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Tränensäcke und Augenringe durch Augenpflege erfolgreich behandeln

Autor: medizinfuchs Redaktion
Tränensäcke und Augenringe durch Augenpflege erfolgreich behandeln
Da die Haut im Augenbereich dreimal dünner ist als die des restlichen Gesichts, ist sie besonders empfindlich. Daher sollte man sich auch nicht wundern, wenn man nach einer durchzechten Nacht beim morgendlichen Blick in den Spiegel plötzlich Tränensäcke oder Augenringe unter den Augen entdeckt. Die Augenpartie erschlafft vorzeitig, weil sie weder über festes Bindegewebe noch über eine Unterhaut verfügt. Kommen Stress, Schlafmangel, übermäßiger Konsum von Genussgiften und die normale Hautalterung hinzu, entstehen Tränensäcke und Augenringe. Sie verleihen dem Gesicht ein erschöpftes, krankes Aussehen, was manche Betroffene derart seelisch belastet, dass sie sich einer kosmetischen Operation unterziehen.

Tränensäcke

Tränensäcke

Tränensäcke ist der umgangssprachliche Ausdruck für eine unter den Unterlidern befindliche Schwellung, in der sich Lymphflüssigkeit sammelt. Auch wenn der Volksmund sie so nennt, haben sie nichts mit Tränen zu tun. Außerdem können Tränensäcke aus erschlaffter Haut bestehen, unter der sich Muskel- und Fettgewebe sackartig vorwölbt. Sie sind in ihrem unteren Bereich von einer Falte begrenzt.

Tränensäcke können kurze Zeit oder dauerhaft bestehen und haben verschiedene Ursachen. Harmlose Unterlid-Schwellungen bilden sich meist nach einigen Stunden oder Tagen von allein wieder zurück. Tränensäcke geben dem Gesicht ein trauriges Aussehen, verursachen jedoch in der Regel keine Komplikationen. Krankheitsbedingte Schwellungen sollten jedoch unbedingt ärztlich behandelt werden.

Ursachen

Die Neigung zur Bildung von Tränensäcken ist genetisch bedingt. Personen, die eine Veranlagung dazu haben, bekommen sie bereits in jungen Jahren. Die Polster unter den Augen kommen durch einen im betroffenen Bereich gestauten Lymphfluss zustande. Über eine längere Zeit andauernder Schlafmangel kann die Entstehung der unansehnlichen Erschlaffungen fördern. Sie treten dann meist mit dunklen Augenringen auf und lassen das Gesicht des Betroffenen müde und erschöpft aussehen. Ruht er sich dann einige Zeit aus, verschwinden sie bald von allein wieder. Weitere Risikofaktoren sind übermäßiger Stress, zu viel Alkohol und langjähriges starkes Rauchen. Außerdem sind sie Zeichen der natürlichen Hautalterung und dauerhaftes Symptom einer

  • Niereninsuffizienz
  • Bindegewebeerkrankung (Dermatochalasis)
  • Herzschwäche
  • Hautentzündung
  • Allergie 

Behandlung

tränensäcke behandeln

Tränensäcke, die durch schlaflose Nächte zustande kommen, können mit bewährten Hausmitteln behandelt werden: Legen Sie einen zuvor einige Minuten lang im Eisfach des Kühlschranks gekühlten Teebeutel mit Schwarz- oder Grüntee für etwa 20 Minuten auf die angeschwollene Haut. Haben Sie keine Teebeutel zur Hand, genügt auch ein kalter Teelöffel, dessen Rundung sie auf die Schwellungen drücken. Außerdem sind Kühlkissen gut geeignet. Lagern Sie Ihren Oberkörper beim Zubettgehen höher als üblich. Wird die geschwollene Augenpartie durch übermäßigen Alkohol- und Tabak-Genuss hervorgerufen, unterlassen Sie am besten den exzessiven Genussmittelkonsum. Haben Sie außerdem noch Schatten unter den Augen, empfiehlt es sich, sie mit einem hellen Abdeckstift zu kaschieren.

Betroffene, bei denen die Tränensäcke dauerhaft bestehen, leiden oft unter ihrem beeinträchtigten Aussehen. Sie haben die Möglichkeit, sich einer Schönheitsoperation zu unterziehen. Nicht so stark hervortretende Tränensäcke lassen sich mithilfe eines fraktionierten CO2-Lasers glätten.

Augenringe

Dunkle Schatten unter oder um den Augen dürften jedem Menschen vertraut sein. Je nach persönlicher Konstitution bilden sich diese bereits nach einigen durchwachten Nächten. Bei anderen handelt es sich um ein dauerhaftes kosmetisches Problem. Halonierung: So lautet der Fachbegriff für jene dunklen Ringe um die Augen, die von den Betroffenen als eindeutiger optischer Makel angesehen werden. Ob Schwarz, Grau, Braun oder Blau-Violett: die Farbnuance spielt hier eine untergeordnete Rolle, da die Schatten in jedem Fall als unangenehm erachtet werden.

Ursachen

Augenringe Ursachen

Melanine: So heißen die Pigmente, die für die Färbung der Haut verantwortlich sind. Konzentrieren sich diese in einigen Bereichen in größeren Mengen, so spricht man in Fachkreisen von einem Melasma oder einer sogenannten Hyperpigmentierung. Sichtbar wird diese unter anderem durch den übermäßigen Konsum von Drogen und Medikamenten, speziellen Hauterkrankungen, darunter Nävus Ota, Hautentzündungen und Ausschlägen sowie einer zu intensiven und lang anhaltenden Sonneneinstrahlung. Im Falle von Allergien oder allgemeinem Juckreiz sollten Sie ein Kratzen unbedingt vermeiden, da dieses die Pigmenteinlagerung nur noch verstärkt.

Behandlung

Was auf viele Beschwerden zutrifft, gilt auch für das hier diskutierte Symptom: Die Behandlung richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Handelt es sich zum Beispiel um eine Hyperpigmentierung, so werden verschiedene Medikamente eingesetzt, um den Melaninanteil in der Haut zu senken. Laser und Bleichmittel sind die wohl populärsten Methoden, die häufig kombiniert werden. Aufgrund der Fülle an potentiellen Nebenwirkungen sollten diese jedoch ausschließlich unter sorgfältiger ärztlicher Aufsicht angewendet werden. Hydroquinon ist ein Bleichmittel, das bei Hyperpigmentierung besonders häufig zum Einsatz kommt. Liegen die Ursachen für Augenringe in einer transparenten Haut, so hat sich das Unterspritzen mit Eigenfett oder Hyaloronsäure bewährt.

Langfristige Therapie und Prävention

Augenpflege langfristig

Abgesehen von den Methoden, die im akuten Fall kurzweilige Linderung verschaffen, stellt eine gesunde Lebensweise die beste Therapie und Prävention dar. Vermeiden Sie zudem Angewohnheiten, die das Entstehen von Tränensäcken und Augenringen begünstigen können. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Flüssigkeit, genügend Schlaf, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft sowie der Verzicht auf Alkohol, Nikotin und Tabletten zählen zu den Strategien, die hier bereits wahre Wunder wirken können. Das Erlernen von Entspannungstechniken beugt Stress vor und leistet damit ebenso einen effektiven Beitrag, der Entstehung von Augenringen und Tränensäcken vorzubeugen.

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