Hilfe zum Preisvergleich Tel: 030 - 609 889 902 Mo-Fr: 10-15 Uhr

nach oben

Leider keine Abbildung verfügbar
Hersteller/Vertrieb
Dr. Kade/Besins Pharma GmbH
Packung
Verschreibungspflicht
verschreibungspflichtig
Rezeptgebühr
Rezeptgebühr (5,00 €)
PZN
04653704
Indikation

Das Arzneimittel enthält die weiblichen Sexualhormone Estradiol und Norethisteronacetat. Das Estradiol ist mit dem in den Eierstöcken der…

Günstigster Preis
22,13 €
Versandkosten
versandkostenfrei

Sie benötigen ver-
schiedene Produkte?

Der Merkzettel
berechnet den
günstigsten Anbieter für
die Gesamtbestellung.

Hier bestellen
Bei Pharmeo.de
auf den Merkzettel

Preisvergleich CLIOVELLE 1 mg/0,5 mg Tabletten, 28 ST

Sortieren nach: Einzelpreis | Gesamtpreis
Bewertung
Zahlungsarten
Versand nach
Versand mit
Sonstiges

Apotheken und Shops werden geladen, bitte warten ...

Wird geladen ...
22,13 €
versandkostenfrei
Gesamtpreis 22,13 €
HINWEIS: Die Versandapotheke "pharmeo.de" bietet
spezielle/günstigere medizinfuchs-Preise an, die nur über die Bestell-Vermittlung von medizinfuchs.de in den
Apotheken-Shop wirksam werden.

› Weitere Hinweise
  • PayPal
  • Amazon Payments
  • Sofortüberweisung
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
Grundpreis: 0,79 € / 1 Stk. Daten vom 02.12.16 18:16
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
  • Nachnahme
Grundpreis: 0,79 € / 1 Stk. Daten vom 02.12.16 16:26
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • Kreditkarte
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
  • Finanz-/Ratenkauf
  • Barzahlung
Grundpreis: 0,79 € / 1 Stk. Daten vom 02.12.16 10:16
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • PayPal Express
  • Sofortüberweisung
  • Kreditkarte
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
  • BillPay
Grundpreis: 0,79 € / 1 Stk. Daten vom 02.12.16 09:54
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • PayPal Express
  • Kreditkarte
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
Grundpreis: 0,79 € / 1 Stk. Daten vom 02.12.16 04:16
Preis kann jetzt höher sein**
22,13 €
versandkostenfrei
Gesamtpreis 22,13 €
Für Bestellungen,die nur OTC Produkte
enthalten, wird eine Logistikpauschale von 0,50 € je Paket berechnet. Bestellungen mit Rezept werden generell ohne weitere Zusatzkosten versendet
› Zusatzgebühren
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Kreditkarte
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
  • BillPay
Grundpreis: 0,79 € / 1 Stk. Daten vom 02.12.16 09:34
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • Vorkasse
  • Lastschrift
Grundpreis: 0,79 € / 1 Stk. Daten vom 02.12.16 07:02
Preis kann jetzt höher sein**
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Rechnung
  • Vorkasse
  • Lastschrift
Grundpreis: 0,79 € / 1 Stk. Daten vom 02.12.16 06:31
Preis kann jetzt höher sein**

