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Schimmelpilzallergie: Wenn Wohnen krank macht

Autor: medizinfuchs Redaktion
Schimmelpilzallergie: Wenn Wohnen krank macht
Menschen, die eine Schimmelpilzallergie haben, reagieren nicht auf den Pilz überempfindlich, sondern auf seine Sporen. In feuchten, ungenügend belüfteten Räumen zeigen sie die für Allergien des Soforttyps charakteristischen Symptome. Kommen sie draußen mit ihren Auslösern in Kontakt, was während des Sommers und Herbstes unvermeidbar ist, haben sie ebenfalls eine laufende Nase, tränende Augen und Juckreiz. 

Allergische Reaktion auf Sporen

Als Schimmelpilzallergie bezeichnet der Mediziner eine allergische Reaktion des Körpers auf den Kontakt mit Schimmelpilzsporen. Schimmelpilze sind mikroskopisch kleine Organismen, die sich über spezielle Zellen (Sporen) fortpflanzen und im gesamten Lebensumfeld des Menschen vorkommen. Man findet sie:
  • In der freien Natur
  • In Wohnungen und Häusern mit feuchten Decken, Böden und Wänden
  • In nicht abgedichteten Fugen und Ritzen
  • In Wasserschäden im Mauerwerk
  • Auf oder unter Tapeten
  • In der feuchten Erde der Zimmerpflanzen
  • In Innenräumen mit einer Luftfeuchtigkeit von mindestens 60 % und Temperaturen über 20 Grad

Lediglich die Sporen wirken als Allergie-Auslöser (Allergene). Sie verursachen eine Typ I-Allergie (allergische Sofortreaktion). Je nachdem, welcher Schimmelpilz für die Allergie verantwortlich ist, leiden die Betroffenen nur saisonal oder ganzjährig an bestimmten Symptomen.

Symptome einer Schimmelpilzallergie

Die mit der Allergie einhergehenden Symptome ähneln denen eines Heuschnupfens und einer Überempfindlichkeit gegen den Kot der Hausstaubmilbe. Der Allergiker hat

Behandlung Schimmelpilzallergie

beseitigung schimmelpilz wohnung verringert allergie

Eine Allergie gegen Schimmelpilze lässt sich durch das Beseitigen des Schimmels lindern. Je nach Stärke des Befalls kann das sogar die umfassende Sanierung der verseuchten Wohnung erforderlich machen: Nur das möglichst vollständige Vermeiden des Kontakts mit dem Allergen sichert den Therapieerfolg. Da es auch einen unsichtbaren Schimmelpilz-Befall gibt (unter Kacheln, Teppichböden, Tapeten), sollten Sie diesen bei der Sanierung Ihres Hauses ebenfalls berücksichtigen. Zur Beseitigung der Sporen eignen sich hochprozentige Essigreiniger, Sodawasser und eine Bürste. Großflächiger Schimmel sollte jedoch nur von einer Fachfirma entfernt werden.

Die akuten Symptome lassen sich mit Antihistaminika und Glukokortikoiden gut behandeln. Eine bewährte Methode, das Immunsystem des Allergikers langsam an den Auslöser zu gewöhnen, sodass die allergische Reaktion letztlich ausbleibt, ist die Hyposensibilisierung. Dazu verabreicht man ihm die Pilzsporen im Abstand von jeweils einer Woche per Injektion. Hat man die individuelle Höchstdosis erreicht, bekommt er diese regelmäßig, aber in größeren Zeitabständen.

Schimmelpilzallergie vorbeugen

Haben Sie eine erblich bedingte Neigung zu Allergien, sollten Sie alle Innenräume häufig lüften und ausreichend trocken halten (40 bis 60 % Feuchtigkeit). Spezielle Entfeuchter, die Sie in den Zimmern aufstellen, helfen Ihnen dabei. Lieben Sie Spaziergänge in der freien Natur, halten Sie sich bitte von zusammengekehrten Blätterhaufen, draußen aufgestapeltem Brennholz und Komposthaufen fern. 

Gießen Sie Ihre Topfpflanzen nur mäßig. Klimaanlagen sollten in regelmäßigen Abständen gewartet und gesäubert werden. Stellen Sie Ihre Möbel in einem ausreichend großen Abstand zur Zimmerwand auf. Außerdem ist es ratsam, leicht verderbliche Nahrungsmittel nur im Kühlschrank aufzubewahren und Angeschimmeltes sofort zu entsorgen.

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