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Haarausfall bei Frauen & Männern: Ursachen & wirksame Haarwuchsmittel

Autor: medizinfuchs Redaktion
Haarausfall bei Frauen & Männern: Ursachen & wirksame Haarwuchsmittel

Haarverlust kann sowohl bei Männern als auch Frauen unterschiedliche Gründe haben. Zum einen können es harmlosen Mangelerscheinungen wie beispielsweise Zink- oder Eisenmangel sein. Zum anderen stecken ernsthafte Krankheiten - wie kreisrunder Haarausfall oder Haarverlust unter Chemotherapie - bis hin zu genetischer Veranlagung oder hormoneller Störung dahinter.

Speziell geschulte Mediziner bieten sogenannte Haarsprechstunden an, in denen sie die Ursache für übermäßigen Haarverlust ermitteln. Sie beraten fachkundig und schlagen, falls möglich, eine geeignete Therapie vor.

Ursachen rechtzeitig erkennen

schnelle Diagnose bei Haarausfall wichtig

Je früher die Diagnose gestellt und je eher gegengesteuert wird, umso größer ist die Chance möglichst viel Haarsubstanz zu erhalten und die Haargesundheit zu verbessern. Ein sehr weit vorangeschrittener, erblich bedingter Haarverlust mit ausgeprägter Glatzenbildung lässt sich häufig nur noch mittels Haartransplantation oder mittels Zweithaar (Toupet, Perücke) ausgleichen.

Haarausfall durch Mangel 

Verschiedene Präparate, Shampoos und andere Gegenmittel unterscheiden sich vor allem in Hinblick auf ihre Wirkungsweise, manche werden äußerlich angewendet, andere als Tablette eingenommen. Vitamine und Mineralstoffe helfen bei Verringerung des Haarvolumens als Folge von Mangelerscheinungen. Dabei gibt es verschiedene Wege die Mangelerscheinungen auszugleichen:

  • Schüssler Salze (Nr. 6 – Kalium Sulfuricum, Nr. 8 – Natrium Muriaticum / auch Natrium Chloratum genannt, Nr. 11 – Silicea)
  • Biotin als Nahrungsergänzungsmittel
  • Zink als Nahrungsergänzungsmittel
  • Gesunde Ernährung mit vorwiegend frischen Lebensmitteln - allen voran Gemüse und Obst
  • Eisen, die Vitamine A, E und K, Selen und Kalzium sind für die Haargesundheit besonders wichtig 
Zusätzlich empfiehlt sich die Verwendung eines wirksamen Shampoos, welches das Haarwachstum unterstützt und für mehr Fülle sowie Glanz sorgt.
Haarausfall durch Mangel

Haarausfall bei Frauen

Je nach Veranlagung besitzt jede Frau zwischen 90.000 und 150.000 Kopfhaare. Der tägliche Verlust von bis zu 100 Haaren ist ein natürlicher Vorgang, der alle Frauen gleichermaßen betrifft. Ursache ist der Wachstumszyklus der Haare, der sich aus drei Phasen zusammensetzt:
  1. Wachstumsphase von zwei bis sechs Jahren, wobei jedes Haar pro Monat rund einen Zentimeter wächst.
  2. Übergangsphase von ein bis zwei Wochen.
  3. Ruhephase von zwei bis vier Wochen, an deren Ende das Haar ausfällt.

Ursachen

Obwohl in den modernen Industriestaaten kaum Menschen an Nährstoffmangel leiden, können in bestimmten Lebensphasen einer Frau dennoch Mangelerscheinungen auftreten, die zu einem verstärkten Haarverlust führen. Die häufigsten Ursachen sind:
  • Eisenmangel aufgrund einer Radikaldiät, während der Periode oder nach einer Entbindung.
  • Eiweißmangel aufgrund einseitiger Ernährungsweise, etwa im Rahmen einer veganen Ernährungsweise.
  • Essstörungen, wie Bulimie oder Magersucht verursachen häufig Mangelerscheinungen. Dem Körper und somit auch den Haaren fehlen dann, neben genügend Eiweiß und Eisen, auch überlebenswichtiges Zink, Biotin sowie Vitamin B12.
  • Aktuelle Krankheiten und Medikamenteneinnahme
  • Aktuelle oder zurückliegende Lebensumstände
  • Verwandtschaftliche Situation
  • Veränderungen im Zyklus,
  • Ausbleiben der Periode
  • Schilddrüsenprobleme
  • Diabetes
  • Schwangerschaften und Geburten
  • Hormonelle Verhütungsmittel
  • Bestehende Menopause

Behandlung

Behandlung Haarausfall Frauen

Bei erblichem Haarausfall:
Zumeist verläuft erblich bedingter Haarausfall bei Frauen in Schüben und schreitet vergleichsweise langsam voran. Vielfach setzt der übermäßige Haarverlust erst mit Beginn der Menopause ein, wenn sich das Gleichgewicht der Geschlechtshormone zugunsten der männlichen Hormone verschiebt.

