Hilfe zum Preisvergleich Tel: 030 - 94 888 740 Di-Do von 10-15 Uhr

nach oben

Altersflecken: unschön, aber harmlos

Altersflecken: unschön, aber harmlos
Sie sind eines der typischen Anzeichen der Hautalterung. Treten sie jedoch bei Personen unter 60 auf, handelt es sich bei diesen meist um Sonnenhungrige.
Die meisten Menschen kennen die kleinen, hellbraunen Flecken mit unregelmäßigem Umriss, die sich bevorzugt auf reiferer Haut bilden. Sie sind eines der typischen Anzeichen der Hautalterung. Treten sie jedoch bei Personen unter 60 auf, handelt es sich bei diesen meist um Sonnenhungrige, die jede freie Minute für einen längeren Aufenthalt in der Sonne nutzen. Was sie oft nicht wissen, ist, dass eine jahrelange übermäßige Sonnenexposition nicht nur das Hautkrebs-Risiko deutlich erhöht, sondern auch die unschönen Pigmentflecken entstehen lässt. Sie sind zwar harmlos, können den Betroffenen aber seelisch stark belasten, weil sie vor allem im Gesicht und auf den Handrücken erscheinen.

Was sind Altersflecken?

Als Altersflecken bezeichnet man bräunliche, fest umrissene, flache und unregelmäßig geformte Pigmentflecken, die bevorzugt bei älteren Menschen entstehen. Der medizinische Fachausdruck dafür lautet Lentigo senilis. Lentigines können im Extremfall mehrere Zentimeter groß sein und bilden sich nur auf den Körperstellen, die man nicht mit Kleidung bedeckt (Gesicht, Dekolleté, Hände). Die harmlosen Flecken, die keine Symptome hervorrufen, findet man häufig auf den Handrücken und Unterarmen. Sie werden durch Pigmentstörungen verursacht. Da sie üblicherweise erst im Seniorenalter auftreten, lassen sich jüngere Betroffene die störenden Maculae oft entfernen, auch wenn aus medizinischer Sicht kein Anlass dazu besteht. Hierzulande haben mehr als 90 % der Menschen die auffälligen Fleckbildungen. Da Sonne ihre Bildung begünstigt, nennt der Mediziner sie auch Lentigo solaris.

Wie entstehen Altersflecken?

vor uv strahlung schützen sonst entstehen altersflecken

Die braune Pigmentierung kommt durch eine übermäßige Einlagerung von Lipofuszin infolge von starkem oxidativem Stress zustande. Setzt man sich häufig und für jeweils längere Zeit starker UV-Strahlung aus, werden in der Oberhaut (Epidermis) zu viele freie Radikale gebildet. Lipofuszin entsteht unter dem Einfluss von UV-Licht durch die Oxidation der in den Zellmembranen gespeicherten ungesättigten Fettsäuren.

Normalerweise ist die Haut durch diverse Antioxidantien ausreichend geschützt, da man sie täglich über die Nahrung zu sich nimmt. Dazu gehören die Vitamine A, C und E, die Spurenelemente Selen und Zink sowie das Coenzym Q10. Setzt sich der Betroffene jedoch im Übermaß der prallen Sonne aus, verringert sich die Menge an diesen hautschützenden Mikronährstoffen schnell. Dann können freie Radikale die Membranen der Zellen zerstören, sodass sich das Alterspigment dort ansammeln kann.