Apotheken und Shops werden geladen ...
3 weitere Apotheken und Shops anzeigen


Sie benötigen Ihre Produkte noch heute?
Lokale Apotheken in der Nähe finden


Produktinformation zu CLIOVELLE 1 mg/0,5 mg Tabletten, 28 ST

Indikation

  • Das Arzneimittel enthält die weiblichen Sexualhormone Estradiol und Norethisteronacetat. Das Estradiol ist mit dem in den Eierstöcken der Frau produzierten Estradiol identisch. Norethisteronacetat ist ein künstliches Gestagen, welches in ähnlicher Weise wie Progesteron (Gelbkörperhormon), ein weiteres wichtiges Sexualhormon der Frau, wirkt.
  • Das Arzneimittel wird angewendet:
    • Zur Hormonersatzbehandlung bei Symptomen eines Estrogenmangels bei Frauen die noch ihre Gebärmutter haben und deren Menopause (letzte Periodenblutung) länger als 1 Jahr zurückliegt
    • Zur Vorbeugung einer Osteoporose (Knochenschwund) bei Frauen nach der letzten Periodenblutung, bei denen ein hohes Risiko für zukünftige Knochenbrüche besteht und die andere zu diesem Zweck angewendete Arzneimittel nicht vertragen haben oder nicht anwenden dürfen. Ihr Arzt sollte verfügbare Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen besprechen.
  • Es liegen nur begrenzte Erfahrungen bei der Behandlung von Frauen über 65 Jahren vor.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden bei
    • bekanntem bestehenden oder früher aufgetretenem Brustkrebs bzw. einem entsprechenden Verdacht
    • bekannten anderen Tumoren, deren Wachstum durch Zufuhr bestimmter weiblicher Geschlechtshormone (Estrogene) angeregt wird (v. a. Krebs der Gebärmutterschleimhaut) oder einem entsprechenden Verdacht
    • Blutungen aus der Scheide, deren Ursache vom Arzt nicht geklärt ist
    • unbehandelter übermäßiger Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie)
    • bestehenden oder früher aufgetretenen venösen thromboembolischen Erkrankungen (z.B. Blutgerinnselbildung in den tiefen Venen, Lungenembolie)
    • bestehenden oder erst kurze Zeit zurückliegenden arteriellen thromboembolischen Erkrankungen (z. B. Blutgerinnselbildung in den Arterien), v. a. anfallsartig auftretende Brustschmerzen mit Brustenge (Angina pectoris), Herzinfarkt
    • akuter Lebererkrankung oder zurückliegenden Lebererkrankungen, solange sich wichtige Leberwerte nicht normalisiert haben
    • bekannter Überempfindlichkeit gegenüber einem Wirkstoff oder Hilfsstoff
    • Porphyrie (Stoffwechselerkrankung mit Störung der Bildung des roten Blutfarbstoffes)

