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Ohren­schmerzen: Gerade bei Kindern schmerzhaft - Zwiebelsäckchen helfen

Autor: medizinfuchs Redaktion
ohrenschmerzen
Jeder Mensch wird irgendwann im Leben die Erfahrung schmerzender Ohren machen. Die meisten trifft die Erfahrung von Ohrenschmerzen schon im Kindesalter, denn dann zieht man sich bekanntermaßen besonders gerne kleine und größere Erkrankungen zu. Meistens liegen Ohrenschmerzen an einer Entzündung des Mittelohrabschnitts, das sehr empfindlich ist und große Schmerzen verursachen kann. Die Beschwerden sind aber auch ein typisches Anzeichen für Verletzungen, die bei den Ohren schwer zu erkennen sein können. Deshalb gilt bei Ohrbeschwerden, umgehend den HNO-Arzt aufzusuchen, denn Schäden an einem so empfindlichen Organ wie dem Ohr sind schnell entstanden und sie sind nicht immer reversibel.

Ursachen von Ohrenschmerzen

gehörgang als 3d modell

Der Hörsinn eines jeden Lebewesens und auch der des Menschen beruht auf vielen winzig kleinen, sehr empfindlichen Bestandteilen. Zusätzlich gefährdet sind sie dadurch, dass so viele kleine und auch größere Röhren ins Ohr und wieder hinaus führen. Das erleichtert es Krankheitserregern bei Erkältung und Grippe, sich in die verschiedenen Ohrabschnitte zu verirren und dort eine Infektion auszulösen. Triefende Nasen und schmerzende Hälse sind in der Regel für die Gehörorgane kein Problem, der Körper bekämpft sie ohne Schwierigkeiten.

Da Babys und Kleinkinder ihre Beschwerden noch nicht verbal zum Ausdruck bringen können, sind Sie als Eltern auf äußere Hinweise angewiesen. Reibt Ihr Kind sich wiederholt am Ohr und ist unruhig und weinerlich? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es unter Ohrenschmerzen leidet. Verantwortlich sind oftmals verschleppte grippale Infekte, die eine Nasennebenhöhlenentzündung zur Folge haben. Mandelentzündungen zählen ebenso wie Mittelohrentzündungen zu weiteren potentiellen Ursachen. In besonders ernsten Fällen treten Ohrenschmerzen in Verbindung mit Symptomen wie Fieber, Taubheit und Ohrgeräuschen auf.

Begleitende Symptome bei Ohrenschmerzen

Ohrenschmerzen kommen gerne plötzlich und verschlimmern sich rapide. Begleitende Symptome verraten häufig schon, was die Ursache sein könnte und geben Hinweise darauf, welche Medikamente und Hausmittel möglicherweise Linderung verschaffen. Folgende Symptome sind typisch:
  • Fieber
  • Schüttelfrost
  • Luafende Nase
  • Halsschmerzen
  • Erkältungsanzeichen
  • Gegenstände im Ohr
  • Ohrenverschmutzung
  • Zu tief eingeführtes Wattestäbchen

Behandlung von Ohrenschmerzen

Behandlung von Ohrenschmerzen

Schmerzmittel sind gerade bei der Behandlung kleiner Kinder nur bedingt einsetzbar. Paracetamol und Ibuprofen können nach Rücksprache mit dem Arzt in vereinbarten Dosen verabreicht werden, um akute Schmerzen und Fieber zu lindern . Für die kurzfristige Behandlung eignen sich zudem Nasensprays mit abschwellender Wirkung. Bei leichten Mittelohrinfekten ist das in der Regel nicht notwendig; falls der Schnitt gesetzt werden muss, heilt er in der Regel zwei Wochen danach wieder vollständig ab und das Hörvermögen des betroffenen Ohrs ist wieder vollständig hergestellt. Bevor der Arzt Medikamente verschreibt, wird er die Schmerzen jedoch genauer untersuchen und dazu ein spezielles Gerät ins Ohr einführen, mit dem er einen Blick auf die Gehörknöchelchen werfen kann. Anhand dessen ist schnell festgestellt, ob im Ohrinnenbereich alles gesund aussieht - oder eben nicht.

