Vitamin-C und Vitamin E-Definitionen
Vitamin C ist ein essenzielles Vitamin mit einer Vielzahl von Funktionen im Körper. Es unterstützt das Immunsystem sowohl während als auch nach intensiver körperlicher Betätigung und trägt zur normalen Funktion der Blutgefäße, Knochen, Knorpel, des Zahnfleisches, der Haut und der Zähne bei, indem es die Kollagenbildung fördert. Zusätzlich spielt es eine Rolle im Energiestoffwechsel, bei der Funktion des Nervensystems, sowie bei der psychischen Gesundheit. Darüber hinaus schützt Vitamin C die Zellen vor oxidativem Stress, trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei und unterstützt die Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist seine Fähigkeit, die Eisenaufnahme zu erhöhen, was insbesondere für Menschen mit Eisenmangel von Bedeutung ist. Insgesamt ist Vitamin C ein unverzichtbares Vitamin für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Körpers, das durch eine vielseitige Palette von Funktionen eine wichtige Rolle spielt. Vitamin E spielt eine entscheidende Rolle dabei, unsere Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Kombination von Vitamin C und Vitamin E
Die enge Zusammenarbeit von Vitamin E und Vitamin C ist von Vorteil, da Vitamin C die regenerierte Form von „verbrauchtem“ Vitamin E wiederherstellen kann. Dieser Prozess unterstützt die Wirksamkeit von Vitamin E als Antioxidans, indem es ihm ermöglicht, weiterhin Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
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Tageszufuhr Vitamin E und C
Der genaue Bedarfswert ist nicht bekannt. Der Schätzwert für eine angemessene Zufuhr für Erwachsene (25 bis < 51 Jahre) liegt pro Tag nach den D-A-CH-Referenzwerten bei Frauen bei 12 mg und bei Männern bei 14 mg Vitamin E (Tocopherol-Äquivalente). Für schwangere Frauen liegt der Schätzwert für eine angemessene Zufuhr bei 13 mg und für Stillende bei 17 mg pro Tag.(12)(DACH 2000). Die empfohlenen Mengen an Vitamin C variieren je nach Alter und Geschlecht. Für Kleinkinder unter 4 Jahren sind es 20 mg täglich, während Jugendliche im Alter von 13 bis 15 Jahren etwa 85 mg pro Tag benötigen. Bei Jugendlichen im Alter von 15 bis unter 19 Jahren sind es 105 mg für Jungen und 90 mg für Mädchen. Erwachsene sollten etwa 110 mg (für Männer) bzw. 95 mg (für Frauen) Vitamin C pro Tag zu sich nehmen. Schwangere und stillende Frauen benötigen etwas mehr, etwa 105 mg bzw. 125 mg pro Tag. Raucherinnen und Raucher haben möglicherweise einen höheren Bedarf, nämlich etwa 135 mg (für Frauen) bzw. 155 mg (für Männer) täglich.(DACH 2015)
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Symptome eines Vitamin-E-Mangels
Kinder: Langsames Reaktionsvermögen, Verlust der Koordination, Taubheitsgefühl, Muskelschwäche
Erwachsene: Seltener Symptome aufgrund von Fetteinlagerungen
Mögliche Anämie: Zerfall der roten Blutkörperchen
Frühgeborene: Hirnblutungen, abnormales Gefäßwachstum in den Augen, Muskelschwäche
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Symptome eines Vitamin-C-Mangels
Erwachsene fühlen sich erschöpft, schwach und unausgeglichen bei einer mangelhaften Vitamin-C-Zufuhr. Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Gewichtsverlust können auftreten.
Symptome von Skorbut, die nach einem langanhaltenden Vitamin-C-Mangel auftreten können, beinhalten Einblutungen unter die Haut, insbesondere blaue Flecken, Schwellungen und Zahnfleischbluten. Trockenes, brüchiges Haar und raue, schuppige Haut sind ebenfalls Anzeichen.
Kleinkinder zeigen Anzeichen von Unausgeglichenheit, Schmerzen bei Bewegung und verminderter Appetit. Ihr Gewicht liegt unter dem für ihr Alter üblichen Wert.
Bei Säuglingen und Kindern kann ein Vitamin-C-Mangel das Knochenwachstum einschränken und zu Blutungen sowie Anämie führen.
14Überdosierung von Vitamin E und Vitamin C
Die Einnahme hoher Mengen Vitamin E kann das Blutungsrisiko erhöhen, insbesondere bei Erwachsenen, die gleichzeitig gerinnungshemmende Medikamente wie Warfarin einnehmen. Bei Erwachsenen, die sehr hohe Vitamin-E-Dosen einnehmen, können gelegentlich Muskelschwäche, Erschöpfung, Übelkeit und Durchfall auftreten.
15 Gelegentlich können vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall auftreten bei einem Ascorbinsäure-Überschuss.
Lebensmittel mit Ascorbinsäure
- Gemüsepaprika
- Schwarze Johannisbeeren
- Sanddorn
- Petersilie
- Grünkohl
- Brokkoli
- Fenchel
- Zitrusfrüchte
- Hagebutten
- Gartenkresse
Lebensmittel mit Tocopherol
- Weizenkeimöl
- Sonnenblumenöl
- Distelöl
- Mandelöl
- Sonnenblumenkerne
- Mandeln
- Haselnuss
- Walnuss
- Weizenkeime
- Olivenöl