Dosierung

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Anweisung des Arztes. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Zu Beginn und bei der Fortführung der Behandlung von Estrogenmangelbeschwerden wird Ihr Arzt Ihnen die niedrigste wirksame Dosis verordnen und die Behandlung so kurz wie möglich halten.
  • Wenn sich Ihre Symptome durch die Behandlung nach dreimonatiger Tabletteneinnahme nicht gebessert haben, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
  • Sie können an jedem beliebigen Tag die Therapie mit dem Arzneimittel beginnen. Wenn Sie jedoch von einer sequenziellen Hormonersatztherapie wechseln, sollte die Behandlung sofort nach Beendigung der Abbruchblutung begonnen werden.
  • Nehmen Sie jeden Tag ohne Unterbrechung eine Filmtablette etwa zur selben Tageszeit ein. Nachdem Sie alle 28 Filmtabletten einer Kalenderpackung eingenommen haben, wird die Behandlung mit der nächsten Kalenderpackung fortgesetzt.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
  • Anweisungen für die Handhabung der Kalenderpackung
    • Einstellung des Kalendariums
      • Drehen Sie die innere Scheibe der Kalenderpackung, um den Wochentag gegenüber der Plastikversiegelung einzustellen.
    • Wie die erste Filmtablette entnommen werden sollte:
      • Brechen Sie die Plastikversiegelung ab und entnehmen Sie die erste Filmtablette.
    • An den weiteren Tagen
      • Drehen Sie einfach die durchsichtige Scheibe im Uhrzeigersinn um eine Einheit weiter, wie dies durch den Pfeil angezeigt wird. Entnehmen Sie die nächste Filmtablette.
      • Die durchsichtige Scheibe kann nur gedreht werden, nachdem die Filmtablette aus der Öffnung (Entnahmefenster) entfernt worden ist.
  • Wenn Sie aus irgendwelchen Gründen die Behandlung mit dem Arzneimittel abbrechen möchten, besprechen Sie diese Entscheidung mit Ihrem Arzt, damit dieser Ihnen die Auswirkungen des Abbruchs der Therapie erklärt und mit Ihnen andere Behandlungsmöglichkeiten bespricht.
  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten:
    • Wenn Sie mehr Filmtabletten eingenommen haben als Sie sollten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Eine Überdosis von dem Arzneimittel kann zu Unwohlsein und Erbrechen führen.
  • Wenn Sie die Einnahme der Filmtabletten vergessen haben:
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Wenn Sie an einem Tag vergessen haben, eine Filmtablette einzunehmen, vernichten Sie die Filmtablette und setzen Sie die Behandlung wie gewohnt fort. Das Vergessen einer Filmtablette erhöht die Wahrscheinlichkeit von Durchbruchs- oder Schmierblutungen.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels ist erforderlich
    • Die Einnahme des Arzneimittels sollte nur begonnen werden, wenn die Symptome des Estrogenmangels die Lebensqualität beeinträchtigen. In jedem Fall sollte Ihr Arzt mindestens einmal jährlich eine sorgfältige Abschätzung von Nutzen und Risiken der Behandlung vornehmen. Die Behandlung sollte nur so lange fortgeführt werden, wie der Nutzen die Risiken überwiegt.
  • Medizinische Untersuchung/Kontrolluntersuchungen
    • Vor Beginn bzw. Wiederaufnahme einer Hormonersatztherapie sollte eine vollständige Erfassung aller wichtigen Krankheiten in Ihrer Vorgeschichte sowie bei nahen Verwandten durchgeführt werden. Die ärztliche Untersuchung (einschließlich Unterleib und Brust) sollte sich an dieser Erfassung der Krankengeschichten sowie den erwähnten Gegenanzeigen und Warnhinweisen orientieren. Während der Behandlung sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden, die sich in Häufigkeit und Art nach Ihrer persönlichen Gesundheitssituation richten. Ihr Arzt sollte Ihnen erläutern, welche Veränderungen Ihrer Brüste Sie ihm mitteilen müssen. Die Untersuchungen, u. a. Röntgenaufnahmen der Brüste (Mammographie), sollten entsprechend der gegenwärtig üblichen Vorsorgepraxis und vor dem Hintergrund Ihrer persönlichen Gesundheitssituation durchgeführt werden.
  • Situationen, die eine besondere ärztliche Überwachung erfordern