Hausmittel gegen Ohrenschmerzen 

Ohrschmerzen sind schwer zu ertragen, denn sie sind durch die Empfindlichkeit der einzelnen Hörorgane meistens sehr heftig. Keine Behandlung, die man selbst durchführen kann, ersetzt die Untersuchung durch den HNO-Arzt, da alle Fälle von Ohrschmerzen ärztlich behandelt werden müssen. Bis zum Arztterminkönnen folgende Hausmittel helfen:
  • eine lauwarme bis warme Kartoffel oder einige Zwiebelscheiben in Küchenpapier einzuwickeln und auf das schmerzende Ohr halten
  • Dasselbe funktioniert mit Petersilie, die etwa eine halbe Stunde zerdrückt und in Küchenpapier gewickelt aufgelegt werden darf
  • Ebenfalls hilfreich kann diese Anwendung mit einer Paste aus lauwarmem Wasser und etwas Senfmehl für macimal 15 Minuten
  • Kamille und Wärme: So lautet das Duo an alternativen Methoden, die sich bei der Behandlung von Ohrenschmerzen als besonders effektiv erwiesen haben
  • Eine Bestrahlung des betroffenen Ohrs mit einer Infrarotlampe ist eine der Möglichkeiten

Zwiebelsäckchen als bewährtes Hausmittel

Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen

Wie ein Gros der Hausmittel überzeugen auch Zwiebelsäckchen aufgrund ihrer unkomplizierten Herstellung und Anwendung. Das Grundrezept lässt sich in wenigen Minuten realisieren. Dazu werden ein bis zwei frische Zwiebeln in kleine Würfel geschnitten und im Anschluss in ein Küchentuch oder eine Serviette eingeschlagen. Bevor das Zwiebelsäckchen auf das Ohr oder eine andere erkrankte Stelle gelegt wird, sollte es leicht angedrückt werden, um das Austreten des Zwiebelsaftes sicherzustellen. Am Ohr lässt sich die Auflage beispielsweise mit einer Mütze oder einem Stirnband befestigen. Ein breiteres Band schützt wiederum auch an anderen Stellen vor dem Verrutschen.

Bei Schnupfen genügt es oftmals bereits, eine gehackte Zwiebel in der Nähe des Bettes zu stellen. Das Einatmen der ätherischen Öle führt automatisch zu einer freien Nase.

Ein breites Wirkspektrum sowie eine oftmals unmittelbare Linderung der Symptome: Das sind nur einige der Vorzüge, die abgesehen von dem geringen Kostenaufwand und der leichten Anwendung für den Einsatz der Zwiebel bei Erkältungskrankheiten sprechen. Ein weiterer großer Pluspunkt im Vergleich zu schulmedizinischen Varianten besteht in dem Mangel an Nebenwirkungen.

Ohrenschmerzen vorbeugen

Vitamine, angemessene Kleidung und viel frische Luft: Das sind auf den Punkt gebracht einige der wichtigsten präventiven Strategien. Eine gesunde und abwechslungsreiche Kost schützt Ihr Kind vor Viren und Bakterien und somit letztendlich auch vor Entzündungen als primäre Ursache für die unangenehmen Kopfschmerzen. Viel Bewegung im Freien sorgt für eine allgemeine Abhärtung Ihres Kindes. Ist das Immunsystem intakt, haben potentielle Krankheitserreger keine Chance. Vorausgesetzt, Sie entscheiden sich für hochwertige witterungsbeständige Kleidung. Diese stellt sicher, dass die empfindliche Kopfpartie inklusive der hier im Zentrum stehenden Ohren grundsätzlich immer durch eine warme Mütze geschützt ist. Entsprechendes gilt für eventuelle Zugluft beim Auto-, Bus- oder Zugfahren.

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