Betroffenen Frauen kann der Wirkstoff Minoxidil helfen, den Haarstatus stabil zu halten und kräftiger Haare nachwachsen zu lassen. Minoxidil gibt es unter dem Handelsnamen Regaine für Frauen als flüssige Lösung zum direkten Auftragen auf die Kopfhaut zu kaufen. Studien zufolge sorgt Regaine für eine bessere Kopfhautdurchblutung und fördert die Neubildung von Gefäßen. Um die Gefahr eines Rückfalls zu vermeiden, ist es laut Herstelleraussage wichtig, das Mittel langfristig und kontinuierlich anzuwenden. Achtung! Regaine für Frauen mit dem Inhaltsstoff Minoxidil ist ausschließlich für die Therapie von hormonell bedingter Alopezie gedacht und darf während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht verwendet werden.

Bei diffusem Haarausfall:
Hier ist eine Behebung der Ursache wichtig. Danach setzt meistens der normale Haarwuchs wieder ein. Nahrungsergänzungsmittel mit schwefelhaltigen Aminosäuren (LCystin) und Vitamin-B-Komplex können die Neubildung der Haare fördern. Auch speziell für Frauen entwickelte Präparate, wie Priorin in Form von Kapseln, Liquid oder Priorin-Haarwäsche können das Haarwachstum wirkungsvoll unterstützen, indem sie die Haarwurzeln mit wertvollen Mikronährstoffen, versorgen.

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Haarausfall bei Männern

Haarausfall Männer

Jeder Mann besitzt zwischen 90.000 und 150.000 Kopfhaare. Jedes einzelne Haar durchläuft ständig einen Wachstumszyklus, der insgesamt zwei bis sechs Jahre dauert, wobei jeder Haarfollikel seinem eigenen Zyklus folgt. Der Gesamtbestand bei Männern mit vollem Haarschopf bleibt demnach ein Leben lang gleich.

Die Versorgung des Haares mit Nährstoffen erfolgt über die Haarwurzel. Diese befindet sich in der Kopfhaut und nimmt über kleinste Blutgefäße alle erforderlichen Nährstoffe auf. Ist dieser Mechanismus gestört, wird das Haar nicht mehr ausreichend versorgt und fällt aus. Bei dauerhafter Unterversorgung stirbt die Haarwurzel ab, sodass sie kein neues Haar mehr bilden kann.

Ursachen

Erblich bedingter Haarverlust trägt die medizinische Bezeichnung androgenetische Alopezie. Verursacher sind weit verbreitete Hormonstörungen, bei denen sich der Hormonspiegel zugunsten des männlichen Sexualhormone verschiebt. Androgenetische Alopezie kann sich folgendermaßen bemerkbar machen:
  • An einigen Stellen am Kopf fallen die Haare besonders stark, manchmal auch kreisrund, aus.
  • Die Haare weichen am Scheitel und an der Stirn zurück, was sich als Geheimratsecken bemerkbar macht, die immer größer werden.
  • Die Haare weichen großflächig über die Stirn zurück. Im späteren Verlauf fallen auch die Hinterkopfhaare aus. Am Ende bleibt nur noch ein schmaler Haarkranz stehen.

Bei diffusem Haarausfall können die Ursachen Stoffwechselstörungen, Strahlenbehandlung des Kopfes, bestimmte Medikamente, Mangelerscheinungen aufgrund falscher Ernährung, Stress oder Umweltgifte sein. Je nach Ursache endet der diffuse Haarverlust häufig in vollständiger Glatzenbildung.

Im Gegensatz zum erblich bedingten Haarverlust ist bei kreisrundem Haarausfall eine Entzündung und damit Fehlsteuerung des Immunsystems die Ursache, wobei Männer mit Schilddrüsenfunktionsstörungen und Diabetiker besonders zahlreich betroffen sind. Die Erkrankung tritt häufig zwischen dem 20sten und 40sten Lebensjahr auf und ist durch kreisrund kahle Stellen auf dem Kopf gekennzeichnet.