    • Eine engmaschige Überwachung Ihres Gesundheitszustandes ist erforderlich, wenn bei Ihnen eine der folgenden Situationen oder Erkrankungen vorliegt oder früher vorlag bzw. sich während einer Schwangerschaft oder einer zurückliegenden Hormonbehandlung verschlechtert hat. Dies gilt auch für den Fall, dass eine der nachfolgend genannten Erkrankungen im Laufe der aktuellen Hormonersatztherapie mit dem Arzneimittel auftritt bzw. sich verschlechtert.
  • Folgende Erkrankungen bzw. Risikofaktoren sind zu beachten:
    • gutartige Geschwulst in der Muskelschicht der Gebärmutter (Uterusmyom) oder Ansiedlung von Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter (Endometriose)
    • in der Vergangenheit aufgetretene Blutgerinnsel in den Gefäßen (Thromboembolien) oder entsprechende Risikofaktoren hierfür (siehe unten)
    • Risikofaktoren für estrogenabhängige Krebserkrankungen, z. B. Auftreten von Brustkrebs bei nahen Blutsverwandten (z. B. Mutter, Großmutter, Schwestern)
    • Bluthochdruck
    • Lebererkrankungen (z. B. gutartige Lebergeschwulst - Leberadenom)
    • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) mit oder ohne Beteiligung der Gefäße
    • Gallensteinerkrankungen
    • Migräne oder (schwere) Kopfschmerzen
    • Schmetterlingsflechte (systemischer Lupus erythematodes, eine bestimmte Autoimmunerkrankung)
    • übermäßige Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) in der Vorgeschichte
    • Krampfanfälle (Epilepsie)
    • Asthma
    • Versteifung der Verbindungen zwischen den Gehörknöchelchen (Otosklerose)
  • Gründe für einen sofortigen Therapieabbruch
    • Die Therapie muss bei Auftreten von Gegenanzeigen sowie in den folgenden Situationen abgebrochen werden:
      • Gelbsucht oder Verschlechterung der Leberfunktion
      • deutliche Erhöhung des Blutdrucks
      • neues Auftreten migräneartiger Kopfschmerzen
      • Schwangerschaft
  • Übermäßige Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie)
    • Bei Frauen mit Gebärmutter wurde festgestellt, dass das Risiko einer Endometriumhyperplasie (übermäßige Verdickung der Gebärmutterschleimhaut) und eines Endometriumkarzinoms (Krebs der Gebärmutterschleimhaut) erhöht ist, wenn Estrogene alleine (Estrogen-Monotherapie), d. h. ohne zusätzliche Gabe eines Gelbkörperhormons (Gestagen), angewendet werden. Mit zunehmender Dauer der Anwendung der Estrogen-Monotherapie erhöht sich das Risiko.
    • Daten aus Studien besagen, dass bei etwa 5 von 1.000 Frauen, die keine Hormonersatztherapie anwenden, zwischen ihrem 50. und 65. Lebensjahr ein Endometriumkarzinom festgestellt wird. Bei Anwenderinnen einer Estrogen-Monotherapie erhöht sich dieses Risiko in Abhängigkeit von der Dauer der Behandlung und der Estrogendosis um das 2- bis 12-fache gegenüber Nichtanwenderinnen. Bei Frauen mit Gebärmutter wird dieses Risiko durch die zusätzliche Einnahme eines Gestagens zu dem Estrogen (pro Zyklus mindestens 12 Tage lang) weitgehend vermindert.
    • In den ersten Monaten einer Hormonersatztherapie können Durchbruchs- und Schmierblutungen auftreten. Wenn solche Blutungen über die ersten Behandlungsmonate hinausgehen, erst nach einer längeren Behandlungszeit einsetzen oder diese nach Beendigung der Hormonersatztherapie anhalten, sollten Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen, um die Ursache der Blutungen feststellen zu lassen. Ggf. muss durch Beurteilung einer Gewebeprobe der Gebärmutterschleimhaut eine bösartige Geschwulst ausgeschlossen werden.
  • Brustkrebs
    • In verschiedenen Studien wurde bei Frauen, die im Rahmen einer Hormonersatztherapie über mehrere Jahre Estrogene, Estrogen-Gestagen-Kombinationen oder Tibolon angewendet hatten, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko festgestellt. Dieses erhöhte Risiko zeigte sich für alle Formen einer Hormonersatztherapie nach einigen Anwendungsjahren. Es steigt mit zunehmender Behandlungsdauer an, kehrt jedoch einige (spätestens fünf) Jahre nach Beendigung der Behandlung auf das altersentsprechende Grundrisiko zurück.
    • Das Risiko einer Brustkrebserkrankung ist größer, wenn Frauen ein Kombinationspräparat, bestehend aus einem Estrogen und einem Gestagen, zur Hormonersatztherapie anwenden, und zwar unabhängig von der Art des Gestagens und der Weise, wie es mit dem Estrogen kombiniert wird. Es gibt keinen Unterschied im Risiko hinsichtlich der verschiedenen Anwendungsarten (z. B. als Tablette oder Pflaster).
