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Erhöhte Temperatur: Warnsignal des Körpers

Erhöhte Temperatur: Warnsignal des Körpers
Eine erhöhte Körpertemperatur liegt vor, wenn die Temperatur einen gewissen Grenzbereich überschreitet. Es kommt zu Fieber.
Eine erhöhte Körpertemperatur ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom, das in Kombination mit zusätzlichen Beschwerden auftritt. Die Normaltemperatur eines Menschen liegt in der Regel bei etwa 37 Grad Celsius. Dieser Wert gilt jedoch nur für das Innere des Körpers, denn die Wärme verteilt sich unterschiedlich auf verschiedene Körperregionen. Als Ursache für eine erhöhte Körpertemperatur kommen in den meisten Fällen Infekte infrage. Der Körper versucht durch eine Erhöhung der Temperatur die eingedrungenen Fremdkörper zu eliminieren.

Was passiert im Körper, wenn es zu Fieber bzw. einer erhöhten Körpertemperatur kommt?

Wenn die „Heizungsanlage“ des Körpers aktiviert wird, werden gleichzeitig zwei Mechanismen angewendet. Zum einen ziehen sich die Blutgefäße in den Armen und Beinen zusammen, sodass möglichst wenig Wärme über die Haut abgegeben wird. Zum anderen kommt es zu einer Verstärkung der Muskelarbeit und des Stoffwechsels, mit dem Ziel, mehr Wärme zu produzieren. Aus diesem Grund ist aus Sicht des Körpers ein Schüttelfrost bei einer erhöhten Temperatur sinnvoll: Durch ein Zittern der Muskeln kommt es letztlich zu der Produktion von Wärme.

Symptome und Behandlungsmöglichkeiten bei Fieber

Symptome

  • Eine trockene und belegte Zunge
  • glänzende und „fiebrige“ Augen
  • eine Beschleunigung der Atemfrequenz und des Pulsschlags
  • Kopfschmerzen
  • großer Durst
  • eine gerötete, heiße und blasse Haut
  • Schüttelfrost mit Muskelzittern
  • Schweißausbrüche
  • bei hohem Fieber unter Umständen Fieberkrämpfe

Behandlungsmöglichkeiten

  • den Körper reagieren lassen
  • Flüssigkeitszufuhr steigern
  • viel Schlaf und Ruhe
  • Wandenwickel
  • fiebersenkende Medikamente
  • Antibiotika

Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen bei einer erhöhten Temperatur?

Infektion bedarf Medikamente bei erhöhter Temperatur

In der Regel wird ein grippaler Infekt bereits nach einigen Tagen erfolgreich vom Immunsystem abgewehrt. Anschließend gibt es für den Körper keinen Grund mehr, die Temperatur auf einem höheren Niveau zu halten. Niemals vergessen sollte man bei der Behandlung einer erhöhten Temperatur, dass diese sinnvoll ist, um eingedrungene Erreger zu bekämpfen. Es ist daher nicht ratsam, eine erhöhte Temperatur bzw. leichtes Fieber, das einhergeht mit einem grippalen Infekt, mit Medikamenten zu senken. Sollte die erhöhte Temperatur jedoch immer weiter ansteigen, ist es empfehlenswert, Gegenmaßnahmen zu treffen.

Für die Behandlung einer erhöhten Temperatur ist es natürlich zunächst einmal wichtig, den jeweiligen Auslöser zu finden und die Grunderkrankung zu behandeln. Dies ist beispielsweise mithilfe von Antibiotika möglich, sofern das Fieber durch eine bakterielle Infektion zu erklären ist. Nach Einnahme der Antibiotika wird dann gleichzeitig auch die erhöhte Temperatur sinken. Eine schnelle Behandlung ist vor allem dann notwendig, wenn hohes Fieber vorherrscht, die Körpertemperatur also Werte jenseits von 40 Grad Celsius annimmt.

Medikamentöse Therapiemöglichkeiten

Im Rahmen einer Infektion sollten Medikamente, die zu einer Reduzierung der Körpertemperatur führen, nur selten eingenommen werden, da sich das Immunsystem durch leichtes Fieber gegen Viren und Bakterien zur Wehr setzt. Als fiebersenkende Präparate kommen vor allem Ibuprofen, Acetylsalicylsäure und Paracetamol zum Einsatz.