Behandlung

Behandlung Haarausfall Männer

Bei erblichem Haarausfall:
Um erblichen Haarausfall zu stoppen, sollte Regaine für Männer so früh wie möglich verwendet werden. Bei langfristiger Anwendung zeigen sich häufig sogar Verbesserungen, ohne dass die Gefahr schädlicher Nebenwirkungen besteht.

Bei diffusem Haarausfall:
Männer, die unter diffusem Verlust ihrer Haare leiden, profitieren häufig von Kapseln und Haarwuchsmitteln, die Proteine, Aminosäuren, B-Vitamine und medizinische Hefe enthalten. Wichtig ist auch hier, dass die Einnahme langfristig erfolgt. Häufig führt auch eine Umstellung der Ernährung mit mehr Zink und Eisen bzw. entsprechende Nahrungsergänzungsmittel zu sichtbarem Erfolg.

Bei kreisrundem Haarausfall:
Die Behandlung dieses Haarausfalltyps gehört zwingend in die Hände eines erfahrenen Mediziners! Unter Berücksichtigung aller Vor- und Nachteile kann er glukokortikoidhaltige Cremes, Vitamin-A-Säure, Reiztherapie, Phototherapie oder Medikamente, die sich auf das gesamte Immunsystem auswirken, verordnen.

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Mittel gegen Haarausfall

erblicher Haarausfall

Bei anlagebedingtem Haarverlust:
Gut wirksame und klinisch erprobte Präparate, die als Schaum oder Emulsion auf die Haare aufgetragen werden, wie beispielsweise Minoxidil oder Nioxin.
Shampoos und Liquids, wie die Produkte der Marke Alpecin. Sie stärken die Haarwurzeln und versorgen sie mit neuer Energie. 

Bei hormonell bedingtem Haarverlust:
Nicht nur Männer, auch viele Frauen sind betroffen. Manche berichten von vermehrtem Ausfall der Haare nach der Schwangerschaft. Manchmal sind auch die hormonellen Prozesse während der Wechseljahre verantwortlich. Hier kann das medizinische Haarpflegeprodukt Regaine möglicherweise helfen. Regaine ist ein Schaum, den es sowohl speziell für Männer als auch für Frauen gibt. Bei sachgemäßer Anwendung soll es sowohl gegen genetisch verursachte Geheimratsecken als auch hormonell bedingten Haarverlust helfen. Wichtig ist die strikte Einhaltung der Anwendungsvorschrift.

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Haarausfall vorbeugen

Übermäßige Pflege ist ein häufiger Grund für gravierende Haarschäden. Gerade bei Frauen sind
  • Schäden durch Glätteisen,
  • häufiges Färben oder
  • Dauerwelle,
die das Haar am gesunden Wachstum hindern und schlimmstenfalls zu übermäßigem Haarverlust führen, häufig.

Stress ist ebenfalls eine ernstzunehmende Ursache für das plötzliche oder schleichend voranschreitende Ausfallen des Haupthaares. Deshalb ist eine gesunde Lebensweise mit ausreichenden Erholungs- und Entspannungsphasen nicht nur für das körperliche Wohlbefinden, sondern auch für die Haargesundheit wichtig.
Mittel gegen Haarausfall

Letztes Mittel Transplantation

Bleiben alle Behandlungsversuche erfolglos, wird der Haarmediziner Betroffenen zunächst raten, die verbliebenen Haare ultrakurz zu schneiden oder sich eine Glatze zu rasieren. Häufig fühlen sich Männer nach einigen Wochen Gewöhnung mit ihrem kahlen Schädel wohl und attraktiv. Manche Männer haben einen schön geformten Kopf, der ohne Haare richtig gut zur Geltung kommt.

Die ideale Indikation für eine Haartransplantation ist gegeben, wenn man sich aufgrund des schütteren Haupthaares permanent unwohl fühlt und bei denen das Ausfallen der Haare weitgehend zum Stillstand gekommen ist. Bei einer Transplantation verpflanzt der Chirurg resistente Haarwurzeln aus dem verbliebenen hinteren Haarkranz an den Oberkopf. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und kostet je nach Umfang zwischen 5.000 und 10.000 Euro.

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