    • Es gibt Hinweise, dass die Brusttumoren bei Frauen, die eine bestimmte Kombination aus einem Estrogen und einem Gestagen (konjugierte equine Estrogene, fortlaufend kombiniert mit Medroxyprogesteronacetat) anwenden, etwas größer sind und häufiger Tochtergeschwülste in den benachbarten Lymphknoten ausgebildet haben, als die Brusttumoren unbehandelter Frauen.
    • Die Anzahl der zusätzlichen Brustkrebsfälle ist im Altersbereich zwischen 45 und 65 Jahren weitgehend unabhängig vom Alter der Frauen bei Beginn der Hormonersatztherapie.
    • In einer ?Million Women Study" genannten Studie wurde der Einfluss verschiedener Präparate zur Hormonersatztherapie auf das Brustkrebsrisiko untersucht. Berechnet auf 1.000 Frauen besagen die Ergebnisse Folgendes:
    • Betrachtet man 1.000 Frauen, die keine Hormone angewendet haben, so wird im Durchschnitt bei 32 Frauen zwischen dem 50. und 64. Lebensjahr ein Brustkrebs festgestellt werden.
      Bei 1.000 Frauen, die nur mit einem Estrogen (d. h. ohne Gestagen) behandelt wurden, wurden im entsprechenden Altersabschnitt im Durchschnitt
      • nach 5-jähriger Therapie 1,5 zusätzliche Brustkrebsfälle
      • und nach 10-jähriger Therapie 5 zusätzliche Brustkrebsfälle festgestellt.
    • Bei 1.000 Frauen, die mit einer Kombinationstherapie (d. h. Estrogen und Gestagen) behandelt wurden, wurden im entsprechenden Altersabschnitt im Durchschnitt
      • nach 5-jähriger Therapie 6 zusätzliche Brustkrebsfälle
      • und nach 10-jähriger Therapie 19 zusätzliche Brustkrebsfälle festgestellt.
    • Laut Schätzung der so genannten?WHI-Studie" (mit Estrogen-Gestagen-Kombinationsarzneimitteln) ergeben sich folgende Berechnungen des Brustkrebsrisikos:
      Von 1.000 Frauen der Altersgruppe 50 - 79 Jahre, die keine Hormonersatztherapie erhalten hatten, wurde innerhalb von 5 Jahren bei 16 Frauen Brustkrebs festgestellt.
      Von 1.000 Frauen, die mit einer Kombination aus Estrogen und Gestagen behandelt wurden, traten innerhalb von 5 Jahren 4 zusätzliche Fälle von Brustkrebs auf.
    • Die Hormonersatztherapie, insbesondere die Kombination aus Estrogenen und Gestagenen, verringert die Durchlässigkeit des Brustdrüsengewebes für Röntgenstrahlen.
      Dadurch kann der Nachweis eines Brustkrebses bei Untersuchung der Brust mit Röntgenstrahlen (Mammographie) erschwert werden.
  • Venöse Thromboembolie
    • Die Anwendung von Arzneimitteln zum Hormonersatz ist im Vergleich zur Nichtanwendung mit einem erhöhten Risiko für Verschlüsse der tiefen Venen durch Blutgerinnsel (Thrombosen) verbunden, die sich unter Umständen lösen und in die Lunge gelangen können (Lungenembolie). Thrombosen und Lungenembolie werden als venöse thromboembolische Erkrankungen bezeichnet. Das Risiko für das Auftreten venöser thromboembolischer Erkrankungen ist insbesondere im ersten Jahr der Hormonersatztherapie erhöht.
    • Die Auswertung neuerer Studien, die das Risiko für solche venöse thromboembolische Erkrankungen untersuchten, führte zu folgenden Ergebnissen:
      • Alle Frauen haben ein altersabhängiges Grundrisiko, eine venöse thromboembolische Erkrankung zu erleiden. Innerhalb von 5 Jahren erkranken daran etwa 3 von 1.000 Frauen im Alter von 50 bis 59 Jahren, die keine Hormone anwenden. Bei Frauen dieser Altersgruppe, die Hormone anwenden, sind es etwa 7 von 1.000 Frauen, d. h. es ist mit 4 zusätzlichen Fällen zu rechnen.
      • Unter Frauen im Alter von 60 bis 69 Jahren, die keine Hormone anwenden, erleiden innerhalb von 5 Jahren 8 von 1.000 Frauen eine venöse thromboembolische Erkrankung.
        Bei 1.000 Frauen der gleichen Altersgruppe, die Hormone anwenden, ist mit etwa 17 Fällen zu rechnen, d. h. es treten etwa 9 zusätzliche Fälle auf.
    • Allgemein anerkannte Risikofaktoren für die Entwicklung venöser thromboembolischer Erkrankungen sind:
      • venöse thromboembolische Erkrankungen in der eigenen Krankengeschichte bzw. eine entsprechende familiäre Belastung
