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Akne: Auslöser, Risikogruppen und Behandlungsmethoden

Akne: Auslöser, Risikogruppen und Behandlungsmethoden
Es gibt sicherlich kaum einen Jugendlichen, der nicht schon einmal über die unansehnlichen Pickel im Gesicht und an anderen Körperstellen geklagt hätte.
Schließlich handelt es sich bei Akne um Beschwerden, die vor allem in der Pubertät, genauer ab dem 11. Lebensjahr auftreten. Für die Betroffenen scheinen die Symptome schon fast unvermeidbar zu sein. Jedoch gibt es Mittel, die effektiv gegen Akne eingesetzt werden, um die Beschwerden, wenn nicht zu heilen, so doch erheblich zu lindern. Worum es sich dabei genau handelt, ist eine der Fragen, die gemeinsam mit wissenswerten Informationen rund um das Thema 'Akne' im Zentrum dieses Beitrages stehen.

Pickel und Knoten, die vor allem Jugendlichen das Leben schwer machen

Experten unterscheiden bei Akne in erster Linie zwei Arten. Rund 60 Prozent der Jugendlichen sind von der leichteren Variante betroffen, die nach maximal zwei Jahren wieder abklingt und mühelos mit in der Drogerie erhältlichen Mitteln unter Kontrolle gebracht werden kann. Die zweite Form ist jedoch weitaus komplexer, verläuft langwieriger und ist schwerer zu behandeln. Klinische Akne: So lautet der Fachbegriff dieser Hauterkrankung, die minimal fünf Jahre, maximal jedoch bis zu zwanzig Jahre dauern kann. Eine sachgemäße und letztendlich auch effektive Behandlung ist nur durch einen Arzt möglich. Dieser kontrolliert während des gesamten Verlaufs der Beschwerden in regelmäßigen Abständen, welche Maßnahmen erforderlich sind.

Ursachen für die Entstehung von Akne

sexualhormone beeinflussen pickelbildung

Doch warum sind eigentlich vor allem Jugendliche von den unschönen Pickeln betroffen? Und welche Faktoren sind an der Entstehung von Akne beteiligt? In der Regel spricht man von vier Hauptelementen, die für die Bildung von Akne verantwortlich sind: Talgdrüsenüberfunktion, Überbesiedlung mit Bakterien, Verhornungsstörung im Talgdrüsengang sowie Entzündungsreaktion. Teenager zählen in Bezug auf die Bildung von Akne zu der größten Risikogruppe. Verantwortlich sind die männlichen Sexualhormone, im Fachjargon Androgene genannt. Dabei führt die Kombination aus vergrößerten Talgdrüsen und erhöhter Produktion von Talg und Hornmaterial schnell zu einer Verstopfung der Poren.

Erscheinungsform

  • Pickel
  • leichtere Akne
  • geschlossene Mitesser
  • offene Mitesser
  • Akne

Behandlung

  • pH-neutrale Waschlotionen
  • antibakterielle Salben
  • leichte Peelings
  • prafüm- und ölfreie Produkte
  • fachgerechte Behandlung

Faktoren, die die Bildung von Akne begünstigen können

Vorab ist darauf zu verweisen, dass Akne bei Jungen und Männern etwas häufiger auftritt als bei Frauen und Mädchen. Verantwortlich sind die männlichen Geschlechtshormone, die die Hornzell- und Fettproduktion in den Talgdrüsen steigern. Akne bildet sich zudem schneller bei Menschen, die bereits unter unreiner und fettiger Haut leiden. Eine ungesunde Ernährung, die größtenteils aus zucker- und fetthaltigen Speisen und Getränken besteht, kann zusammen mit einem Mangel an Bewegung und frischer Luft ebenfalls zu einer Verstopfung der Poren beitragen. Eine Verschlechterung bereits vorhandenener Symptome ist in diesem Fall auch denkbar.
Weitere Faktoren, die die Entstehung von Akne beeinflussen
  • Bakterien,
  • Kosmetika und
  • ungünstige klimatische Bedingungen
Bakterien in Maßen erweisen sich grundsätzlich als vorteilhaft, da sie den Talg zersetzen können. Bei einem Zuviel können sie jedoch abgesehen von Entzündungen auch Antibiotikaresistenzen herbeiführen. Propionibacterium acnes: So lautet der Fachbegriff des Bakteriums, das vor allem im Talgdrüsenausführungsgang gedeiht und im Laufe der Zeit erheblichen Schaden anrichten kann. Eine Verstopfung in diesem essentiellen Bereich kann zudem durch zu enge Kleidung in Form von Helm oder Mütze, durch ein feucht-warmes Klima, Medikamente sowie fett- und ölhaltige Reinigungs- und Pflegeprodukte gefördert werden.

