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Vitamin A Mangel: Falsche Ernährung begünstigt Mangel

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Heutzutage ist ein Vitamin A Mangel in den Industrieländern sehr selten. Ursachen für einen Mangel sind Fehlernährung oder Krankheiten.
Beste Vorsorge gegen einen Vitamin A Mangel bieten eine ausgewogene und gesunde Ernährung sowie der Verzehr von Lebensmitteln, die viel Vitamin A enthalten.

Wie hoch ist der tägliche Bedarf an Vitamin A?

Der Tagesbedarf an Vitamin A lässt sich sowohl über das Provitamin A (pflanzliche Lebensmittel) - in Form von Beta-Carotin - als auch über Vitamin A (tierische Lebensmittel) decken. Die tägliche empfohlene Dosis an Vitamin A beträgt bei einem erwachsenen Menschen rund ein Milligramm. Wenn nur Provitamin A in Form von pflanzlichen Lebensmitteln zugeführt wird, steigt die empfohlene Tagesdosis auf zwei Milligramm. Sollte der Körper sowohl mit Provitamin A als auch mit Vitamin A versorgt werden, ist eine tägliche Dosis von einem Milligramm Provitamin A und 0, 5 mg Vitamin A empfehlenswert.

Welche Personen leiden vermehrt an einem Vitamin A Mangel?

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Bei einem Vitamin A Mangel handelt es sich weltweit um den häufigsten Vitaminmangel, der vor allem in Entwicklungsländern häufig auftritt. Der Gehalt an Vitamin A wird im Blutplasma des Menschen gemessen. Wenn die Werte unter 10 µg/dl sinken, spricht man - gemäß der Definition durch die Weltgesundheitsorganisation WHO - von einem Vitamin A Mangel. Als beginnenden Vitamin A Mangel werden Werte zwischen 10 und 20 µg/dl bezeichnet.

Hierzulande ist eine Versorgung mit Vitamin A durch eine große Auswahl an Lebensmitteln grundsätzlich sehr gut. Zu den besonderen Risikogruppen, die unter einem Vitamin A Mangel leiden können, zählen ältere Personen, Schwangere und Stillende, Frühgeborene sowie Kinder, die besonders anfällig für Infekte sind.

Was sind die Symptome bei einem Vitamin A Mangel?

Augen
Nachtblindheit ist ein erstes Anzeichen, das für einen Mangel an Vitamin A sprechen kann. Hierbei fällt es dem Betroffenen schwer, in der Nacht und bei einsetzender Dämmerung zu sehen. Hervorgerufen wird dieses Phänomen durch eine Verminderung des lichtempfindlichen Pigments in den Stäbchen der Retina im Auge. In der Folge kommt es zu Veränderungen im Bereich der Augenbindehaut. Bei einem dauerhaften und schweren Vitamin A Mangel kann es zu einer unwiderruflichen Zerstörung des Auges - und damit einem vollständigen Verlust der Sehkraft - kommen. Diese Folge von Vitamin A ist nach wie vor Hauptursache für die Erblindung von Kindern in Lateinamerika, im Nahen Osten, in einigen afrikanischen Ländern sowie in Ost- und Südasien.
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Schleimhaut und Haut
Durch einen Vitamin A Mangel kommt es zu einer Austrocknung und Schuppenbildung der Haut. Hierdurch wiederum können Läsionen entstehen, die nach und nach Infektionen zur Folge haben können. Zusätzlich kann ein Vitamin A Mangel einen Rückgang der Zellen bewirken, die Schleim produzieren, wovon die Zellen der Atmungsorgane besonders stark betroffen sind. In der Folge kommt es zu einer Beeinträchtigung des Geruchs- und Geschmackssinns. Dies wiederum kann zu Infektionen führen, die beispielsweise eine Lungenentzündung herbeiführen können. Zusätzlich kann ein Vitamin A Mangel die Bildung von Blasensteinen begünstigen.

Fortpflanzung
Ein Vitamin A Mangel kann beim Mann zu einer Rückbildung der Hoden sowie zu einem Stillstand der Spermienproduktion führen. Bei der Frau kann ein Mangel an Vitamin A hingegen zu Zyklusstörungen sowie zu Schwierigkeiten beim Versuch, schwanger zu werden, führen. Auch die Milchproduktion der Brustdrüsen kann durch einen Mangel an Vitamin A gestört werden. Darüber hinaus können Infektionen der Gebärmutter Folge eines Vitamin A Mangels sein.

In welchen Lebensmitteln ist Vitamin A enthalten?

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Vitamin A kommt sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vor. Bei pflanzlichen Lebensmitteln findet sich Vitamin A in Form von Provitamin A (Beta-Carotin). Der Vorteil an Provitamin A ist, dass eine Umwandlung in Vitamin A nur dann geschieht, wenn Bedarf nach diesem Vitamin im Körper vorherrscht. Lebensmittel, die über besonders große Mengen an Vitamin A verfügen, sind: Milch, Eigelb, Butter, Fisch, Leberprodukte.

Provitamin A findet sich hingegen insbesondere in rohen und gekochten Karotten sowie in Karottensaft. Darüber hinaus verfügen auch Grünkohl, Spinat, Kürbis und Aprikosen über einen hohen Gehalt an Provitamin A. 

Vitamin A verträgt sich nur schlecht mit Licht und Sauerstoff. Aus diesem Grund sollten Lebensmittel, in denen Vitamin A enthalten ist, immer an einem dunklen Ort und am besten im Kühlschrank gelagert werden. Abhängig von der Kochdauer beträgt der Verlust an Vitamin A beim Kochen zwischen zehn und 30 Prozent.

Häufige Fragen zum Thema Vitamin A Mangel

Sollte sich ein Mangel an Vitamin A anhand von Bluttests herausgestellt haben, muss der Patient dringend auf eine Ernährung achten, die gehaltvoll an Vitamin A ist. Dies kann entweder über pflanzliche oder tierische Lebensmittel geschehen. In besonders schweren Fällen bzw. bei einer krankheitsbedingten Ausprägung eines Vitamin A Mangels wird der Arzt dem Patienten zusätzlich Nahrungsergänzungspräparate empfehlen, mit denen sich ein schwerer Vitamin A Mangel ausgleichen lässt.
Ein Vitamin A Mangel kann zu einer unerwünschten Verdickung der Knochen führen, was eine Verkleinerung der Knochenmarkhöhlen mit sich bringt. Dies wiederum kann die Nerven in Mitleidenschaft ziehen, was zu Blindheit und Taubheit führen kann.

Prävention vor einem Vitamin A Mangel

Die beste Vorbeugung gegen einen Mangel an Vitamin A ist es, auf eine ausreichende und ausgewogene Ernährung zu achten. Regelmäßig sollten Lebensmittel verzehrt werden, die über ein ausreichendes Maß an Vitamin A verfügen.

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