      • erhebliches Übergewicht (so genannter ?Body Mass Index" (BMI) über 30 kg/m2)
      • Schmetterlingsflechte (systemischer Lupus erythematodes, eine bestimmte Autoimmunerkrankung)
    • Über die Bedeutung von Krampfadern (Varizen) für das Auftreten einer venösen thromboembolischen Erkrankung besteht keine einheitliche Meinung.
    • Patientinnen mit venösen thromboembolischen Erkrankungen in der Vorgeschichte oder bekannter Neigung zur Bildung von inneren Blutgerinnseln (Thrombosen) haben ein erhöhtes Risiko, eine solche Erkrankung erneut zu erleiden. Eine Hormonersatztherapie kann dieses Risiko erhöhen.
    • Wenn bei Ihnen oder Ihren nahen Blutsverwandten Blutgerinnsel bzw. deren Verschleppung im Blutstrom (venöse thromboembolische Erkrankungen) oder wiederholte spontane Fehlgeburten aufgetreten sind, sollte geklärt werden, ob eine Neigung zu venösen thromboembolischen Erkrankungen vorliegt. Bis dahin bzw. bis zum Beginn einer Behandlung mit Mitteln zur Hemmung der Blutgerinnung dürfen Sie keine Hormonersatzpräparate anwenden. Sollten Sie bereits mit Gerinnungshemmern behandelt werden, sollte der Arzt Nutzen und Risiko einer Hormonersatztherapie sorgfältig gegeneinander abwägen.
    • Das Risiko für venöse thromboembolische Erkrankungen kann bei längerer Ruhigstellung (z. B. Bettlägerigkeit, Bein im Gipsverband) sowie schwereren Verletzungen oder größeren Operationen vorübergehend erhöht sein. Bei Patientinnen, die eine Hormonersatztherapie durchführen, sollten, wie bei allen Patienten nach erfolgten Operationen, die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung einer venösen thromboembolischen Erkrankung äußerst genau eingehalten werden.
    • Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist, informieren Sie Ihren Arzt. Wenn nach einer vorgesehenen Operation, vor allem bei Eingriffen in der Bauchregion oder orthopädischen Operationen an den Beinen, mit einer längeren Ruhigstellung zu rechnen ist, sollte erwogen werden, ob eine Unterbrechung der Hormonersatzbehandung 4 bis 6 Wochen vor dem Eingriff möglich ist. Diese Behandlung sollte ggf. erst wieder aufgenommen werden, wenn Ihre Bewegungsfähigkeit vollständig wiederhergestellt ist.
    • Falls bei Ihnen nach Beginn der Hormonersatztherapie Anzeichen einer venösen thromboembolischen Erkrankung auftreten bzw. ein Verdacht darauf besteht, muss die Behandlung mit dem Arzneimittel sofort abgebrochen werden. Wenn Sie bei sich mögliche Anzeichen für eine venöse thromboembolische Erkrankung bemerken (schmerzhafte Schwellung eines Beins, plötzlicher Schmerz im Brustkorb, Atemnot), müssen Sie umgehend Kontakt mit einem Arzt aufnehmen.
  • Erkrankungen der Herzkranzgefäße
    • Aus großen klinischen Studien gibt es keine Hinweise auf einen Nutzen in Bezug auf Erkrankungen der Herzkranzgefäße durch Anwendung von Arzneimitteln zur Hormonersatztherapie mit einer bestimmten Wirkstoffkombination (konjugierte equine Estrogene, fortlaufend kombiniert mit Medroxyprogesteronacetat). Zwei große klinische Studien zeigten ein möglicherweise erhöhtes Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße im ersten Jahr der Anwendung und insgesamt keinen Nutzen. Für andere Arzneimittel zur Hormonersatztherapie mit anderen Wirkstoffen gibt es derzeit nur wenige Daten aus großen klinischen Studien, in denen die Wirkungen auf dieHerzkranzgefäße untersucht wurden. Daher ist es unklar, ob diese Ergebnisse auch für andere Hormonersatztherapie-Präparate gelten.
  • Schlaganfall
    • In einer großen klinischen Studie (WHI-Kombi-Studie) wurde ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall bei gesunden Frauen während einer Behandlung mit einer bestimmten Wirkstoffkombination (konjugierte Estrogene, fortlaufend kombiniert mit Medroxyprogesteronacetat) gefunden.
    • Demnach erleiden etwa 3 von 1.000 Frauen im Alter von 50 bis 59 Jahren, die keine Hormone anwenden, einen Schlaganfall innerhalb einer Zeitspanne von 5 Jahren bzw. etwa 11 von 1.000 Frauen im Alter von 60 bis 69 Jahren. Bei Frauen im Alter von 50 bis 59 Jahren, die diese Arzneimittel anwenden, tritt etwa 1 zusätzlicher Schlaganfall pro 1.000 Frauen auf. Bei Frauen im Alter von 60 bis 69 Jahren, die diese Arzneimittel anwenden, sind es etwa 4 zusätzliche Fälle pro 1.000 Frauen. Es ist nicht bekannt, ob dieses erhöhte Risiko auch auf andere Hormonersatztherapie-Präparate zutrifft.