Häufige Fragen zum Thema Altersflecken

Ein erhöhtes Risiko haben die Sonnenanbeter sogar dann, wenn es zu keinem Sonnenbrand kommt. Sie bekommen dann bereits ab dem vierten Lebensjahrzehnt Altersflecken. Personen mit heller Haut sind besonders gefährdet. Tabakrauch, zu viel Alkohol, Nahrungsmitteln zugesetzte Nitrite und Nitrate und die Einnahme bestimmter Arzneimittel gelten ebenfalls als Risikofaktor.
Wer sich seine Pigmentflecken entfernen lassen möchte, sollte zuvor jedoch von einem Hautarzt ausschließen lassen, dass es sich bei seinen störenden bräunlichen Flecken um maligne Melanome, eine Form von bösartigem Hautkrebs, handelt. Um sich die Hautoberfläche seines Patienten genauer anschauen zu können, verwendet der Mediziner ein sogenanntes Dermatoskop. Das ist eine spezielle Lupe, die von einer Halogenlampe beleuchtet wird. Sie macht sogar Veränderungen unter der Epidermis wie bösartige Tumore sichtbar.

Wie behandelt man Altersflecken?

Personen, die sich die Altersflecken beseitigen lassen möchten, lassen oft beim Facharzt für Dermatologie ein Spezial-Peeling machen. Der Betroffene erhält ein chemisches, physikalisches oder mechanisches Haut-Peeling. Außerdem lassen sich die Flecken mit bleichenden Cremes entfernen. Die dafür verwendeten Mittel beinhalten oft Brunnenkresse-Extrakt. Er hat eine sehr intensive Wirkung. Bei beiden Verfahren kann es jedoch zur Verfärbung der behandelten Hautareale und auch der angrenzenden Bereiche kommen.

Manche der bleichenden Mittel rufen außerdem juckende Hautrötungen, Quaddeln und Entzündungen hervor. Daher empfiehlt es sich, den Heilungsverlauf genau zu beobachten und im Bedarfsfall sofort den behandelnden Arzt aufzusuchen. Er verschreibt Ihnen dann ein Antibiotikum gegen die bakterielle Infektion. Außerdem sind spezielle, den Heilungsprozess unterstützende Hautcremes hilfreich. Um Nebenwirkungen auszuschließen, testen Sie Ihre Creme vor dem ersten Einsatz am besten in Ihrer Ellenbogenbeuge. Da sie durch UV-Strahlung verstärkt werden, ist es ratsam, die Altersflecken nicht im Sommer und nur in den Abendstunden zu behandeln.

Betroffene, die das kosmetische Problem auf eine nebenwirkungsfreie Weise lösen möchten, greifen zu einem stark deckenden Make-up (Camouflage) oder einem Concealer. Er hat eine besonders hohe Deckkraft. Von Nachteil ist, dass diese Mittel immer wieder neu aufzutragen sind. Eine hautschonende Methode der dauerhaften Altersflecken-Entfernung ist die Laserbehandlung. Der Speziallaser beseitigt die Flecken, ohne benachbartes Gewebe zu schädigen.
eincremen zum vorbeugen von altersflecken

Wie kann man Altersflecken vorbeugen?

Dem vorzeitigen Erscheinen der Altersflecken können Sie vorbeugen, indem Sie übermäßige Sonneneinstrahlung vermeiden. Cremen Sie sich vor jedem Sonnenbad und vor sportlichen Aktivitäten im prallen Sonnenlicht mit einer Lotion mit hohem Lichtschutzfaktor ein. Außerdem empfiehlt es sich, die Haut ausreichend mit Textilien zu bedecken. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf das Rauchen und trinken Sie alkoholische Getränke nur in Maßen, falls Sie nicht ganz auf sie verzichten möchten.

Einen guten Schutz vor den zerstörerischen freien Sauerstoffradikalen bieten die Vitamine A, C und E sowie Selen, Zink und das Coenzym Q10. Achten Sie also bei Ihrer täglichen Ernährung darauf, sich diese Mikronährstoffe in ausreichendem Umfang zuzuführen. Haben Sie ein erhöhtes Krebsrisiko, etwa weil die bösartige Erkrankung in Ihrer Familie gehäuft vorkommt, sollten Sie Ihre Haut in regelmäßigen Abständen auf Veränderungen untersuchen lassen. Das ist auch dann wichtig, wenn Sie bereits einige Altersflecken kosmetisch behandeln ließen.

Artikel empfehlen:

Bestseller Altersflecken

› mehr