Sorgfältige Reinigung und Pflege als Grundvoraussetzung für eine effektive Behandlung

behandlung bei akne

Da Bakterien bei der Entstehung und Ausbreitung von Akne eine wesentliche Rolle spielen, kommt der Hygiene ein gebührendes Maß an Aufmerksamkeit zu. Empfehlenswert ist hier die ausschließliche Verwendung von parfümfreien und ph-neutralen Waschmitteln. Feuchtigkeitslotionen, Sonnencreme und Make-up sollten keinerlei Fette enthalten, da diese zu einer weiteren Verstopfung der Poren führen. Zum Abtrocknen ist ein weiches Tuch zu verwenden. Zu kräftige Bewegungen sind zu vermeiden, da sie die sensible Haut reizen und somit empfänglicher für Entzündungen machen können.

Bei leichteren Akne-Erkrankungen genügt häufig das Auftragen von Salben und Cremes, die einschlägige Wirkstoffe enthalten. Antibiotika töten die Bakterien nachhaltig ab, sind aber verschreibungspflichtig. Benzoylperoxid hat einen ähnlichen Effekt. Vitamin-A-Säure-Präparate wiederum wirken entzündungshemmend und verhindern eine weitere Bildung von Mitessern. Zu den Wirkstoffen, die für die innere Behandlung eingesetzt werden, zählen in erster Linie Hormonpräparate, Retinoide und Antibiotika.

Häufige Fragen zum Thema Akne

Verstopfte Zellausgänge bilden das Fundament für die Bildung der Hauterkrankung in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen. Den Anfang machen sogenannte Microcomedonen bzw. Mitesservorstufen. Gefolgt werden sie von einschlägigen Symptomen wie geschlossenen und offenen Mitessern. Letztere sind an einem winzigen schwarzen Punkt in der Mitte erkennbar. In Bezug auf eine Therapie ist diese Form der Akne leichter mit Cremes und Peelings zu bekämpfen, da sich der überschüssige Talg einfacher entfernen lässt. Bei geschlossenen Mitessern hingegen empfiehlt sich die fachgerechte Behandlung durch eine ausgebildete Medizinkosmetikerin. Denn bei unsachgemäßer Handhabe ist hier mit Entzündungen, Verfärbungen und Vernarbungen zu rechnen.
Gesicht, Schultern, Nacken und Brust: Das sind auf den Punkt gebracht die Regionen des Körpers, an denen sich besonders viele Talgdrüsen befinden. Entsprechend ist das Akne-Risiko hier besonders groß. In Bezug auf die Symptomatik unterscheidet man zwischen der sogenannten Acne vulgaris und einigen Unterarten. Die Acne conglobata beispielsweise zählt zu den besonders schweren Akne-Erkrankungen. Dabei bilden sich bis zu zwei Zentimeter große Knoten, die sich in Abszesse verwandeln und Narben zurücklassen. Die Acne comedonica wiederum ist durch überwiegend geschlossene Mitesser in der Kinn-, Nasen- und Stirnregion gekennzeichnet. Begleitet werden diese bei der sogenannten Acne papulo-pustulosa von mit Eitern gefüllten Pusteln.

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