Nicht-medikamentöse Therapiemöglichkeiten

flüssigkeitszufuhr stiegern bei erhöhter Temperatur

Nach wie vor sind kalte Wadenwickel mit feuchten Tüchern bei der Behandlung einer erhöhten Temperatur ein bewährtes Hausmittel. Es ist empfehlenswert, die Tücher etwa fünf Minuten lang anzulegen und mit einem trockenen Handtuch zu bedecken. Der Rest des Körpers sollte dabei unbedingt warm bleiben. Bei Bedarf kann diese Behandlung mehrmals täglich durchgeführt werden.

Grundsätzlich ist es bei Fieber oder einer erhöhten Temperatur wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit zu achten. Als Faustregel gilt, dass ein Erwachsener im Falle einer erhöhten Temperatur etwa einen halben Liter mehr Flüssigkeit als sonst zu sich nehmen sollte. Bei Kindern sollte dieser Wert bei 1, 5 Litern liegen. Am besten eignen sich für die Flüssigkeitszufuhr ungesüßte Früchtetees oder Wasser.

Sonderfall: Erhöhte Temperatur bei Kindern

Kinder sind besonders temperaturempfindlich. Da sich das Immunsystem erst noch entwickeln muss, geht die Temperatur umso schneller nach oben, je jünger das Kind ist. Der Körper nutzt für die Bekämpfung der Erreger Hitze in einem stärkeren Maße als bei einem Erwachsenen. Sollte ein Kind eine erhöhte Temperatur aufweisen, ist ganz besonders auf eine hohe Flüssigkeitszufuhr zu achten. Sollte die Temperatur auf einen Wert von mehr als 38 Grad Celsius ansteigen, ist es bei Säuglingen bis zu drei Monaten grundsätzlich sinnvoll, einen Kinderarzt aufzusuchen. Bei Babys zwischen drei und sechs Monaten sollte eine Temperatur von mehr als 39 Grad Celsius als Alarmsignal gewertet werden.
erhöhte Temperatur bei Babys und Kindern

Vorbeugen einer erhöhten Temperatur

Da Fieber bzw. eine erhöhte Temperatur eine Strategie des Immunsystems ist, um sich gegen Eindringlinge zur Wehr zu setzen, lässt sich einer erhöhten Temperatur selbst nur schwer vorbeugen. Sinnvoll ist es hingegen, das Risiko für einige Auslöser, die zu einer erhöhten Temperatur führen können, zu senken.

Für ein funktionierendes Immunsystem ist eine ausgewogene und gesunde Ernährung beispielsweise sehr hilfreich. Ebenso sollte auf ausreichenden Schlaf geachtet werden. Auch regelmäßige Bewegung oder sportliche Aktivitäten sind für ein gesundes und leistungsfähiges Immunsystem hilfreich. Um sich möglichst nicht mit Viren oder Bakterien anzustecken, ist regelmäßiges Händewaschen wichtig, insbesondere nach dem Besuch öffentlicher Orte oder dem Kontakt mit anderen Menschen.

Häufige Fragen zum Thema Erhöhte Temperatur

Bakterien, Viren und andere Parasiten fühlen sich bei einer normalen Körpertemperatur des Menschen am wohlsten. Am besten können sie überleben, wenn die Kerntemperatur einen Wert zwischen 36 und 37 Grad Celsius aufweist. Sollte es für sie zu heiß werden, nehmen sie jedoch Schaden.
In vielen Fällen wird eine erhöhte Temperatur durch eine Infektion ausgelöst. In eher seltenen Fällen kann eine erhöhte Temperatur bzw. Fieber auf eine ernsthafte Erkrankung hindeuten.
Ursachen für Fieber bzw. eine erhöhte Körpertemperatur liegen im Gehirn, genauer gesagt im Hypothalamus. Dort befindet sich das Wärmeregulationszentrum eines Menschen. Um es mit einfachen Worten auszudrücken, funktioniert dieses ähnlich wie eine moderne Heizungsanlage. Voreingestellt ist eine Soll-Temperatur von etwas über 37 Grad Celsius. Wenn die Temperatur im Inneren des Körpers sinkt, wird die Wärmeregulation aktiviert. Das Immunsystem hält bei einigen Krankheitsbildern eine erhöhte Temperatur für sinnvoll und passt diesen Soll-Wert entsprechend nach oben an.

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