  • Eierstockkrebs
    • Es liegen Hinweise aus einigen epidemiologischen Studien vor, dass eine Langzeitbehandlung über mindestens 5 bis 10 Jahre mit Estrogenen allein (d. h. ohne Zusatz von Gestagen) bei Frauen mit entfernter Gebärmutter mit einem erhöhten Risiko für einen Eierstockkrebs verbunden sein könnte. Ob dieses Risiko auch besteht, wenn zusätzlich zu dem Estrogen ein Gestagen angewendet wird, ist nicht geklärt.
  • Sonstige Erkrankungszustände
    • Patientinnen mit eingeschränkter Funktion der Niere oder des Herzens Estrogene können eine Flüssigkeitsansammlung im Körper bewirken; daher sollten Sie, wenn bei Ihnen Herz- oder Nierenfunktionsstörungen vorliegen, sorgfältig beobachtet werden. Wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsstörung leiden, sollten Sie engmaschig überwacht werden, weil ein Anstieg der im Blut zirkulierenden Estrogene zu erwarten ist.
    • Patientinnen mit einer bestimmten Fettstoffwechselstörung (Hypertriglyceridämie)
      • Wenn bei Ihnen bestimmte Blutfettwerte (Triglyceride) erhöht sind, sollten Ihre Blutfettwerte während der Behandlung mit dem Arzneimittel engmaschig überwacht werden, weil im Zusammenhang mit einer Estrogentherapie in seltenen Fällen von einem starken Triglyceridanstieg im Blut mit einer nachfolgenden Entzündung der Bauchspeicheldrüse berichtet wurde.
    • Einfluss des Arzneimittels auf die Laborparameter der Schilddrüse, der Geschlechtshormone und von Kortikosteroiden
      • Estrogene können die Ergebnisse bestimmter Labortests beeinflussen (z. B. Schilddrüsentests; Spiegel von Geschlechtshormon-bindendem Protein und Kortikoid-bindendem Protein). Wenn bei Ihnen ein solcher Test durchgeführt werden soll, informieren Sie den verantwortlichen Arzt darüber, dass Sie eine Hormonersatztherapie anwenden. Die Konzentrationen der Hormone, die in den o. g. Tests untersucht werden und die für die Hormonwirkung verantwortlich sind, bleiben dabei unverändert. D. h., Sie müssen nicht mit Symptomen wie z. B. beieiner Schilddrüsenunterfunktion rechnen. Die Konzentration bestimmter Eiweißstoffe im Blut (Angiotensinogen/Renin-Substrat, a1-Antitrypsin und Coeruloplasmin) kann verändert sein.
  • Hirnleistungsstörung (Demenz)
  • Es ist nicht schlüssig nachgewiesen, dass sich durch eine Hormonersatztherapie die geistigen Fähigkeiten (Gedächtnis, Wahrnehmung, Denken, Lernen, Urteilsvermögen, Erinnerung etc.) verbessern. Aus einer großen Studie gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Risiko einer Hirnleistungsstörung (?wahrscheinliche Demenz") bei Frauen, die nach dem 65. Lebensjahr eine Hormonersatztherapie mit einer bestimmten Wirkstoffkombination (konjugierte equine Estrogene, fortlaufend kombiniert mit Medroxyprogesteronacetat) begonnen haben. Es ist nicht bekannt, ob diese Erkenntnisse auch für jüngere Frauen nach der letzten Regelblutung bzw. andere Hormonersatztherapie-Präparate gelten.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat keine bekannte Wirkung auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Sie dürfen das Arzneimittel in der Schwangerschaft nicht anwenden. Wenn Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel schwanger werden, sollte die Behandlung sofort abgebrochen werden.
    • Daten aus einer begrenzten Zahl von Schwangerschaften, während derer Estrogen-Gestagen- Kombinationsarzneimittel angewendet wurden, weisen auf unerwünschte Wirkungen von Norethisteron auf den Fötus hin. Bei höheren als den für Arzneimittel zur Empfängnisverhütung (Kontrazeptiva) und die Hormonersatztherapie üblichen Dosen wurde eine Vermännlichung von weiblichen Föten berichtet.
    • Die Resultate der meisten epidemiologischen Studien, bei denen Föten unbeabsichtigterweise Kombinationen aus Estrogenen und Gestagenen ausgesetzt waren, zeigen keine Missbildungen auslösenden oder fruchtschädigenden Wirkungen.
  • Stillzeit
    • Sie dürfen das Arzneimittel in der Stillzeit nicht einnehmen.

