier an der angemessenen Behandlung fehlen lässt, muss damit rechnen, dass sich der gesundheitliche Allgemeinzustand verschlechtert und langfristig in einem chronischen Leiden endet. Influenzaviren: So lautet die Bezeichnung der Verursacher für die Grippe, die vielleicht erst mit leichten Erkältungssymptomen beginnt, sich jedoch schnell zu einer ernsten und langwierigen Erkrankung entwickeln kann. Lungen-, Gewebe- und Herzmuskelentzündung: Das sind nur einige der Krankheitsbilder, die aus den klassischen Merkmalen eines grippalen Infektes entstehen können. Die Diagnose lautet hier also nicht wie zuerst angenommen Erkältung, sondern Grippe.  Eine Schutzimpfung sollte deshalb in Betracht gezogen werden.

Häufige Fragen zum Thema Grippe oder Erkältung

Wer besonders anfällig für Grippeviren ist, sollte unbedingt eine Schutzimpfung in Erwägung ziehen. Dasselbe gilt für ältere Menschen sowie Personen, deren Immunsystem bereits aufgrund chronischer Erkrankungen geschwächt ist. Denn gerade mit Blick auf die möglichen Konsequenzen ist hier Vorsicht geboten. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch der Hinweis, dass eine Grippeimpfung nur ein Jahr lang wirkt und dann erneuert werden muss. Grund ist die Tatsache, dass das Genmaterial der Influenzaviren einem ständigen Wandel unterliegt. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies folglich: Bei Grippe gibt es keinen anderen effektiven Schutz als die jährliche Impfung.
Vor allem im Anfangsstadium fällt eine Unterscheidung zwischen Grippe und Erkältung schwer. Vergleichbares trifft auch auf lebensgefährliche Viruserkrankungen wie die sogenannte Vogelgrippe und SARS sowie auf Allergien und typische Kinderkrankheiten wie Mumps und Masern zu. Alle weisen zu Beginn der Erkrankung vergleichbare Symptome auf, die das Risiko mit sich bringen, dass sie als leichte Erkältung eingestuft werden. Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Halsschmerzen, gefolgt von Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Müdigkeit sind nur einige der Beschwerden, die im Rahmen aller genannten Krankheiten auftreten können. Bei einer Grippe kommt es jedoch häufig zu plötzlichen und vergleichsweise intensiven Beschwerden.

Artikel empfehlen:

Bestseller Erkältung oder Grippe

› mehr