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Zinkmangel erkennen und natürlich entgegenwirken

Zinkmangel erkennen und natürlich entgegenwirken
Der menschliche Organismus benötigt Zink zwar nur in geringsten Mengen, dafür jedoch kontinuierlich.

Da er das Spurenelement nicht selbst herstellen kann, muss es ihm über zinkhaltige Lebensmittel zugeführt werden. Wie sich Zinkmangel bemerkbar macht und in welchen Lebensmitteln besonders viel Zink steckt, erklärt der nachfolgende Beitrag.

Zink als Partner zahlreicher Enzyme

Die meisten chemischen Reaktionen im menschlichen Organismus werden von Enzymen gesteuert. Diese bestehen vornehmlich aus Eiweißketten, welche auf alle wichtigen Stoffwechselvorgänge als "Katalysator" oder "Beschleuniger" wirken. Um zu funktionieren, benötigen sie mehr als 100 Enzyme und beinahe jede Körperzelle auch Zink.
Wichtige Beispiele sind:
  • Energiegewinnung aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß
  • Abwehrfunktion des Immunsystems gegen Viren, Bakterien und Keimen
  • Wundheilung
  • Zellteilung
  • Hautbild
  • Hormonbildung
  • Blutbildung
  • Spermienproduktion
  • körperliche und geistige Entwicklung von Kindern
  • Antioxidans beim Kampf gegen freie Radikale (diese Moleküle stehen im Verdacht, die Entstehung von Krebs zu begünstigen)
Das Spurenelement gehört somit zu den essentiellen Mikronährstoffen, ohne die der Körper nicht lebensfähig ist.

Welcher Zinkwert ist normal?

Zinkmangel welche Menge normal

Ausschlaggebend für eine optimale Versorgung ist die Zinkkonzentration im Blutserum oder im 24-Stunden-Sammelurin. Hier gelten für einen Erwachsenen Werte zwischen 70 und 150 µg/dl (Blut) bzw. 140 und 720 µg (Urin) als normal.

Empfohlener Tagesbedarf
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät:
Frauen täglich ca. 7 mg
Männer täglich ca. 10 mg
Kinder je nach Alter zwischen 2 und 5 mg
Die empfohlenen Werte lassen sich durch eine ausgewogene Ernährung mit natürlicher Mischkost problemlos erzielen. Deshalb deutet Zinkmangel häufig auf ungesunde Ernährung hin. In seltenen Fällen können Krankheiten, wie beispielsweise Morbus Crohn, dauerhaft übermäßige Schweißproduktion oder Stress die Zinkwerte negativ beeinflussen und damit zu Mangelerscheinungen führen. In bestimmten Lebenssituationen (z. B. Schwangerschaft, Leistungssport) kann ein erhöhter Zinkbedarf bestehen.

Mangelerscheinungen

  • Verringerung der Leistungsfähigkeit
  • Infektanfälligkeit
  • Appetitlosigkeit
  • schlechte Wundheilung
  • Haarausfall
  • brüchige Fingernägel
  • Fruchtbarkeitsstörungen
  • negative Auswirkungen auf das Wachstum bei Kindern

Risikogruppe

  • Vegetarier und Veganer
  • schwangere und stillende Frauen
  • Senioren mit eingeschränkter Alltagskompetenz und daraus folgender Mangelernährung
  • Leistungssportler
  • Menschen mit chronischen Magen- Darmerkrankungen
Achtung! Weil die genannten Symptome auch von anderen Krankheiten verursacht werden können, ist immer die Abklärung durch den Arzt erforderlich!

Welche Lebensmittel sind gute Zinklieferanten?

Zink kann vom Körper nicht selbst herstellt werden und muss daher über zinkhaltige Lebensmittel zugeführt werden. Die größten Mengen des Spurenelements stecken in Fisch, Rindfleisch, Leber vom Schwein oder Rind und in Meeresfrüchten - allen voran in Austern. Wer kein Fleisch mag, kann seinen Zinkbedarf beispielsweise über Käse, Haferflocken, Sojaprodukte, Linsen, Eiern, Sonnenblumenkerne, Weizenmischbrot oder Hirse decken.

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Wann sind Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

Risikogruppe Zinkmangel

Zink ist für das Immunsystem, Haut und Haare unentbehrlich. Ohne das Spurenelement funktioniert der Stoffwechsel nicht. Folgende Personengruppen sollten besonders sorgfältig auf ihre Zinkversorgung achten: Vegetarier und Veganer, schwangere und stillende Frauen. Aber auch Senioren mit eingeschränkter Alltagskompetenz und daraus folgender Mangelernährung und Leistungssportler haben einen erhöhten Bedarf an Zink.
Menschen mit chronischen Magen- Darmerkrankungen können auf Grund ihrer Erkrankung auch an einen Mangel leiden. Achtung! Bevor eigenmächtig zu Zinkpräparaten aus der Apotheke oder dem Drogeriefachhandel gegriffen wird, sollten sich Betroffene unbedingt von ihrem Arzt oder Apotheker beraten lassen.

Ist eine Überdosierung möglich?

Eine Überversorgung durch Nahrungsmittel ist kaum möglich. Eine Überdosierung von Nahrungsergänzungsmitteln kann hingegen zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder Durchfall - schlimmstenfalls sogar zur Vergiftung führen. Zudem hemmen zu große Zinkmengen im Körper die Eisen- und Kupferaufnahme. Umso wichtiger sind ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und der verantwortungsvolle Umgang mit Nahrungsergänzung.

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