Einnahme Art und Weise

  • Nehmen Sie die Filmtablette mit ausreichend Flüssigkeit ein (z. B. einem Glas Trinkwasser).

Wechselwirkungen

  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die Wirkungen des Arzneimittels kann bei gleichzeitiger Anwendung anderer Arzneimittel abgeschwächt werden. Dazu zählen z. B. Arzneimittel, die eingesetzt werden bei
      • Krampfanfällen (Epilepsie; z. B. Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin)
      • Infektionskrankheiten (z. B. die Tuberkulosemittel Rifampicin und Rifabutin)
      • HIV-Infektionen (z. B. Nevirapin, Efavirenz, Ritonavir und Nelfinavir)
    • Auch pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut enthalten, können die Wirkung des Arzneimittels abschwächen.
    • Eine abgeschwächte Wirkung von Estrogenen und Gestagenen kann zu Blutungsstörungen führen.
    • Arzneimittel, die Ketoconazol enthalten (ein Antipilzmittel), können die Wirkung des Arzneimittels erhöhen.

Wirksame Bestandteile und Inhaltsstoffe

1 mg
0,44 mg

Copovidon
Hilfstoff
Lactose
Hilfstoff
Lactose 1-Wasser
Hilfstoff
Magnesium stearat
Hilfstoff
Maisstärke
Hilfstoff


Erfahrungsberichte zu CLIOVELLE 1 mg/0,5 mg Tabletten, 28 ST

Es sind noch keine Erfahrungsberichte vorhanden.
Helfen Sie anderen Nutzern und schreiben Sie einen Erfahrungsbericht!

Produkterfahrungsbericht schreiben

Bitte beachten Sie dazu › unsere Netiquette.

anonym (oder melden Sie sich hier an)
* Die Ersparnis bezieht sich auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers oder auf den höchsten gelisteten Preis.
** Preise, Rangfolge, Versandkosten können sich zwischenzeitlich geändert haben.